Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv
1600 Episoden
6 Minuten
Krisen- und Kriegszeiten machen den ein oder anderen Anleger nervös, wenn er die tiefroten Vorzeichen seines Depots sieht. Dabei ist die Börsenpsychologie ein nicht zu unterschätzendes Thema. “Die Bilder aus der Ukraine bewegen uns und unsere Depots. Es ist schwierig als Privatanleger mit den Verlusten umzugehen. Man muss sich sein Anlageziel und den Horizont ins Gedächtnis rufen. Dann muss man es aussitzen, denn die Märkte werden sich wieder erholen”, so die Buchautorin und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. Was sollten Privatanleger jetzt aktuell tun? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
12 Minuten
Sind Aktien und Rohstoffe ein Kauf oder herrscht Ernüchterung? “Die Ernüchterung ist wieder zurückgekehrt und das ist eigentlich auch keine Überraschung. Zuletzt hatten Marktteilnehmer auf Frieden gehofft. Das ist bislang nicht geschehen. Einen klaren Kauf sehe ich deshalb nicht”, sagt Christian Henke. Aber wohin fließt das Geld? Der Senior Marktanalyst analysiert im IG Trading Talk weiter: “Seit über einem Jahr dominieren die Rohstoffe. Aktien haben das Nachsehen. Investoren ziehen lieber Kapital vom Aktienmarkt ab und investieren es in festverzinsliche Wertpapiere in den USA.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com
23 Minuten
Der Krieg in der Ukraine, eine hohe Inflation oder die Wahlschlappe der CDU im Saarland - Rolf Pieper sieht eine Menge Themen, die die Menschen verunsichern. "Im Ergebnis badet die CDU jetzt das aus, was uns die Regierung Merkel über viele Jahre eingebrockt hat: nämlich orientierungslose Politik ohne Kompass", sagt Rolf B. Pieper. Wenn man aktuell etwas Positives aus der Krisen- und Kriegszeit ziehen möchte, dann Chancen für Anleger, in die Zukunft zu investieren. "Die höchste Rendite, die wir heute bei Erneuerbarer Energie haben, ist dass wir rauskommen aus der Energie-Sklaverei. Das ist eine große Chance. Und man kann daran mitverdienen - dazu gehören Technologie- und strategische Metalle", so der Finanzexperte der Internationalen Expertenmanufaktur (IEM). Alle Infos im Interview und die Anmeldung zum großen Finanzkongress "Pieper und Friends" mit Markus Krall, Thorsten Polleit und Ernst Wolff am 9. April 2022 auf https://iem-experten.de/event. Termine bei Rolf Pieper: service@iem-experten.de
10 Minuten
Ungewisse Hoffnungen auf eine Entspannung im Ukraine-Krieg, Ängste um die Gasversorgung, eine hohe Inflation (7,3% im März) und eine deutlich nach unten korrigierte Wachstumsprognose für dieses Jahr (nur noch 1,8%) - die Unsicherheiten sind groß. Steckt zu viel Optimismus in den Kursen? “Ich glaube sogar, dass die 1,8% noch einmal ein Stück nach unten revidiert werden. Es ist durchaus möglich, dass wir vorübergehend in die Rezession gehen. Wir reden viel von Stagflation, aber in den Lehrbüchern gibt es gar nicht das Wort Rez-flation. Also Rezession mit Inflation. Das ist auch ein Szenario. Das hat die Börse einigermaßen geschluckt - denn wir gucken in die Zukunft”, sagt Robert Halver. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.
8 Minuten
Rezession? Stagflation? Die Wirtschaftsweisen erwarten für dieses Jahr wegen des Ukraine-Krieges nur noch ein Wachstum von 1,8 Prozent. Ursprünglich hatten sie nach Corona 4,6 Prozent erwartet. Ist das realistisch? “Die starke Anpassung nach unten ist gerechtfertigt. Die Zentralbanken haben auch mit dem hohen Inflationsdruck zu kämpfen. Außerdem gerät die Corona-Situation in China außer Kontrolle. Und am Anleihemark sehen wir ein Signal, das eine Rezession ankündigen könnte”, sagt Max Wienke. "Für die Öl- und Goldpreise bleiben die langfristigen Aufwärtstrends in Takt. Beim Euro/ Dollar sind wir bullisch unterwegs", so der Marktanalyst. Alle Details im XTB Market Talk mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com
19 Minuten
Der Immobilienbranche wird gern ein konservatives, eingestaubtes Image nachgesagt. Was können die Alten von den Jungen und die Jungen von den Alten lernen? Wie steht es um den Nachwuchs und wie geht richtiges Networking? “Networking ist richtig wichtig heutzutage. Diese Plattformen kann man auch zur Eigen-Werbung hervorragend nutzen. Netzwerke wie die Immobilienjunioren bringen junge Leute zusammen und das finde ich klasse”, sagt Corvin Tolle (Geschäftsführer Tolle Immobilien). Und das ist auch das Ziel der Diplom-Immobilienökonomin Larissa Lapschies: Andere Menschen der Branche erfolgreich zu machen - durch Vernetzung, Inspiration und Wissenserwerb. “Die fachliche Spezifikation in der Immobilienwirtschaft erfordert ein eigenes Netzwerk. Aber dabei geht es gar nicht so ums Alter. Es geht um ein Werte-Modell und Mindset, das die junge Generation ganz selbstverständlich hat. Wie z.B. Offenheit gegenüber neuen Trends”, so Larissa Lapschies (Geschäftsführerin Immobilienjunioren). Alle Details im Tolle Immo Talk und auf https://tolle-immobilien.de
22 Minuten
Steueroptimiertes Investieren durch eine vermögensverwaltende GmbH - zum Beispiel in Aktien, Termingeschäften wie Optionen, Futures, CFDs oder Immobilien. Wie funktioniert das? “Wir konzentrieren uns auf Low Tax Investing. Denn Steuern sind die größten Ausgaben eines jeden Deutschen. Damit aber auch der größte Hebel. In Deutschland ist die GmbH ein gutes Spar-Konstrukt, in Wertpapiere und Immobilien anzulegen. Wir ermöglichen es, diese GmbHs aufzusetzen, um schneller Vermögen aufzubauen”, sagt Co-Founder Felix Schulte. Für wen ist dieses Modell sinnvoll? “Man muss natürlich auf den Einzelfall schauen, aber wir haben ein paar Daumenregeln: Wenn die Mieteinnahmen 70.000 Euro im Jahr übersteigen oder das Aktiendepot über 100.000 Euro ist, lohnt es sich meist schon. Besonders attraktiv ist die GmbH für Trader, die mit Termingeschäften handeln”, so Co-Founderin Christine Kiefer. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ride.capital und direkt auf YouTube https://www.youtube.com/c/RIDECapital
20 Minuten
Die USA werden dieses Jahr mindestens 15 Milliarden Kubikmeter mehr Gas nach Europa liefern. Wird die US-Wirtschaft jetzt sogar noch schneller wachsen? „Nachdem wir einen der schlechtesten Jahresanfänge seit 1927 hatten, sind wir nur sechs Prozent von den Rekorden an der Wall Street entfernt. Mit all den Zinserhöhungen, Tapering, Lieferketten-Problemen, Inflation und einem Krieg, der erst noch viel schlimmer werden könnte bevor es besser wird. Für all das scheint die Wirtschaft in Ordnung zu sein“, sagt Peter Tuchman (Einstein of Wall Street). Salah-Eddine Bouhmidi (Head of Markets IG) spricht im „Chart der Woche“ über eine Rotation aus Wachstums- in Value-Aktien, die interessante Trading-Möglichkeiten bietet. Über die aktuelle Marktsituation diskutieren die beiden Experten mit Manuel Koch. Mehr Infos auf https://www.ig.com
18 Minuten
Rohstoffe sind momentan noch mehr als ohnehin schon im Fokus. Bei vielen gibt es bereits eine Knappheit, auch weil die Lieferketten Schwierigkeiten bereiten. Wie können aber Anleger profitieren? "Ohne Metalle sind viele Zukunftstechnologien nicht möglich. Dann muss ich da auch investiert sein. Aber ich brauche ein Konzept für Rohstoffe mit einem Exit. Der Kunde wird Eigentümer der physischen Ware", sagt Rolf B. Pieper. "Wir müssen davon ausgehen, dass Schlüssel-Rohstoffe und die Nachfrage danach sich in den nächsten 30 Jahren verdrei- oder vierfachen werden. Wie viel ist noch im Boden und wie lange hält das?", so der Finanzexperte der Internationalen Expertenmanufaktur (IEM).n Alle Infos im Interview und die Anmeldung zum großen Kongress mit Markus Krall, Thorsten Polleit und Ernst Wolff am 9. April 2022 auf https://iem-experten.de/event. Termine bei Rolf Pieper: service@iem-experten.de
10 Minuten
Nachdem die Moskauer Börse drei Wochen lang geschlossen war, wurden am Donnerstag wieder einige Aktie gehandelt - mit Gewinnen. Doch ausländische Anleger können weiterhin nicht verkaufen. "Die Moskauer Börse war schon vor dem Krieg eine Micky Maus-Börse. Welcher Investor, der noch fehlerfrei bis drei zählen kann, würde denn jetzt noch in Russland investieren. Das ist totes Kapital - da sitzt man auf einem toten Gaul”, sagt Robert Halver. Der deutsche Aktienmarkt läuft unterdessen stabil seitwärts. Ist der Markt zu gelassen? "Man hat sich ja fast ein bisschen an den Kriegszustand gewöhnt und betrachtet das ganze nüchtern. Die Frage ist, wenn ich aus Aktien rausgehe, wo soll ich reingehen? Also bleib ich lieber in den Branchen, die einigermaßen stabil sind", so der Experte der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.
6 Minuten
An der Börse geht es nicht nur um die richtige Strategie, sondern auch um mentale Stärke. Was gibt es bei der Börsenpsychologie zu beachten? “Nicht nur die Strategie, sondern auch deren Ausführung entscheidet über die Profitabilität eines Traders. Es kann zu emotionalen Achterbahnfahrten kommen, wenn die Turbulenzen an den Märkten zunehmen und vielleicht mal eine längere Verlustserie ansteht”, sagt Max Wienke. "Viele Anleger zwingen sich, Verluste zu vermeiden. Aber Verluste zu realisieren, gehört an der Börse mit dazu. Mit kleinen Anpassungen kann man den großen Unterschied zwischen einem profitablen und einem nicht-profitablen Händler machen", sagt der XTB-Marktanalyst. Welche Checkliste sollten Anleger haben? Alle Details im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
3 Minuten
Neben Bitcoin, Ether und Co. gibt es noch über 16.000 verschiedene Kryptowährungen. Wie funktionieren diese digitalen Währungen? In Börse Berlin 4U erklärt euch Daniel Jach alles, was ihr darüber wissen müsst. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de
15 Minuten
"Mit dem Kriegsgeschehen haben wir eine neue Situation. In den letzten zwei Wochen sind über 20 Milliarden Euro aus europäischen Indizes abgeflossen. Das ist ein Rekord. Die Gelder sind abgeflossen in tendenziell sichere Häfen wie Gold oder Rohstoffe”, sagt Uwe Paßmann. Zudem sind viele Preise und damit die Inflation enorm gestiegen. “Für die persönliche Geldanlage ist das ein erhebliches Thema. Jetzt reden wir bei der Inflation über ein Level, dass das Vermögen dahinschmilzt. Die Fed hat sich entschieden, die Zinsen anzuheben. Das ist eine Reaktion auf die hohe Inflation. Wir haben jetzt noch einmal einen kurzfristigen Inflations-Schock on top. Das bringt die Notenbanken in ein Dilemma”, so der Head of Relationship Management bei Scalable Capital. Der Experte schaut zudem auf den Index des Monats (Rohstoffe) und das Spotlight des Monats (Russland). Alle Details im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
9 Minuten
Die Rohstoffmärkte sind durch den Ukraine-Krieg enorm in Bewegung. Während kräftige Aufschläge Verbraucher beim Heizen und Tanken belasten, ergeben sich für Anleger aber auch Chancen. “Wir haben da einen riesigen Schub nach oben gesehen. Mittelfristig will man weg von russischen Energie-Exporten und das spricht für ein hochbleibendes Niveau. Für uns wird es teuer. Anleger könnten die Indizes und Aktien der Firmen kaufen, die davon profitieren”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Anleger steuerten auch vermehrt wieder den "sicheren Hafen" Gold an. Wie viel Potential hat Gold? “In Euro haben wir sogar ein neues Allzeithoch gesehen. Das Problem für Gold sind momentan auch die Zinserhöhungen der Notenbanken. Mittelfristig wird das Argument sicherer Hafen aber ziehen und somit hat Gold noch Potential", so der Experte der Deutschen Bank bei Manuel Koch im Interview an der Frankfurter Börse. Weitere Themen: Palladium, Platin und Weizen. Mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com
12 Minuten
Krypto-Anleger können aufatmen: Ein Bitcoin-Verbot in der EU wurde gerade abgewendet. Aber ist das endgültig vom Tisch? “Man wird auch in der Zukunft versuchen, den Bitcoin zu verbieten. Anleger können aber erst einmal tief durchatmen. Man wird aber weiter debattieren, wie man der Branche an den Kragen kann”, sagt Timo Emden. In welche Richtung kann es jetzt für den Bitcoin gehen? “Ich glaube schon, dass ein Seitwärtsmarkt die bestimmende Thematik sein könnte. Bevor der Bitcoin aus charttechnischer Sicht nicht die 45.000 US-Dollar erreicht, sind dem Bitcoin die Hände gebunden. Das spricht dafür, dass sich eine Bodenbildung fortsetzt und wir es womöglich in der Zukunft wieder mit steigenden Preisen zu tun haben könnten.” Alle Details im IG Trading Talk mit Manuel Koch und auf https://www.ig.com
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