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recht auf audio - der Podcast der Verbraucherzentrale Hessen Archiv

17 Episoden
17 Minuten
Ende 2021 beendet die Stromio GmbH plötzlich unzählige Stromlieferverträge. Davon unterrichtet Stromio seine Kundschaft sogar nur rückwirkend. Die Verbraucherzentrale Hessen hält ein solches Vorgehen für rechtswidrig. Mit unserer ersten Musterfeststellungsklage wollen wir unsere Ansicht gerichtlich bestätigen lassen. Das soll euch dabei helfen, Schadensersatz von Stromio zu erhalten. Kai spricht mit der Leiterin der Rechtsdurchsetzung Kerstin Wolf über die Details der Klage.
22 Minuten
Es gibt wieder neue Gesetze im Verbraucherschutz. Zum Januar 2022 wird das BGB digitaler. Auswirkungen hat das auf alle digitalen Produkte, vom Staubsaugerroboter über Streamingdienste bis zur Steuersoftware. Die drei wichtigsten Elemente der Gesetzesänderungen hat Kai für euch zusammengefasst.
20 Minuten
Ab Dezember gilt ein neues Gesetz im Bereich der Telekommunikation. Für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher sind das sind mindestens fünf gute Nachrichten. Kai spricht über die wichtigsten Neuerungen, eine ärgerliche Postkarte und was ein Kater mit alldem zu tun hat.
19 Minuten
Nicht nur beim Fahrradfahren kann schnell mal ein Unfall passieren, der teuer wird. Zum Glück gibt es die Haftpflichtversicherung. Mit der Versicherungsexpertin Katharina Lawrence spricht Kai heute darüber, was es bei der Haftpflicht zu beachten gibt.
24 Minuten
Mit der Musterfeststellungsklage kann ein Verband für viele Menschen gleichzeitig vor Gericht ziehen. Inzwischen ist das Gesetz, mit dem die Musterfeststellungsklage eingeführt wurde, fast drei Jahre alt. Der Weg zu diesem Gesetz war kein leichter: Politisch war es durchaus umkämpft. Das Ziel der Musterfeststellungsklage: Verbraucherinnen und Verbraucher den Zugang zu ihrem Recht erleichtern. Denn immer wieder gibt es Hürden, die im Weg stehen. Rechtsstreitigkeiten kosten Geld, oft ist die juristische Situation unsicher. Und nicht zuletzt dauert es teilweise sehr lang bis zum rechtskräftigen Urteil. Deshalb ist es gerade bei kleineren Streitwerten manchmal die vernünftige Entscheidung, berechtigte Ansprüche nicht weiter zu verfolgen. Heute sprechen wir darüber, was die Musterfeststellungsklage bringt und wo noch nachgebessert werden könnte.
20 Minuten
Lasst uns über AGB sprechen. Denn AGB betreffen uns alle. Fast keine Verträge, die ihr mit Unternehmen schließt, kommen ohne AGB aus. Darin finden sich alle möglichen Regelungen. Oft ist auch eine Klausel enthalten, wie das Unternehmen die AGB ändern kann. Eine solche Klausel prüfte der Bundesgerichtshof (BGH) im April. In dem Verfahren klagte der Verbraucherzentrale Bundesverband gegen die Postbank. Gegenstand war eine Klausel zur Änderung der AGB. Danach durfte die Postbank über anstehende Änderungen zwei Monate vor dem Zeitpunkt der Änderung informieren. Wer der Änderung bis zum Stichtag nicht widersprach, akzeptierte die neuen Bedingungen. Der BGH entschied: So geht es nicht. Die Verbraucherzentrale Hessen erwartet, dass das Urteil immense Auswirkungen hat. Nicht nur Banken, auch viele anderen Firmen haben in ihrem Kleingedruckten ähnliche Regeln. Diese wird man nun ganz genau prüfen dürfen.
20 Minuten
Das Internet ist Vorkasse-Land. Im Grunde haben wir uns daran gewöhnt. Ware gibt es erst, nachdem ihr sie bezahlt habt. Der Gesetzgeber hatte sich das früher mal anders gedacht. Im Regelfall sollen Ware und Geld gleichzeitig übergeben werden. Das ist bei Versandkäufen natürlich nicht ganz einfach. Also entwickelte sich schleichend das, was ihr alle kennt: „Erstmal bitte Geld her.“ Das ist im Interesse der Unternehmen. Und findet natürlich längst nicht nur im Netz statt. In der neuen Folge spricht Kai über Schokobrötchen, Pizzareste, das Vorkasse-Prinzip und wie ihr Geld guten Gewissens aus der Hand gebt.
38 Minuten
Was haben Supermarktregale, Flugbuchungen und Soziale Netzwerke gemeinsam? Sie nutzen Dark Patterns. Die manipulativen Design-Tricks sollen um uns zum Bleiben, Buchen oder Blechen verführen. Mit seinem Gast Jenny Häußer spricht Kai über Beispiele aus der ganz analogen und aus der digitalen Welt.
29 Minuten
Heute bringen wir euch fünf typische Arten, wie man im Internet abgezockt und betrogen werden kann. Wir sprechen über Fakeshops und Fake-Anzeigen. Was dem Zukunfts-Ich gut tut? Ein Blick ins Impressum kann auf jeden Fall nicht schaden.
29 Minuten
Wenn der Sturm das Korn niederwirft oder die Pandemie den Job kostet – in der Krise muss sich Verbraucherschutz bewähren. Wir blicken heute auf Parallelen im Verbraucherschutz und landen bei Sülze, den ältesten Gesetzen der Welt und den jüngsten.
20 Minuten
Die Verbraucherzentrale warnt, die Verbraucherzentrale mahnt ab. Immer im Interesse möglichst vieler Verbraucherinnen und Verbraucher. Heute sprechen wir über die unterschiedlichen rechtlichen Aspekte unserer Arbeit. Unsere Referendarin ist zu Gast, sie hat Beispiele für unsere Arbeit im Gepäck.
23 Minuten
AGB sind wie Zahnschmerzen. Sie gehen nicht weg, nur weil man sie ignoriert. Aber wenn es Streit gibt, helfen wir. Ein paar typische Beispiele haben wir euch heute mitgebracht. Und eine Beruhigungspille gibt es dazu. Das alles garantiert ohne Abofalle.
20 Minuten
Wir können die Bahnverspätung in einer App reklamieren, Ansprüche aus dem Dieselskandal auf einer Website prüfen oder ein Inkassobüro übers Netz auf die letzte Mieterhöhung ansetzen. Sogar im Rechtsbereich finden sich also inzwischen digitale Lösungen. Doch warum ist das Angebot noch nicht größer?
19 Minuten
Meine Verbraucherrechte sind nur etwas wert, wenn ich sie auch durchsetzen kann. Außerhalb der EU wird das schwierig. Wir sprechen heute über einen zuletzt typischen Fall – Schrottkleider aus Asien reisen einmal um die Welt, um dann im Müll zu landen.
19 Minuten
Als Thomas Cook Insolvenz anmeldete, drohte ein Schaden in Millionenhöhe für Reisende. Zwar waren die Kundengelder versichert, aber nicht in ausreichender Höhe. Die Bundesregierung kündigte überraschend an, mit Steuergeldern nachhelfen zu wollen. Wir beleuchten, warum das bitter ist und keineswegs nur Jubelschreie ausgelöst hat. Denn die deutschen Regeln zu Pauschalreisen sind ein Musterbeispiel fehlerhafter Gesetze. Und die Bundesrepublik hat nicht zum ersten Mal Probleme mit der Pauschalreise.