Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast Archiv
134 Episoden
41 Minuten
Nur etwas für die Schönen und Reichen oder „das ist gar kein richtiger Sport“ – Vorurteile über Golf gibt es viele. Und trotzdem packt das Spiel an frischer Luft auf sattem, perfekt gemähten Grün immer mehr Deutsche. Auch hier bei uns in der Lausitz. Der Lausitzer Golfclub mit seinem Platz in Drieschnitz bei Neuhausen infiziert die Lausitzer mit den kleinen weißen Bällen und den Schlägern, von denen nur der Profi so ganz genau weiß, wann welcher zum Einsatz kommt. Für das Golffieber in der Region sind besonders zwei Männer verantwortlich. Der Schotte Simon Marshall aus dem Mutterland des Golfsports und der Berliner Axel Struck. Beide sind Golflehrer und erzählen jetzt über die Faszination eines Sports, der einen nicht mehr loslässt, über einen Golfplatz wie ein Park direkt vor unserer Haustür und darüber warum Frauen vermutlich die besseren Golfer sind in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast mit Ronny Gersch.
38 Minuten
Recht und Ordnung, Verkehr und Umwelt und dann auch noch der Bürgerservice. Thomas Bergner ist in etwa so vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser. Der Ordnungsdezernent der Stadt Cottbus ist der Innenminister der zweitgrößten Stadt in Brandenburg und verantwortet ein riesiges Aufgabengebiet mit etwa 500 Verwaltungsmitarbeitern. Als solcher hat auch er vor über 20 Jahren einmal in der Stadtverwaltung Cottbus begonnen und ist seitdem steil aufgestiegen. Bis zum Oberbürgermeister will es Thomas Bergner es jetzt bringen. Mit knapp über 60 Jahren hat er sich von seiner Partei, der CDU zum Kandidaten aufstellen lassen und will im September im Rathaus ein letztes Mal das Büro wechseln. Wer ist dieser Thomas Bergner? Wie wird ein studierter Mediziner zum Ordnungsdezernenten und kann aus ihm nach mehr als 20 Jahren der Verwaltung ein guter Oberbürgermeister werden? Fragen, die wir an ihn weitergeben und die Thomas Bergner jetzt beantwortet in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
40 Minuten
Handwerk hat goldenen Boden und jetzt auch eine Präsidentin. Fast 10.000 Handwerksbetriebe sind in der Handwerkskammer Cottbus zusammengeschlossen. Die Meister zwischen Spremberg und Schönefeld haben sich eine Frau an ihre Spitze gewählt. Corina Reifenstein ist die erste Präsidentin einer Handwerkskammer in Brandenburg. Seit Dezember ist sie im Amt und führt dennoch ihr Bauunternehmen in Spremberg weiter. Für das neue Ehrenamt muss sie trotzdem jede Menge investieren. Der Nachwuchs in den Betrieben, die Nachfolge, die teuren und knappen Rohstoffe und Materialien und die Folgen von Corona. Handwerker haben gerade viele Probleme. Wie tickt Corina Reifenstein, wer hält ihr den Rücken frei und was wünscht sich die neue Präsidentin der Handwerkskammer, wenn über ihre Amtszeit erzählt wird? Das alles und noch mehr verrät die Bauingenieurin bei Ronny Gersch in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
38 Minuten
Dem Himmel so nah. Dirk Franzke lebt einen Traum - den vom Fliegen. Fast jeden Tag ist er in der Luft und das fast überall in Europa. Gestartet wird dafür in Neuhausen im Spree-Neiße-Kreis, landen kann Dirk Franzke fast überall, denn er fliegt Hubschrauber. Schon 30 Jahre alt ist seine eigene Fluggesellschaft, die immer dann gefragt ist, wenn etwas aus der Luft aufgebaut, beobachtet oder schnell von A nach B gebracht werden muss. Aeroheli International ist eines der ungewöhnlichsten Unternehmen in der Lausitz und Dirk Franzke hat als Hubschrauberpilot einen der seltensten Jobs hier bei uns. Wie er dazu gekommen ist, warum ein Hubschrauber schwer zu fliegen, aber kaum zum Abstürzen zu bringen ist und wie Dirk Franzke in Hollywoodproduktionen kommt und auf der Leinwand sogar zu sehen ist, dass verrät der Chef von Aeroheli zum 30. Geburtstag der Hubschrauberfluggesellschaft aus Neuhausen jetzt ab 10 Uhr in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast auf Radio Cottbus.
34 Minuten
Nein, er bringt keine Kinder. Ausgerechnet die bekannteste Geschichte über den Storch ist frei erfunden. Dabei hätte der beeindruckende Zugvogel so viele andere Geschichten, die es wert sind erzählt zu werden. Kein Märchen sind seine unglaublichen Reisen ins Winterquartier und seine Rückkehr immer wieder an denselben Platz. Viele davon liegen in der Lausitz. Zwischen Spreewald und dem Elbe-Elster-Land fühlt sich Adebar so richtig wohl, auch wenn es Jahr für Jahr auch bei uns immer mehr leere Nester gibt. Hunderte Dörfer warten trotzdem gerade auf die Rückkehr ihres Storchenpaars in diesem Frühjahr. Warum der Storch hier bei uns so sehr zu Hause ist, warum er klappert und dass auch die Treue der Störche ein Märchen ist und der Storch keineswegs immer dieselbe Störchin in seinen Nest hat, dass verrät die Weißstorchbeauftragte Sabine Lehmann jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast
36 Minuten
Vom Einhorn bis zum Elefanten, vom Hasen bis zum Teddy. Unsere allerersten Freunde waren meist aus Stoff und manche Erwachsenen haben sie noch heute: Kuscheltiere. Sie spenden Trost, geben Geborgenheit oder wecken wunderschöne Erinnerungen. Die Kuscheltiere des Cottbuser Künstlers Martin Schüler kann man nicht kuscheln. Er malt sie. Und zwar nur sie. Cuddle Arts, Kuschelkunst nennt er seine Bilder und hat damit eine ganz eigene Kunstform geschaffen. Wie der Cottbuser auf diese Idee gekommen ist, warum seine Plüschkatze Gondula um die ganze Welt reist und ob er von seiner Kuscheltierbildern leben kann und möchte, dass verrät Martin Schüler jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
42 Minuten
Es ist Krieg. Mitten in Europa. Am 24. Februar sind russische Truppen in die Ukraine einmarschiert. Damit hat Russland einen Krieg begonnen und das Völkerrecht gebrochen. Grausige Bilder sehen wir seitdem. Für Millionen Menschen ist nichts mehr wie es war. Familien werden auseinander gerissen. Während Frauen, Kinder und alte Menschen flüchten, bleiben die Männer, um ihr Land zu verteidigen gegen einen scheinbar übermächtigen Aggressor. Der Krieg ist nicht bei uns und trotzdem haben seit dem 24. Februar viele von uns das dringende Bedürfnis, etwas zu tun, zu helfen, zu spenden. Eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft ist auch bei uns in der Lausitz angelaufen. Freiwillige holen Flüchtlinge von der Grenze ab, bringen Hilfsgüter und organisieren nahezu alles, um den traumatisierten Ukrainern zu helfen. Einer von ihnen ist André Rosseck. Schon die ganze Woche hat uns der frühere Cottbuser Stadtführer auf Radio Cottbus auf dem Laufenden gehalten. Jetzt ist er für die Hilfe von seinem Arbeitgeber sogar freigestellt und spricht mit Radio Cottbus-Chef Ronny Gersch über einen Krieg, eine Flucht und einen unglaublichen Zusammenhalt der Menschen in Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
35 Minuten
Der Cottbuser Sport hat eine starke Stimme und sie gehört Tobias Schick. Vom Spitzenturnen bis zum Freizeitkickerverein – der Geschäftsführer des Stadtsportbund Cottbus e.V. setzt sich für alle ein. Kämpft, organisiert und regelt, was es auch immer ist. Seit 16 Jahren ist das so und genau das hatte ihm die Cottbuser Sportfamilie 2006 auch zugetraut, als er mit gerade 26 Jahren jüngster Chef in einem der größten Sportbünde in Brandenburg wurde. Wer ist dieser Tobias Schick, was macht ihn zu einem Ärmelaufkrempler und was zu einem Visionär, der ganz fest an den Ostsee und den Sport darauf und daran glaubt und was bewegt ihn, sich für ein ganz wichtiges Amt seiner Stadt zu bewerben und seiner Stadt Cottbus künftig sein Gesicht geben zu wollen? Antworten gibt Tobias Schick bei Ronny Gersch in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
41 Minuten
Cottbus bewegt sich. Der Strukturwandel verändert auch die Stadt. Ein riesiges Bahnwerk entsteht, ein großes Tagebauloch läuft zu und wird zum Ostsee und mit Millionen von Fördermitteln versucht Cottbus gerade auch der Innenstadt Konzept und Zukunft zu geben. Leben ohne Braunkohle – in den letzten Jahrzehnten schien das unmöglich. Jetzt wird es greifbar. Einer der Visionäre und Macher für die Zeit nach der Kohle trägt zu gern eine Kapitänsmütze. Rocco Schmidt ist Immobilienfachmann und einer der Experten, wenn es um die Straßen und Gassen zwischen Spremberger Turm und Puschkinpromenade geht. Warum ausgerechnet dieser Innenstadtexperte ein glühender Fan des Ostsees ist, warum er der Spremberger Straße ein Hafenbüro geschenkt hat, obwohl es hier gar keinen Hafen gibt und warum sein Name immer dann fällt, wenn es eine verrückte Idee in Cottbus zu diskutieren gibt, verrät uns Visionär und Macher Rocco Schmidt jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 – der Cottbus-Podcast.
38 Minuten
Er ist ein Schatzmeister. Seine Schätze wachsen auf Wiesen, an Straßenrändern und in unseren Gärten. Spreewaldkoch Peter Franke ist inzwischen eher Kräuterhexe als Koch. In Werben hat er ein Kräuterhotel, ein Kräuter-Restaurant, eine Kräuter-Manufaktur und sogar einen Unkrautladen aus dem Spreewaldboden gestampft. Er gibt Vorträge, er schreibt Bücher und er macht fast alles aus seinen Kräutern selbst. Wie das Spreewälder Original vom kulinarischen Botschafter der Region auf das Unkraut gekommen ist, woher er seinen riesigen Kräuter-Wissensschatz hat und warum es für ihn eigentlich gar kein Unkraut gibt, verrät Peter Franke bei Ronny Gersch in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast von Radio Cottbus.
35 Minuten
Sie schaut in die Karten und sieht die Zukunft. Schon mit fünf Jahren hat Susi Bartha zum ersten Mal Karten in die Hand genommen und sie bis heute nicht mehr losgelassen. Ohne ihre Karten verlässt die Cottbuserin nicht das Haus. Und das ist gut so, denn wo immer sie ist, wollen Menschen, dass sie ihnen die Zukunft aus den Karten liest. Susi Bartha ist Kartenlegerin, Wahrsagerin. Sie trifft Menschen, die an sie glauben und Menschen, die das was tut, für Hokuspokus halten. Was Susi Bartha in den Karten für unser neues Jahr hier in der Lausitz sieht, warum sie auch immer Winter in der Spree baden gehen muss und wer ihre Gabe entdeckt hat, die Zukunft aus den Karten zu lesen, verrät Susi Bartha in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast, in der sie auch Gastgeber Ronny Gersch die Karten legen wird...
40 Minuten
Theater, Literatur und Musik – Matthias Heine lebt mit der Kunst. Ohne künstlich zu sein. Der Cottbuser ist stellvertretender Leiter des Piccolo-Theaters, liebt es mit Kindern und Jugendlichen Theater zu machen. Dabei ist er selbst auch ein begnadeter Autor. Für seine Texte hat er jetzt einen Literaturpreis bekommen und öffnet den Cottbusern gemeinsam mit Freunden einmal im Monat den Vorhang der Lesebühne. Was Matthias Heine von all den vielen Dingen, die sein Leben füllen, am liebsten hat, warum er „Bücher aus dem Feuer“ holt und viel zu selten als DJ an den Plattentellern steht, verrät Matthias Heine am Sonntag ab 10 Uhr in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
33 Minuten
Ein Heer aus leuchtenden Pinguinen, schwebende Kräne oder die mit 95 Metern höchste freihängend leuchtende Lichtkunstinstallation Europas. Der Cottbuser Lichtkünstler Jörn Hanitzsch liebt es spektakulär. Als freiberuflicher Lichtkünstler und Metallgestalter arbeitet er für Schlösser und Gärten und verwandelt diese mit Licht in magische Welten. Seiner Heimatstadt Cottbus hat er so coole Ideen wie „Nachts im Tierpark“ geschenkt. Ein Event zwischen den Gehegen, welches Tausende in den letzten Jahren angezogen hat. Von Cottbus aus lässt Jörn Hanitzsch sein Licht inzwischen in ganz Deutschland strahlen, hat die Tierparknacht mit seiner Lichtkunst in andere Städte exportiert und taucht gerade ganze Kirchen in ein völlig neues Licht. Wie er auf seine Kunst aus der Steckdose gekommen ist, warum der Cottbuser Künstler kein Smartphone besitzt und sich selbst als "charmant absurd" bezeichnet, erzählt uns Jörn Hanitzsch jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast
42 Minuten
1.000 Kilometer Umzug mit Sack und Pack. Von Schweden zurück nach Deutschland. Von Lund nach Cottbus. Eine neue Heimat gefunden, um für andere da zu sein. Karen Martens ist die neue Pfarrerin des Carl-Thiem-Klinikum Cottbus. Seit dem 1. November hat sie hier die Seelsorge in einer Zeit übernommen, in der nicht nur Patienten Beistand brauchen, sondern vor allem auch die Mitarbeiter. Was sie als Pfarrerin am CTK vorhat, warum sie von der Gefängnisseelsorgerin in Schweden zur Krankenhausseelsorgerin in Cottbus wird und ob Gottesdienste in Schweden tatsächlich bunter gefeiert werden als hierzulande erzählt uns Karen Martens jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
44 Minuten
142 Jahre zwischen Bautzner Straße und der Gartenstraße - das Zentralgefängnis Cottbus. Gefängnis für Generationen und alle politischen Systeme. Es war Jugendgefängnis, Frauen-Zuchthaus und Männer-Haftanstalt. Lang ist das her. Der letzte Häftling wurde vor 20 Jahren entlassen. Heute dokumentiert das Menschenrechtszentrum die lange und zum Teil düstere Geschichte dieses Ortes, der in der DDR mitten in der Stadt vor allem Menschen wegsperrte, deren einziges Verbrechen es war, anders zu denken. Die Politikwissenschaftlerin Sylvia Wähling bewahrt die Geschichten hinter Gittern als Leiterin der Gedenkstätte. Warum das so wichtig ist, was die Besucher des Menschenrechtszentrum in den Gefängnismauern heute sehen können und warum ehemalige Gefangene den Ort ihrer Leidenszeit immer wieder besuchen, erzählt Sylvia Wähling jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 – der Cottbus-Podcast.