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Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv

1600 Episoden
8 Minuten
Die 4-Tage-Woche ist ein Konzept, das in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat. Laut einer neuen Studie der Hans-Böckler-Stiftung befürworten 81 Prozent der Vollzeitbeschäftigten eine 4-Tage-Woche. Die FDP und viele Arbeitgeber-Verbände hingegen raten davon ab. Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit könnten verloren gehen. Viele Unternehmen und Organisationen experimentieren mit kürzeren Arbeitswochen. "Die Idee ist, nur vier Tage bei gleichem Lohn zu arbeiten. Du aber den gleichen Output lieferst, weil du besser konzentriert bist und vielleicht weniger Krankheitstage hast. Aber es gibt auch die Angst, dass man damit den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährdet", sagt der BWL-Influencer und Mitgründer von pumpkincareers David Döbele. Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
6 Minuten
Mit Verzögerung kommt die Zinswende auch bei den größten deutschen Unternehmen an. Allein bei den Dax40-Konzernen werden im kommenden Jahr Schulden in Höhe von 69 Milliarden Euro fällig. Diese Schulden wurden in der Nullzinsphase aufgenommen und müssen jetzt mit deutlichen höheren Zinsen refinanziert werden. Geraten Unternehmen jetzt in die Zins- und Schuldenfalle? „Wichtig ist, dass man nicht über die Stränge schlägt, aber davon gehe ich bei der Mehrheit der Dax-Konzerne nicht aus. Auch wenn die Zinsen dann schmerzen”, sagt Robert Halver. "Die Zoombie-Unternehmen fallen der sozialen Marktwirtschaft zum Opfer. Es ist wichtig, dass nur die starken überleben. Entscheidend ist immer, dass die Geschäftsmodelle stimmen", so der Experte der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
9 Minuten
Über Geld wird nicht gesprochen - so denken viele und die Assoziationen gehen oft in eine negative Richtung des Spekulierens. Die Initiative „Money Positivity“ will das ändern: „Viele trauen sich nicht, weil sie keine positive Verbindung zu Geld haben. Damit wollen wir aufräumen. Investieren ist verbunden mit Zukunft. In Deutschland sehen wir fleißige Leute, die in Altersarmut kommen. Ich investiere, um meine Rentenlücke zu schließen”, sagt Salah Bouhmidi im @IGDeutschland Trading Talk. Der Head of Markets vom Onlinebroker IG weiter: "Damit ist natürlich auch Finanzbildung verbunden. Denn oft fehlt das Wissen!“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch beim Börsentag Hamburg und auf https://bit.ly/InsideWirtschaft
10 Minuten
Streuung durch die Mischung von verschiedenen Anlageklassen kann Sicherheit und Chancen bringen. Was sollten Anleger beachten? „Man braucht alle Anlageklassen, um langfristig ordentlich aufgestellt zu sein. Wenn man das nicht hat, lässt man Chancen liegen”, sagt Börsenhändler Mike Seidl. Der Marktexperte für Tickmill weiter: "Mein Portfolio ist auf Wachstum ausgelegt. Ich bin einer, der sich nicht mit drei bis sechs Prozent zufriedengibt. Ich investiere da mein Geld, wo die Musik gerade spielt." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf dem YouTube-Kanal von Tickmill Deutsch https://www.youtube.com/@tickmilldeutsch1092/videos
1 Stunde 17 Minuten
Anti-Israel-Rufe und palästinensische Flaggen, die auf dem Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus in Berlin geschwenkt werden. Wie geht die Hauptstadt damit um? „Das sind alles Bilder, die ich mir nicht wünsche. Wir haben einen enormen Kräfteeinsatz der Polizei. Auf der anderen Seite bin ich auch sehr froh, dass wir auch Demonstrationen zulassen, wo Pro-Palästinenser ihre Trauer und Sorge zum Ausdruck bringen können. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen sich selbst befreien von diesen Hamas-Terroristen. Wenn wir ehrlich sind, gab es diesen Antisemitismus schon vor dem 7. Oktober. Darüber wollte keiner reden. Wir haben weggeguckt", sagt Kai Wegner (CDU). Für den Regierenden Bürgermeister von Berlin ist die Offenheit der Stadt besonders wichtig. "Die Vielfalt macht die Stadt doch aus. Berlin ist Regenbogen-Hauptstadt. Verständnis für die Aktionen der "Letzten Generation" hat Wegner nicht. Bis spätestens 2045 will Berlin aber klimaneutral sein - kann man das durch einen günstigen ÖPNV schaffen? "Ich würde ein kostenloses Ticket spannend finden, wir müssten es nur finanzieren. Vielleicht auf Bussen werben für Berliner Produkte." Auch eine Magnetschwebebahn könnte sich der Politiker vorstellen. In Berlin sind die Mieten in den letzten Jahren explodiert und es fehlt Wohnraum. "Wir setzen den Neubau-Motor an. Ich wünsche mir einen echten Hochhausplan." Kommt ein Böller-Verbot zu Silvester? "Mein Hund würde sich sehr freuen, meine Kinder weniger." Im Salon Schinkelplatz von Manuel Koch spricht Kai Wegner auch über seine Familie und seine Jugendjahre ohne Abitur. "Mein Beispiel zeigt, man kann unabhängig vom Schulabschluss etwas erreichen." Alle Details auf https://www.salon-schinkelplatz.de
13 Minuten
"Das Vertrauen in den Standort Deutschland ist erschüttert", heißt es in einer Deloitte-Studie. Gut ein Drittel der Unternehmen überlegen hierzulande weniger zu investieren und stattdessen nach Asien oder in die USA zu gehen. Ist made in Germany heute etwas negatives? "Was den Standort angeht, haben wir sicherlich sehr viel an Reputation verloren. Was die Unternehmen angeht, würde ich das nicht so eindeutig sehen. Deutschland hat in vielen Bereichen nach wie vor eine Spitzenstellung. Die Politik muss sich Gedanken machen, was hier verschlafen wurde", sagt Reinhard Panse. Der Chefanlagestratege vom Family Office Finvia weiter: "Amerika boomt im Moment noch, weil die US-Regierung enorme Schulden aufnimmt. Aber Amerika wird spätestens nach der nächsten Wahl das Sparen entdecken und in die Rezession gehen. Europa sollte man deutlich übergewichten." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.finvia.fo
11 Minuten
Die EU will per Gesetz die Versorgung mit kritischen Rohstoffen wie z.B. Lithium sicherstellen, um u.a. auch von China unabhängiger zu werden. "Das ist absolut sinnvoll. Die Chinesen waren sehr aktiv darin, sich die strategisch wichtigen Rohstoffe zu sichern - auch in Südamerika oder Afrika. Das haben wir in der EU lange Jahre verschleppt", sagt Michael Blumenroth (Deutsche Bank) im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst mit Blick auf das zuletzt gutgelaufene Edelmetall Gold: "Wir stellen für Gold gerade unsere Prognosen auf und sind mittelfristig sehr positiv gestimmt. Mittelfristig ist es auch ein guter Zeitpunkt mit einem Teil seines Investments zu kaufen. Ich würde da immer zu Xetra Gold raten." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
10 Minuten
Finanzielle Bildung ist besonders wichtig. Der Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen (BVH) engagiert sich seit über drei Jahrzehnten dafür und bietet den Mitgliedern ein spannendes Programm. "Wir haben mehr als 22.500 Mitglieder in Deutschland und in Österreich. Wir fördern die Aktien- und Wertpapierkultur und setzen uns für finanzielle Bildung an Unis und Schulen ein”, sagt Kai Mandelkow. Der BVH-Vorstandsvorsitzende betont: "Wir bieten auch lokal bei den Börsenvereinen oder als Webinar den Börsenführerschein und alle Mitglieder haben Zugriff auf das Netzwerk und die Medieninhalte. Wir haben da viele kostenlose Partnerschaften.” Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://bvh.org/
11 Minuten
Guter Run für den Bitcoin. Mitte September lag er noch bei 25.000 Dollar, jetzt tendiert er bei nahezu 37.000 Dollar je Coin. Ist der Kryptowinter vorbei? “Ich denke schon, dass wir uns in einem Frühling befinden und den Winter verlassen haben. Wir haben die Kursfantasien der Anleger und die Bemühungen von BlackRock in puncto eines Bitcoin-ETFs gesehen. Ich denke, dass Entwicklungen im Markt drin sind, aber das Enttäuschungs-Potential darf auch nicht verkannt werden”, sagt der Kryptoexperte Timo Emden im @IGDeutschland Trading Talk. "Grundsätzlich glaube ich, dass es noch ein bisschen Aufwärtspotential im Markt gibt. Ich würde hier vielleicht auf die 40.000 Dollar gehen - auch psychologisch eine bedeutende Marke. Bei Enttäuschungen sind aber auch wieder 25.000 Dollar drin." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://bit.ly/InsideWirtschaft
15 Minuten
"Die Chancen sind größer als die Risiken, aber das Umfeld ist grottenschlecht. Sowohl die Politik als auch die Wirtschaft. Die Ampel-Koalition versucht eine Planwirtschaft einzuführen. Das war schon das Ende der sogenannten DDR. Kein weiterer Kommentar dazu", sagt Heiko Thieme kritisch. Der globale Anlagestratege ist optimistisch für 2024 und schaut im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch beim Börsentag Hamburg auf alle wichtigen Anlageklassen: Aktien ("Dax ist unterbewertet"), Anleihen ("Sind gerade in Amerika interessant"), Immobilien ("Wohnimmobilien längerfristig"), Bitcoin ("Hat für mich keinen Wert, aber es wird ja viel Wertloses gehandelt"). Mehr Infos unter https://boersentag.de und auf https://inside-wirtschaft.de
11 Minuten
Wird die Zinswende jetzt selbst für große Konzerne zur Zins- und Schuldenfalle? Kommt jetzt eine Pleitewelle?„Im Dax haben wir keine Zombie-Unternehmen, aber es gibt ja auch kleinere Unternehmen, deren Produkte am Markt nicht funktionieren und die wegen günstigen Finanzierungen überlebt haben. Da gibt es viele Luftschlösser”, sagt Börsenhändler Mike Seidl. Der Marktexperte für Tickmill weiter: "Anleger sollten immer einen Blick auf die Daten haben. Es ist nur gar nicht so einfach, die Bilanzen zu lesen. Meine Strategie ist die Verknüpfung von Fundamentaldaten und Chartanalyse." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf dem YouTube-Kanal von Tickmill Deutsch https://www.youtube.com/@tickmilldeutsch1092/videos
30 Minuten
Es war länger still um Rolf B. Pieper - was war passiert? "Ich hatte schon einige Sorgen und war auch teilweise in der Klinik. Die gute Botschaft ist ich darf weiter trinken und rauchen. Die schlechte ist ich muss ein bisschen auf mein Leben aufpassen. Aber ich bin voller Angriffslust. Ich will jetzt alle Events nachholen und mache am 23.11. erst einmal ein ausführliches Webinar”, sagt der CEO der TRI Concept AG. Während Pieper krank war, ist an den Märkten und in der Politik viel passiert. "Marode Schulen, eine desolate Infrastruktur, ein zusammenbrechendes Gesundheitssystem und zudem sind wir noch das Sozialamt der Welt. In der Politik haben wir eine dramatische Mischung aus Inkompetenz und Ideologie. Ein Rücktritt von Scholz wäre der dynamischste Schritt seines Lebens. Und Habeck ist das Streichholz unter den geistigen Leuchten." Rolf Pieper schaut zudem auf die aktuelle Lage an den Finanzmärkten und rät zu seiner breiten Streuung - vor allem in... Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com
5 Minuten
Es ist ein trister Herbst für die Broker in Deutschland. Denn die Handelsaktivitäten seien auf einem sehr niedrigen Niveau, heißt es aus der Branche. Was heißt das aber für Ihre Anlagestrategie? “Der Nahost-Konflikt hat viele Unsicherheiten gebracht und weil die Börse in die Zukunft schaut, war durch Nahost ganz viel in der Schwebe. Anleger warteten lieber ab und investierten vorsichtiger, z.B. in Tages- und Festgeld. Das hieß für Broker etwa neun Prozent weniger Transaktionen”, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: “Für mich ist klar: Sparpläne weiterführen wie bisher. Tages- und Festgeld machen vielleicht für den ein oder anderen Sinn. Ansonsten würde ich mir antizyklisch interessante Aktien im Sale aussuchen.” Alle Details im Interview von David Döbele (Buchautor, BWL-Influencer und Mit-Gründer von pumpkincareers) an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
10 Minuten
“Wir möchten Menschen inspirieren, die Verantwortung über ihr Vermögen selbst in die Hand zu nehmen. Wir stellen ihnen dafür auf unserer Plattform alle Tools und Wissen zur Verfügung”, sagt Luba Schoenig. "Wir ermöglichen auch, dass Sie Ihr Portfolio von Ihrer Bank oder dem Broker anschließen. Sie dürfen sich unser Geschäftsmodell sehr ähnlich wie bei LinkedIn vorstellen. Für User auf der B2C-Seite gibt es entweder ein Gratis-Konto oder für mehr Services eine Subsciption. Auf der B2B-Seite haben wir zum Beispiel Assetmanager-Partner, die mehr über die Kunden lernen", so die Co-Founderin von UMushroom. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch auf dem Börsentag Hamburg.
5 Minuten
Bei Börse Berlin 4U geht es in dieser Folge darum, wie man die Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalfluss und Kennzahlen richtig liest. Klingt kompliziert? Ruben Giuliano erklärt euch alle Details. Mehr Infos findet ihr auch auf der Webseite der Börse Berlin: www.boerse-berlin.de
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