Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv
1600 Episoden
16 Minuten
Die US-Märkte hatten große Verluste zu verkraften, nachdem Russland letzte Woche die Ukraine angegriffen hatte. Die Wall Street versuchte bereits, sich zu erholen. Aber sind die steigenden Preise für Gas und Öl vielleicht sogar die größeren Probleme? Könnten sie eine noch höhere Inflation und ein schnelleres Eingreifen der US-Notenbank Fed verursachen? „In den ersten Wochen des Jahres 2022 haben wir gelernt, dass die Volatilität bleiben wird. Ich bin mir nicht sicher, welche Geschichte am schwierigsten ist. Wir haben die Invasion der Ukraine gesehen. Die Vorahnung einer geopolitischen Krise ist im Grunde die Zeit zum Verkaufen. Und sobald die Bomben fallen, ist es Zeit, die Märkte zurückzukaufen", sagt Peter Tuchman (Einstein of Wall Street). Salah-Eddine Bouhmidi (Head of Markets IG) spricht beim „Chart der Woche" über Bitcoin, der ebenfalls versuchte, sich zu erholen. Die beiden Experten diskutieren mit Manuel Koch auch die aktuelle Marktsituation. Weitere Informationen auf https://www.ig.com
9 Minuten
"Kaufen, wenn die Kanonen donnern", sagt ein Börsensprichwort. “Das ist Unsinn. Niemand weiß wie es weitergeht. Wir haben Krieg in Europa. Die Kriegsangst ist ein beherrschendes Thema an den Börsen. Man kann charttechnisch argumentieren, dass bei 13.500 Punkten vermutlich Schluss ist, aber es ist zu früh zu mutmaßen. Die sicheren Häfen sind jetzt gefragt. Da ist Gold eher gefragt als Krypto-Assets”, so Robert Halver. Was könnte für Anleger interessant sein und wie sollten Sie Ihr Depot krisen- und kriegssicher aufstellen.“Man kann short gehen, aber den Bestand würde ich jetzt nicht mehr verkaufen. Ich bin überzeugt, dass wir auch diese Krise überstehen werden”, so der Kapitalmarktstratege von der Baader Bank. Unsere Themen bei Inside Markets mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus Berlin.
11 Minuten
Krieg in der Ukraine - Beben an den Finanzmärkten. Weltweit sind die Börsen am Donnerstag mächtig unter Druck geraten. Der deutsche Leitindex verlor am Mittag über fünf Prozent und rutschte deutlich unter die Marke von 14.000 Punkten. “Der Dax hat jetzt eine wichtige Zone erreicht. Ich erwarte Erholungsversuche. Sollten wir aber die Zone von 13.330 Punkten bei weiteren Abverkäufen nicht verteidigen können, müsste man sich auf neue Unterstützungsmarken konzentrieren”, sagt Marktanalyst Max Wienke. Wie lange könnte diese Krisen die Börsen beeinträchtigen? Was heißt das jetzt für Anleger? Wir schauen zudem auf den Bitcoin, Gold und Öl. Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com
21 Minuten
Mietendeckel, Mietpreisbremse oder Enteignung - viele Themen sind für Mieter schwer zu greifen. Die Immobilienbranche beklagt eine Regulierungswelle und spricht von einer populistischen Wohnungspolitik. Ist der Mittelstand überfordert? “Das sind Themen, die uns langfristig begleiten werden. Wir haben schon heute einen Bürokratie-Wahnsinn. Wenn das noch schlimmer wird, bin ich gespannt, wie eine Branche das aushalten soll”, sagt Corvin Tolle (Geschäftsführer Tolle Immobilien). “Viele wissen nicht, dass Handwerker, Rechtsanwälte, Steuerberater und freie Berufe insgesamt lange Zeit und zum Teil bis heute nicht in die Rentenversicherung einzahlen konnten. Das heißt sie mussten für ihre Alterssicherung etwas anderes machen. Also Aktien oder Immobilien. Ich sehe gerade wie der Mittelstand erodiert. Ein entscheidender Punkt sind die komplizierten Regelungen”, so Dieter Blümmel (Geschäftsführender Gesellschafter Grundeigentums-Verlag). Alle Details im Tolle Immo Talk und auf https://tolle-immobilien.de
9 Minuten
Telefónica Deutschland hat am Morgen seine Jahresergebnisse veröffentlicht. Der Konzern legte kräftig zu. “2021 war eines der erfolgreichsten Jahre in unserer Unternehmensgeschichte. In vielerlei Hinsicht ein Rekordjahr für uns. Wir haben signifikant mehr Umsatz und Mobilfunkvertragskunden hinzugewonnen als unsere Wettbewerber. Im Umsatz sind wir um über drei Prozent gewachsen. Bei den Mobilfunkvertragskunden um über 1,5 Millionen. Dafür gibt es drei Gründe: 1. das starke operative Momentum, 2. eine grundsolide Bilanz und 3. sind wir führend mit unserer ESG-Strategie. Wir betreiben außerdem eine sehr attraktive Dividenden-Politik", so Markus Rolle. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Diversity sind für den Konzern zudem besonders wichtig. Und wie könnte dieses Jahr aussehen? "Für das Geschäftsjahr 2022 wollen wir im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen", so der Finanzvorstand von Telefónica.
14 Minuten
Zurzeit reagieren die Börsen stärker nach oben und unten. “Hier spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Aber es ist auch nichts Ungewöhnliches, dass Aktienmärkte schwanken. Aktuell sehen wir die geopolitischen Risiken und Inflation und deren Bekämpfung durch Zinserhöhungen. Das bringt auch Tech-Werte unter Druck”, sagt Jacob Hetzel. Viele Anleger investieren gerne in ETFs. Aber sind diese vielleicht zu stark auf einige Sektoren und Regionen fokussiert? “Es gibt ja 3.000 gehandelte ETFs in Deutschland. Nehmen wir einen Klassiker wie den MSCI World, der fast 70 Prozent USA-Gewicht hat und über 20 Prozent im Tech-Sektor. Ein solcher ETF ist natürlich zurzeit stärker betroffen. Deswegen sollte man verschiedene ETFs kombinieren”, so der Head of Distribution bei Scalable Capital. Der Experte schaut zudem auf den Index des Monats (Anleihen-ETFs) und das Spotlight des Monats (Apple Pay). Alle Details im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
10 Minuten
Unsicherheiten an den Finanzmärkten, schwankende Börsen. Welchen Einfluss hat das auf Rohstoffe? “Die Rohstoffmärkte werden dadurch ordentlich bewegt. Wir sehen starke Preisschwankungen bei Gas. Bei Gold haben wir ein 8-Monatshoch gesehen, obwohl wir da eigentlich viel Gegenwind durch die geplanten Zinserhöhungen haben. Gold ist jetzt für Anleger interessant. Fünf bis zehn Prozent des Vermögens könnte man in Gold investieren, z.B. über ETCs wie Xetra Gold”, sagt der Rohstoffanalyst Michael Blumenroth (Deutsche Bank). Die weiteren Themen im Rohstoff-Talk: Aluminium, Palladium, Platin und Öl. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
15 Minuten
Kriegs-, Inflations- und Zins-Sorgen gibt es momentan reichlich an den Märkten. In solchen Zeiten können auch Kryptowährungen als alternative Anlageklasse nicht profitieren - weshalb? “Weil Krypto-Assets als hochriskante Anlageklassen fungieren und die werden bei Unsicherheiten eher gemieden. Vor allem auch an der Wall Street und Nasdaq. Dann werden Bitcoin und Co. abverkauft”, sagt Timo Emden. Wohin könnte es jetzt für die Kryptos gehen? “Sollte es zu einem militärischen Konflikt kommen, dann dürfte es im Krypto-Markt noch einmal rappeln. Aber Schnäppchen-Jäger könnten hier vielleicht wieder einsteigen. Und saisonal-betrachtet könnten Anleger auch im Frühjahr wieder zugreifen. Alte Rekorde sind in diesem Jahr durchaus möglich.” Alle Details im IG Trading Talk mit Manuel Koch und auf https://www.ig.com
5 Minuten
Eine Umfrage unter Fondsmanager zeigt deutliche Unsicherheiten. 30 Prozent sehen die explizite Gefahr eines Bärenmarktes. Als größte Gefahr nennen 41 Prozent die Zinserhöhungen der US-Notenbank. “Man spürt diese Unsicherheiten. Allerdings gibt es auch positive Zeichen. Die Märkte zeigen sich sehr robust”, so Arthur Brunner. Wie könnten Anleger ihr Depot krisenfest aufstellen? “Der Trend geht hin zu mehr Value-Aktien, das heißt raus aus dem Risiko. Anleger sollten einen Mix auf die vorsichtigere Seite gehen, aber nicht den Fehler machen, sich ganz zu verabschieden”, so der Experte der ICF Bank. Unsere Themen bei Inside Markets mit Manuel Koch von der Frankfurter Börse.
6 Minuten
Militärische Eskalation oder Entspannung? Die Ukraine-Russland-Krise steht weiter im Fokus der Anleger. Indizes weltweit halten sich aber stabil: "Der S&P ist zurück über die 200-Tageslinie, der Dax hat den wichtigen Bereich des Jahrestiefs verteidigt. Der große Gewinner war interessanterweise der russische Index. Er hat bis zu zehn Prozent gewonnen. Man kann sich russische Aktien durchaus auf die Wachtlist setzen", sagt XTB-Marktanalyst Max Wienke. Alle Details im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
20 Minuten
Wir schauen auf die optimale Gesellschaftsform in Deutschland: z.B. GbR, GmbH oder eine AG. Was man bei einer Gründung oder später beim Wechsel in eine andere Gesellschaftsform beachten sollte, ist ein enorm relevantes Thema in der Praxis. “Wir wollen ja das Optimale haben. Da gibt es viele Möglichkeiten und deswegen muss man viel bedenken, das unterschiedliche Konsequenzen hat. Die allgemein perfekte Form gibt es nicht. Man muss für sich die individuell optimale Form finden”, sagt Carsten Lexa (Buchautor & Wirtschaftsanwalt). “Mein Weg hat in einer GbR begonnen, dann kam eine GmbH und jetzt bin ich noch Teilhaber einer UG. Man muss sich im Klaren sein, wohin man will - mit welcher Geschäftsidee, mit wie viel Kapital und mit wie vielen Geschäftspartnern”, berichtet Alessandro Corominas Wittmann (Co-Gründer und CEO Corominas Consulting) von seinen Erfahrungen. Alle Details bei Inside Recht und auf https://kanzlei-lexa.de
26 Minuten
Uhren sind für einige in Zeiten von Smartphones schon unnötig geworden, für andere aber steckt dahinter Handwerkskunst und Leidenschaft. Gerade Luxusuhren können auch ein interessantes Investment sein. Es stellen sich Fragen wie: Was für eine Uhr soll ich kaufen? Wo kaufe ich sie? Wie gehe ich damit um und wie verkaufe ich das gute Stück wieder? „Crashkurs Uhren“ den bekommen Sie im Interview und so heißt auch das gerade erschienene Buch von Oliver Hoffmann. Er war schon fürs Auktionshaus Christie‘s tätig, hat für Chrono24 gearbeitet und ist Mitbegründer der AUPARO, die sich dem An- und Verkauf von Luxusuhren widmet. Alle Details im Interviews von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch. Das Buch "Crashkurs Uhren" ist überall im Handel und auf Amazon erhältlich.
10 Minuten
„Inflation und Zinssätze sind weiter die Storys der Woche. Goldman Sachs sagt sogar bis zu sieben Zinserhöhungen vorher. Der Januar war ganz klar ein schwieriger Monat. Die Nasdaq und der Tech-Sektor wurden kräftig geprügelt, aber wir haben uns in gewisser Weise wieder erholt. Es gibt viel Rotation", sagt Peter Tuchman (Einstein of Wall Street) direkt vom Parkett der New York Stock Exchange. Salah-Eddine Bouhmidi (Head of Markets IG) spricht im "Chart der Woche" auch über die Inflation, die zu noch mehr Rotation führen könnte. Außerdem diskutieren die beiden Experten mit Manuel Koch über die aktuelle Marktsituation. Weitere Informationen auf https://www.ig.com
21 Minuten
Manuel Koch, der von Gründer und CEO von Inside Wirtschaft, ist in dieser Woche 40 Jahre alt geworden. Ein guter Grund auf seine Stationen zu schauen: Vom schüchternen Kind auf die Bühne, die ersten Jahre als Journalist, der Karrieresprung an die New York Stock Exchange und die Gründung seiner eigenen Firma. Erfolge und Niederlagen, Werte, Träume und Ziele - Manuel Koch gibt tiefe Einblicke in seine Welt mit ganz privaten Aufnahmen. Mehr Infos zu Manuel Koch auf https://inside-wirtschaft.de und https://www.manuel-koch.tv
22 Minuten
“Omnipräsent wird die Volatilität sein. Die Unsicherheit an den Märkten ist sehr, sehr groß. Aber ich glaube, dass wir auch neue Rekordhochs sehen werden, weil die Fed die Zinswende im Laufe des Jahres zurückdrehen muss”, sagt Marc Friedrich. Bei den Tech-Aktien der Nasdaq ist der Bestseller-Autor sehr skeptisch, aber optimistisch bei Edelmetallen. Wie sieht es bei Gold aus? “Gold ist abhängig vom Dollar und den Zinsen. Wenn Zinsen steigen, ist der Goldpreis meist im Keller. Historisch gesehen sind die großen Wenden der Notenbanken meist der Boden und der Beginn einer Hausse am Goldmarkt. Wir könnten deutlich über 2.000 US-Dollar dieses Jahr stehen.” Noch optimistischer ist Friedrich nur noch für den Bitcoin: “Ich sehe den Bitcoin langfristig bei einer Million. Bitcoin ist limitiert, deflationär und unabhängig von einer Notenbank.” Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.friedrich-partner.de
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