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Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen Archiv

53 Episoden
1 Stunde 6 Minuten
Diese Folge beschäftigt sich mit der langen Regierungszeit des Kaisers Herakleios (610–641) und mit Ereignissen, die das Römisch-Byzantinische Reich nachhaltig verändert haben. Wir sprechen über einen langen Perserkrieg (602–628), den Verlust und die Wiedereroberung Jerusalems, eine awarisch-persische Belagerung Konstantinopels (626) und die unerwartete arabische Expansion unter dem Banner einer neuen Religion.
1 Stunde 3 Minuten
Gemeinsam mit Ralf von Déjà-vu Geschichte und Elias von Historia Universalis folgen wir der Lebensgeschichte von Paulos Palaiologos Tagaris, dem womöglich größten Hochstapler der byzantinischen Zeit. Wir tauchen ein ins 14. Jahrhundert und reisen u.a. nach Konstantinopel, Palästina, Italien, Zypern und Frankreich.
37 Minuten
In dieser Folge besprechen wir zunächst das (ost)römische Militärwesen der Spätantike und widmen uns anschließend den weitreichenden Veränderungen im Zuge des Übergangs zur mittelbyzantinischen Zeit im 7. Jahrhundert. Wir lernen dabei die verschiedenen Truppenarten kennen wie die themata und die tagmata, wir erfahren etwas über die Ausrüstung der Infanterie und der Kavallerie und wir besprechen, welche Auswirkungen regelmäßige bewaffnete Konflikte auf Gesellschaft und Siedlungsplanung hatten.
56 Minuten
Die Grenzen des Römischen Reiches waren im späten 6. Jahrhundert gleich an mehreren Seiten bedroht, doch auch im Inneren waren die Verhältnisse nicht immer stabil. In dieser Folge besprechen wir zunächst die Regierung von Kaiser Maurikios (582–602), der bemüht war, den Krieg mit Persien zu beenden und die Kontrolle über den Balkanraum zurückzugewinnen. Wie nachhaltig seine Erfolge waren und wie es zur „Schreckensherrschaft“ des Phokas (602–610) kam, erfahren wir in der zweiten Hälfte der Folge.
1 Stunde 1 Minute
Die Region Palästina – lange Zeit eine eher wenig bedeutsame Provinz des Römischen Reiches – war infolge der Konstantinischen Wende und der staatlich geförderten Christianisierung großen Veränderung ausgesetzt. Das äußerte sich einerseits durch eine rege Bautätigkeit an den Orten der christlichen Heilsgeschichte und andererseits durch die Etablierung eines christlichen Pilgerwesens, das die heiligen Stätten des Alten und des Neuen Testaments zum Ziel hatte.
1 Stunde 17 Minuten
Am 26. August 1071 fand in der Nähe der ostanatolischen Stadt Manzikert eine Schlacht statt, die für die Byzantiner den Verlust Kleinasiens besiegelte, den Startschuss für die türkische Besiedlung Anatoliens gab und darüber hinaus das Zeitalter der Kreuzzüge einläutete. So zumindest das gängige Narrativ. Über die Vorgeschichte, Vorbereitung und Ablauf sowie die Auswirkungen dieser byzantinisch-seldschukischen Begegnung unterhalten sich Toby von Geschichte Europas, Elias von Historia Universalis und Günter von Anno Mundi.
36 Minuten
In der Ära Justinians expandierte das Oströmische Reich in Richtung Westen, doch schon bald zeigte sich, wie wenig nachhaltig diese Eroberungen waren. In dieser Folge betrachten wir die Regierungszeit von Justin II. (565–578) und Tiberios II. Konstantin (574/578–582) und erfahren dabei, wie die Langobarden nach Italien kamen und was das mit den Awaren und Gepiden zu tun hatte, wie die Slawen den Balkanraum für sich entdeckten und wie der alte Konflikt gegen das persische Sasanidenreich neu aufflammte.
45 Minuten
Das Byzantinische Reich und das römische Kaisertum waren ein Jahrtausend lang eng mit der Stadt Konstantinopel verbunden. In dieser Folge betrachten wir die Geschichte der Stadt ab der Gründung der griechischen Kolonie Byzantion bis zur Erweiterung zur kaiserlichen Residenz unter Konstantin dem Großen und dem weiteren Ausbau bis in die Ära Justinians. Anschließend wagen wir einen Spaziergang durch die Stadt, wie sie im 6. Jahrhundert ausgesehen hat, und lernen dabei die wichtigsten Bauwerke Konstantinopels jener Zeit kennen.
1 Stunde 34 Minuten
In dieser Folge betrachten wir die lange Regierungszeit von Justinian I. (527–565), einem der bekanntesten und prägendsten byzantinischen Kaiser. Wir sprechen über die Kodifikation des römischen Rechts, einen großen Aufstand in Konstantinopel, den Neubau der Hagia Sophia, einen Pestausbruch und natürlich über Justinians Kriege gegen die Perser, Vandalen und Ostgoten.
1 Stunde 37 Minuten
Gemeinsam mit den Kollegen von Historia Universalis begeben wir uns auf die Spuren des Kaiserreichs von Trapezunt (1204–1461), eines byzantinischen Separatreichs an den Ufern des Schwarzen Meeres, das sich trotz ständiger Bedrängung von außen über 250 Jahre lang behaupten und zu einem wirtschaftlichen Handelszentrum aufsteigen konnte. Einen maßgeblichen Beitrag daran hatte die geschickte Bündnispolitik Trapezunts in Bezug auf seine Nachbarn, wie z.B. den Aq Qoyunlu. Elias nimmt uns mit auf eine Reise zu den Aq Qoyunlu sowie den Qara Qoyunlu und ordnet sie in die Geschichte des Nahen Ostens ein.
31 Minuten
Diese Folge behandelt die Wirtschaft des Oströmischen Reiches in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts. Es wird u.a. darauf eingegangen, welche naturräumlichen Voraussetzungen die verschiedenen Regionen mit sich brachten, wie die Ressourcen verteilt waren, in welchem Zustand die Städte sich befanden, welche Rolle Landwirtschaft und Handwerk spielten und welche See- und Landrouten es gab.
53 Minuten
Wir begeben uns in die Zeit nach dem Ende des Weströmischen Reiches und überblicken ungefähr ein halbes Jahrhundert oströmische Geschichte, in der drei Kaiser die Geschicke des Reiches lenkten: Kaiser Zenon (474/476–491), der eine Lösung des Ostgoten-Problems am Balkan herbeiführte, aber eine kirchliche Spaltung mit Rom in Kauf nahm. Kaiser Anastasios I. (491–518), der die Verwaltung reformierte und den Staatsschatz füllte. Kaiser Justin I. (518–527), der sich mit dem Bischof von Rom versöhnte, aber gleichzeitig gegenüber den Ostgoten und den Persern auf Konfrontation setzte.
1 Stunde 11 Minuten
Die sprichwörtlichen Vandalen als zerstörungswütige Personen sind auf den Chronik-Seiten der heutigen Medien allgegenwärtig. Doch wer waren die namensgebenden spätantiken Vandalen? Diesen war es immerhin gelungen, im heutigen Tunesien ein eigenes Königreich (435–534) zu errichten und ein ernstzunehmender politischer und militärischer Player im Mittelmeerraum zu werden, mit dem sich die Kaiserhöfe in Ravenna und Konstantinopel auseinanderzusetzen hatten.
37 Minuten
Diese Folge behandelt die letzten Jahrzehnte des Weströmischen Reiches (425–476/80). Uns begegnen dabei Hunnen und Vandalen sowie mächtige Heermeister wie Aëtius und Ricimer. Im Anschluss widmen wir uns den Entwicklungen im Oströmischen Reich und beschäftigen uns mit der Regierungszeit von Kaiser Leon I. (457–474). Wir lernen dabei den Heermeister Aspar kennen und erfahren, was es mit den Isauriern auf sich hat.
45 Minuten
Im 5. Jahrhundert traten einige weibliche Mitglieder der theodosianischen Kaiserdynastie politisch in Erscheinung. Dreien von ihnen ist diese Folge gewidmet: Galla Placidia (ca. 390–450), Aelia Pulcheria (399–453) und Athenaïs alias Aelia Eudocia (ca. 400–460).