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Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv

1601 Episoden
21 Minuten
“Das was jetzt da ist, ist schlimm. Vor einem Jahr hab ich schon von Rezession und Stagflation gesprochen. Das Problem daran sind die Auftragseingänge der Industrie - bei Deutschland -9,9 Prozent im letzten Monat. Das ist ein schwerer Schlag. Da bin ich gespannt, was sich die Politik einfallen lässt. Ich war gerade in Asien und da merken Sie, die haben einen Plan, aber wo ist diese Energie in Deutschland?”, warnt Rolf B. Pieper. Der Investment- und Finanzmarktexperte setzt auf ein diversifiziertes Depot. Bei Rohstoffen und Metallen sieht er große Chancen. "Der Kaufkraftverlust ist in den Portemonnaies der Bürger. Deswegen Sachwerte - Edelmetalle, Industriemetalle, Edelsteine, Kunst." Alle Infos im Interview und auf https://rolfpieper.li
19 Minuten
Die Hälfte des Jahres ist schon wieder um. Die Finanzmärkte stehen weltweit fast auf Rekordständen gut da. Eine Überraschung? “Ja, mir war klar, dass das Jahr sehr wenig Transparenz bringen und dass das auch die Herausforderung für 2023 sein würde. Viele waren viel zu bärisch und wurden eines Besseren belehrt. Man muss sehr taktisch agieren. Solange wir keine wirkliche Eintrübung sehen sollten, machst du einfach, was der Markt auch macht”, sagt Markus Koch. "Die Kombination aus dem Regionalbanken-Beben und parallel der KI-Boom durch ChatGPT, das hat den Bumerang-Effekt angeführt. Ich tue mich sehr schwer bei der Bewertung, die wir bisher erreicht haben”, so der Wall Street-Experte in Brooklyn. Wie würde Markus Koch aktuell an den Märkten einsteigen? Und dann wird auch noch eine wichtige Frage geklärt: Ist Markus Koch der Vater von Manuel Koch? Was denkt ihr? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch aus New York und auf https://inside-wirtschaft.de
4 Minuten
Gerade erst hat der Dax ein neues Rekordhoch markiert. Sollte er das nachhaltig verteidigen können, könnte es weiter nach oben gehen, sagen Experten. Dabei warnten andere zuletzt vor einer Sommerflaute. In welche Richtung könnte es gehen? “Es sind momentan die rückläufigen Inflationszahlen. Die schüren die Hoffnung, dass die Notenbanken ihren Zenit mit den Zinserhöhungen erreicht haben. Das treibt auch hier den Optimismus”, sagt Arthur Brunner (ICF Bank). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
10 Minuten
“Wir haben am Freitag ein neues Allzeithoch erreicht. Charttechnisch können wir festhalten, dass der Aufwärtstrends weiter fortgesetzt wurde und die Rally intakt ist. Mittelfristig haben wir ein neues DAX-Kursziel von fast 17.000 Punkten. Kurzfristig gehe ich aber von einer leichten Korrektur aus”, sagt Salah Bouhmidi. Der Head of Markets analysiert im IG Trading Talk auch den Bitcoin: “Tech- und Wachstums-Werte haben sich trotz der gestiegenen Zinsen durchgeboxt. Dem Bitcoin scheinen die Zinsen aber nicht zu schmecken. Er hat fast 46 Prozent verloren. Der Bitcoin ist allerdings auch noch in den Kinderschuhen.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com
10 Minuten
Der Kupferpreis gilt als Konjunkturindikator. Seit Ende Januar hat er in der Spitze bis zu elf Prozent verloren. Sind das schlechte Vorboten für die globale Wirtschaft? “Anfang des Jahres gab es mehr Euphorie, China hatte die Corona-Restriktionen aufgehoben. Da sind Industriemetalle ordentlich nach oben gezogen. Die Daten aus China waren dann aber schwach. Zweiter Faktor ist, dass viele Analysten auch für die USA eine kurze Rezession erwarten”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Gold hält sich weiter auf hohem Niveau. Wie könnte es da weitergehen? “Ich finde den Preis schon sehr gut. Mittelfristig sind wir sehr optimistisch für den Goldpreis, wenn wir so zwölf Monate vorausgucken”, so der Rohstoffexperte von der Deutschen Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com
2 Minuten
Bei Börse Berlin 4U vergleichen es in dieser Folge die wichtigsten Börsenindizes miteinander: Wie unterscheiden sich Dow Jones, Hang Seng, Nasdaq, Nikkei, S&P 500? Ruben Giuliano erklärt euch alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de
6 Minuten
Die US-Notenbank hat eine Zinspause verkündet - zumindest vorerst. Was bedeutet das jetzt für Anleger? "Die Zinsprognosen deuten daraufhin, dass noch zwei Zinsanhebungen kommen könnten. Die Fed-Mitglieder sehen ein Zinsniveau von 5,6 Prozent bis Ende des Jahres. Die nächste Anhebung könnte schon im Juli anstehen", sagt Max Wienke. Der XTB-Marktanalyst weiter: "Weitere Rekordstände beim Dax sind das wahrscheinliche Szenario." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
1 Stunde 28 Minuten
Bundespräsident a.D. Christian Wulff (63) hat sich im 90-minütigen Salon Schinkelplatz ausführlich Zeit für die Fragen von Manuel Koch und den Zuschauern vor Ort genommen. Im Gespräch mit dem Inside Wirtschaft-Gründer geht Wulff auf dringende gesellschaftliche und politische Entwicklungen unserer Zeit ein. "Ich kann jetzt als ehemaliger Präsident an ganz vielen Stellen wirken mit dem Vorteil, dass nicht immer ein ganzer Tross von Journalisten dabei zuguckt", sagt der Altpräsident (2010-2012). Was macht er heute? "Ich reise sehr viel zwischen meiner Anwaltskanzlei in Hamburg, meinem Wohnort mit der Familie bei Hannover, meinem Büro in Berlin als Altpräsident. Ich mache sehr viel im ehrenamtlichen Bereich - unter der Überschrift für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft." Wie hoch ist der Ehrensold? "Da bekommt man etwa 11.500 Euro im Monat netto. Damit wird alles, was man im Leben politisch gemacht hat, verrechnet. Ich finde das dann angemessen, wenn man sich nicht auf die faule Haut legt, sondern sich für die Demokratie verantwortlich fühlt. Ich vertrete häufig die Bundesregierung oder den Präsidenten bei Anlässen im Ausland." Könnte der nächste Präsident denn endlich eine Präsidentin werden? "Ich glaube schon, dass alles dafür spricht und man sich nächstes Mal umschauen wird und dann sehr schnell feststellt, dass es großartige Frauen in Deutschland gibt." Wie findet der Bundespräsident a.D. die Aktionen der "Letzten Generation"? "Ich finde es ziemlich daneben Methoden anzuwenden, die dem Thema eher Feindschaft zur Folge bringt als mehr Freunde zu gewinnen. Man sollte sich sowieso an Recht und Gesetzt halten." Wie bewertet Wulff die starken Umfragewerte der AfD? "Das ist für mich ein totales Alarmsignal. Wir brauchen Leute, die sich in der Mitte der Gesellschaft auch für Minderheiten engagieren." Im Rückblick auf seine Präsidentschaft - hat Wulff geahnt, dass der Satz "Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland" so eine Kontroverse weit über seine Rede vom 3.10.2010 auslösen wird? "Ja, ich wusste, dass es eine unglaubliche Zuspitzung ist. Weil ich es am Tag der Deutschen Einheit zum 20. Jubiläum der Deutschen Einheit als Bundespräsident gesagt habe." Wulff brachte 2014 sein Buch "Ganz oben, Ganz unten" heraus, in dem er ausführlich seine Präsidentschaft und die Hintergründe seines Rücktritts schildert. Jetzt hat sein Widersacher von damals - der ehemalige BILD-Chefredakteur Kai Diekmann - das Buch "Ich war Bild" veröffentlicht. Hat Wulff das Buch gelesen? "In Teilen hab ich es gelesen. Ich wundere mich, wenn ich einen finde, der es ganz liest. So wenig dazu gelernt, so viel Selbstbeweihräucherung, so wenig Selbstreflexion." Das Interview wurde am 12.6.2023 beim Salon Schinkelplatz in Berlin geführt und wird in voller Länge ohne Kürzungen gesendet. Alle Infos auf https://www.salon-schinkelplatz.de und https://inside-wirtschaft.de
8 Minuten
Jobs in der Finanzbranche sind besonders spannend und beliebt - lukrativ sind sie zudem auch oft. In welchen Jobs kann man am meisten verdienen? "Am allermeisten kann man bei großen Hedgefonds verdienen. Für die meisten ist es aber total unrealistisch dort einzusteigen, weil diese Firmen oft nur zehn bis 20 Mitarbeiter haben. Um dort einen Platz zu bekommen, muss man sich sehr stark ins Zeug legen. In Frankfurt und Europa sind die meisten, die sehr viel Geld verdienen, im Investment Banking oder Private Equity beschäftigt. Im Investment Banking kann man schon als Bachelor-Absolvent mit Einstiegsgehältern von 100.000 bis 140.000 Euro im Jahr rechnen", sagt der BWL-Influencer und Mit-Gründer von pumpkincareers David Döbele. Was man dafür können muss? Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
8 Minuten
Der Dax hat zwar gerade vor kurzem erst ein neues Allzeithoch erreicht, doch seit Wochen bewegt sich der wichtigste deutsche Börsenindex seitwärts. Viele Experten rechnen mit einer Sommer-Korrektur. Was sagt die Charttechnik dazu? “Wir sind in einer Seiwärtsphase zwischen 15.800 und 16.200 Punkten. Der Dax müsste einen Ausbruch nach oben oder unten vollziehen. Es könnte in den kommenden Wochen zu größeren Schwankungen kommen”, sagt Salah Bouhmidi im IG Trading Talk. Der Head of Markets vom Onlinebroker IG weiter: “Geht es nach oben, könnten wir durchaus neue Allzeithochs sehen. Aber brechen wir nach unten aus, könnten wir eine Korrektur antizipieren. Gerade im Juni können wir mit Schwäche rechnen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch.” Was sollten Anleger jetzt tun? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://actv.at/2c83/mkoch0323
9 Minuten
Die Deutsche Börse wird ihre Börsenindizes zum 19. Juni neu zusammensetzen. Die Lufthansa hat den Sprung in den großen Dax40 bisher nicht geschafft, Bewegung gibt es aber vor allem im MDax. "Lufthansa war ein heißer Kandidat und hat einen wunderbaren Turnaround hinter sich. Sie musste wegen Corona vom Staat gerettet werden und jetzt ist alles wunderbar. Jetzt hat es nicht gereicht, aber der September-Termin naht. Lufthansa gehört einfach in den Dax", so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: "Die Marktkapitalisierung ist das Kriterium. Unser Industrieherz schlägt im MDax, TecDax und SDax. Da haben wir unsere mittelständische Wirtschaft, die weiterhin hervorragend aufgestellt ist. Man darf aber nicht den Fehler machen, deutsche Wirtschaftspolitik mit deutschen Unternehmen gleichzusetzen." Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
3 Minuten
Die Sparquote ist mit 10,6 Prozent in diesem Jahr laut Bankenverband trotz der Inflation recht hoch. “Von 100 Euro verfügbarem Einkommen werden 10,60 Euro beiseitegelegt. Das ist aber weniger als in den Spar-Rekordjahren 2020 mit 16,4 Prozent und 2021 mit 15,1 Prozent. Da konnten wir wegen Corona nicht verreisen, nicht ausgehen und haben mehr zur Seite gelegt. Die Sparquote wird tendenziell weiter sinken, weil viele das Geld wegen der Inflation eher für Lebensmittel oder Energie ausgeben müssen. Wir reden aber gerade über das Sparen. Eigentlich müssten wir hier an der Börse über das Investieren sprechen. Ein ETF-Sparplan ist das Sparbuch des 21. Jahrhunderts.” Alle Details im Interview von David Döbele (BWL-Influencer und Mit-Gründer von pumpkincareers) an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
9 Minuten
Der Aufschwung an den Märkten seit Jahresbeginn wird von Kritikern sehr skeptisch gesehen. Vor allem wenn es in Europa und den USA zu einer Rezession kommen würde. Kommt jetzt ein Kurs-Sturz? „Sollte es wirklich zu einer technischen Rezession kommen, ist das für die Börse kein großes Momentum. Dann könnte man auch argumentieren, dass es bald zu einer Zinssenkung kommen könnte”, sagt Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: "Ich würde mir zyklische Werte im MDax anschauen. Schwellenländer zur Depot-Beimischung. Die Japaner scheinen der Geheimtipp zu sein. Ich hab nichts gegen Gold und würde vielleicht auch auf Silber setzen. Kryptos sind spekulative Anlage-Objekte." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
13 Minuten
Die Europäische Zentralbank hat selbst vier Risiken für das Finanzsystem identifiziert. Wir checken, wie groß das Risiko bei den Staatsschulden, ungeordneten Korrekturen der Finanzmärkte, Banken-Schwäche und Schwäche anderer Akteure ist. "Bei den Schulden muss man differenzieren. Die Lage ist mittelfristig beherrschbar, aber langfristig möglicherweise nicht, wenn nicht politische Maßnahmen erbracht werden. Es wird immer auf Italien rumgehackt, in Frankreich sieht es viel übler aus. Frankreich ist ein Kandidat, der bei steigenden Zinsen relativ bald in Schwierigkeiten gerät", sagt Reinhard Panse. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia weiter: "Kurzfristig sehe ich mehr Risiken. Auf mittlere Sicht sind die Chancen recht groß. Die Zentralbanken sehen schon, dass sie übertrieben haben." Alle Details - auch zu einem möglichen Depot-Mix - im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo
14 Minuten
Die Zitterpartie in den USA hat ein Ende: Der Schuldenstreit ist gelöst. Dax, Dow und Nasdaq zeigten sich als Reaktion positiv gestimmt. Vor allem die Technologiebörse Nasdaq ist zuletzt schon kräftig gestiegen. “Wir sehen mit dem Blick auf die Kurstafel, dass es die Aktienmärkte anschiebt. Die Tech-Aktien sind schon gut gelaufen, aber die Party ist da noch nicht zu Ende. Alphabet, Apple und Microsoft sind kurzfristig überkauft. Kommt es dort zu Rücksetzern, sind das Kaufgelegenheiten”, sagt Christian Henke. Im IG Trading Talk analysiert der Senior Marktanalyst vom Onlinebroker IG weiter: "Am Anfang Juni gehen wir langsam in die Sommermonate und die Sommerflaute könnte kommen." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com
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