Das Interview. Mit Philip Banse Archiv
100 Episoden
2 Stunden 2 Minuten
Heinz Bude ist Soziologe an der Uni Kassel und Autor des Buchs ""Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee"
Rechte Parteien im Aufwind, Populisten an der Macht, die westlichen Industriegesellschaften auf der Suche nach Sinn und neuen Gesellschaftsmodell zwischen kapitalistischem Individualismus und dirigistischem Sozialismus - mit was können wir diese Lücke im Herzen unserer Gesellschaft füllen? Was kann das Leitmotiv für die Entwicklung einer neuen Gesellschaftsvision sein Solidarität, sagt Heinz Bude im Gespräch mit Philip Banse. Heinz Bude ist Soziologe an der Uni Kassel und Autor u.a. der Bücher"Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee" (Amazon Affiliate Link)"Gesellschaft der Angst" (Amazon Affiliate Link)
Rechte Parteien im Aufwind, Populisten an der Macht, die westlichen Industriegesellschaften auf der Suche nach Sinn und neuen Gesellschaftsmodell zwischen kapitalistischem Individualismus und dirigistischem Sozialismus - mit was können wir diese Lücke im Herzen unserer Gesellschaft füllen? Was kann das Leitmotiv für die Entwicklung einer neuen Gesellschaftsvision sein Solidarität, sagt Heinz Bude im Gespräch mit Philip Banse. Heinz Bude ist Soziologe an der Uni Kassel und Autor u.a. der Bücher"Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee" (Amazon Affiliate Link)"Gesellschaft der Angst" (Amazon Affiliate Link)
1 Stunde 49 Minuten
ZEIT-Redakteur Christian Fuchs beschreibt das "Netzwerk der Neuen Rechten", über das er mit Paul Middelhoff ein Buch geschrieben hat.
Akteure, Ideologie und Finanzierung - im Gespräch mit Philip Banse erklärt Investigativ-Journalist Christian Fuchs, wie das Netzwerk der Neuen Rechten aufgebaut ist, organisiert wird - und warum es wie ein Scheinriese funktioniert.
Akteure, Ideologie und Finanzierung - im Gespräch mit Philip Banse erklärt Investigativ-Journalist Christian Fuchs, wie das Netzwerk der Neuen Rechten aufgebaut ist, organisiert wird - und warum es wie ein Scheinriese funktioniert.
1 Stunde 29 Minuten
STERN-Redakteur Andreas Hoffmann über die Griechenlandkrise - von Anfang bis Ende.
In dieser Woche hat Griechenland erstmals seit 2010 eine 10jährige Staatsanleihe platzieren können. Nach fast 10 Jahren ist das Land damit finanziell wieder unabhängig. Auch wenn das Land weiter Probleme hat - hohe Arbeitslosenquote, soziale Schwierigkeiten -, ist die "Griechenlandkrise" beendet. Wir nehmen das zum Anlass, um Finanzkrise, Griechenlandkrise und deren Ende Revue passieren zu lassen: Was waren die Ursachen? Wie sind die Auflagen zu bewerten? Und was hat uns das alles gekostet? "Die Eurorettung war gut, weil sie uns fast nichts gekostet hat", sagt Andreas Hoffmann, studierter Volkswirt und Redakteur im Berlin Büro der STERN. Im Gespräch mit Philip Banse erklärt Hoffmann auch, wie der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) funktioniert und warum kein deutsches Steuergeld nach Griechenland geflossen ist.
In dieser Woche hat Griechenland erstmals seit 2010 eine 10jährige Staatsanleihe platzieren können. Nach fast 10 Jahren ist das Land damit finanziell wieder unabhängig. Auch wenn das Land weiter Probleme hat - hohe Arbeitslosenquote, soziale Schwierigkeiten -, ist die "Griechenlandkrise" beendet. Wir nehmen das zum Anlass, um Finanzkrise, Griechenlandkrise und deren Ende Revue passieren zu lassen: Was waren die Ursachen? Wie sind die Auflagen zu bewerten? Und was hat uns das alles gekostet? "Die Eurorettung war gut, weil sie uns fast nichts gekostet hat", sagt Andreas Hoffmann, studierter Volkswirt und Redakteur im Berlin Büro der STERN. Im Gespräch mit Philip Banse erklärt Hoffmann auch, wie der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) funktioniert und warum kein deutsches Steuergeld nach Griechenland geflossen ist.
1 Stunde 22 Minuten
Endlich mal wieder ein Medienradio. Ich spreche mit Ciara (17), Maria (18) und Alex (18) über Politik, Medien, Beziehungen und ihren Blick in die Zukunft.
Jungwähler fühlen sich von Parteien ignoriert (Spiegel online) McDonald’s Deutschland veröffentlicht dritte Ausbildungsstudie (UmweltDialog)
Jungwähler fühlen sich von Parteien ignoriert (Spiegel online) McDonald’s Deutschland veröffentlicht dritte Ausbildungsstudie (UmweltDialog)
1 Stunde 35 Minuten
Sven Becker vom Spiegel berichtet über seine Recherchen zu Lobbyismus in Berlin.
Wir sprechen anhand zahlreicher Beispiele über Akteure, Netzwerk-Mechanismen und mögliche Maßnahmen zur Regulierung des Lobbyismus. Dazu passt der aktuelle Bericht von Transparency Deutschland "Unreguliert und unausgewogen – Bericht zu Lobbying in Europa", in dem Deutschland besonders schlecht abschneidet. Leider habe ich vergessen anzusprechen, dass auch für den Spiegel Leute schreiben wie Jacob Applebaum, die man auch als Lobbyisten bezeichnen kann.
Wir sprechen anhand zahlreicher Beispiele über Akteure, Netzwerk-Mechanismen und mögliche Maßnahmen zur Regulierung des Lobbyismus. Dazu passt der aktuelle Bericht von Transparency Deutschland "Unreguliert und unausgewogen – Bericht zu Lobbying in Europa", in dem Deutschland besonders schlecht abschneidet. Leider habe ich vergessen anzusprechen, dass auch für den Spiegel Leute schreiben wie Jacob Applebaum, die man auch als Lobbyisten bezeichnen kann.
1 Minute
Andreas Jahn-Sudmann, Serien-Forscher an der Freien Universität Berlin, spricht mit Philip Banse und Andrea Frey über das Wesen US-amerikanischer Fernseh-Serien.
Thema sind die Eigenheiten der ersten Generation neuer US-Serien, die zwischen 1997 und 2008 veröffentlicht wurden - von Oz, über Sopranos bis The Wire. Es geht um Erzählstrukturen, Geschäftsmodelle, Produktionsmethoden und früh sterbende Helden.
Thema sind die Eigenheiten der ersten Generation neuer US-Serien, die zwischen 1997 und 2008 veröffentlicht wurden - von Oz, über Sopranos bis The Wire. Es geht um Erzählstrukturen, Geschäftsmodelle, Produktionsmethoden und früh sterbende Helden.
1 Stunde 50 Minuten
Sebastian Esser, Journalist, Unternehmer und Geschäftsführer der Krautreporter GmbH, spricht mit Philip Banse über die Krautreporter, ein viel beachtetes Journalismus-Projekt, das knapp 1 Million Euro von über 15.000 Unterstützern eingesammelt hat.
Das Online-Magazin "Krautreporter" soll Ende September erstmals erscheinen. Sebastian lässt die steinige, aber erfolgreiche Funding-Phase Revue passieren, nimmt Stellung zu zahlreichen Kritikpunkten und erläutert, wie es jetzt weiter gehen soll. Er äußert sich zu Plänen, die Software für das Krautreporter-Magazin selbst zu programmieren, skizziert den Journalismus, den die Krautreporter bieten wollen und spricht über Lehren, die er aus dem Krautreporter-Projekt bisher gezogen hat.
Das Online-Magazin "Krautreporter" soll Ende September erstmals erscheinen. Sebastian lässt die steinige, aber erfolgreiche Funding-Phase Revue passieren, nimmt Stellung zu zahlreichen Kritikpunkten und erläutert, wie es jetzt weiter gehen soll. Er äußert sich zu Plänen, die Software für das Krautreporter-Magazin selbst zu programmieren, skizziert den Journalismus, den die Krautreporter bieten wollen und spricht über Lehren, die er aus dem Krautreporter-Projekt bisher gezogen hat.
1 Stunde 44 Minuten
Heute hat der Berliner Staatssekretär Rackles eine Studie über Open Educational Resources vorgestellt: Freie Unterrichtsmaterialien, die jeder umsonst und legal runter laden, bearbeiten und verbreiten darf. Leonhard Dobusch ist Co-Autor dieser Studie.
Einer der Autoren der Studie "Open Education in Berlin: Benchmark und Potenziale" ist Leonhard Dobusch, Juniorprofessur fu?r Organisationstheorie an der Freien Universita?t Berlin. Ich habe mit Leonhard ausführlich über die Erkenntnisse seiner Studie gesprochen: Was ist OER? Wie ist die Idee entstanden und wo werden solche Materialen heute schon eingesetzt? Wir beleuchten die aktuellen Geschäftsmodelle von Schulbuchverlagen und besprechen, wie diese sich durch OER ändern könnten. Leonhard erklärt, wie Schulen in Berlin ihre Bücher kaufen, wie das Geld in OER umgelenkt werden könnte - und warum das nicht passiert. Natürlich sprechen wir auch über das wichtige Thema Qualitätssicherung. Viel Spaß.
Einer der Autoren der Studie "Open Education in Berlin: Benchmark und Potenziale" ist Leonhard Dobusch, Juniorprofessur fu?r Organisationstheorie an der Freien Universita?t Berlin. Ich habe mit Leonhard ausführlich über die Erkenntnisse seiner Studie gesprochen: Was ist OER? Wie ist die Idee entstanden und wo werden solche Materialen heute schon eingesetzt? Wir beleuchten die aktuellen Geschäftsmodelle von Schulbuchverlagen und besprechen, wie diese sich durch OER ändern könnten. Leonhard erklärt, wie Schulen in Berlin ihre Bücher kaufen, wie das Geld in OER umgelenkt werden könnte - und warum das nicht passiert. Natürlich sprechen wir auch über das wichtige Thema Qualitätssicherung. Viel Spaß.
1 Minute
Der Datenjournalist Sebastian Mondial arbeitete an zentraler Steller und von Anfang bei den Offshore-Leaks mit, einem umfangreichen Datenschatz, der Licht in das dunkle Geschäft der Steueroasen brachte.
Philip Banse spricht mit dem Datenjournalisten über die erste Nacht mit der brisanten Festplatte, große Fehler und erstaunliche Erkenntnisse. Mondial berichtet ausführlich darüber, mit welchen Werkzeugen und Methoden er die 260 GB Daten gesichtet, sortiert und nach Geschichten durchsucht hat. Wie wurden Journalisten und Medien ausgewählt? Warum tauchen in den Daten so wenig Promis und Firmen auf? Sebastian Mondial erläutert, wie er die Kommunikation der über 80 Journalisten in einem Web-Forum organisierte und am zweiten Tag mit der Festplatte aufwachte - und das Passwort zur Entschlüsselung vergessen hatte. Im letzten Drittel erklärt Sebastian Mondial, wie die Snowden-Enthüllungen die Arbeit von Journalisten verändern und was sie für den Informantenschutz bedeuten. Für eine ausführliche Linkliste fehlt mir gerade die Zeit. Wenn Ihr Links schickt oder in die Kommentare postet, mache ich auch eine Liste - danke.
Philip Banse spricht mit dem Datenjournalisten über die erste Nacht mit der brisanten Festplatte, große Fehler und erstaunliche Erkenntnisse. Mondial berichtet ausführlich darüber, mit welchen Werkzeugen und Methoden er die 260 GB Daten gesichtet, sortiert und nach Geschichten durchsucht hat. Wie wurden Journalisten und Medien ausgewählt? Warum tauchen in den Daten so wenig Promis und Firmen auf? Sebastian Mondial erläutert, wie er die Kommunikation der über 80 Journalisten in einem Web-Forum organisierte und am zweiten Tag mit der Festplatte aufwachte - und das Passwort zur Entschlüsselung vergessen hatte. Im letzten Drittel erklärt Sebastian Mondial, wie die Snowden-Enthüllungen die Arbeit von Journalisten verändern und was sie für den Informantenschutz bedeuten. Für eine ausführliche Linkliste fehlt mir gerade die Zeit. Wenn Ihr Links schickt oder in die Kommentare postet, mache ich auch eine Liste - danke.
1 Minute
Thomas Berg vom Genossenschaftsverband erklärt Philip Banse, warum eine Genossenschaft reizvoll für journalistische Unternehmungen sein kann.
Es geht natürlich um die Genossenschaft der tageszeitung (taz). Thomas Berg erläutert wie genau Genossenschaften funktionieren, wie man sie gründen kann und welche Vorzüge sie besonders für Journalisten bieten: Die Geldgeber verlangen nicht in erster Linie Rendite, sondern guten Journalismus. Aber ist das das Ende der Suche nach neuen Geschäftsmodellen?
Es geht natürlich um die Genossenschaft der tageszeitung (taz). Thomas Berg erläutert wie genau Genossenschaften funktionieren, wie man sie gründen kann und welche Vorzüge sie besonders für Journalisten bieten: Die Geldgeber verlangen nicht in erster Linie Rendite, sondern guten Journalismus. Aber ist das das Ende der Suche nach neuen Geschäftsmodellen?
1 Stunde 6 Minuten
Christoph Lütgert, langjähriger Chefreporter beim NDR-Fernsehen, erklärt Philip Banse, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk dabei ist, sich selbst abzuschaffen.
Christoph Lütgert ist ein Kind des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Bis zu seiner Pensionierung 2010 hat er rund 25 Jahre in dem System gearbeitet: erst als Radio-Korrespondent in Bonn, dann bei Panorama und zum Schluss als Chefreporter Fernsehen beim NDR. Lütgert hat tiefe Einblicke ins System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bekommen, ist Verfechter eines gebühren finanzierten Journalismus, sagt aber: Wenn ARD und ZDF so weiter machen, werden sie sich abschaffen. Philip Banse spricht mit Lütgert über die Krise des öffentlich-rechtlichen Fernsehens - und welche Auswege nicht in Sicht sind. "Karlsgespräche mit Christoph Lütgert: Das öffentlich-rechtliche System in der Krise?"
Christoph Lütgert ist ein Kind des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Bis zu seiner Pensionierung 2010 hat er rund 25 Jahre in dem System gearbeitet: erst als Radio-Korrespondent in Bonn, dann bei Panorama und zum Schluss als Chefreporter Fernsehen beim NDR. Lütgert hat tiefe Einblicke ins System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bekommen, ist Verfechter eines gebühren finanzierten Journalismus, sagt aber: Wenn ARD und ZDF so weiter machen, werden sie sich abschaffen. Philip Banse spricht mit Lütgert über die Krise des öffentlich-rechtlichen Fernsehens - und welche Auswege nicht in Sicht sind. "Karlsgespräche mit Christoph Lütgert: Das öffentlich-rechtliche System in der Krise?"
1 Stunde 39 Minuten
Unser Verkehrssystem wird immer modularer. Besonders in Großstädten kann ein intelligente Kombination aus Fahrrad, ÖPNV, Carsharing und Bahn sehr viel Nerv und CO2 sparen. Digital koordinierter öffentlicher Verkehr – die OpenData-Aktivisten Julia Kloiber von der Open Knowledge Foundation und der Entwickler Michael Kreil (u.a. OpenPlanB) geben einen Überblick über Ideen und praktische Beispiele, wie nicht nur Verkehrsunternehmen von der maschinenlesbaren Veröffentlichung ihrer Daten profitieren könnten. Medienradio mit Michael Kreil: MR045 Daten sehen Frag den Staat Stadt Land Code Apps and the City Berlin Open Data Day VBB Lorenz Matzat Stefan Wehrmeier Where does my money go? Fix my street Open Plan B 2009/2010 - Eine Diskussion über Kopierrechte von Fahrplänen beginnt DB Navigator Fahrinfo Berlin SNCF Open Data Diskussionsplattform Epsi Platform Topic Report zu: Re-use of Transport Data DB Netz AG "Elektrischer Reporter" zu OpenData-Benzinpreise August 2009 - App-Entwickler wird vom New Yorker Nahverkehrsverbund (MTA) bedroht (I) August 2009 - App-Entwickler wird vom New Yorker Nahverkehrsverbund (MTA) bedroht (II) Zugmonitor GTFS Exchange (Übersicht über alle offenen GTFS Datensätze weltweit) Karte der offenen Fahrplandaten weltweit und in Europa Michael Kreils Sammlung bei Flickr May 2010 - Die MTA öffnet ihre Daten und organisiert mit Google eine Developer-Unconference Markus Dapp, Munich Open Data Day HaCon daten.berlin.de iFahrinfo (App des VBB im Apple App Store) HAFAS bei HaCon HAFAS (WP) Open Trip Planer Mapnificent Exitstrategy NYC Flinc Wheelmap Brokenlifts On the bus (App für Blinde) Station Maps Öffi public-transport-enabler iRail Belgien KR338 Küchenradio über Open Data Bezinpreis Vattenfall Open Data Daten zu Berlin ZEIT Online über VBB Open Data @OpenVBB OKFN working group zu Open Transport Data "A Case for Open Data in Transit" - Gutes Video zum Thema (aus den USA)
1 Stunde 58 Minuten
Jakob Lemke hat 15 Jahre in Nachrichtenagenturen gearbeitet. Zunächst war er Büroleiter der Deutschen Presseagentur im Baltikum, dann dpa-Korrespondent in Prag. Bis vor wenigen Tagen hat er im Auslandsressort der dapd in Berlin gearbeitet - bis ihm und rund 100 anderen dapd-Journalisten gekündigt wurde, weil die nach der dpa größte deutsche Nachrichtenagentur Insolvenz angemeldet hat. Im Medienradio berichtet Jakob, mit dem ich seit 20 Jahren befreundet bin, über Alltag, Arbeit und Krise der Nachrichtenagenturen. Wir sprechen über Twitter, Zeitdruck, Baku, das erodierende Geschäftsmodell und die möglichen Reaktionen auf den Wertverfall der nackten Nachricht. Nach der Sendung ist uns aufgefallen, dass wir einen Aspekt zu wenig gewürdigt haben: die Idee einer öffentlich-rechtlichen Nachrichtenagentur. Jakob regte an, dieses Modell gar EU-weit aufzuziehen, weil solide recherchierte und aktuelle Nachrichten zur Grundversorgung gehörten, sie aber kaum mehr zu finanzieren seien. Ich finde diese Idee interessant, weil ich ein großer Anhänger der gebührenfinanzierten Grundversorgung bin, aber denke, dass Träger dieser Idee nicht mehr die Rundfunkanstalten allein sind. Das, was ich als gesellschaftliche Grundversorgung mit Informationen zur politischen Willensbildung bezeichnen würde, kommt immer mehr auch aus anderen Quellen: Blogs, Podcasts und eine Nachrichtenagentur könnte ich mir da auch gut vorstellen. Was denkt Ihr? Basisdaten zu den Nachrichtenagenturen Ex-Auslandschef zur Situation bei dapd dpa: Nachrichtenagenturen AP und dpa vereinbaren langfristige Kooperation Stefan Niggemeier kritisiert Jakob für seine Baku-Berichterstattung
1 Minute
Philip Banse lässt sich von Werber-Veteran Thomas Koch (tk-one, Ex-CEO von tkm) erklären, wie Werbung funktioniert und warum nicht. Es geht um Media-Agenturen, Preis-Modelle, TV-Optimierung und Baumärkte. Kurz nach der Halbzeit widmet sich Thomas der Frage, was bei Online-Werbung falsch läuft. Es ging viel um Strukturen und Funktionsweisen, deswegen eine überschaubare Linkliste. Thomas Koch/Twitter Thomas Koch Blog "Mir müssen reden"-Podcast mit Sascha Lobo GroupM dctp.tv Medienradio mit Stefan Plöchinger, Süddeutsche.de
1 Stunde 43 Minuten
Stefan Plöchinger, Chefredakteur von Sueddeutsche.de, spricht mit Philip Banse über den Alltag in der Online-Redaktion der Süddeutschen, seinen Tagesablauf und seine Aufgaben. Stefan Plöchinger erklärt die Aufgabe seiner Koordinatoren zwischen Print und Online, äußert sich zur Anzahl von Agentur-Meldungen auf Sueddeutsche.de und sagt, warum er keine Social-Media-Redakteure hat. Plöchinger berichtet, dass seine Leute sehr früh arbeiten müssen, weil das "Smartphone auf dem Morgen-Klo" die neue "Tageszeitung beim Frühstück" ist. Die Süddeutsche verkaufe 13.000 digitale Ausgaben der SZ und macht alleine mit den 6000 digitalen Voll-Abos 2,1 Mio. Euro Umsatz - sicher ein Baustein für zukünftige Geschäftsmodelle, sagt Plöchinger. Weitere Themen sind die journalistischen Herausforderungen des Datenjournalismus, das Leistungsschutzrecht sowie die Tagesschau-App. Preisverleihung des JJ-Reportagepreises "Was versteht die Staatsregierung unter Onlinejournalismus?" Antwort auf Kleine Anfrage (pdf) Fliegerbombe gesprengt - Live-Ticker-Nachlese: Aufregung in München-Schwabing Stefan Niggemeier: "stern.de - Anatomie einer Attrappe" SZ-Umfrage zu Startbahn Oktoberfest in Zahlen – Wie die Stimmung auf dem Bierfest kippt News-App von ProPublica: "Where Are the Foreclosure Deal Millions Going in Your State?" Zugmonitor OpenPlanB New Yorker Podcast "Political Scene" SZ Video: Rasenschach Deutschland-Radio "Breitband" Live-Video Google Hangout The Local - Blog der New York Times "Besser zählen" - Stefan Plöchinger Leistungsschutzrecht für Presseverleger (WP) ProPublica Knight Foundation Ford Foundation McCormick Foundation Tagesschau App