Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv
1600 Episoden
7 Minuten
Der rasante Zinsanstieg der letzten Monaten hat Anleihen zu einer interessanten Anlageklasse gemacht. Neben den eher sicheren Staats- und Unternehmensanleihen können aber etwas weniger sichere Papiere für einen extra Kick im Depot sorgen. "Anleihen sind wieder eine spannende Anlageklasse. Staatsanleihen und Unternehmensanleihen machen durchaus Sinn. Sie sind auch ein Ruhekissen im Portfolio. Wer mehr will, könnte in Hochzinsanleihen gehen. Das sind Papiere von Unternehmen, die ein größeres Ausfallrisiko haben. In den vergangenen Jahren ist da aber gar nicht so viel ausgefallen. Es lohnt sich, mal genauer hinzuschauen”, so die Buchautorin und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. Alle Details wie man genau in Anleihen investiert im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
14 Minuten
Alarmstufe an den Märkten mit vielen Unsicherheit. “Der Dax ist aktuell an einer wichtigen Unterstützungszone angelangt - 14.800 Punkte hatten wir getestet. Da ist ein ganz wichtiger Unterstützungbereich. Wenn dieser Preis gegeben wird, dann könnte der Abwärtstrend fortgesetzt und als nächstes der Bereich von 14.450 Punkten angelaufen werden”, sagt Salah Bouhmidi im @IGDeutschland Trading Talk. Der Head of Markets vom Onlinebroker IG über die Aktie von Coca-Cola: "Der August ist ein schwacher Monat an den Aktienmärkten und das hat die Aktie von Coca-Cola zu spüren bekommen. Jetzt erreichen wir einen Boden mit einer V-förmigen Erholung. Rascher Abverkauf, rascher Rückgewinn. Das hat die Aktie attraktiv gemacht.” Was sollten Anleger jetzt tun? Alle Details - auch zum Bitcoin - im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://bit.ly/InsideWirtschaft
1 Stunde 1 Minute
Der frühere Bundespräsident Christian Wulff hat im Juni bei Manuel Koch im Salon Schinkelplatz Ex-Bild-Chef Kai Diekmann indirekt als Dieb seiner Präsidentschaft bezeichnet. Was sagt Diekmann dazu? „Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich das Video gesehen habe, weil ich mir nicht hätte ausmalen können, dass der Bundespräsident a.D. für mein Buch noch einmal so Werbung machen würde. Der überwiegende Teil der Beobachter ist schlicht und ergreifend zu dem Schluss gekommen, dass der Anzug des Bundespräsidenten wahrscheinlich ein paar Nummern zu groß für Christian Wulff gewesen ist", sagt Kai Diekmann. Angesprochen auf den Fall von Julian Reichelt - gab es auch zu Diekmanns Zeiten eine Kultur von "vögeln, fördern, feuern" bei BILD?" "Ich habe das zu meiner Zeit bei BILD nicht erlebt." Wie bewertet Diekmann die geleakten Nachrichten von Axel Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner? "Ich finde als Vorstandsvorsitzender des BILD-Konzerns ist es immer schwierig, sich über eine Indiskretion zu beschweren." Ader gesamte Talk von Manuel Koch auf https://www.salon-schinkelplatz.de
7 Minuten
Die deutsche Wirtschaft hat viele Baustellen - auch den Wohnungsbau. Eigentlich will die Bundesregierung 400.000 neue Wohnungen im Jahr, doch die Baugenehmigungen sanken im August um über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ein schlechter Indikator für die gesamte deutsche Wirtschaft? „Leider ja und das zieht sich wie ein roter Faden durch viele Belange. Wir haben viel zu viel Bürokratie. Und Wohnungsnot ist eine echte Not. Da könnten viele missstimmig werden und das ist auch nicht gut für unsere Demokratie. Für die große Mehrheit ist Eigentum eine große Illusion”, sagt Robert Halver. "Die Welt ist kein heiler Platz mehr. Ich weiß nicht wie der Nahost-Konflikt gelöst werden soll. Man muss aufpassen, dass das lodernde Feuer nicht weiter mit Öl begossen wird. Und auch innere Sicherheit in Deutschland ist ein hohes Gut", so der Experte der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
15 Minuten
Wir sehen immer mehr Krisenherde auf der Welt. Viele Anleger sind verunsichert und sehen, wie alles um sie herum teurer und komplexer geworden ist. Wir schauen auf die wichtigsten Anlageklassen und was Anleger dort zurzeit erwarten können: Aktien, Anleihen, Bitcoin, ETFs/ Fonds, Gold, Immobilien. Was ist spannend? "ETFs sind eine sehr gute Anlageklassen. Einfach auch, weil ich mich um vieles nicht kümmern muss und kein Totalverlust-Risiko habe", sagt Reinhard Panse. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia weiter: "Bei Einzelaktien muss man die Firmen wirklich kennen. Und was schädlich ist, sind die Moden. Die wechseln immer wieder. 1980 wollten Anleger Öl, Gold und Silber. Es war der falsche Zeitpunkt. 1990 wollten alle Japan haben, das aber krass überbewertet war. Der Nikkei-Index hat den Stand von damals noch immer nicht erreicht. Das Mode-Thema Japan war ein völliger Griff ins Klo. Das gleiche mit dem Neuen Markt. 2010/11 war das Mode-Thema Schwellenländer und Rohstoffe, aber es kam Technologie. Man muss also oft antizyklisch agieren." Wie steht es um Anleihen ("sind einen Blick wert"), Gold ("ist die Alternative"), Immobilien ("sind eigentlich auch billig") und Bitcoin ("da ist gar nichts sicher"). Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo
13 Minuten
Durch die angespannte Lage in Nahost ist ein weiterer großer Unsicherheitsfaktor entstanden. Viele Anleger fragen sich, ob ihre Geldanlagen in Krisenzeiten noch sicher sind. Gold war da in den letzten Wochen wieder verstärkt Anlaufstelle und ließ den Goldpreis steigen. Sollten Anleger das Edelmetall jetzt ins Depot nehmen? “Vor allem Großanleger kaufen. Sichere Häfen werden gesucht. Das zieht viele Gelder wieder rein. Die schwierige geopolitische Lage spricht eher dafür, dass Gold weiter gesucht sein wird. Ich denke, dass Gold schon sehr gut gelaufen ist und würde jetzt keine riesigen Sprünge erwarten. Für nächstes Jahr aber könnten wir Kurse von bis zu 2.150 Dollar pro Feinunze sehen", sagt Michael Blumenroth (Deutsche Bank) im Rohstoff-Talk. Weitere Themen: Die Entwicklung von Silber, Gas und Öl. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
14 Minuten
Wer den Monats-Mitte-Effekt für sich nutzt, kann statistisch gesehen eine gute Rendite einfahren. Dazu muss man am 8. Handelstag eines Monats kurz vor Handelsschluss in den USA durch eine Long-Position einsteigen, um diese dann am 11. Handelstag des Monats kurz vor Schluss zu schließen. “Ich wäre nur drei Tage im Monat investiert und gehe auch weniger Risiko ein. Von 1995 bis 2022 war dieser Effekt positiv. In diesem Jahr hätte man bisher beim Dow Jones eine Rendite von 1,07 Prozent, beim S&P von 2,99 Prozent und beim Nasdaq von 8,21 Prozent gemacht”, sagt Salah Bouhmidi im @IGDeutschland Trading Talk. Der Head of Markets vom Onlinebroker IG über die Aktie von Walt Disney: "Wann ist die Bodenbildung da? Es bilden sich gerade neue Impulse. Die meisten Analysten sehen die Aktie als Buy. Das bestätigt das Potential.” Was sollten Anleger jetzt tun? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://bit.ly/InsideWirtschaft
12 Minuten
Wie ist die derzeitige Entwicklung des deutschen Immobilien- und Gewerbe- Immobilienmarktes? Im ersten Halbjahr verzeichnete der Immobilien-Investmentmarkt ein Transaktionsvolumen von rund 13 Milliarden Euro - das ist ein Minus von 64 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Welche Chancen und Risiken bieten sich für Privatanleger und institutionelle Investoren? "Wir befinden uns in sehr herausfordernden Zeiten. Die Branche ist aus zwei Richtungen in die Zange genommen worden. Zum einen haben wir seit längerer Zeit steigende Baukosten und sehr hohe Auflagen. Auch die Inflation und gestiegene Energiekosten. Auf der anderen Seite der starke Zins-Umschwung, der nach einer sehr langen Niedrigzinsphase sehr schnell kam", sagt Nils Hübener. Der CEO vom Sachwertspezialist Dr. Peters Group sieht aber auch Investment-Chancen: "Es wird besser und für Investoren ist es eine spannende Phase. In vielen Bereichen können Sie eine Immobilie unter Wert einkaufen." Alle Details und Investment-Chancen im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.dr-peters.de
5 Minuten
Wie legen junge Gutverdiener ihr Geld an? Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group hält da einige Überraschungen bereit. “Jeder dritte junge Gutverdiener - also ab 3.000 Euro Nettogehalt - hat seine Strategie angepasst. Wir sehen leichte Rückgänge bei ETFs und Einzelaktien, einen deutlichen Einbruch bei Kryptowährungen wie dem Bitcoin hin zu einer Umschichtung zu Tages- und Festgeld”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: “89 Prozent könnten sich einen Wechsel der Hausbank vorstellen, zum Beispiel für höhere Zinsen. Das nehmen viele eben lieber als Risiken, obwohl die Inflation immer noch höher als dieser Wert ist.” Alle Details im Interview von David Döbele (Buchautor, BWL-Influencer und Mit-Gründer von pumpkincareers) an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
3 Minuten
Bei Börse Berlin 4U geht es in dieser Folge darum, wie ein Börsengang über eine SPAC funktioniert. Klingt kompliziert? Ruben Giuliano erklärt euch alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de
3 Minuten
Apple-Chef Tim Cook hat sich von über 500.000 seiner Apple-Aktien getrennt! Ist das erlaubt? Oder gar ein Alarmsignal für Anleger? “Klar, auch der CEO eines Unternehmens darf Aktien in großen Mengen verkaufen! Bedingung ist natürlich, dass er nicht über börsenrelevante Informationen verfügt, die noch nicht öffentlich sind. Das wäre dann natürlich nicht ok”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: "Man sollte meinen, dass so ein Verkauf von einer halben Million Aktien Auswirkungen haben müsste, hat er aber nicht. Apple hat einen Börsenwert von etwa 2,6 Billionen Dollar, da reichen also 41 Millionen Dollar nicht aus. Tim Cook arbeitet seit 25 Jahren für Apple und hat immer wieder Aktienpakete als Vergütung bekommen und dann immer wieder Pakete verkauft. Es ist also ein normaler Vorgang. Er hält immer noch 3,28 Millionen Apple-Aktien im Wert von rund 565 Millionen Dollar. Sein gesamtes Vermögen wird auf 1,8 Milliarden Dollar geschätzt." Alle Details im Interview von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
13 Minuten
Können wir nach den zuletzt schwierigen und schwankenden Wochen an der Börse jetzt auf einen goldenen Herbst mit einer Rally hoffen? “Statistisch betrachtet kommt jetzt die Herbstrally. Sie geht vom 13. Oktober bis Ende November. In den letzten zehn Jahren konnte der Dax in neun Fällen zulegen. Aber es ist nur ein Kann, kein Muss. Denn dagegen sprechen die aktuellen Störfeuer”, sagt Christian Henke. Im @IGDeutschland Trading Talk analysiert der Senior Marktanalyst weiter: "Vor allem die Sorge der Marktteilnehmer um lang anhaltend hohe Zinsen macht uns einen Strich durch die Rechnung." Alle Details - auch über den Euro ("beim Euro geht es ums Eingemachte") und Gold ("unter 1.795 Dollar sollte Gold nicht fallen - das wäre äußerst schlecht") - im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.ig.com
7 Minuten
Von Wirtschaftskompetenz war bei der CDU lange wenig zu hören. Jetzt hat der CDU-Parteivorsitzende Friedrich Merz nach seinem Bierdeckel-Vorschlag 2003 eine Unternehmenssteuerreform ins Spiel gebracht. Eine Flat Tax von 25 Prozent. „Es wäre definitiv der richtige Schritt. Wir konkurrieren ja mit vielen anderen Ländern, wo die Steuersätze deutlich niedriger sind. Wir erleben im Augenblick, dass viele Unternehmen leider das Land verlassen. Und wenn die einmal weg sind, kommen sie nicht wieder”, sagt Robert Halver. "Es ist aber nicht nur die Steuerfrage. Standortfaktoren sind auch die Bürokratie, die Energiesicherheit und die Digitalisierung. Da muss einiges passieren", so der Experte der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
11 Minuten
Der Krieg in Israel ist das bestimmende politische und humanitäre Thema in dieser Woche. Natürlich schaut auch die Börse auf die Geschehnisse in Nahost. Der Dax konnte wieder stärker zulegen. Könnten wir die Folgen also erst langfristig spüren und was machen die Rohstoffmärkte? "Ich hoffe, dass der Konflikt eingedämmt werden kann. Finanzmärkte schauen ja in die Zukunft und ich hoffe, dass die Märkte hier Recht behalten und dieser Konflikt nicht zu einem Flächenbrand wird. Die Saudis können keinen Konflikt im Nahen Osten gebrauchen und auch keinen dramatisch steigenden Ölpreis. Aber Eskalationen können nicht ausgeschlossen werden", so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: "Eine Demokratie muss wehrhaft sein. Es kann nicht sein, dass die Bundeswehr immer mehr zur Blechbüchsen-Armee wird. Abschreckung hat uns Jahrzehnte des Friedens beschert. Wenn davon Aktien (wie Rheinmetall) profitieren, mag das der ein oder andere ethisch verwerflich finden. Es ist aber die Konsequenz der Wehrhaftigkeit unserer Demokratie." Alle Details - auch zu Gold und Öl - im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
11 Minuten
Über 70 Prozent der Trader verlieren Geld beim Trading. Wir schauen deshalb auf das ABC fürs Trading. "Man muss sich klarmachen: Wie viel Zeit habe ich bzw. möchte ich nutzen fürs Trading? Welches Kapital möchte ich einsetzen? Welches Ziel hab ich mit dem Trading? Und dann würde ich mit einem Demo-Konto starten", so Tobias Heitkötter. Der Trader und Tradingcoach von den Freiraum Strategen weiter: "Ich würde Märkte wählen, die keine klassischen Öffnungszeiten haben, wie z.B. den Währungsmarkt. Das entspannt mich zeitlich. Ich würde mir zudem mein Risiko pro Trade errechnen und die Zahl wird vermutlich kleiner sein, als das, was man im Kopf hat." Alle Details im Interview von der World of Trading von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://inside-wirtschaft.de
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