Deine Geschichte – unsere Geschichte Archiv
42 Episoden
37 Minuten
Die Studentenbewegung erreicht im Jahr 1968 ihren Höhepunkt. Die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen werden härter. Nach dem Tod Benno Ohnesorgs im Sommer 1967 und dem Attentat auf Rudi Dutschke im Frühjahr 1968 wird breiter darüber diskutiert, ob Gewalt ein legitimes Mittel für Veränderungen ist. Hintergründe: Der Tod von Benno Ohnesorg https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/ohnesorg126.html Attentat auf Martin Luther King https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/audio154365.html Attentat auf Rudi Dutschke https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/audio395144.html Attentat auf Robert Kennedy https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/audio410198.html 1968: Ein Epochen-Jahr https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/achtundsechziger102.html Willy Brandt: Hoffnungsträger der 68er? https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/brandtunddiejugend101.html Vom Studentenprotest zum Terror https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/entstehungraf101.html Terror statt Politik: Die RAF https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/rafindex101.html
39 Minuten
Die Studentenbewegung protestiert gegen die Verhältnisse an den Universitäten, gegen die Notstandsgesetzgebung, gegen den Vietnamkrieg - und will die ganze Gesellschaft verändern. Der Tod Benno Ohnesorgs am 2. Juni 1967 markiert einen Wendepunkt. Hintergründe: Vom Protestbanner zur Studentenbewegung https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/studentenbewegung2.html Studentenbewegung und APO https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/studentenbewegung104.html Die geistigen Väter der 68er https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/achtundsechzig112.html Benno Ohnesorg: Ein Tod verändert die Bundesrepublik https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/ohnesorg126.html Vom Studentenprotest zum Terror https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/entstehungraf101.html
38 Minuten
Das 11. Plenum des ZK der SED 16.-18. Dezember 1965 sollte sich ursprünglich mit Wirtschaftsfragen beschäftigen - stattdessen geriet es zur Abrechnung mit liberalen und modernen Tendenzen in der Kultur. Die SED versuchte, Künstler und Intellektuelle auf Parteilinie zu zwingen. Für die Kultur der DDR war es das einschneidendste Ereignis bis zur Ausbürgerung Wolf Biermanns. Hintergründe: Das "Kahlschlag-Plenum" der SED 1965 https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sed214.html Die SED und ihre kontroverse Kulturpolitik https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sed156.html Christa Wolf https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/christawolf102.html Wolf Biermann https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/biermann4.html Kurt Maetzig https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/maetzig101.html Wie die SED den DDR-Alltag steuerte https://www.ndr.de/geschichte/sed126.html
42 Minuten
Ab 1963 wurden in Frankfurt in einem der größten Prozesse der deutschen Nachkriegszeit die nationalsozialistischen Verbrechen in Auschwitz vor Gericht verhandelt. Parallel dazu lief in der deutschen Öffentlichkeit die Debatte über die Verjährung nationalsozialistischer Verbrechen.
Hintergründe:
Auschwitz-Prozess 1963 https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/auschwitzprozesse102.html
Auschwitz: Symbol des Holocausts https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/verbrechen112.html
Konzentrationslager: "Alltag" in der Hölle https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/auschwitz116.html
Holocaust - NS-Völkermord an den Juden https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/verbrechen100.html
Befreiung des KZ Auschwitz https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/auschwitz592.html
Massenvernichtung mit Zyklon B im KZ https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/kriegsende/zyklonb100.html
Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/hoess112.html
Hintergründe:
Auschwitz-Prozess 1963 https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/auschwitzprozesse102.html
Auschwitz: Symbol des Holocausts https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/verbrechen112.html
Konzentrationslager: "Alltag" in der Hölle https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/auschwitz116.html
Holocaust - NS-Völkermord an den Juden https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/verbrechen100.html
Befreiung des KZ Auschwitz https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/auschwitz592.html
Massenvernichtung mit Zyklon B im KZ https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/kriegsende/zyklonb100.html
Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/hoess112.html
34 Minuten
Nach kritischer Berichterstattung über die Verteidigungspolitik werden 1962 Redakteure des "Spiegels" wegen angeblichen Landesverrats strafrechtlich verfolgt. Doch die Zeiten des Obrigkeitsstaates sind vorbei: Viele Bürger sind empört über den Eingriff in die Pressefreiheit. Schließlich muss Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) sein Amt aufgeben. Was der Einschüchterung dienen sollte, wird zu einem wichtigen Schritt in der Entwicklung einer kritischen Öffentlichkeit in der Bundesrepublik. Hintergründe: "Spiegel"-Affäre: Angriff auf die Pressefreiheit https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/spiegelaffaere101.html Die "Spiegel"-Affäre und das Erstarken der Pressefreiheit https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/spiegelaffaere116.html Rudolf Augstein zur Spiegel-Affäre https://www.ndr.de/geschichte/ndr_retro/nordschau674.html Spiegel-Affäre: Helmut Schmidt nimmt Stellung https://www.ndr.de/geschichte/ndr_retro/berichtevomtage658.html
34 Minuten
Nach dem Welterfolg der Beatles im Westen schießen auch in der DDR Beatgruppen aus dem Boden. Mit dem Jugendkommuniqué von 1963 hatte die SED den Eindruck vermittelt, dass Aufbruch und Veränderung im Rahmen des Sozialismus möglich sind. Das Jugendradio "DT64" geht auf Sendung. Doch als sich echte jugendliche Opposition bildet, wird die Bewegung niedergeschlagen. Hintergründe: Beatbewegung in der DDR https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/beatmusik100.html Die SED und ihre kontroverse Kulturpolitik https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sed156.html Musik in der DDR: Wie lenkbar ist Musikkultur? https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/weststars100.html Sozialismus und die Verheißung der DDR https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sozialismus100.html
33 Minuten
1960 stehen die Beatles zum ersten Mal in Hamburg auf der Bühne - drei Jahres später sind sie weltberühmt. Die "Pilzköpfe" aus Liverpool prägen nicht nur den Musikgeschmack des Jahrzehnts, sondern auch die Mode und das Lebensgefühl der jungen Generation. Hintergründe: Wie die Beatles zum 60er-Kult wurden https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/beatles550.html Beatles starten Weltkarriere 1960 in Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/beatles488.html Auf Beatles-Spuren in Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/beatles494.html Beatles-Dossier https://www.ndr.de/geschichte/beatles474.html
38 Minuten
Die boomende westdeutsche Wirtschaft hatte großen Arbeitskräftebedarf. Das erste Anwerbeabkommen für ausländische Arbeitskräfte wurde 1955 mit Italien geschlossen; in den 60er-Jahren folgten viele weitere. Die Menschen kamen als Arbeitskräfte auf Zeit. Sie hatten mit Vorurteilen zu kämpfen. Doch viele blieben und wurden Bürger Deutschlands. Hintergründe: Gekommen - und geblieben: Die "Gastarbeiter" https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/gastarbeiter258.html Anwerbeabkommen 1961 https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/gastarbeiter121.html Januar 1962: Erste "Gastarbeiter" aus Italien bei VW https://www.ndr.de/geschichte/gastarbeiter248.html
35 Minuten
Die 60er waren geprägt vom Glauben an die Gestaltbarkeit der Zukunft. Große Hoffnungen verbanden sich weltweit mit der Atomkraft. Von der Politik wurde sie massiv gefördert; Widerstand gegen den Bau von Kraftwerken gab es zunächst noch nicht. Bevor die ersten kommerziellen Kernkraftwerke ans Netz gingen, gab es Forschungsreaktoren - auch in Geesthaacht. Hintergründe: Energiegewinnung in den 60ern: "Atomkraft - Ja, bitte!" https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/atomkraft292.html Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/uranspaltung100.html Warum die Kernenergie in der DDR als "sicher" galt https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/kernkraft102.html Tschernobyl: Wie reagierte Deutschland auf den GAU? https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/tschernobyl230.html Atomkraft: Abstieg einer als "sauber" gefeierten Energie https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/antiakw2.html
35 Minuten
Ein Zug von Warnemünde nach Dänemark kann wegen Sturms über der Ostsee nicht weiterfahren. Die DDR-Grenzer haben sehr viel Zeit, die Reisenden zu überprüfen. Sie entdecken, dass eine junge Mutter mit zwei kleinen Kindern mit einem gefälschten Pass unterwegs ist. Es folgt eine "typische" DDR-Geschichte: Der Fluchtversuch scheitert, die junge Frau landet im Gefängnis, sie wird von ihren Kindern getrennt - schließlich wird sie von der Bundesrepublik freigekauft. Hintergründe: Sturmflut 1962: DDR-Flucht endet im Stasi-Gefängnis https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/fluchtversuch108.html Flucht aus der DDR: Geschichten von Risiko und Freiheit https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/flucht516.html Sturmflut 1962 - Land unter in Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sturmfluthamburg2.html FAQ: Der Weg zur eigenen Stasi-Akte https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/stasi428.html
43 Minuten
Die Sturmflut 1962 prägt die Erinnerung der Menschen in Norddeutschland wie kaum ein zweites aus den 60er-Jahren. Besonders traf es Hamburg: Die Hansestadt erlebte die schlimmste Sturmflut ihrer Geschichte: 315 Bürger der Stadt starben. Beim Katastrophen-Management profilierte sich der damalige Innensenator Helmut Schmidt; für ihn war es ein wichtiger Schritt auf seinem politischen Weg zum Bundeskanzler. Hintergründe: Die große Flut: "Ich träume, dass ich versinke" https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sturmflut1454.html Als Hamburg im Wasser versank https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/grossesturmflut2.html Die große Rettungsaktion unter Helmut Schmidt https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sturmflut1418.html Dossier: Land unter in Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sturmfluthamburg2.html
33 Minuten
Nach den Anschlägen vom 11. September erklärt US-Präsident Bush den "Krieg gegen den Terror". Bundeskanzler Schröder verspricht den USA die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands. Der NATO-Rat ruft zum ersten Mal in seiner Geschichte den Bündnisfall aus. Am 7. Oktober fliegen die USA die ersten Luftangriffe auf Afghanistan. Mit ihrer Unterstützung gelingt es den in der "Nordallianz" zusammengeschlossenen Kräften, die Taliban in Kabul von der Macht zu vertreiben.
Hintergrund:
Zweiter Schock nach 9/11: Spur der Attentäter führt nach Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/elfterseptember174.html
Hintergrund:
Zweiter Schock nach 9/11: Spur der Attentäter führt nach Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/elfterseptember174.html
36 Minuten
Am 11.9.2001 um 8.46 Uhr kracht ein Passagierflugzeug in den Nordturm des World Trade Centers. Ein zweites Flugzeug bohrt sich in den benachbarten Südturm; ein drittes Flugzeug steuert ins Pentagon in Washington. Passagiere und Crewmitglieder bringen eine vierte entführte Maschine zum Absturz, bevor ein weiteres prominentes Ziel getroffen werden kann. 3000 Menschen kommen durch die Anschläge unmittelbar ums Leben; rund genau so viele sterben an Langzeitfolgen. Die Botschaft des Terrors ist klar: Amerika wird angegriffen.
Hintergrund:
Zweiter Schock nach 9/11: Spur der Attentäter führt nach Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/elfterseptember174.html
Hintergrund:
Zweiter Schock nach 9/11: Spur der Attentäter führt nach Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/elfterseptember174.html
30 Minuten
Afghanistan ist die letzte Zuflucht für Osama Bin Laden. Die Taliban, die ein islamistisches Regime im Land am Hindukusch errichtet haben, liefern den international gesuchten Gründer des Terrornetzwerks Al Quaida nicht aus. Umgeben von arabischen Getreuen kann Osama Bin Laden einen großen Anschlag auf die USA planen. In einem von ihm unterhaltenen militärischen Trainingscamp für Terroristen begegnet er einer Gruppe Studenten aus Hamburg, die in den "Heiligen Krieg" für den Islam ziehen möchte. Er kann sie für seine Anschlagspläne gewinnen.
Hintergrund:
Zweiter Schock nach 9/11: Spur der Attentäter führt nach Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/elfterseptember174.html
Hintergrund:
Zweiter Schock nach 9/11: Spur der Attentäter führt nach Hamburg https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/elfterseptember174.html
30 Minuten
Die Bundesrepublik und die DDR haben sich auseinander entwickelt. Zu stark ist die Konfrontation im Kalten Krieg, als dass die beiden Blöcke in Ost und West auf einen Verbündeten an der Demarkationslinie verzichten wollen. Um die Fluchtbewegungen zu verhindern, die die Stabilität der DDR gefährden, schließt die DDR-Führung die letzten Übergänge in den Westen in Berlin. Der Mauerbau vom 13. August 1961 zementiert die deutsche Teilung. Hintergrundinformationen: Erst Stacheldraht, dann Beton: Der Bau der Mauer https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/mauerbau102.html | Dossier: Ein Volk wird eingesperrt - Der Mauerbau https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/mauerbau127.html | Die Mauer-Lüge von Walter Ulbricht https://www.ndr.de/kultur/radio/audio64071.html | NDR Retro: 13. August 1961 - Bau der Berliner Mauer https://www.ndr.de/geschichte/ndr_retro/zonengrenze158.html | Willy Brandt zum Bau der Berliner Mauer https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/ansprache104.html | Brandts Brief an US-Präsident Kennedy https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/briefankennedy101.html | Flucht aus der DDR: Geschichten von Risiko und Freiheit https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/flucht516.html