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Jagdzeit Archiv

116 Episoden
44 Minuten
Deutschlands erfolgreichster Jagdbuchautor hat sein Leben der Jagd gewidmet. So sehr er auch seiner Heimat verbunden ist, so zog und zieht es ihn noch heute in die weite Welt. Unzählige Reisen führten ihn in aller Herren Länder, oft nach Russland und nach Afrika. Harlings Einstellung zu Jagd und Wild war dabei immer geprägt von einem Minimum an Technik, selektiver Jagd, Abenteuerlust und der Erwartung, dass das Wild in der Nacht seine Ruhe haben müsse. Und auch wenn Harling die Jagd  noch immer liebt und das halbe Jahr in seinem niedersächsischen Heimatrevier verbringt und die andere Hälfte in fernen Gefilden, so sehr hadert er doch mit den modernen Zeiten, mit fehlender Qualifikation und Identifikation mancher heutiger Jäger zu Jagd und Wild.
53 Minuten
Tamás Marghescu ist Generaldirektor des C.I.C., des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd. Dass sich der C.I.C. nicht ausschließlich für das Wild einsetzt, sondern auch für Menschen in Not, zeigt sich seit Kriegsbeginn in der Ukraine, und zwar am Grenzübergang zu Ungarn. Dort hat der C.I.C. Zelte und eine Feldküche aufgebaut, in der täglich 1.500 Essen zubereitet werden. Über dieses aktuelle Projekt, aber auch über sein spannendes Leben und Themen wie Naturschutzpolitik, Auslandsjagd, Nachhaltigkeit, "ökosystemgerechte Ökonomie", Bankenkrise und politischen Filz, drohende Trophäenimportverbote, weiß der gelernte Forstmann Marghescu, der zuvor für die IUCN gearbeitet hat, in dieser Folge sehr spannend zu erzählen.
47 Minuten
Tauschjagden – im Englischen Swap Hunts – sind eine alternative, nicht kommerzielle Form, fremde Länder, Jagdgebiete und Menschen kennenzulernen. Michael Sommer hat Freunde und Bekannte aus mittlerweile 18 Ländern, mit denen er sich im wahrsten Sinne austauscht. Sprich: Muffel gegen Rehbock, Murmel gegen Birkhuhn. Oder ähnlich, je nachdem, was man an Wildarten hat und wie gut man sich untereinander versteht. In dieser Folge berichtet Michael Sommer aus seiner gängigen Praxis, erklärt, wie Tauschjagden tatsächlich funktionieren – denn es geht um mehr als den Tausch von Beutetieren.
1 Stunde 3 Minuten
Die gebürtige Schwedin Natasha Illum-Berg hat einen außergewöhnlichen Lebensweg eingeschlagen. Sie ist Berufsjägerin in Tansania geworden – die einzige des Landes – hat sich in einem echten Männerberuf durchgeboxt. Damals umgeben von „einem Haufen chauvinistischer Arschlöcher“, aber ebenso wenig von den Frauen vor Ort willkommen geheißen gefühlt, wie sie sagt. Warum sie trotzdem diesen durchaus steinigen Weg beschritten hat, warum ihr Afrika mehr liegt als Schweden, warum sie für den Naturschutz kämpft, darüber spricht sie mit Moderatorin Carolin in dieser Episode. Und natürlich auch über ihre Bücher.
46 Minuten
Carlo Engelbrecht ist Berufsjäger in Südafrika. Er führt auf alle Wildarten, auch auf Löwen. Dies ist ein „Heißes Eisen“, denn Löwenjagd im Gatter ist kritisch zu sehen. Ebenso ist die Jagd auf Breitmaulnashörner ein Thema, das polarisiert. Aber was weiß man eigentlich genau darüber?

Aus diesem Grund haben wir Carlo Engelbrecht eingeladen, denn er hat sehr viel praktische Erfahrung mit Nashörnern, kämpft für ihren Schutz vor Wilderern. Seine Liebe für dieses archaische Wild ist groß, aber es besteht eben auch die Notwendigkeit, diese Tiere in Wert zu setzen, um sie zu retten. Und da ist nachhaltige Jagd eine Option.
34 Minuten
Dr. Uwe Barge ist Forstamtsleiter des traditionsreichen Forstamtes Göhrde in Niedersachsen. Seit einigen Jahren kommen im Bereich der Göhrde Wölfe vor. Ein Ergebnis dieser Entwicklung ist es, dass die Wölfe das Muffelwild, welches seit 1904 in der Göhrde seine Fährten zog, ausgerottet haben. Barge berichtet sachlich darüber, wie Wölfe sich auf Wald und Wild in seinem Wirkungsbereich auswirken. Und er berichtet auch darüber, wie sich aus seiner Sicht Jagd und Jäger in den vergangenen 30 Jahren verändert haben.
39 Minuten
Davey Hughes ist ein Mann, der die Wildnis liebt. Durch seine vielen Reisen in Afrika, Kanada und seiner neuseeländischen Heimat weiß er, wie wichtig die richtige Kleidung ist. Seine Erfahrungen ließen ihn Produkte entwickeln, die voll auf Funktionalität setzen, die trocken und warm halten, wenn es drauf ankommt. In dieser Episode erzählt Davey von Erlebnissen, die er in der rauen Natur gesammelt hat. Er berichtet, was er in der Wildnis immer im Rucksack hat und er verrät, wie er auf die Idee kam, mit Speer auf Bär zu jagen. Und warum der gebürtige Schotte, der in Neuseeland lebt, seine Firma Swazi genannt hat, das verrät er auch.
38 Minuten
Dr. Christian Carl Willinger ist ein Verfechter puristischer, harter Jagd. In seinen Beiträgen, die er im Laufe der Jahre für Jagdzeit verfasst hat und die auch in seinen Büchern zu lesen sind, geht es um berittene Jagden in England, um Großwildjagd in Afrika sowie auch immer wieder um Steinböcke im Hochgebirge Asiens. Warum er diese Arten von Jagd so schätzt, das verrät er Carolin in diesem interessanten Beitrag.
25 Minuten
Ihr Vater war ein begeisterter Jäger, den es immer wieder in die Wildnis zog. Und von Kindesbeinen an hat Cassidy ihren Vater begleitet. Mittlerweile ist sie diejenige, die Menschen in die abgelegensten Jagdgebiete Nordamerikas führt, denn sie ist Berufsjägerin geworden und hat sogar ihr eigenes Outfit. Cassidy jagt unter anderem auf Elch und Bär, doch ihre größte Leidenschaft sind die Wildschafe. Warum das so ist, welche Abenteuer sie in der rauen Natur Nordamerikas zu meistern hat, davon schreibt Cassidy ab und an in der Jagdzeit – und da war es nur logisch, diese außergewöhnliche Frau auch in den Podcast einzuladen.
45 Minuten
Hubert Zeiler ist promovierter Wildbiologe, hat einige exzellente Bücher über heimische Wildarten geschrieben. Aufgewachsen in einem Jagd- und Forsthaushalt, war sein Weg ein Stück weit vorgezeichnet und durch das Studium der Forstwirtschaft führte Zeilers Weg zur Wildbiologie. Doch er ist nicht ausschließlich der Wissenschaft zugewandt, er zeichnet auch und illustriert seine Bücher. Warum er die These vertritt, dass unsere Gesellschaft einen Wertewandel braucht, wenn es um das Spannungsfeld Natur/Mensch geht und warum das Gamswild besonders unter dem Klimawandel leidet, legt er in dieser Episode spannend dar.
44 Minuten
Dr. Beatrix Sternath ist Veterinärmedizinerin, Jägerin und Autorin. In ihrem jüngsten Buch „Jägerinnen“ porträtiert sie bekannte und weniger bekannte jagende Damen, von Claudia Schiffer und der Queen bis hin zu besonderen Personen wie Maria von Burgund, die sich gegen jede Etikette am Hof von den Zwängen der Monarchie durch die Jagd befreit hat. Warum Beatrix Sternath keine Gendersprache braucht und auch nicht viel von Jäger*innenstammtischen hält, das verrät sie Carolin in dieser Episode. Von Frau zu Frau.
36 Minuten
Der deutschnamibische Musiker EES mischt seit 2020 mit einer lässigen Mischung aus Kwaito, Reggae und Hip-Hop die deutsche Musikwelt auf. In Afrika längst ein Star, pendelt EES alias Eric Sell, zwischen seiner Heimat Namibia und Deutschland hin und her. In seiner Jugend war er an den Wochenenden meistens auf einer Farm und hat gejagt. Das schafft er heute zwar nur noch selten, aber die Jagd ist für ihn etwas völlig Natürliches. Warum das so ist und wie er die Musikbranche beurteilt, das verrät er in dieser sehr ungewöhnlichen Episode.
58 Minuten
Josef Ramacher ist Jagdhunde- und insbesondere Teckelspezialist. Warum es dem erfahrenen Jäger und Rüdemann so wichtig ist, dass Hunde planvoll gezüchtet und entsprechend mit Papieren und Stammbaum abgegeben werden, erläutert er in dieser Episode. Und Ramacher erklärt ebenfalls, warum der Teckel nicht nur ein großartiger Jagdhund ist, sondern zudem noch ein ganz hervorragender Botschafter in Sachen Jagd. Spannend, lehrreich, lustig – diese Episode ist ein Muss für jeden, der sich mit Hunden befasst.
29 Minuten
Jörg Beckmann ist studierter Biologe und Forstwissenschaftler, mit den Schwerpunkten Wildbiologie und Botanik. Er ist stellvertretender Direktor und Biologischer Leiter des Tiergartens der Stadt Nürnberg und beschäftigt sich dort mit vielfältigen Themen. Unter anderem auch mit der Auswilderung von Wildtieren, denn in Tiergärten und Zoos vermehren sich ja die dort lebenden Individuen. Das jüngste Projekt war die Auswilderung von Steinböcken in Österreich. Und obwohl Zoos sehr beliebt sind, werden sie von einzelnen kleinen Gruppen vehement angegriffen, was eine Parallele zur Jagd darstellt, denn auch Jäger müssen immer wieder ihr Handeln erklären. Beckmann hat jedenfalls ziemlich viele gute Argumente für die Erhaltung von Arten durch nachhaltige Nutzung - für die Jagd und für die Zoos...
47 Minuten
Dr. David Schiller war 25 Jahre lang Chefredakteur des Magazins "Visier" und ist im Vorstand von "Pro Legal" tätig. Der studierte Politikwissenschaftler, mit Hang zu allen möglichen Waffengattungen, setzt sich seit Jahrzehnten für die Belange privater Waffenbesitzer in Deutschland ein. Im Gespräch mit Carolin Binder erzählt Schiller aus seinem bewegten Leben, berichtet von Kriegen, Terrorismus und der Ausbildung von Anti-Wilderei-Einheiten in Tansania. Und Schiller erläutert aus Sicht eines weltweit gereisten Mannes die Irrwege Deutschlands in Sachen permanenter Waffenrechtsverschärfung und erklärt die Hintergründe.
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