Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv
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7 Minuten
Saudi-Arabien, Katar und die Emirate haben letztes Jahr den Rekordbetrag von 53 Milliarden US-Dollar in Europa und den USA investiert. In Deutschland waren es 4,4 Milliarden. Das Geld floss in Investitionen und Übernahmen. Man bereitet sich mit dem Geld vom Öl auf die Zeit nach dem Öl vor. „Man macht Eichhörnchen-Politik - für den Winter vorsorgen. Das ist clever. Das Geld investiert man in alternative Energie und Industrien, wenn das Öl nicht mehr so sprudelt. Das ist eine klare Wirtschaftspolitik, die man sich auch in Berlin wünschen würde”, sagt Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: "Wichtig ist aber auch, dass unser Know-how nicht in Deutschland irgendwann verloren geht. Man sollte nicht alle Perlen zu schnell abgeben. Stabile Investoren zu haben, ist generell ein Vorteil, aber die Beteiligungsquoten sollten nicht zu hoch sein." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
5 Minuten
Möchten Sie als Anleger ihr Fett weg bekommen und dabei noch Rendite machen? Voll im Trend sind Medikamente, die schnelles Abnehmen ohne viel Aufwand versprechen. Und für einige Aktien ging es da kometenhaft nach oben. Worauf Sie ein Auge werfen könnten? “Die Abnehm-Medikamente heißen Wegovy, Ozempic oder Mounjaro. Es sind dann keine lästigen Diäten oder Sport nötig. Denn die Medikamente signalisieren dem Gehirn, dass man satt ist. Die Zahl der Menschen mit Übergewicht steigt rasant an - allein in den USA sind knapp 3/4 der Menschen übergewichtig. Studien sagen: 2035 könnte die Hälfte der Weltbevölkerung zu viel auf den Rippen haben”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: “Der Jahresumsatz mit diesen Medikamenten liegt schon jetzt bei über 100 Milliarden US-Dollar. Das dänische Unternehmen Novo Nordisk (Aktie +50%) ist ganz vorne, zudem Eli Lilly (Aktie +66%) und auch Pfizer (Aktie -29%) hat Potential.” Sind diese Abnehm-Aktien ein Kauf? Alle Details im Interview von Jessica Schwarzer (Buchautorin & Finanzjournalistin) an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
21 Minuten
Die Ratingagentur Fitch könnte nach den USA nun auch für Banken den Daumen senken und die Kreditwürdigkeit herabstufen. Was würde das bedeuten und wie steht Deutschland da? "Wir Deutschen müssen uns bald von unserem AAA-Rating verabschieden. Die langfristige Entwicklung der Staatsfinanzen ist erstaunlicherweise bisher nicht von den Ratingagenturen aufgegriffen worden. Bank-Aktien sollte man nach der nächsten Rezession kaufen - dann sind sie wieder billig", sagt Reinhard Panse. Portfoliomanager sehen optimistische Prognosen, gehen zurzeit raus aus Cash und investieren stärker an den Kapitalmärkten. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia weiter: "Auf Konjunkturprognosen kann man nix geben. Bisher waren hohe Cashquoten kein Signal dafür, dass alles zusammenstürzt. Die Profis waren zu pessimistisch. Jetzt haben wir eine normale Cashquote" Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo
10 Minuten
China drückt die Edel- und Industriemetall-Preise - was steckt da genau hinter? “Die harten Daten aus China wie Industrieproduktion oder Einzelhandelsumsätze brachen zuletzt ein. Die wirtschaftliche Erholung lässt auf sich warten. Die Verschuldungsquote ist gewachsen. Und China will die Immobilienblase bremsen. Das bedeutet weniger Nachfrage nach Industriemetallen, Stahl, Kupfer, Aluminium", sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Gold ist zuletzt unter 1.900 US-Dollar pro Feinunze gesunken. Sind das Einstiegspreise? “Das Hauptproblem für Gold ist der starke Rendite-Anstieg in den USA. Da haben wir jetzt für 10-jährige Anleihen vier Prozent gesehen. Gold bringt keine Zinsen und das sorgt für Abflüsse aus Gold. Aber auf mittlere Sicht sind das definitiv Einstiegspreise. Weiter als 1.850 Dollar werden wir wohl nicht sinken. Ich bevorzuge da z.B. Xetra Gold", so der Rohstoffexperte von der Deutschen Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
8 Minuten
Rohstoffe sind wieder besonders gefragt. Können Öl, Gold & Co. eine Rückkehr feiern? “Wir hatten jetzt eine lange Zeit, da waren Aktien ganz oben auf dem Einkaufszettel. Jetzt kommen aber Rohstoffe wieder zurück. Wenn man das technisch unter die Lupe nimmt, sieht man den CRB-Index nach oben ausbrechen”, sagt Christian Henke. Der Senior Marktanalyst von @IGDeutschland weiter: “Setzt man den MSCI World und den CRB-Index ins Verhältnis, sieht man, dass Aktien an Dynamik verlieren und Rohstoffe gewinnen. Besonders interessant sind Agrar-Rohstoffe, Industriemetalle, Edelmetalle und Energie." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.ig.com
13 Minuten
Rutscht der deutsche Aktienmarkt immer tiefer ins Sommerloch oder sogar in die nächste Krise hinein? "Die Märkte spiegeln die aktuelle wirtschaftliche Situation wider. Wenn wir uns die Auftragseingänge und das gesamte ökonomische Umfeld anschauen, wird es schwierig. Für mich ist der Dax weiterhin überbewertet. Die Leute haben die Schnauze voll und machen sich Sorgen um Wohlstand, Vermögen und Lebens-Arbeitsleistung. Wir haben null Konzept für Deutschland und die Leute sind diese Politik Leid”, kritisiert Rolf B. Pieper. Der CEO der TRI Concept AG schaut auf Sachwert-Konzepte: "Raus aus den Geldwerten. Sachwerte mit 60 Prozent ins Portfolio nehmen und dabei breit streuen. Platin und Palladium jetzt kaufen und vom Durchschnittspreis profitieren. Gold ist nicht da, wo es hingehört. Das Potential liegt bei 3.000 bis 3.500 US-Dollar pro Feinunze. Silber hat das größte Aufhol-Potential. Zudem ist Liechtenstein für mich der sichere Hafen." Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com
32 Minuten
Viele machen sich Sorgen um ihr Geld. Denn Deutschland steigt wirtschaftlich ab. Während die Krisen zunehmen, stagniert der Wohlstand. Wie schlimm steht es wirklich? "Wir sind über der Klippe. Es muss jetzt für Deutschland der Total-Absturz kommen. Man begegnet dem mit zwangswirtschaftlichen Maßnahmen. Mit dieser Energie- und Klimapolitik gräbt Deutschland sich die eigenen Existenzgrundlagen ab." Im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch schaut der Ökonom und Buchautor auf die wichtigsten Anlageklassen: Aktien ("Ich würde jeden ermutigen etwas mit Einzelaktien zu machen. Mit der Königsanalyse kann man die Qualität beurteilen"), Immobilien ("Ich würde lieber in Aktien bleiben, als eine Immobilie kaufen"), Gold ("Gold ist der Notgroschen. Da sind noch 30 bis 40 Prozent drin"). Alle ausführlichen Details im Video.
8 Minuten
An der Börse, in der Politik und in Unternehmen spielen Themen wie Nachhaltigkeit und ESG eine immer wichtigere Rolle. Was muss man im Berufsleben wissen und welche Chancen bieten sich? "In den letzten Jahren erkennt man da einen klaren Trend - es gibt ganz neue Studiengänge an den Hochschulen. Denn die haben erkannt, dass diese Kenntnisse und Fähigkeiten gefragt sind. Und bei allen Unternehmen ist das einer der wichtigsten Punkte, deshalb sind auch viele neue Arbeitsplätze mit viel Wachstum entstanden", sagt der BWL-Influencer und Mitgründer von pumpkincareers David Döbele. Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
3 Minuten
“Bei Apple sind 150 Milliarden US-Dollar futsch. So viel hat das Unternehmen seit den Quartalszahlen an Börsenwert verloren. Denn der Umsatz war leicht gesunken. Das fand die Börse gar nicht gut und die Apple-Aktie verlor rund 9 Prozent”, sagt Manuel Koch (Chefredakteur von Inside Wirtschaft). Ist die Apple-Aktie gerade deswegen jetzt ein Kauf? Alle Details im Video und auf https://inside-wirtschaft.de
11 Minuten
“Die Saisonalität ist ein Kann, aber kein Muss. Historische Muster, die im Jahresverlauf sichtbar und signifikant sind, können uns wichtige Hinweise liefern wie der Monat ablaufen könnte. Insbesondere in den USA ist der August des schwächste Monat des Jahres. Und das haben wir gleich zu Beginn des Monats gesehen”, sagt Salah Bouhmidi im @IGDeutschland Trading Talk. Der Head of Markets vom Onlinebroker IG weiter: “Starke Rückgänge bei großen Unternehmen bieten in diesen Zeiten auch wieder Möglichkeiten neue Einstiege zu wagen. Jetzt könnte man also danach Ausschau halten, um dann in der Jahresendrally dabei zu sein.” Was sollten Anleger jetzt tun? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com
2 Minuten
“Der Immobilienmarkt ist in einer Schockstarre - es finden kaum noch Verkäufe statt. Mieten hingegen explodieren regelrecht in einigen Regionen. An der Spitze ist Berlin mit einem Plus von 9,5 Prozent. Denn dort werden zu wenige Wohnungen gebaut”, sagt Manuel Koch (Chefredakteur von Inside Wirtschaft). Alle Details im Video und auf https://inside-wirtschaft.de
4 Minuten
2023 ist das bisher viertbeste Börsenjahr in der Dax-Geschichte. Ist das ein gutes Omen fürs zweite Halbjahr oder könnten die Kurse erst recht bald wieder fallen? “In den letzten 34 Jahren performte der Dax 24x im ersten Halbjahr positiv. 16x ging es dann auch im zweiten Halbjahr weiter nach oben”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: “August und September sind historisch schwache Börsenmonate. In den letzten 34 Jahren ging es 30x in diesen Monaten runter. Im Schnitt etwa jeweils zwei Prozent. Aber ich würde Rücksetzer als Chancen für Nachkäufe nutzen und schon mal den Einkaufszettel vorbereiten.” Alle Details im Interview von David Döbele (BWL-Influencer und Mit-Gründer von pumpkincareers) an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
10 Minuten
Der Bitcoin hat innerhalb der vergangenen zwölf Monate um gut 25 Prozent zugelegt, aktuell aber in den letzten vier Wochen knapp fünf Prozent verloren. Die Marke von 30.000 US-Dollar pro Bitcoin wurde wieder deutlicher unterschritten. “Es fehlt der entscheidende Funke am Markt und damit gemeint sein könnte die mögliche Zulassung eines Bitcoin-ETFs. Das grüne Licht der Börsenaufsicht SEC. Zudem spielen Gewinnmitnahmen eine Rolle. Denn übergeordnet bleibt der Aufwärtstrend charttechnsich weiter in Takt”, sagt der Kryptoexperte Timo Emden im IG Trading Talk. "Auf der Oberseite müssten erst einmal Marken von 34.000/ 35.000 Dollar überwunden werden, welche dann vielleicht den Weg bis Jahresende gen 40.000 Dollar frei machen würden." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com
5 Minuten
Die deutsche Wirtschaft stagniert, leidet unter einer geringen Kaufkraft und fehlenden Aufträgen. Wie schlecht läuft es in den einzelnen Branchen? “Konjunkturexperten erwarten sogar, dass die Wirtschaft dieses Jahr schrumpft. Die Chemieindustrie ist ein wichtiger Frühindikator. Hier wird von einem Umsatzrückgang von 14 Prozent ausgegangen. Bei den Autobauern werden noch Aufträge aus Corona-Zeiten abgearbeitet, aber dann gibt es bald eine Überkapazität”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: “Besonders kritisch ist es beim Einzelhandel. Anschaffungen bei Mode, Möbeln und Elektrogeräten werden verschoben. Lebensmittel werden vermehrt beim Discounter gekauft. Für Anleger heißt das, sich die Gewinner von morgen raussuchen.” Alle Details im Interview von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
8 Minuten
Die Ratingagentur Fitch hat in dieser Woche die Kreditwürdigkeit der USA von AAA auf AA+ herabgestuft. In der Begründung wurde von einer "Erosion der Regierungsführung" gesprochen. “Die Schulden in den USA steigen kontinuierlich und sind in einem sehr besorgniserregenden Zustand. Die Herabstufung fand aber wegen des Streits um die Schuldenobergrenze statt. Ein Crash wie nach der Herabstufung 2011 ist aber nicht zu erwarten”, sagt Oliver Roth. Der Finanzexperte von Oddo BHF Corporates & Markets weiter: "Die Berichtssaison ist positiver Gegenpart zu den schlechten Nachrichten aus den USA. In der Sommerpause sollten sich Anleger jetzt entspannen. Wir werden erst Ende August wieder sehen, wo wir eigentlich stehen." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
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