Familie in Beziehung Archiv
26 Episoden
29 Minuten
Nachdem wir in der letzten Episode erklärt haben, warum wir nicht viel davon halten, Kinder zu loben, geht es in diesmal darum: Was können wir denn stattdessen tun, wenn sich uns der Impuls zum Loben aufdrängt?
45 Minuten
In dieser Folge beantworten wir einer Hörerin, warum wir dem Loben von Kindern gegenüber so kritisch eingestellt sind. Und wir müssen selbst darüber staunen, wie viele Argumente tatsächlich gegen diese Form der positiven Verstärkung sprechen.
47 Minuten
Weniger ist manchmal mehr – das gilt ganz besonders in der Familie. Die beste Art, sich als Eltern einzubringen, besteht nicht selten darin, sich rauszuhalten. Wenn das mal keine gute Nachricht ist :-) In dieser Folge beleuchten wir einige der erstaunlich vielen Felder, in denen wir uns entspannt zurücklehnen und den Dingen Ihren Lauf lassen dürfen. Wir wünschen ein entspanntes Hörerlebnis!
40 Minuten
Eine Hörerin, die mit Ihrer Familie nach Chile auswandern möchte, fragt uns um Rat: Was kann sie tun, damit ihr einjähriger Sohn die Umstellung gut „verdauen“ kann? Wir geben ein paar Anregungen und lassen dabei auch unsere eigenen Erfahrungen aus unserem Umzug von Frankfurt nach Flensburg mit einfließen. Viel Spaß beim Hören!
26 Minuten
Was tun, wenn es im Familienalltag immer wieder an den selben Stellen hakt und beispielsweise das Umziehen und Zähneputzen zum allabendlichen Drama wird? Dann tun wir gut daran, unsere Tagesstruktur unter die Lupe zu nehmen! Wie es gelingen kann, tagtägliche Pflichten mit dem Rhythmus unserer Kinder und unseren eigenen Bedürfnissen unter einen Hut zu bringen, davon handelt diese Episode.
30 Minuten
Keine Frage, als Eltern tragen wir eine Menge Verantwortung! Was dabei gerne vergessen wird: Einen Großteil dieser Verantwortung würden wir auch tragen, wenn wir keine Kinder hätten. Denn den Mega-Posten macht immer noch die Verantwortung für das EIGENE Leben aus. Die kann uns niemand abnehmen; nicht unsere „bessere Hälfte“ und schon gar nicht die eigenen Kinder. Sie würden aber, wenn sie könnten ... Was heißt es überhaupt, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen? Wir halten das für eine zentrale Frage und für eine lebenslange Aufgabe. Wenn wir sie angehen, machen wir uns und unseren Familien ein Riesengeschenk. Darum haben wir dem Thema „Verantwortung für das eigene Leben“ eine ganze Episode gewidmet. Viel Spaß beim Anhören!
29 Minuten
Das Wort „Verantwortung“ wird in Sonntagsreden und „Unternehmensphilosophien“ inflationär verwurstet. Jetzt geben wir auch mal unseren Senf dazu :-) Verantwortung klingt nach Moral und Heuchelei. Sie scheint irgendwie alles und nichts zu bedeuten. Trotzdem glauben wir: Elterliche Verantwortung – „richtig“ verstanden – kann der Schlüssel zur Lösung vieler Konflikte sein. Was es dazu braucht, ist Klarheit, und zwar zu allererst einmal: Begriffsklarheit.
In dieser Episode erläutern wir, was Verantwortung unserer Meinung nach alles nicht (!) ist, bevor wir einen eigenen Definitionsversuch wagen. Und weil wir das Thema so wichtig finden, wird es der Auftakt zu einer kleinen Reihe:
1. Was bedeutet Verantwortung (nicht)?
2. Wofür genau sind wir als Eltern verantwortlich?
3. Wofür sind wir als Eltern nicht (!) verantwortlich?
4. Wie vermitteln wir unseren Kindern Verantwortungsbewusstsein?
35 Minuten
Dass die Deutschen ein Volk von Hobbypädagogen sind, bekommen alle Eltern hierzulande irgendwann zu spüren. Oft schon während der Schwangerschaft. Besonders hart ist meistens Babys erstes Jahr. Menschen, die sich sonst nicht weiter für Dich interessieren, fragen auf einmal hartnäckig nach, ob der*die Kleine jetzt endlich alleine durchschlafe und wie es denn sein könne, dass immer noch nicht abgestillt wurde. Aber nicht nur die „bucklige Verwandtschaft“, auch pädagogische und medizinische Fachleute scheinen nur von der einen Sorge getrieben: dass Dein Kind pünktlich den nächsten Schritt zum normgerechten Bundesbürger vollzieht! Motto: Vielleicht wächst das Gras eben doch schneller, wenn alle kräftig daran zerren. Im Stimmengewirr der halbseidenen Ratschläge droht der einzigartige Rhythmus Deines Kindes völlig unterzugehen. Wie kannst Du als Elternteil bei all dem Erwartungsdruck und all der Übergriffigkeit in der Verbindung zu Deinem Kind und in Deiner eigenen Mitte bleiben?
30 Minuten
Eine Mutter fragt uns, wie sie den Bedürfnissen ihrer Kinder gerecht werden kann, wenn sie mit ihren eigenen Kräften am Ende ist. Wir erläutern unser Verständnis von bedürfnisorientierter Elternschaft, welche Fallen und Missverständnisse darin lauern und geben Anregungen für ein Miteinander, dass auch den Bedürfnissen der Erwachsenen gerecht wird.
30 Minuten
Integrität klingt nach eine guten Sache und sie ist einer der Schlüsselbegriffe in den Konzepten des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul. In dieser Episode geht es darum, warum es so wichtig ist, die Integrität von Kindern aktiv zu stärken, und wie das gelingen kann. Welche Handlungen und Formulierungen sind hinderlich und was sind gute Alternativen? So viel steht fest: Die Integrität von Kindern zu fördern, verlangt und einiges ab, vor allem: eine klare Entscheidung! Eine Entscheidung, die sich am Ende für alle Familienmitglieder auszahlt.
28 Minuten
Die These, dass Kinder immer kooperieren wollen, geht auf den dänischen Familientherapeuten Jesper Juul zurück. Auch wir haben diese Behauptung schon einige Male getätigt. Jetzt hat sich eine Hörer*in gemeldet, die mit ihrem eigenen Sohn ganz andere Erfahrungen gemacht hat. Was ist überhaupt mit dem Konzept der Kooperation gemeint? Wieso entsteht im Alltag so oft der Eindruck, dass Kinder alles andere als kooperieren wollen? Woran liegt es, wenn uns Kinder die Kooperation aufkündigen?
29 Minuten
Eine Hörerin fragt uns, wie ihr und ihrem Mann nach der Corona-Krise (wieder) eine bessere Aufteilung von Elternschaft und Hausarbeit gelingen kann. Damit beschreibt sie eine Herausforderung, vor der wir auch in unserer eigenen Partnerschaft stehen. Denn: echte geteilte Elternschaft fällt nicht vom Himmel. Aber das Projekt ist jeder Mühe wert. Wir geben wie immer Anregungen zur Innenschau und zu ersten konkreten Schritten.
29 Minuten
Ein verzweifelter Hörer fragt uns: Was kann ich tun, wenn mein kleiner Sohn immer nur bei Mama sein will? Wir klären auf über die Bindungspyramide, die Hierarchie der Bezugspersonen und, was es bedeutet, wenn das Bindungssystem aktiviert wird. Das Gute: Eltern, deren Kinder auf ein Elternteil fixiert sind, brauchen sich ihrem Schicksal keineswegs zu ergeben. Wir geben Anregungen zur Selbstreflexion und zur behutsamen Auflösung der „Mama-Fixiertheit“.
29 Minuten
Nachdem wir uns in der vorangegangen Folge um die Grenzen der Kinder gekümmert haben, dreht sich in dieser Folge alles um die Grenzen der Erwachsenen. Wissen wir überhaupt, wo unsere persönlichen Grenzen liegen? Und wenn nicht, wie finden wir sie heraus? Und schließlich, wenn wir unsere Grenzen kennen, wie vermitteln wir sie unseren Kindern?
46 Minuten
Wir unterbrechen unser reguläres Programm, um in dieser Sonderfolge die gewaltsamen Tode von George Floyd, Breonna Taylor und so vieler anderer Menschen zu betrauern, die Rassismus zum Opfer gefallen sind. Es gibt kein richtiges Leben im Falschen; kein heiles Familienleben in einer kaputten Welt. In dieser Folge berichtet Jasmin berichtet von ihren eigenen Erfahrungen mit Rassismus in Deutschland und erklärt, welche ersten Schritte wir tun können, um zu Antirassisten und damit zu einem Teil der Lösung zu werden.