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13 Episoden
40 Minuten
Der Geschäftsführer der Hamburger Friedhöfe ist mehr als ein Friedhofsverwalter. Mit Carsten Helberg spreche ich in der letzten Podcastfolge für 2020 über die Trends in der Erinnerungskultur: "Erinnerung ist für uns mittlerweile ein großer Teil der Lebens geworden", meint er. Trauer und Ruhe dürfen nicht verloren gehen, aber ein Friedhof der Zukunft braucht erweiterte Konzepte. Diese werden in Ohlsdorf groß gedacht, Carsten Helberg stellt sie vor.
35 Minuten
Die Zürcher Professorin forscht über die letzte Lebensphase und "New Death". Wichtig, denn selbst wenn keine Heilung mehr möglich ist, kämpfen wir gegen eine Krankheit an und vergessen, über das Lebensende nachzudenken. "Meine Arbeit beschäftigt sich damit, dass die letzte Lebensphase auch eine achtsame und entschleunigte Phase ist, eine wichtige Zeit der Abschiednahme", sagt Bitten Stetter. Wir müssen neue Vorstellungen entwickeln - sogar Sterbe-WGs gehören dazu - und Ängste abbauen.
36 Minuten
Wie kann man die Arbeit im Team gemeinsam neu aufsetzen? Psychologin Isabel Poensgen rät zu anderen Abläufen. Und was bleibt nach der Pandemie? "Weniger Reisetätigkeit", davon ist die Lead Coach überzeugt. Wer wissen möchte, wie NGWOW funktioniert, hört hinein!
36 Minuten
Ist Wissenschaft ein Gut, mit dem man handeln kann? Bernd Kloever, Geschäftsführer von CHE Consult, gibt Antworten. "Die Wissenschaftskultur ist unterentwickelt in Hamburg", meint er. Etwas mehr Wertschätzung wäre wünschenswert.
37 Minuten
Der Gründer wirft einen langen Schatten. Die nachfolgende Generation muss aus diesem Schatten heraustreten, aber sie kann auch daran zerbrechen. Für Axel Bree und seinen Bruder war dies ein langer Prozess mit einem ungewöhnlichen Ausgang.


"Mir liegt das Konzept des Familienunternehmens", sagt Axel Bree. Das langfristige Denken, nicht das Denken in Quartalen prägt die Strategie. "Das zeichnet ein Familienunternehmen aus: Einen nachhaltigen Erfolg zu schaffen". 
35 Minuten
Dr. Joachim Gripp, Geschäftsführer von Design Offices, offeriert Arbeitsplätze an 35 Standorten. Er meint: "New Work ist menschenzentriertes Arbeiten. Dafür braucht man aufgabenbezogene Settings". Beschleunigt durch die Pandemie ist die Akzeptanz für ein Home Office verstärkt, diese wird nachhaltig bleiben. Und der Verdichtungsgrad im Büro wird eine andere sein. "Flexibilität lautet die Überschrift".


Er sieht im New Work die Chance auf Selbstentfaltung, die wir wahrnehmen sollten.
30 Minuten
Der Dozent an der Hamburg Media School schildert die Welt der Moden und Medien und beschreibt die »Umwertung«, die in den letzten Monaten stattgefunden hat. »Die Pandemie führt dazu, dass wir bewusster konsumieren«. Und auch diejenigen, die das Modebusiness für lange Zeit bestimmt haben, setzen nicht mehr die Standards für den Markt. »Influencer haben die Mode demokratisiert«, sagt der ehemalige und nach fast drei Jahrzehnten erneute Chefredakteur von Max, dem Magazin für Lebensästhetik.
1 minute
Künstler wie Banksy reagieren sofort auf Geschehnisse in unserer Gesellschaft. "Künstler werden zu Dokumentatoren, zu Illustratoren, zu Kommentatoren" sagt Andreas Hoffmann, Geschäftsführer des Bucerius Kunstforum. Sie werden damit zu Interpretatoren der Gegenwart und der Zukunft. Durch die Corona Krise entsteht zwar eine "Kunstpause", ein temporärer Lockdown in einigen Kunstgattungen wie Performances. Aber es gibt eine Vielzahl von Themen die schon vor der Krise eine gewichtige Rolle spielten und sich jetzt intensiver zeigen. "Ich glaube dass dieser Einschnitt den Künsten Chancen bietet, die großen Themen in die Museen zu bringen", lautet die Prognose.
25 Minuten
Ich habe ihn gefragt, wie man sich in Krisenzeiten verhält. "Sei geduldig, resilient, und kenne dich selbst" meint er, das Streben nach Harmonie sollte man immer im Auge behalten, egal wo und welche Herausforderung zu bewältigen ist. Zusammen mit Ali Mussanef blicke ich zurück auf ein halbes Jahr Ausnahmezustand in Hamburg. Kollektivismus vs. Individualismus, in der Betrachtung der Beziehungen zu einander weist er auf den Clash of Cultures hin.
39 Minuten
"Es gibt einen tiefgreifenden Wandel" sagt der Gründer von Horasis, einer Global Visions Community. Frank-Jürgen spricht von einer Globalisierungs-Müdigkeit ("wir versuchen, uns abzukapseln") aber diskutiert die Welt neu, vom bedingungslosen Grundeinkommen bis zur Glokalisierung. "Insbesondere die Jugend muss unterstützt werden" ist seine Grundüberzeugung.
33 Minuten
Sie ist Senior Vice President von DNGVL und kann uns einiges mitteilen über gelebte Globalisierung: Gesa Heinacher-Lindemann. Welche Rolle spielt die Disruption? Risiken und Nebenwirungen? Perspektiven?
32 Minuten
Michaell Ollmann findet, dass Deutschland sich endlich bewegen muss. Und denkt an die nächste Generation. In der Corona-Krise sind Geldgeber vorsichtig: »Das macht es für Gründer schwer, jetzt drohen gute Ideen unter zu gehen.«  In der Perfektion von vorhandenen Services und Produkten sind wir unglaublich gut, sagt er. Aber anders auf diese Themen zu schauen, darin sind wir nicht geübt. Seine Prognose für die Zukunft: Weniger Mobilität, mehr Zuhause – und einen Staat, der dringend Einnahmequellen braucht.
45 Minuten
Die erste Staffel trägt den Titel Moments of Disruption.


Wir befinden uns im weltweit grössten Experiment, das je durchgeführt wurde. Was werden die Erkenntnisse sein? Welche Wege liegen hinter der Disruption, die wir gerade erleben, was wird alltagstauglich? Prof. Dr. Henning Vöpel, Ökonom und Direktor des Hamburger WeltWirtschaftsInstituts, gibt seine Einschätzung.
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mit Jacqueline Otten