Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Archiv
1660 Episoden
25 Minuten
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31 Minuten
Über Monate blieb ein wichtiger Wirecard-Bericht geheim. Jetzt hat ihn das Handelsblatt veröffentlicht. Es ist der größte Finanzbetrug der deutschen Geschichte: Der Wirecard-Skandal. Durch Bilanzfälschung hat der Finanzdienstleister seine Gewinne geschönt. Vermögenswerte in Milliardenhöhe haben nie existiert. Das ehemalige Dax-Unternehmen hat damit nicht nur Banken und Geschäftspartner, sondern auch tausende seiner Aktionäre betrogen. Ein Verlust von insgesamt 24 Milliarden Euro ist allein für die Anleger entstanden. Bislang war unklar, wer dafür die Verantwortung trägt. Nun hat das Handelsblatt einen geheimen Bericht veröffentlicht, der diese Frage klären könnte. Die Akte zeigt: Die Wirtschaftsprüfgesellschaft Ernst & Young (EY) hätte das Desaster verhindern können. Über die Verfehlungen der Wirtschaftsprüfer sprechen Handelsblatt Investigativ-Chef Sönke Iwersen und unser Wirecard-Experte Felix Holtermann. Zum Handelsblatt-Artikel: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/protokoll-des-versagens-das-handelsblatt-veroeffentlicht-den-geheimbericht-zur-arbeit-der-ey-wirtschaftspruefer/27790058.html Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
29 Minuten
Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, wie man günstig bewertete Aktienindizes identifizieren kann - und welche der drei größten deutschen Börsenligen besonderes Potential bietet. Die Börse feiert zurzeit eine Jahresendrallye, die seit Tagen einen neuen Rekord nach dem anderen liefert. Seit einer Woche steht der Dax erstmals bei über 16.000 Punkten und gibt keine Anzeichen wieder zu fallen. Auch der MDax und der SDax haben allein im vergangenen Monat gute sieben Prozent zugelegt. Welche der drei deutschen Börsenligen das größte Potential bieten, weiß Aktienanalyst Ulf Sommer. Er erklärt, warum er einen Einstieg derzeit am ehesten im Dax empfehlen würde – und welche Aktien dort am günstigsten bewertet sind. Außerdem: Der Kurs von Alphabet ist in diesem Jahr um über 80 Prozent gestiegen. Zeitweise hat es der Google-Mutterkonzern sogar in den Club der 2-Billionen-Dollar-Bewertungen geschafft. Silicon-Valley-Korrespondent Kevin Knitterscheidt über die Hintergründe für diesen Erfolg und den Ausblick der Aktie. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
29 Minuten
Die Autobranche muss vom Verbrenner wegkommen. Beim Handelsblatt Autogipfel diskutieren unsere Gäste, wie die Transformation gelingen kann. Die Automobilindustrie ist der wichtigste Industriezweig Deutschlands. Damit das in Zeiten des Klimawandels auch so bleibt, ist ein Umdenken nötig. Beim Handelsblatt Autogipfels stellt Moderatorin Ina Karabasz drei zentrale Thesen zur Zukunft der Industrie zur Debatte. Eine davon: Der PlugIn-Hybrid hat in Deutschland keine Zukunft. Diese und zwei weitere spannende Thesen diskutiert die Handelsblatt Redakteurin mit André Schmidt, dem Präsidenten der Toyota Deutschland GmbH, und Wolf-Henning Scheider, dem Vorstandsvorsitzenden einer der weltweit größten Automobilzulieferer, der ZF Group. Was Zulieferer brauchen, um die veränderte Nachfrage der Automobilkonzerne zu bedienen und wodurch die Weiterentwicklung der E-Mobilität in Deutschland verlangsamt wird, erfahren Sie in der heutigen Folge. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
22 Minuten
Wenn Verbraucherpreise steigen und damit der Wert von Bargeld sinkt, gilt Gold eigentlich als sicherer Hafen – doch aktuell zieht der Preis nicht an. Warum jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt sein könnte, analysiert Edelmetall-Experte Martin Siegel. Wenn’s um Gold geht, gibt es immer zwei Seiten der Medaille: Die einen feiern es als sicheren Hafen, der das Depot auch in turbulenten Zeiten stabil hält und das eigene Geld vor der schleichenden Entwertung schützt. Die anderen halten das für Quatsch. Sie argumentieren damit, dass Gold keinerlei Zinsen oder Dividenden abwirft und trotz der aktuell steigenden Inflation nicht an Wert gewinnt, sondern seit einem Jahr sogar um knapp zehn Prozent Minus gemacht hat. Egal, auf welcher Seite Sie stehen: Fakt ist, dass Gold ein Klassiker der Geldanlage bleibt und ein bisschen Grundwissen nicht schaden kann, vor allem in diesen Zeiten. Warum steigt der Preis nicht an, obwohl die Inflation immer schlimmer wird? Welche Faktoren treiben den Kurs überhaupt? Und wenn man investieren will – wie geht es am einfachsten und sichersten? Die Antworten liefert ein Mann, der seit drei Jahrzehnten mit dem Edelmetall arbeitet, lange Zeit als Händler und mittlerweile als Fondsmanager. Martin Siegel ist Experte für das Edelmetall und investiert mit seinem Fonds Stabilitas Pacific Gold + Metals auch selbst in Aktien von Goldminen. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
24 Minuten
Kleine E-Autobauer sind an der Börse größer als die meisten etablierten Hersteller. Wir zeigen, was hinter dem Hype steckt und welche Herausforderungen auf die Tesla-Angreifer warten. Der Elektroautobauer Rivian geht im November an die Börse – und das mit einer Bewertung, die nur knapp unter der von BMW liegt: Die Marktkapitalisierung dürfte ungefähr bei 60 Milliarden Dollar liegen. Weil die Nachfrage nach den Anteilsscheinen so hoch ist, hat das Start-up den Ausgabepreis für die Aktien am Wochenende gerade noch einmal angehoben. Rivian hat mit Ford und Amazon zwei große Konzerne als finanzielle Unterstützer und baut einen elektrischen Pick-up-Truck, der deutlich vor dem Cybertruck von Tesla in den USA zu kaufen ist. Allerdings werden dieses Jahr gerade mal rund 1.000 Autos produziert. Rivian ist nicht der einzige E-Autobauer, der im Windschatten von Tesla den Kurs maximal beschleunigt. Bei Lucid, die ebenfalls aus Kalifornien kommen und an der Börse gelistet sind, ist die Aktie seit September um mehr als das Doppelte gestiegen. Auch aus China gibt es Konkurrenz: Nio bringt in Europa gerade einen E-SUV auf den Markt, lässt an der Börse aber schon jetzt die meisten europäischen Autobauer hinter sich. Warum die Börsianer derart elektrisiert sind, welche Hürden auf die Herausforderer warten und worauf Sie als Anleger achten müssen, weiß Franz Rother, Herausgeber und Chefredakteur der E-Mobilitätsplattform Edison. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
25 Minuten
Der Wert des Meme-Coins Shiba Inu ist binnen eines Monats um 900 Prozent gestiegen. Nun folgt die Korrektur. Digitalexperte Alexander Braun unterzieht die Cyberdevise dem Realitätscheck. Der Wert des Meme-Coins Shiba Inu hat sich im Oktober fast verzehnfacht. Zwischenzeitlich schaffte es der Coin in die Top Ten der wertvollsten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Doch seit einigen Tagen folgt dem Hype die Korrektur. Im Internet diskutieren Kryptofans über die Seriosität und Sinnhaftigkeit der Cyberdevise. Immerhin sensibilisierte zuletzt die Kryptowährung zur Netflix-Serie „Squid Games“ für Scam-Gefahren beim Handel mit dem digitalen Geld. Der Squid Coin erlebte binnen weniger Wochen einen Kursanstieg von mehr als 28,5 Millionen Prozent. Dann jedoch brach der Kurs plötzlich ein, der Wert sank beinahe auf Null. Der Coin entpuppte sich als Betrug. Anleger*innen soll ein Schaden von 3,4 Millionen Euro entstanden sein. Wie gefährlich sind Investitionen in Meme-Coins und auf welche Warnsignale sollten Anlegerinnen und Anleger achten? Ist der Shiba Inu-Coin seriös und birgt er noch Kurspotenzial? Die Antworten hat Capco-Digitalexperte Alexander Braun. Er unterzieht die Spaßwährung dem Realitätscheck. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
26 Minuten
Wegen der Lieferengpässe machte Amazon im Online-Handel zuletzt Verluste, während Microsoft die Erwartungen im Quartalsbericht übertreffen konnte. Wir analysieren den Ausblick für die Aktien Microsoft ist das wertvollste Unternehmen der Welt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Hard- und Softwareentwickler seinen Umsatz um 22 Prozent steigern. Und das ist nicht verwunderlich: Seit den Neunziger Jahren konnte das Unternehmen sein Geschäftsmodel unter anderem durch die Spielkonsole Xbox, das Job-Netzwerk Linkedin, die Handysparte von Nokia, der Messenger-Dienst Skype und die Spracherkennungssoftware Nuance erweitern. Silicon Valley-Korrespondent Kevin Knitterscheid weiß, wie diese Mischung den Konzern zum Börsenchampion gemacht hat und ob sich ein Investment jetzt noch lohnen könnte. Außerdem: Der Tech-Gigant Amazon hat Anlegerinnen und Anlegern zwischen 2015 und 2020 jedes Jahr mindestens 40 Prozent Rendite gebracht. Zuletzt stagnierte der Kurs – seit dem Chefwechsel von Jeff Bezos zu Andy Jassy gab es sogar Verluste. Ob das jetzt eine Chance zum Einstieg in die Aktie sein könnte, erklärt Handelsblatt New York-Korrespondentin Katharina Kort. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
29 Minuten
Die Energiekrise treibt die Inflation und belastet Industrie und Verbraucher. Doch wer in die knappen Ressourcen investiert, kann sogar Gewinne einstreichen. Noch im vergangenen Jahr haben die Corona-Pandemie und der Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland den US-Ölpreisunter null gedrückt. Jetzt markieren die Preise für Öl und Gas immer neue Rekorde. Allein in den vergangenen zwölf Monaten ist der Preis für europäisches Brent-Öl um rund 100 Prozent gestiegen. Erdgas verzeichnete im gleichen Zeitraum sogar einen Anstieg um mehr als 500 Prozent. Für Verbraucher ist das eine massive Belastung – doch für Öl- und Gasproduzenten ein finanzieller Segen. Die Branche verbucht erstmals seit dem Krisenjahr 2020 wieder hohe Gewinne und ein Ende des Preisanstiegs ist in naher Zukunft nicht in Sicht. Investments in Öl und Gas lohnen sich also nach wie vor. Handelsblatt-Redakteur Jakob Blume, weiß wie Anlegerinnen und Anleger jetzt an den steigenden Energiepreisen mitverdienen können. Außerdem: Am Mittwoch findet eine der wichtigsten Fed-Sitzungen der vergangenen Jahre statt. Experten rechnen damit, dass die US-Notenbank ankündigt ihre Anleihekäufe zu drosseln. Finanzredakteur Frank Wiebe über die anstehenden Entscheidungen und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
24 Minuten
Robert Habeck und Christian Lindner wollen Bundesfinanzminister werden. Wir zeigen, wer Favorit ist, was die beiden unterscheidet und welchen Einfluss das Amt auf die Börse hat. In der neuen Bundesregierung ist kaum ein Ministerposten so umkämpft wie der des Finanzministers. Robert Habeck und Christian Lindner kämpfen um die Spitze des Ressorts, weil dort das letzte Wort über die Umsetzung der politischen Ideen aus den anderen Ministerien gesprochen wird. Der Vorsitzende der Liberalen und der Grünen-Co-Chef stehen für zwei völlig verschiedene Denkschulen: Markt gegen Staat, Sparen oder Schulden, nationale oder europäische Staatsausgaben. Beide wollen mit dem Amt der Agenda ihrer Partei einen finanziellen Rahmen geben – und damit das Bild von Deutschland für die nächsten Jahre entscheidend mit gestalten. Wer im Duell nach Punkten führt und was sich für Sie ganz persönlich ändern würde, wenn der eine oder der andere gewinnt, analysiert Martin Greive. Er ist Politikredakteur im Berliner Büro des Handelsblatts. Wen der beiden würden Sie am liebsten als Gewinner sehen? Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung an today@handelsblatt.com. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Morning Briefing-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
30 Minuten
Ab dem Jahr 2035 sollen keine Diesel- und Benzinautos mehr zugelassen werden. Das sieht der Vorschlag der EU-Kommission zumindest vor. Konkret heißt das: Autos mit Verbrennungsmotoren haben in Europa keine Zukunft mehr. Bosch ist einer der weltweit größten Automobilzulieferer und hat Elektroantriebe bereits zum Kerngeschäft gemacht. Das schwäbische Unternehmen setzt aber auch auf Wasserstoff. Bis zum Jahr 2024 möchte Bosch über eine Milliarde Euro allein in Brennstoffzellen investieren. Handelsblatt Chefredakteur Sebastian Matthes hat sich mit Bosch-Chef Volkmar Denner über die Zukunft der Automobilindustrie und Alternativen für traditionelle Antriebstechniken unterhalten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Morning Briefing-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
26 Minuten
Gold, Rohstoffe, Aktien: Ulf Sommer erklärt, wie der Weg zu mehr Reichtum gelingen kann – und welche Rolle Warren Buffett dabei spielt. In den vergangenen fünf Jahren ist der Dax und der Goldpreis um über 40 Prozent gestiegen. Auch der Markt für Rohstoffe hat in dem Zeitraum ordentlich zugelegt. Wer 2016 in diese Assetklassen genug Geld investiert hat, hätte seitdem allein durch die Einnahmen der Rendite leben können - zumindest in der Theorie. Einer, der das geschafft ist einer der erfolgreichsten Investoren der Welt: Warren Buffet. Seine Vorhersagen haben schon viele Aktionäre zu Millionären gemacht. Doch wie realistisch ist es wirklich, Geld zu verdienen ohne zu arbeiten? Wie viel Potential steckt noch in diesen Anlagemöglichkeiten und was passiert bei einem Fehlkauf? Das erklärt Finanzmarktspezialist Ulf Sommer in der neuen Folge von Today Extended. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
29 Minuten
Facebook heißt jetzt Meta. Ob die Namensänderung das angeschlagene Image retten kann und was jetzt für Aktionäre wichtig ist. Mark Zuckerberg hat in den vergangenen Wochen viel Kritik bekommen. Grund dafür war unter anderem die Whistleblower-Affäre einer ehemaligen Facebook-Mitarbeiterin. Sie beschuldigte das Unternehmen Profite über das Gemeinwohl zu stellen. Der Konzernchef streitet die Vorwürfe jedoch ab, echauffiert sich über die kritischen Medienberichte und geht in die Offensive: Mit Verschwörungstheorien und einer neuen Konzernstrategie. Facebook heißt von nun an Meta. Zum einen will Zuckerberg damit alle Marken, die der Konzern beheimatet, stärker einschließen. Denn bislang habe man den Firmennamen hauptsächlich mit der Social-Media-Plattform in Verbindung gebracht. Zum anderen knüpft er damit an seine Vision eines “Metaverse” an. Vor allem den Bereich der Virtual Reality (VR) möchte der Konzern ausbauen. Unter anderem ist für 2022 ein VR-Headset geplant. Doch kann die neue Strategie das angeschlagene Image wieder aufpolieren oder läuft Zuckerbergs Imperium Gefahr seinen Status als größtes soziales Netzwerk der Welt zu verlieren? Unternehmensredakteur Kevin Knitterscheidt hat die Antworten. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
26 Minuten
Die gesetzliche Rente kann den Lebensstandard im Alter laut dem neuen Vorsorgeatlas 2021 nicht sichern. Der Rentenexperte vermisst "mutige Männer" in der Politik. Wer sich bei der Altersvorsorge auf die gesetzliche Rente verlässt, wird im Alter größere Abstriche bei seinen Lebensstandards machen müssen. So lautet die Prognose des neuen Vorsorgeatlas 2021 der Union Investment und des Forschungszentrum Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Weniger als die Hälfte ihres letzten Bruttoeinkommens bekommen demnach die Senior*innen, die sich allein auf die gesetzliche Rente verlassen. Notwendig seien jedoch mindestens 60 Prozent. Um diese Grenze zu erreichen, müssen in Deutschland andere Säulen der Altersvorsorge herangezogen werden: Riester-Rente oder betriebliche Altersvorsorge und privater Vermögensaufbau. Studienleiter Bernd Raffelhüschen ist daher überzeugt: Die gesetzliche Rente bedarf einer Reform. Er fordert leistungsgerechte, generationsgerechte, nachhaltige und sichere Renten. Der Weg dahin führe unter anderem über ein niedrigeres Rentenniveau und ein höheres Renteneintrittsalter. Doch für solche Vorschläge fehle in Berlin der Mut. Mit ihren Plänen für eine kapitalmarktgestützte Rente seien die Ampelparteien zu spät dran. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
27 Minuten
Den Job kündigen und nur noch von passiven Einkünften leben – den Traum haben viele. Ulf Sommer erklärt, wie das gelingen kann. Wollen Menschen ihr Vermögen vermehren, ist der erste Impuls oft der Kauf von Aktien. Es kann sich jedoch lohnen, sich mit den Alternativen zum herkömmlichen Wertpapiergeschäft zu beschäftigen. Eine Option sind Immobilien und Immobilienfonds. Das Versprechen dieser Assetklassen: Wenn Sie richtig investieren, können Sie allein von Mieteinnahmen und Renditen leben. Doch ist das wirklich realistisch und wie können Sie das anstellen? Antworten auf diese Fragen hat Finanzmarktspezialist Ulf Sommer. Außerdem: Am 31. Oktober endet die Abgabefrist für die Steuererklärung. Handelsblatt-Redakteurin Laura de la Motte fasst zusammen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie beispielsweise im ersten Corona-Jahr in Kurzarbeit waren oder sich in Quarantäne begeben mussten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.