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Ostkinder 80/82 Archiv

63 Episoden
1 Stunde 51 Minuten
Eigentlich wollten wir zwei normale Folgen aufnehmen. Dann saßen wir beim Essen und merkten: Wir müssen erst noch über etwas anderes reden. Alex war beim Deutschlandfunk eingeladen, um mit Anne Rabe und Justus Geilhufe über die neue Ost-West-Debatte vor den Landtagswahlen zu sprechen. Danach war er nicht unzufrieden, aber auch nicht fertig. Manche Gedanken blieben zu allgemein, für andere fehlten die Beispiele, und zur eigentlichen Frage nach ostdeutscher Identität kam die Runde kaum noch. Also reden wir weiter. Unvorbereitet, ausführlich und mit allen Umwegen, die entstehen, wenn zwei Menschen nicht ihre fertigen Takes vortragen, sondern miteinander denken. Wir sprechen über „Jammerossis“ und „Jammerwessis“, Geber und Nehmer, die Angst vor einer AfD-Regierung und die Frage, warum „Alles wird gut“ womöglich der wirksamere Wahlkampfsatz ist als die nächste Wutrede. Es geht um CSDs in Thüringen, Social-Media-Empörung, konkrete Folgen von Politik – und darum, warum man plötzlich für fünf Bundesländer Auskunft geben soll, nur weil man dort geboren wurde. Und irgendwann, ganz Ostkinder, kommen wir tatsächlich bei der Identität an: bei Simson, NVA-Suppe, Kettwurst, Bayern, Köln und Erinnerungen, die im Osten selten einfach nur Erinnerungen sein dürfen. Unser vorläufiges Rezept: nicht die eine ostdeutsche Identität, sondern viele. Mit Geschichte, aber ohne Dauerdiagnose. Mit Stolz, aber ohne Ausgrenzung. Und bitte mit mehr Humor. Am Ende landen wir beim thüringischen Schweigen, kölscher Gesprächigkeit und Wegebier in Rostock.
49 Minuten
Das „Wort" riecht nach Landstraße und Sommer: Gülle. Das „Thema" führt nach Karl-Marx-Stadt, zum Nischel und zur Rückbenennung in Chemnitz. Und in der „Heimatkunde" gräbt sich eine kleine Plastik-"Indianer"-figur aus Dannys Thüringer Bungalowald zurück ans Tageslicht.
1 Stunde 8 Minuten
„Das Wort“ ist in dieser Folge Fernbusreisen, was sofort Erinnerungen an Klassenfahrten, Schlenkis und den ganz eigenen Duft alter Busse wachruft. „Das Thema“ dreht sich um Morsleben und damit um die Frage, wo der Atommüll aus der DDR geblieben ist, wie aus einem Salzbergwerk ein Endlager wurde und warum uns das bis heute beschäftigt. In der „Heimatkunde“ schauen wir dann auf ein Bild von Alex auf einer Hafenrundfahrt, sprechen über maritime Heimatgefühle, Rostocker Traditionen und den perfekten Snack an Bord. Kollektive-Audionachrichten bitte an: 015115828563 (auf diversen Sprachnachrichten-Apps :-) oder per Mail an: podcast@8082.eu
1 Stunde 4 Minuten
Danny bringt das „Wort" Döner mit – und behauptet, nur Ostkinder erinnern sich an ihren allerersten. Alex hat das „Thema" Eulenspiegel dabei: eine Satirezeitschrift, die erstaunlich viel überlebt hat. Beim Heimat-„Bild" stellt Danny eine Frage, die Freundschaften beenden kann. Kollektive-Audionachrichten bitte an: 015115828563 (auf diversen Sprachnachrichten-Apps :-) oder per Mail an: podcast@8082.eu
1 Stunde 7 Minuten
Alex bringt das 'Wort' Broiler mit – und bei seinen Eltern war das kein schnödes Abendessen, sondern festes Ritual. Bruzzeliger wird's kaum. Danny hat das 'Thema' Simson dabei: S51, Schwalbe, DDR-Kult – das klingt erstmal vertraut. Aber wer hinter der Firma steckt, was die Nazis damit gemacht haben und welche Rolle Simson nach der Wende noch spielt – da steckt deutlich mehr drin, als das Moped erahnen lässt. Das 'Bild' kommt von Alex – und zeigt, dass manche Kamerakarrieren früh anfangen. Jogginganzug inklusive. Kollektive-Audionachrichten bitte an: 015115828563 (auf diversen Sprachnachrichten-Apps :-) oder per Mail an: podcast@8082.eu
1 Stunde 5 Minuten
Dannys „Wort“ hat uns direkt wach werden lassen, weil es um Mittagsschlaf geht. Noch einmal sommerlich wird es beim „Thema“ Softeis und warum es im Osten anders schmeckt. Beim Heimat-„Bild“ knallen die Farben inklusive Dannys Haare.
1 Stunde 18 Minuten
Dannys „Wort“ öffnet Türen oder fast: die Türklingel, die wichtige Unterschiede hat. Beim „Thema“ geht es nach Lubmin, in der Stadt mit dem Kernkraftwerk. Das Heimat-„Bild“ zeigt ein Möbelensemble, das es wahrscheinlich nie wieder geben wird. Kollektive-Audionachrichten bitte an: 015115828563 (auf diversen Sprachnachrichten-Apps :-) oder per Mail an: podcast@8082.eu LINKS: DEFA Dokumentarfilm über den Bau des Kernkraftwerkes 
https://youtu.be/pmcrY3XsDyo?si=dd3tWTSuJZu8oeDz&t=388 Nordmagazin Sendung über die Stilllegung https://youtu.be/r0FoX6C69sQ?si=bVKWvQ4zvSUyxQxF&t=145 Aktuelle Kamera Report 6.2.1990
https://youtu.be/s23qwIg4uio?si=V00sga6dVGunB1yY&t=37 ZDF Doku Tschernobyl - Die Katastrophe
https://www.zdf.de/play/dokus/tschernobyl-die-katastrophe-100/tschernobyl-die-katastrophe-paradies-100 NDR Doku / Als wir die Kernkraft für sicher hielten
https://youtu.be/7jtXfenqfyY?si=IU9QAaYtnMlYnNYu&t=590 Kollektive-Audionachrichten bitte an: 015115828563 (auf diversen Sprachnachrichten-Apps :-) oder per Mail an: podcast@8082.eu
1 Stunde 21 Minuten
Bei Dannys „Wort“ Lichtschalter, sirrt das Kopfkino. „Thema“ Airbus A380: der Gigant, der beinahe in Rostock montiert wurde – und ganze Berufsträume zum Abheben brachte. Ganz ohne Krach, aber mit Herzklopfen folgt Dannys Heimat-„Bild“: zwei schlichte Hochzeitsgewänder, standesgemäß eingetragen statt groß gefeiert. Kollektive-Audionachrichten bitte an: 015115828563 (auf diversen Sprachnachrichten-Apps :-) oder per Mail an: podcast@8082.eu
58 Minuten
Alex' „Wort" Tiefflieger lässt nicht nur Fensterscheiben wackeln, sondern führt uns zu Erinnerungen an das Militär als alltägliche Nachbarschaft. Beim „Thema" sprechen wir über unseren ersten Kriminalfall: Wer hat die berühmte Himmelsscheibe von Nebra geklaut? Eine Geschichte, die von Raubgräbern zu einem der modernsten Museen in Sachsen-Anhalt führt. Und beim Heimat-„Bild" präsentiert Alex sein modischstes 90er-Outfit neben royalen Gewand.
1 Stunde
Fast synchron können wir das Geräusch zu Dannys „Wort“ Panzerstraße formen: De düm, de düm, oder so ähnlich. Das „Thema“ ist dagegen eine blühende Illusion und erstaunlich echt. Kunstblumen aus Sachsen sind echt ein Ding. Und das Heimat-„Bild“ löst bei Alex ein Lachen aus, weil ein Bär und ein Kind schlechte Laune ausstrahlen.
1 Stunde 45 Minuten
Alex bringt das „Wort“ Wandertag mit und so erfahren wir, warum Danny nie wieder auf einem Pferd gesessen hat. Ein wilder Ritt ist dann das „Thema“: Danny hat den Historiker und Podcaster Ralf Grabuschnig gefragt, wie Recherche funktioniert, wenn es um die ganz persönliche Geschichte geht. Zum Schluss hat Alex hat ein altes „Bild“ dabei und beweist damit, dass wir uns in Sachen „Toaster in der DDR“ auch nichts vom Pferd erzählen lassen.
1 Stunde 2 Minuten
Danny konnte sich nicht zwischen dem einen „Wort“ und dem anderen entscheiden – also wurde es das dritte. Premiere ließ unsere Erinnerungen sprühen, irgendwo zwischen krisseligem Signal und großen Football-Momenten. Dazu ein Glas Wein, denn: Ja, Wein wird und wurde auch in Ostdeutschland angebaut – eine fast) unerwartete Entdeckung. Und zum Schluss? Ein „Bild“ voller Rauch. Ob die Nachbarn sich beschweren?
9 Minuten
Kollektive-Audionachrichten bitte an: 015115828563 (auf diversen Sprachnachrichten-Apps :-) oder per Mail an: podcast@8082.eu
1 Stunde 9 Minuten
Diese Folge bringt hoffentlich Glück. Denn das „Thema“ ist heute Lotto und das hatte großen Unterhaltungswert in der DDR. Denn jede Zahl hat eine Bedeutung. Doch bevor es damit losgeht, bringt Danny die Badewanne als „Wort“ mit. Unsere Erinnerungen zu Schaumspielen und Waschritualen sprudeln nur so. Zum Schluss zeigt uns Danny seine Bank auf einem „Bild“. Sie ist eine ganz besondere Bank, mit einem Schild, das bei Alex für Verstörung sorgt.
1 Stunde 49 Minuten
Mit dem „Wort“ Topfschlagen wird klar, wie unterschiedlich wir Kinderspiele schätzen. Beim „Thema“ Kinderkanal haut Danny ein ganzes Interview raus - und das mit Tommy Krappweis! Die Unterhaltung dreht sich unter anderem über seine Schöpfung Bernd das Brot, die Verbindung zwischen Erfurt und KiKA, aber auch die Probleme, die dadurch seit Jahren entstehen. Beim Bier-„Ort“ lernen wir, was der zarte Meißner Fummel ist. Spoiler: es ist nicht, was ihr denkt.
Ostkinder 80/82

Ostkinder 80/82

Unsere Jugend im Osten und was sie aus uns gemacht hat