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Reisewarnung - mit missio München unterwegs Archiv

137 Episoden
34 Minuten
Das alte Bild vom europäischen Missionar, der den Menschen in Afrika den Glauben bringt, ist schon lange nicht mehr aktuell. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber und missio-Redakteur Christian Selbherr berichten in dieser Folge von ihren Begegnungen mit Missionarinnen und Missionaren in aller Welt: Starken Männern und Frauen in Indien, Burkina Faso oder auf den Philippinen, die sich für Menschenwürde einsetzen - auch unter Einsatz ihres Lebens. Weil sie den Auftrag des Evangeliums genau so verstehen. Eine spannende Weltreise zu wenig bekannten Menschen, die Großes leisten. [Hier gehts zum missio-Magazin als e-paper ](https://www.yumpu.com/user/Missio.Muenchen)
56 Minuten
Seit 1926 verbindet der Weltmissionssonntag Katholikinnen und Katholiken rund um den Globus. Missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber und missio-Redakteur Christian Selbherr nehmen uns mit auf eine historische Weltreise: Sie erzählen von mutigen Menschen in der NS-Zeit, vom Wandel der Kirchen in Afrika und Asien, von Biafra und den Boat People, von HIV/AIDS und von der Frage, wann kirchliches Engagement politisch wird. Dabei kommen auch die schwierigen Kapitel der Missionsgeschichte zur Sprache: koloniale Prägungen, Macht, Missbrauch und die Frage, wie Mission heute aussehen kann. [Mehr Infos zum diesjährigen Weltmissiossonntag](https://www.missio.com/aktuelles/sonntag-der-weltmission)
28 Minuten
Das Staatsgefängnis von Toamasina gilt als eines der schlimmsten der Welt. Gebaut für 350 Häftlinge sitzen dort jetzt mehr als 13000 Männer, Frauen und Jugendliche ein. missio-Redakteurin Kristina Balbach hat sich dort umgesehen und auch mit Insassen gesprochen. Zum Beispiel einem 14-jährigen Mörder und einer Schwangeren, die DVDs mit Kinderpornographie verkauft hat - beide haben ihre Straftaten aus purer Not begangen. Sie sitzen in Untersuchungshaft - ohne Anklage. Ob es jemals einen Prozess geben wird, weiß man nicht. Der Staat ist hoffnungslos überfordert und kümmert sich in der Haftastalt um rein garnichts. Deshalb setzt die Kirche sich dort für menschenwürdige Bedingungen ein: Im Gefängnishof wachsen Obstbäume, damit die Insassen ein paar Vitamine bekommen, Hühner sorgen für Eier. Eine mobile Klinik versorgt Kranke. Außerdem bieten sie handwerkliche Ausbildungen an, damit die Gefangenen eine Perspetive haben nach ihrer Entlassung.
47 Minuten
Madagaskar – der Inselstaat mit den Traumstränden ist das diesjährige Schwerpunktland im Monat der Weltmission bei missio München. Diesmal geht’s in den Süden der Insel und dort wird klar: Die Lage ist alles andere als paradiesisch. Die Menschen leiden unter den Folgen des Klimawandels, wie Kristina Balbach berichtet. Auf den ausgedörrten Feldern wächst nichts mehr. Manchmal werden Kakteen ausgekocht, um noch etwas zu essen zu haben. Die Kirche hilft, wo sie kann. Zum Beispiel bringt ein Erzbischof Reis zu den Menschen, die nicht mehr für sich sorgen können. Die Partner, die wir im September in der Reisewarnung vorstellen, werden im Oktober zu Gast in Bayern sein. Alle Infos unter: [weltmissionsmonat.de](https://www.missio.com/aktuelles/sonntag-der-weltmission/)
29 Minuten
Ein Großteil der Bevölkerung in Malawi glaubt, dass es Hexen gibt. Auch in Burkina Faso und Tansania ist es ähnlich. Wenn hier eine Frau der Hexerei beschuldigt wird, fällt dieser Vorwurf auf fruchtbaren Boden und die Frau schwebt in Lebensgefahr. Es gibt aber auch viele Menschen, die etwas dagegen tun wollen. Zum Beispiel ein katholischer Radiosender, der Aufklärung betreibt und bis ins kleinste Dorf zu hören ist. Antje Pöhner und Christian Selbherr berichten über ihre Erlebnisse. [Die aktuelle Ausgabe des missio-Magazins](https://www.missio.com/missio-magazin/aktuelles-heft) [Mehr Infos zur Arbeit von missio München](https://www.missio.com/) Auch der Podcast "himmelwärts und erdverbunden" aus dem Bistum Trier hat eine [spannende Folge zum Thema](https://himmelwaerts-und-erdverbunden.podigee.io/176-hexenverfolgung) gemacht. Die Ordensfrau Lorena Jenal spricht über ihren Kampf gegen Hexenwahn in Papua-Neuguinea.
26 Minuten
Auf ihren Reisen sind Antje Pöhner und Christian Selbherr oft darauf gestoßen, dass vor allem ältere Frauen der Hexerei bezichtigt werden - mit schlimmen Konsequenzen bis hin zum Mord an diesen Frauen. In dieser Folge berichten sie über ihre Erfahrungen in Malawi, Burkina Faso und Tansania. Und von einer Ordensfrau, die diese Frauen bei sich aufnimmt und ihnen hilft, auf eigenen Beinen zu stehen. [Und hier geht´s zur Reportage im missio-Magazin](https://www.missio.com/missio-magazin/reportagen/burkina-faso-hexerei) Auch der Podcast "himmelwärts und erdverbunden" aus dem Bistum Trier hat eine [spannende Folge zum Thema](https://himmelwaerts-und-erdverbunden.podigee.io/176-hexenverfolgung) gemacht. Die Ordensfrau Lorena Jenal spricht über ihren Kampf gegen Hexenwahn in Papua-Neuguinea.
18 Minuten
In Lagern liegen große Elfenbeinvorräte, die nicht mehr verkauft werden dürfen. Schon seit 1000 Jahren wird in Sambia Kupfer abgebaut und es gibt große Kohlevorkommen. Eigentlich müsste jeder einzelne Einwohner Sambias gut leben können. Doch den Profit machen in der globalisierten Welt immer die Anderen. Barbara Brustlein erklärt die Zusammenhänge und weiß, wo man den Hebel ansetzen könnte. Erstveröffentlichung: April 2023
44 Minuten
Für Touristen ist es das Schönste, wenn sie einem Elefanten sehr nahe kommen. Für die Bauern, die rund um die Nationalparks wohnen, allerdings weniger. Barbara Brustlein erzählt, wie der Balanceakt zwischen Tierschutz und Maisernte gelingt. Ein weiteres Thema: der König vom Barotseland zieht mit seinem Gefolge in seine Sommerresidenz. Ein Schauspiel, das Claudia Klein beobachtet hat – und das bei ihrem Besuch von politischen Unruhen überschattet war. Buchtipp: [Ellen Banda-Aaku, Patchwork](https://www.michaelsbund.de/product/9783884234396-patchwork.html) Erstveröffentlichung: April 2023
25 Minuten
Im September 2025 ist die GenZ auch in Madagaskar auf die Straßen gegangen und hat dafür gesorgt, dass der damalige Präsident gestürzt wurde. Andere Länder wie Nepal oder Bangladesch hatten es vorgemacht. Allerdings geschah das in dem afrikanischen Inselstaat mit Hilfe des Militärs. Kristina Balbach hat mit Studierenden in der Hauptstadt Antananarivo gesprochen, die bei den Aufständen dabei waren und viel riskiert haben – um die Korruption zu beenden und für sich Perspektiven zu schaffen. Doch jetzt fragen sie sich, wie es weitergehen kann mit ihrem Land. Der Übergangspräsident hat seinen militärischen Rang abgelegt, damit er sich zur Wahl stellen kann. Und er fliegt im gleichen Flugzeug, wie die missio-Redakteurin. Warum, das erzählt sie in dieser Folge. Und [hier ](https://www.missio.com/missio-magazin/aktuelles-heft)gibt es das aktuelle missio magazin mit der ganzen Geschichte über die GenZ in Madagaskar.
49 Minuten
Tropischer Regenwald, Traumstrände und jede Menge Tiere, die es nur hier gibt. All das könnte Madagaskar zum angesagten Reiseziel machen. Doch das Land gehört zu den ärmsten der Welt. 80 % der Einwohner müssen von weniger als zwei Dollar am Tag leben. missio-Redakteurin Kristina Balbach berichtet von ihrer Reise, auf der sie einen Pater getroffen hat, der Schulen mitten im Busch aufgemacht hat, von Holzkohle als Zahlungsmittel und von ganz vielen Vanilleschoten. Die Reportage von Kristina Balbach sowie das Bild vom Riesenrad findet ihr im aktuellen missio-Magazin und im E-Paper: https://www.missio.com/aktuelles/magazin-digital.
27 Minuten
Weihbischof Rupert Graf Stolberg spricht mit missio-Redakteur Christian Selbherr über seine Eindrücke vom Flüchltinkgsprojekt in Uganda, wo er traumatisierte Frauen getroffen hat, die vor den Gräueln des Bürgerkriegs im Kongo geflohen sind. Außerdem haben beide ein Frauenprojekt in Masese besucht - im Abstand von etwa einem Jahr - und wissen, wie sinnvoll es sein kann, wenn wir hier symbolisch ein paar Küken kaufen, die aber dort bei den betroffenen Frauen leben. Die Küken - sowie auch andere Dinge, mit denen Frauen gezielt unterstützt werden, findet ihr im [missio-Spendenshop](http://https://www.missio.com/helfen/weltfrauentag-2026)
40 Minuten
Fast neidisch ist Weihbischof Rupert Graf Stolberg geworden, als er gesehen hat, wie viele junge Männer in Uganda Priester werden wollen - obwohl die Kirche ihnen dort nicht mal ein Gehalt zahlt. In diesem Frühjahr war er in Kampala und hat an den Feierlichkeiten zum 50jährigen Bestehen des großen Priesterseminars teilgenommen. Mit im Studio ist missio-Redakteur Christian Selbherr, der selbst im vergangenen Jahr das Land besucht hat. Die beiden sprechen außerdem über die strengen Gesetze, nach denen Homosexuellen lebenslange Haft droht. Am Ende berichtet der Weihbischof noch von einem Besuch bei den Märtyrern von Uganda - 45 junge Männer, die wegen ihres Glaubens ermordet wurden.
29 Minuten
Eine Million Menschen sind im Libanon auf der Flucht. Vor allem vom Süden in Richtung Norden. Doch Straßen werden bombardiert, Passstraßen waren wegen Schnee teils bis in den April hinein unbenutzbar. Gleichzeitig trifft die Not auf Regionen, die ohnehin schon am Limit sind. Kristina Balbach berichtet, dass in der Bekaa-Ebene Schulen zu Matratzenlagern werden und Menschen mehrere Familien bei sich daheim aufnehmen. Denn immer mehr Dörfer im Süden werden evakuiert, weil Israel die Region zur Pufferzone machen will. Mehr Infos gibt´s auf der [Homepage von missio](https://www.missio.com/helfen/libanon)
33 Minuten
Das kleine Land Libanon hat schon vor dem Krieg unter einer schweren Wirtschaftskrise gelitten. Jetzt sind eine Million von den knapp 7 Millionen Einwohnern innerhalb des Landes auf der Flucht. missio-Redakteurin Kristina Balbach war schon mehrfach im Libanon. Jetzt hat sie alle Kontakte dort angefunkt, deren Nummer sie in ihrem Handy gespeichert hat. Zum Beispiel den Besitzer des Kiosks „The Joyful Road“ in Beirut, bei dem sie ab und zu gegessen hat. Aber auch Mitarbeiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, deren Kirche zum Matratzenlager geworden ist und eine Journalistin, die feststellt, dass inzwischen auch die Mehrheit der Schiiten „sick and tired of Hisbollah“ ist – also die Nase voll hat von der Terrororganisation. Mehr Infos gibt´s auf der [Homepage von missio](https://www.missio.com/helfen/libanon)
26 Minuten
In den Mausoleen von Cebu leben ganze Familien, die sich keine echte Wohnung leisten können. Sie schlafen und kochen auf Grabsteinen und manchmal steht da sogar ein Fernseher. missio-Geschäftsführerin Stephanie Brücks und der langjährige Spender Uli Holdenried sind diesen Friedhofsfamilien auf ihrer Philippinenreise begegnet. In dieser Folge berichten sie von ihrem Besuch in mehreren Projekten, die von missio München unterstützt werden. Unter anderem auch zwei Schutzhäuser für missbrauchte Mädchen und ein Straßenkinderprojekt für Jungen.