Kasia trifft… Archiv
201 Episoden
57 Minuten
So modern sich viele Startups und Tech-Firmen auch geben – was Diversität angeht, ist bei vielen noch Luft nach oben. Diesen Eindruck bekam Isabelle Sonnenfeld, als sie begann, für das Social-Media-Unternehmen Twitter zu arbeiten. "Ich arbeitete in einem rein männlichen Team", erzählt sie im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf. Wo waren die Frauen? "Das Thema hat mich umgetrieben", sagt Isabelle. Mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Freund David Noël, der zu der Zeit bei SoundCloud als Community- und Communications-Director arbeitete, diskutierten sie bei vielen Frühstücksbrötchen über das Ungleichgewicht. Und beschlossen schließlich aktiv zu werden. "Ich habe selbst erlebt, wie wenig Frauen in der Tech-Branche repräsentiert sind", so David. "Ich wollte mich engagieren als Führungskraft aber auch als Mann." Im April 2015 starten sie ihr Projekt "Role Models". Zunächst mit Events, zu denen sie interessante Frauen als Speakerinnen einluden, dann auch mit einem regelmäßigen Podcast. Inzwischen haben sie mit mehr als 100 Frauen gesprochen, von Moderatorin Anne Will über Olympia-Schwimmerin Kim Vandenberg bis hin zu Netflix-Serienchefin Cindy Holland. Hört im Podcast, was die beiden in ihren vielen Gesprächen über die Gleichberechtigung von Frauen gelernt haben, was ihrer Erfahrung nach hilft, sie in der Tech-Branche nach vorne zu bringen, und wie ihre nächsten Pläne aussehen. Außerdem verrät Isabelle, die inzwischen bei Google als Head of News Lab für Deutschland, Schweiz und Österreich (DACH) arbeitet, ihre besten Tipps für Berufsanfängerinnen und David erklärt euch, wie ihr eure Stärken herausfindet. Viel Spaß bei dieser Folge! Den Role Models Podcast findet ihr auf www.rolemodels.co - übrigens auch ein Interview mit Kasia!
28 Minuten
Es war ein Augenblick, der sicherlich niemanden im Saal kalt ließ. Als die drahtige Frau mit den kurzen Locken auf die Bühne trat und ihren EMOTION.award 2019 von Laudatorin Teresa Bücker entgegennahm, standen nach und nach alle 500 Menschen im Publikum auf und applaudierten. Minutenlang. "Das war ein ganz toller Moment", erzählt sie am Tag nach der Gala in Hamburg im Gespräch mit EMOTION-Gründerin Katarzyna Mol-Wolf. Der Preis bedeute ihr sehr viel. "Jede Ehrung, die ich bekomme, ehrt auch ein Stück weit die betroffenen Frauen."
Die betroffenen Frauen – das sind die vielen Patientinnen, die die Ärztin in den letzten Jahrzehnten aufsuchten und ihre Unterstützung suchten, für eine Prozedur, die sich keine von ihnen je gewünscht hat: eine Abtreibung.
Die Allgemeinmedizinerin bekam mediale Aufmerksamkeit, weil sie auf ihrer Website über ihre Leistungen informierte, zu denen eben auch Schwangerschaftsabbrüche gehören. Laut Paragraf 219a war das verboten, weswegen Kristina Hänel 6.000 Euro Strafe zahlen musste. Erreicht hat sie trotzdem viel: Die Diskussion, die der Fall auslöste, führte dazu, dass die Bundesregierung den Paragrafen 219a reformierte. Seitdem ist es in Praxen und Kliniken nicht mehr verboten, über Abtreibungen im Leistungskatalog zu informieren. "Ich setze mich für Menschen ein, die es selbst nicht können“, sagt sie. Sie habe selbst viele Frauen auf ihrem Weg begleitet, von der Konfliktberatung bis zum Schwangerschaftsabbruch. Vielen sei dabei Unrecht widerfahren. Kristina Hänel ist eine beeindruckende Vorkämpferin für Frauenrechte geworden - und darum unsere Frau der Stunde 2019.
Im Podcast spricht die fünffache Großmutter mit Kasia darüber, was ihr der Preis bedeutet, wie sie mit Anfeindungen von Abtreibungsgegnern umgeht, was ihr Kraft gibt und was ihre nächsten Ziele sind.
Ihr wollt Kristina Hänel und ihre Mitstreiterinnen unterstützen?
Auf der Seite https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com/ findet ihr Spendenmöglichkeiten.
Die betroffenen Frauen – das sind die vielen Patientinnen, die die Ärztin in den letzten Jahrzehnten aufsuchten und ihre Unterstützung suchten, für eine Prozedur, die sich keine von ihnen je gewünscht hat: eine Abtreibung.
Die Allgemeinmedizinerin bekam mediale Aufmerksamkeit, weil sie auf ihrer Website über ihre Leistungen informierte, zu denen eben auch Schwangerschaftsabbrüche gehören. Laut Paragraf 219a war das verboten, weswegen Kristina Hänel 6.000 Euro Strafe zahlen musste. Erreicht hat sie trotzdem viel: Die Diskussion, die der Fall auslöste, führte dazu, dass die Bundesregierung den Paragrafen 219a reformierte. Seitdem ist es in Praxen und Kliniken nicht mehr verboten, über Abtreibungen im Leistungskatalog zu informieren. "Ich setze mich für Menschen ein, die es selbst nicht können“, sagt sie. Sie habe selbst viele Frauen auf ihrem Weg begleitet, von der Konfliktberatung bis zum Schwangerschaftsabbruch. Vielen sei dabei Unrecht widerfahren. Kristina Hänel ist eine beeindruckende Vorkämpferin für Frauenrechte geworden - und darum unsere Frau der Stunde 2019.
Im Podcast spricht die fünffache Großmutter mit Kasia darüber, was ihr der Preis bedeutet, wie sie mit Anfeindungen von Abtreibungsgegnern umgeht, was ihr Kraft gibt und was ihre nächsten Ziele sind.
Ihr wollt Kristina Hänel und ihre Mitstreiterinnen unterstützen?
Auf der Seite https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com/ findet ihr Spendenmöglichkeiten.
43 Minuten
In der Lebensmitte werden viele Menschen von Zweifeln erfasst. Coach Antje Gardyan erklärt im Podcast, warum diese Unruhe ganz normal ist und weshalb wir gerade dann den Mut haben sollten, nochmal neu durchzustarten. Lebe ich wirklich das Leben, das ich mir vorgestellt habe? Möchte ich so die nächsten 20 Jahre weitermachen? Habe ich noch unentdeckte Potenziale? Es sind große Fragen, die viele Menschen in der Mitte ihres Lebens bewegen. Selbst wenn nach außen alles rundläuft – man einen Job, vielleicht auch Kinder und einen festen Partner hat – plötzlich ist da diese Unruhe, dieser Wunsch, nochmal etwas grundlegend zu verändern. Manche nennen es "Midlife Crisis". Für Antje Gardyan ist es eher ein "Entwicklungsschub", der eine große Chance für die eigene Zufriedenheit sein könne. Antje Gardyan ist Expertin für die Lebensmitte, nicht nur als systemische Beraterin, Business Coach und Organisationsentwicklerin – sie kennt das Thema auch aus eigener Erfahrung. Mit Kasia spricht die 52-Jährige darüber, wie sie sich beim Gruner + Jahr Verlag kennenlernten und sich beide trotz toller Führungsjobs für die Selbständigkeit entschieden. Bei Antje war es die Auseinandersetzung mit der Demenz ihrer Mutter, die sie an ihrem aktuellen Lebensplan zweifeln ließen. "Das Gefühl für Endlichkeit verändert uns", sagt sie. Plötzlich schärfe sich der Blick für das Wesentliche. Eigentlich würden wir erst in der Lebensmitte richtig erwachsen. Im Podcast-Interview erklärt Antje Gardyan: - wie sie ihre Klienten in dieser Phase begleitet - was dabei hilft, das eigene persönliche Ziel zu finden - warum man nicht gleich kündigen muss, sondern sich auch im bestehenden Job verändern kann - wie sich Unternehmen in dieser Hinsicht ändern müssen. Antjes wichtigster Rat: "Entwickle dich selbst, sonst entwickelt dich keiner." Wir wünschen viel Spaß mit unserer Podcast-Folge! Buchtipp: Zum Weiterlesen empfehlen wir euch das Buch von Antje Gardyan "Worauf wartest du noch?" (Rowohlt Verlag) .Das Handbuch zeigt zehn unterschiedliche Perspektiven auf die Lebensmitte und gibt Tipps für den eigenen Aufbruch.
43 Minuten
Mit ihrem Magazin renk. gibt Melisa Karakuş der jungen deutsch-türkischen Generation eine Stimme. Im Podcast erzählt die Berlinerin, was ihre Themen sind, welche Klischees sie nicht mehr hören kann und was passiert, wenn sie einmal im Monat "ihren Türkischen" bekommt.
"In den Köpfen unserer Generation läuft ständig ein Film ab – über Zugehörigkeit, Herkunft und Identität. Wir verdrängen die Fragen und drängen uns gleichzeitig dazu, Antworten auf Fragen der Zerrissenheit zwischen unseren Lebenswelten zu finden."
So beginnt ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins renk.. Es geht in dem Text um Fragen, die die Nachkommen der türkischen Gastarbeiter in Deutschland heute beschäftigen. Wo gehöre ich hin? Warum muss ich mich immer erklären? Kann ich nicht beides sein? Passend dazu sind die Papierseiten in diesem Text zum Teil zerrissen - auch das ist typisch für renk.: Mit viel Spaß am Experiment nutzt die Redaktion alle Möglichkeiten, die das Medium Print bietet, von Spiegelfolie bis zu handschriftlichen Kritzeleien im gedruckten Text.
Erfinderin und kreativer Motor hinter renk. ist Melisa Karakuş. Die 30-jährige Grafikerin hat das Kulturmagazin neben ihrer eigenen Agentur "Büro Farbe" aufgebaut und nennt es ihr Herzensprojekt.
In ihrem Podcast spricht Katarzyna Mol-Wolf, die als gebürtige Polin selbst eine Migrationsgeschichte hat, mit Melisa über Klischees und unser Schwarz-Weiß-Denken. Aber es geht auch um die Zerrissenheit der Frauen, die Melisa als junge Mutter nur zu gut kennt, und um den Wunsch, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Wir wünschen euch viel Spaß mit dieser Folge!
Auf www.renk-magazin.de könnt ihr die aktuelle Ausgabe bestellen und findet auch die Onlinebeiträge.
Im Podcast empfiehlt Melisa übrigens diese zwei Musikerinnen, für alle, die sich der türkischen Musik nähern wollen:
Gaye Su Akyol: eine junge türkische Songwriterin, die gerade auf Europa-Tour ist.
Sezen Aksu: eine der berühmtesten türkischen Sängerinnen überhaupt, bekannt auch aus dem Film "Crossing the Bridge" von Fatih Akin.
"In den Köpfen unserer Generation läuft ständig ein Film ab – über Zugehörigkeit, Herkunft und Identität. Wir verdrängen die Fragen und drängen uns gleichzeitig dazu, Antworten auf Fragen der Zerrissenheit zwischen unseren Lebenswelten zu finden."
So beginnt ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins renk.. Es geht in dem Text um Fragen, die die Nachkommen der türkischen Gastarbeiter in Deutschland heute beschäftigen. Wo gehöre ich hin? Warum muss ich mich immer erklären? Kann ich nicht beides sein? Passend dazu sind die Papierseiten in diesem Text zum Teil zerrissen - auch das ist typisch für renk.: Mit viel Spaß am Experiment nutzt die Redaktion alle Möglichkeiten, die das Medium Print bietet, von Spiegelfolie bis zu handschriftlichen Kritzeleien im gedruckten Text.
Erfinderin und kreativer Motor hinter renk. ist Melisa Karakuş. Die 30-jährige Grafikerin hat das Kulturmagazin neben ihrer eigenen Agentur "Büro Farbe" aufgebaut und nennt es ihr Herzensprojekt.
In ihrem Podcast spricht Katarzyna Mol-Wolf, die als gebürtige Polin selbst eine Migrationsgeschichte hat, mit Melisa über Klischees und unser Schwarz-Weiß-Denken. Aber es geht auch um die Zerrissenheit der Frauen, die Melisa als junge Mutter nur zu gut kennt, und um den Wunsch, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Wir wünschen euch viel Spaß mit dieser Folge!
Auf www.renk-magazin.de könnt ihr die aktuelle Ausgabe bestellen und findet auch die Onlinebeiträge.
Im Podcast empfiehlt Melisa übrigens diese zwei Musikerinnen, für alle, die sich der türkischen Musik nähern wollen:
Gaye Su Akyol: eine junge türkische Songwriterin, die gerade auf Europa-Tour ist.
Sezen Aksu: eine der berühmtesten türkischen Sängerinnen überhaupt, bekannt auch aus dem Film "Crossing the Bridge" von Fatih Akin.
56 Minuten
Sie taucht mit einem Atemzug 100 Meter tief und sogar unter Eisberge: Anna von Boetticher ist Deutschlands beste Apnoetaucherin. Im Podcast spricht sie über die Faszination des Unbekannten, Vertrauen in sich und andere und ihren schlimmsten Moment unter Wasser.
"Apnoetauchen ist die ultimative Pause, ein Dazwischensein." So beschreibt Anna von Boetticher ihren Sport gegenüber Menschen, die nicht verstehen können, warum man freiwillig auf die Sauerstoffflasche verzichtet. Schon als Kind habe es sie fasziniert, lange unter Wasser zu sein und sich in der Stille in ferne Welten zu träumen, erzählt sie im Podcast. Dabei sei es nicht der Kick, den sie suche – im Gegenteil. "Adrenalin ist für uns der Antichrist!" Wer in 60 Metern Tiefe einen rasenden Puls bekomme, der habe ein Problem. Die Kunst sei es, immer die Ruhe zu bewahren und die Unterwasserwelt genießen zu können, ohne Barrieren.
Seit zehn Jahren taucht Anna von Boetticher, Jahrgang 1970, inzwischen auf Weltklasseniveau. Sie hat 33 deutsche Rekorde und einen Weltrekord im Apnoetauchen aufgestellt. Mit nur einem Atemzug schafft sie es in 110 Meter Tiefe. Und doch ist sie nur in einer kleinen, internationalen Szene bekannt - leben kann sie erst seit kurzem von ihrem Sport.
Das liege wohl daran, dass ihr Ruhm und Wettkampf nie wichtig gewesen seien, erklärt Anna im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf. Ihr gehe es nur um ihre Leidenschaft, um das Verschieben von Grenzen, das Erleben der eigenen mentalen und körperlichen Stärke. "Und auf die verlasse ich mich lieber als auf Technik."
Ihre Leidenschaft führte sie kürzlich sogar bis nach Grönland, wo sie sich einen langen Traum erfüllte: Tauchen unter Eisbergen. Wie schwierig das wirklich war unter dem Eis, hört ihr in der Podcast-Folge, außerdem erzählt Anna von Bötticher
- warum ihr Körper eigentlich ungeeignet ist fürs Apnoetauchen - warum sie unter das Eis musste, um sich selbst wiederzufinden - wie Anna von Boetticher bei einem Rekordversuch fast ihr Leben verlor - warum manche Tauchkollegen sie danach fallen ließen - wieso sie Apnoetauchen trotzdem für einen sicheren Sport hält - welcher Moment für sie der schönste unter Wasser war - was wir von ihr über Lebenskunst und die eigenen Ziele lernen können.
Viel Spaß bei diesem spannenden Interview!
Lesetipp: Anna von Boetticher hat auch ein Buch über ihr Leben geschrieben: "In die Tiefe" (Ullstein Verlag), ein Buch, das nicht nur Taucher begeistern wird.
"Apnoetauchen ist die ultimative Pause, ein Dazwischensein." So beschreibt Anna von Boetticher ihren Sport gegenüber Menschen, die nicht verstehen können, warum man freiwillig auf die Sauerstoffflasche verzichtet. Schon als Kind habe es sie fasziniert, lange unter Wasser zu sein und sich in der Stille in ferne Welten zu träumen, erzählt sie im Podcast. Dabei sei es nicht der Kick, den sie suche – im Gegenteil. "Adrenalin ist für uns der Antichrist!" Wer in 60 Metern Tiefe einen rasenden Puls bekomme, der habe ein Problem. Die Kunst sei es, immer die Ruhe zu bewahren und die Unterwasserwelt genießen zu können, ohne Barrieren.
Seit zehn Jahren taucht Anna von Boetticher, Jahrgang 1970, inzwischen auf Weltklasseniveau. Sie hat 33 deutsche Rekorde und einen Weltrekord im Apnoetauchen aufgestellt. Mit nur einem Atemzug schafft sie es in 110 Meter Tiefe. Und doch ist sie nur in einer kleinen, internationalen Szene bekannt - leben kann sie erst seit kurzem von ihrem Sport.
Das liege wohl daran, dass ihr Ruhm und Wettkampf nie wichtig gewesen seien, erklärt Anna im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf. Ihr gehe es nur um ihre Leidenschaft, um das Verschieben von Grenzen, das Erleben der eigenen mentalen und körperlichen Stärke. "Und auf die verlasse ich mich lieber als auf Technik."
Ihre Leidenschaft führte sie kürzlich sogar bis nach Grönland, wo sie sich einen langen Traum erfüllte: Tauchen unter Eisbergen. Wie schwierig das wirklich war unter dem Eis, hört ihr in der Podcast-Folge, außerdem erzählt Anna von Bötticher
- warum ihr Körper eigentlich ungeeignet ist fürs Apnoetauchen - warum sie unter das Eis musste, um sich selbst wiederzufinden - wie Anna von Boetticher bei einem Rekordversuch fast ihr Leben verlor - warum manche Tauchkollegen sie danach fallen ließen - wieso sie Apnoetauchen trotzdem für einen sicheren Sport hält - welcher Moment für sie der schönste unter Wasser war - was wir von ihr über Lebenskunst und die eigenen Ziele lernen können.
Viel Spaß bei diesem spannenden Interview!
Lesetipp: Anna von Boetticher hat auch ein Buch über ihr Leben geschrieben: "In die Tiefe" (Ullstein Verlag), ein Buch, das nicht nur Taucher begeistern wird.
39 Minuten
Erstmals spricht Katarzyna Mol-Wolf in ihrem Podcast "Kasia trifft" mit einer ihrer engsten Kolleginnen: zu Gast ist Julia Möhn, seit vielen Jahren im Team von EMOTION, Editor in Chief New Products und Redaktionsleiterin des EMOTION-Ablegers WORKING WOMEN. Julia ist außerdem der Kopf hinter unserer großen Konferenz Emotion Women's Day. Im Interview erzählt Julia, wie die Idee zum #EWD19 entstanden ist und lässt den Tag zusammen mit Kasia nochmal Revue passieren.
Anderthalb Jahre ist es nun her, dass die beiden Frauen die Idee zum #EWD19 ersonnen haben. Kasia und Julia haben schon viele Projekte und auch Veranstaltungen gemeinsam entwickelt. Aber dieses Mal sollte es ein noch außergewöhnlicherer Tag werden: eine internationale Konferenz für Frauen, mit dem Mehrwert einer Fortbildung und dem Spirit eines Festivals. Mit Vorträgen, Coachings und Panels, die nicht nur spannende Einblicke in Zukunftsbranchen bieten, sondern vor allem vermitteln: Zusammen kommen wir weiter.
Unter der Leitung von Julia Möhn und großem Einsatz des gesamten EMOTION-Teams ist der #EWD19 am 6. Mai tatsächlich Wirklichkeit geworden. Und er war ein Erfolg: Mehr als 70 Speaker und Coaches, darunter hochkarätige Frauen wie Digitalministerin Dorothee Bär, und rund 850 Besucher kamen ins Hamburger Curio-Haus, um dabei zu sein.
Ein bisschen erschöpft, aber immer noch aufgeladen vom Spirit der Veranstaltung, haben sich Kasia und Julia für den Podcast zusammengesetzt und den Tag nochmal Revue passieren lassen.
Was waren ihre persönlichen Highlights? Was hat sie besonders berührt? Sind die Ziele aufgegangen und was nehmen sie mit für den #EWD20? Das hört ihr exklusiv in dieser Podcast-Folge.
Natürlich geht es auch um Julia Möhn persönlich und ihren beruflichen Weg. Sie erzählt, wie sie ihre ersten Erfahrungen in männlich geprägten Sportredaktionen machte, was ihre Stärken als Journalistin sind, warum der 1. FC St. Pauli so eine besondere Bedeutung für sie hat und warum die Geburt ihrer Tochter ihren Blick für die Gleichberechtigung nochmal geschärft hat.
Wir wünschen euch viel Spaß bei dieser Folge.
Und wenn Ihr wissen wollt, wie es mit dem Emotion Women's Day weitergeht, abonniert doch unseren EWD-Newsletter - unter diesem Link:
https://www.emotion.de/womensday#paragraphs-item-472
Anderthalb Jahre ist es nun her, dass die beiden Frauen die Idee zum #EWD19 ersonnen haben. Kasia und Julia haben schon viele Projekte und auch Veranstaltungen gemeinsam entwickelt. Aber dieses Mal sollte es ein noch außergewöhnlicherer Tag werden: eine internationale Konferenz für Frauen, mit dem Mehrwert einer Fortbildung und dem Spirit eines Festivals. Mit Vorträgen, Coachings und Panels, die nicht nur spannende Einblicke in Zukunftsbranchen bieten, sondern vor allem vermitteln: Zusammen kommen wir weiter.
Unter der Leitung von Julia Möhn und großem Einsatz des gesamten EMOTION-Teams ist der #EWD19 am 6. Mai tatsächlich Wirklichkeit geworden. Und er war ein Erfolg: Mehr als 70 Speaker und Coaches, darunter hochkarätige Frauen wie Digitalministerin Dorothee Bär, und rund 850 Besucher kamen ins Hamburger Curio-Haus, um dabei zu sein.
Ein bisschen erschöpft, aber immer noch aufgeladen vom Spirit der Veranstaltung, haben sich Kasia und Julia für den Podcast zusammengesetzt und den Tag nochmal Revue passieren lassen.
Was waren ihre persönlichen Highlights? Was hat sie besonders berührt? Sind die Ziele aufgegangen und was nehmen sie mit für den #EWD20? Das hört ihr exklusiv in dieser Podcast-Folge.
Natürlich geht es auch um Julia Möhn persönlich und ihren beruflichen Weg. Sie erzählt, wie sie ihre ersten Erfahrungen in männlich geprägten Sportredaktionen machte, was ihre Stärken als Journalistin sind, warum der 1. FC St. Pauli so eine besondere Bedeutung für sie hat und warum die Geburt ihrer Tochter ihren Blick für die Gleichberechtigung nochmal geschärft hat.
Wir wünschen euch viel Spaß bei dieser Folge.
Und wenn Ihr wissen wollt, wie es mit dem Emotion Women's Day weitergeht, abonniert doch unseren EWD-Newsletter - unter diesem Link:
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1 Stunde 10 Minuten
Bäm, hier kommt Franziska von Hardenberg! Die Vollblut-Unternehmerin spricht im Podcast über ihre turbulente Karriere und Kraftquellen in der Krise.
Dass Franziska von Hardenberg ein Unternehmer-Gen hat, spürte sie schon als Kind. "Ich habe im Urlaub Muscheln bemalt und am Strand verkauft", erzählt sie im Podcast lachend. Ihr Sinn für Geschäfte führte sie früh in den digitalen Versandhandel. Mit 25 war sie Head of Operations bei Zalando und hatte Verantwortung für 70 Mitarbeiter. Doch Franziska Hardenberg wollte mehr. Der Drang, ihr eigener Chef zu sein, der sei immer da gewesen. Als dann die Idee in ihr wuchs, einen Onlinehandel für Blumen zu gründen, war für sie klar: Sie muss es versuchen.
Im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf erzählt Franziska von Hardenberg, wie sie ihr Unternehmen Bloomy Days gründete und viele erfolgreiche Jahre erlebte, die ihr als Höhepunkt sogar ein Dinner mit Bundeskanzlerin Angela Merkel einbrachten. Und wie dann die bislang größte Krise folgte: die Insolvenz ihrer Firma.
"Gründen ist wie ein Schiffsreise – manchmal hängt man mit dem Kopf über der Reling", sagt Franziska von Hardenberg im Podcast – und wer ihr zuhört, kann kaum glauben, dass sie erst Mitte 30 ist. Lernt im Podcast eine Frau kennen, die schon früh wusste, was sie wollte. Und die Verantwortung übernimmt, wenn sie gefordert ist.
Es ist wohl diese Authentizität, die sie für viele Frauen zum Vorbild machen – und die ihr viel Support einbrachte. "Nach der Insolvenz bekam ich eine Welle der Solidarität", so Franziska von Hardenberg. Entsprechend gestärkt schaut sie nach vorne. Ein neues Unternehmen hat sie bereits gegründet. Im Interview erzählt sie, was ihre neuen Pläne sind.
Folgt Franziska von Hardenberg auch auf Instagram: @sissihardenberg
Dass Franziska von Hardenberg ein Unternehmer-Gen hat, spürte sie schon als Kind. "Ich habe im Urlaub Muscheln bemalt und am Strand verkauft", erzählt sie im Podcast lachend. Ihr Sinn für Geschäfte führte sie früh in den digitalen Versandhandel. Mit 25 war sie Head of Operations bei Zalando und hatte Verantwortung für 70 Mitarbeiter. Doch Franziska Hardenberg wollte mehr. Der Drang, ihr eigener Chef zu sein, der sei immer da gewesen. Als dann die Idee in ihr wuchs, einen Onlinehandel für Blumen zu gründen, war für sie klar: Sie muss es versuchen.
Im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf erzählt Franziska von Hardenberg, wie sie ihr Unternehmen Bloomy Days gründete und viele erfolgreiche Jahre erlebte, die ihr als Höhepunkt sogar ein Dinner mit Bundeskanzlerin Angela Merkel einbrachten. Und wie dann die bislang größte Krise folgte: die Insolvenz ihrer Firma.
"Gründen ist wie ein Schiffsreise – manchmal hängt man mit dem Kopf über der Reling", sagt Franziska von Hardenberg im Podcast – und wer ihr zuhört, kann kaum glauben, dass sie erst Mitte 30 ist. Lernt im Podcast eine Frau kennen, die schon früh wusste, was sie wollte. Und die Verantwortung übernimmt, wenn sie gefordert ist.
Es ist wohl diese Authentizität, die sie für viele Frauen zum Vorbild machen – und die ihr viel Support einbrachte. "Nach der Insolvenz bekam ich eine Welle der Solidarität", so Franziska von Hardenberg. Entsprechend gestärkt schaut sie nach vorne. Ein neues Unternehmen hat sie bereits gegründet. Im Interview erzählt sie, was ihre neuen Pläne sind.
Folgt Franziska von Hardenberg auch auf Instagram: @sissihardenberg
50 Minuten
Wer auf Facebook unterwegs ist, kommt um Visual Statements kaum herum. Fast jeder von uns hat schon mal die lustigen oder tiefsinnigen Sprüche des Social Publishers geteilt. Kerstin Schiefelbein ist neben Benedikt Böckenförde Geschäftsführerin des Unternehmens, und Kasia hat sie in ihrem Büro in Berlin besucht. "Es ruckelt immer ein bisschen, wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet." Das ist Kerstin Schiefelbeins Lieblingsspruch bei Visual Statements. Er passt gut zu ihrem beruflichen Weg, bei dem sie eine Menge über Selbstvertrauen und Sprünge in kaltes Wasser gelernt hat. Bevor Kerstin Schiefelbein bei Visual Statements anfing, studierte sie BWL und Kommunikationswirtschaft, danach arbeitete sie in einem klassischen Zeitschriftenverlag. Als junge Trainee bei Burda lernte sie die Grundlagen des Medienmarkts kennen, und rutschte dann schnell in die digitale Sparte des Verlags. Sie stieg auf zum Head of Digital und managte dann für mehrere Jahre das Digitalgeschäft der osteuropäischen Burda-Titel. Im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf gibt Kerstin Schiefelbein zu, dass Länder wie Russland oder Polen nicht ihre erste Wahl gewesen waren: "Ich konnte keine dieser Sprachen und habe sie auch nie gelernt." Dennoch sei die Zeit im osteuropäischen Ausland eine der prägendsten Phasen ihres Lebens gewesen. Dort habe sie die Freiheit, die sie in Deutschland hat, erst richtig zu schätzen gelernt. Gleichzeitig war sie beeindruckt von den Menschen. "In Osteuropa traf ich viel mehr starke Frauen in Führung." Mit diesen Erfahrungen im Gepäck kam Kerstin Schiefelbein zurück nach Deutschland und wechselte bald zu Visual Statements. Benedikt Böckenförde, ein Bekannter von ihr, hatte das Startup gegründet und sie überzeugt, zu ihm zu wechseln. Inzwischen ist Visual Statements eins der reichweitenstärksten deutschen Social-Media-Unternehmen in Deutschland. 50 Millionen Menschen erreichen die lustigen, emotionalen oder tiefgründigen Sprüche jeden Monat. Und das Unternehmen verdient damit viel Geld. Wie, das erzählt Kerstin Schiefelbein im Interview! Kerstin Schiefelbein auf dem Emotion Women's Day Ihr könnt die Unternehmerin übrigens auch selbst live erleben. Auf dem #EWD19 am 6. Mai 2019 hält sie einen Vortrag zum Thema "Fempreneur in der digitalen Welt: Wie begeistere ich täglich?" Nicht verpassen! Tickets und Programm auf www.emotion.de/womensday
46 Minuten
Topmanager, Gründer, Autor, Vater: Michael Trautmann hat schon eine Menge Rollen ausgefüllt und dabei viel übers Zusammenleben und Zusammenarbeiten gelernt. Im Podcast spricht der New-Work-Spezialist über seine Erkenntnisse.
Die Karriere des Michael Trautmann ist beeindruckend – und beeindruckend ist auch sein Arbeitspensum:100-Stunden-Wochen waren für den ehemaligen Audi-Topmanager und Gründer der Agentur Thjnk lange Zeit normal. Elternzeit nehmen, in Teilzeit arbeiten? Kam für ihn gar nicht in Frage. Seine Frau, mit der er seit 26 Jahren verheiratet ist, blieb zuhause und kümmerte sich um ihre beiden Kinder. Das war auch ihr eigener Wunsch, dennoch bereut er heute, dass er so wenig für die Söhne da war: "Ich war ein lausiger Vater", gibt er im Interview mit Katarzyna Mol-Wolf zu.
Wenn Michael Trautmann solche Sätze sagt, spürt man: Hier ist ein Mann, der sich nicht mehr verstellen braucht. Dem es ernst damit ist herauszufinden, wie sich Arbeit verändert und wie sie mehr Sinn stiften kann. Zu seinem Lieblingsthema hat er zusammen mit seinem Partner den Podcast "On the Way to New Work" gegründet und interviewt Menschen, die spannende Ideen und Arbeitsbiografien haben.
Erfahrt in dieser Podcast-Folge von "Kasia trifft...", was für Michael Trautmann die Kernfragen des New Work sind, warum er glaubt, dass Frauen hier viel radikaler neue Wege gehen als Männer und warum er das Thema Fokussierung heute für so wichtig hält.
Drei interessante Aussagen von Michael Trautmann:
"Meditieren schafft mir einen Zugang zur Seele."
"Trau dich früher, dir selbst zu vertrauen."
"Jeder kann kreative Ideen haben."
Michael Trautmann auf dem Emotion Women’s Day:
Auf unserer großen Konferenz am 6. Mai ist Michael Trautmann auch dabei: Er wird in einer Live-Podcast-Folge für "On the Way to New Work" Marian Salzman interviewen, Senior Vice President Communications bei Philip Morris International. Ihr wollt dabei sein? Tickets und weitere Infos findet ihr auf www.emotion.de/womensday.
Die Karriere des Michael Trautmann ist beeindruckend – und beeindruckend ist auch sein Arbeitspensum:100-Stunden-Wochen waren für den ehemaligen Audi-Topmanager und Gründer der Agentur Thjnk lange Zeit normal. Elternzeit nehmen, in Teilzeit arbeiten? Kam für ihn gar nicht in Frage. Seine Frau, mit der er seit 26 Jahren verheiratet ist, blieb zuhause und kümmerte sich um ihre beiden Kinder. Das war auch ihr eigener Wunsch, dennoch bereut er heute, dass er so wenig für die Söhne da war: "Ich war ein lausiger Vater", gibt er im Interview mit Katarzyna Mol-Wolf zu.
Wenn Michael Trautmann solche Sätze sagt, spürt man: Hier ist ein Mann, der sich nicht mehr verstellen braucht. Dem es ernst damit ist herauszufinden, wie sich Arbeit verändert und wie sie mehr Sinn stiften kann. Zu seinem Lieblingsthema hat er zusammen mit seinem Partner den Podcast "On the Way to New Work" gegründet und interviewt Menschen, die spannende Ideen und Arbeitsbiografien haben.
Erfahrt in dieser Podcast-Folge von "Kasia trifft...", was für Michael Trautmann die Kernfragen des New Work sind, warum er glaubt, dass Frauen hier viel radikaler neue Wege gehen als Männer und warum er das Thema Fokussierung heute für so wichtig hält.
Drei interessante Aussagen von Michael Trautmann:
"Meditieren schafft mir einen Zugang zur Seele."
"Trau dich früher, dir selbst zu vertrauen."
"Jeder kann kreative Ideen haben."
Michael Trautmann auf dem Emotion Women’s Day:
Auf unserer großen Konferenz am 6. Mai ist Michael Trautmann auch dabei: Er wird in einer Live-Podcast-Folge für "On the Way to New Work" Marian Salzman interviewen, Senior Vice President Communications bei Philip Morris International. Ihr wollt dabei sein? Tickets und weitere Infos findet ihr auf www.emotion.de/womensday.
41 Minuten
Dorothee Bär war schon immer der Typ, der sich gern einmischt. Mit 14 Jahren trat sie in die Junge Union ein und engagierte sich in ihrem bayerischen Heimatort für den Ausbau der Spielplätze oder Bachsäuberungen. "Eben die Dinge, die mir wichtig waren", sagt sie gegenüber Katarzyna Mol-Wolf, die sie in Berlin getroffen hat.
Im Interview erzählt die dreifache Mutter, wie ihr Wunsch zu gestalten ihre Karriere weiter geprägt hat, wie sie das Pendeln zwischen dem Bundestag in Berlin und der Familie in Bayern findet, und wie ihre Haltung zur Frauenquote ist.
Und natürlich geht es auch um Digitalisierung: Sie habe das Thema schon immer spannend gefunden, sagt die CSU-Politikerin und erzählt, dass es sie schon früh wurmte, wenn Jungs bei digitalen Dingen die Nase vorn hatten: "Mein Bruder hatte ein Faible für Computer. Mich hat fasziniert, dass er damit viel mehr verdiente als ich in meinem Nebenjob in der Gastronomie."
Hier sieht sie einen wichtigen Hebel auch für die Gleichberechtigung. Mädchen hätten wie Jungs ein natürliches Interesse an Computer und Programmierung – doch das müsse noch mehr gefördert werden.
Wie sie das machen möchte und warum sie Regeln für Medien trotzdem für wichtig hält - das könnt ihr in dieser Podcastfolge hören.
Über Digitalisierung wird Dorothee Bär übrigens auch live beim Emotion Women’s Day sprechen. Seid dabei am 6. Mai und lasst euch von spannenden Frauen und Topspeakern inspirieren: www.emotionwomensday.de.
Im Interview erzählt die dreifache Mutter, wie ihr Wunsch zu gestalten ihre Karriere weiter geprägt hat, wie sie das Pendeln zwischen dem Bundestag in Berlin und der Familie in Bayern findet, und wie ihre Haltung zur Frauenquote ist.
Und natürlich geht es auch um Digitalisierung: Sie habe das Thema schon immer spannend gefunden, sagt die CSU-Politikerin und erzählt, dass es sie schon früh wurmte, wenn Jungs bei digitalen Dingen die Nase vorn hatten: "Mein Bruder hatte ein Faible für Computer. Mich hat fasziniert, dass er damit viel mehr verdiente als ich in meinem Nebenjob in der Gastronomie."
Hier sieht sie einen wichtigen Hebel auch für die Gleichberechtigung. Mädchen hätten wie Jungs ein natürliches Interesse an Computer und Programmierung – doch das müsse noch mehr gefördert werden.
Wie sie das machen möchte und warum sie Regeln für Medien trotzdem für wichtig hält - das könnt ihr in dieser Podcastfolge hören.
Über Digitalisierung wird Dorothee Bär übrigens auch live beim Emotion Women’s Day sprechen. Seid dabei am 6. Mai und lasst euch von spannenden Frauen und Topspeakern inspirieren: www.emotionwomensday.de.
57 Minuten
Zum ersten Mal hat Katarzyna Mol-Wolf einen Mann zu Gast in ihrem Podcast: Philipp Westermeyer ist Gründer der Online Marketing Rockstars, kurz OMR genannt, die er in den letzten Jahren zur größten deutschen Online-Marketing-Plattform gemacht hat. Die OMR bieten Inhalte auf ihrer Website, Seminare, einen sehr beliebten Podcast, und als Highlight jedes Jahr das große OMR Festival mit Top-Speakern aus der Online-Marketing- und Startup-Szene.
In diesem Jahr sind EMOTION und Philipp Westermeyers OMR erstmals Kooperationspartner: Am 6. Mai findet der Emotion Women's Day als Partnerevent mit den OMR in Hamburg statt.
In ihrem Gespräch sprechen Kasia und Philipp darüber, wie es zu der Kooperation kam, warum die OMR bislang Probleme hatten, Frauen für sich zu gewinnen – und über Philipps Weg vom großen Verlagshaus zur Selbständigkeit, der durchaus Parallelen zu Kasias Laufbahn hat.
Beim Emotion Women's Day könnt ihr Philipp Westermeyer übrigens auch als Speaker erleben: Er wird auf der Bühne über "Personal Branding" sprechen. Im Podcast erklärt er, was er darunter versteht und wie es viele Menschen heute für ihren Erfolg nutzen. Drei Aussagen von Phillipp Westermeyer:
"Es dauert Jahre, eine echte Community aufzubauen." "Eine große Reichweite ist die Folge von gutem Storytelling und viel Leidenschaft." "Wichtig beim Personal Branding ist, dass man Themen unterstreicht, für die man wirklich steht." Rabattcode für den Emotion Women's Day: Exklusiv für Hörerinnen und Hörer unseres Podasts bieten wir einen Rabattcode an, mit dem ihr einen Preisnachlass von 20 Prozent auf die Tickets bekommt. Den Code nennt euch Kasia in der aktuellen Folge - und hier könnt ihr ihn einlösen und Tickets kaufen.
In diesem Jahr sind EMOTION und Philipp Westermeyers OMR erstmals Kooperationspartner: Am 6. Mai findet der Emotion Women's Day als Partnerevent mit den OMR in Hamburg statt.
In ihrem Gespräch sprechen Kasia und Philipp darüber, wie es zu der Kooperation kam, warum die OMR bislang Probleme hatten, Frauen für sich zu gewinnen – und über Philipps Weg vom großen Verlagshaus zur Selbständigkeit, der durchaus Parallelen zu Kasias Laufbahn hat.
Beim Emotion Women's Day könnt ihr Philipp Westermeyer übrigens auch als Speaker erleben: Er wird auf der Bühne über "Personal Branding" sprechen. Im Podcast erklärt er, was er darunter versteht und wie es viele Menschen heute für ihren Erfolg nutzen. Drei Aussagen von Phillipp Westermeyer:
"Es dauert Jahre, eine echte Community aufzubauen." "Eine große Reichweite ist die Folge von gutem Storytelling und viel Leidenschaft." "Wichtig beim Personal Branding ist, dass man Themen unterstreicht, für die man wirklich steht." Rabattcode für den Emotion Women's Day: Exklusiv für Hörerinnen und Hörer unseres Podasts bieten wir einen Rabattcode an, mit dem ihr einen Preisnachlass von 20 Prozent auf die Tickets bekommt. Den Code nennt euch Kasia in der aktuellen Folge - und hier könnt ihr ihn einlösen und Tickets kaufen.
54 Minuten
"Ich hatte gar kein Ziel, mir sind viele Dinge einfach passiert." Solche Sätze erwartet man nicht unbedingt aus dem Mund der Frau, die eine der wichtigsten Nachrichtensendungen des deutschen Fernsehens leitet. Doch "Panorama"-Moderatorin Anja Reschke zeigt sich im Interview mit Katarzyna Mol-Wolf als ein sehr entspannter und vollkommen unprätentiöser Mensch. Offen spricht die 46-Jährige über ihre berufliche Laufbahn ("im Studium habe ich mich durchgewurschelt"), übers Älterwerden ("es trifft mich schon, wenn mich ein Zuschauer 'faltige alte Frau' nennt") und ihr Faible für Pumps und kitschige Liebesfilme.
Aber auch ernsthafte Themen kommen zur Sprache. Etwa ihr bislang folgenreichster Auftritt: 2015 forderte sie in einem "Tagesthemen"-Kommentar ein Ende der "Hetze gegen Flüchtlinge" und wurde damit schlagartig berühmt. Sie bekam viel Applaus für ihre Haltung – aber auch zahllose Kommentare und Briefe voller Hass und Drohungen.
Wie geht sie damit um? Was denkt sie über die aktuelle Wut in der Gesellschaft? Was möchte sie jungen Menschen und besonders Frauen mit auf den Weg geben?
Hört jetzt das inspirierende Gespräch!
Übrigens hat sich Anja Reschke nicht nur vor unser Mikro, sondern auch vor unsere Kamera gestellt. In der aktuellen EMOTION-Ausgabe seht ihr die tollen Bilder aus unserem Fotoshooting – und Anja Reschke als Covermodel. Jetzt am Kiosk!
Aber auch ernsthafte Themen kommen zur Sprache. Etwa ihr bislang folgenreichster Auftritt: 2015 forderte sie in einem "Tagesthemen"-Kommentar ein Ende der "Hetze gegen Flüchtlinge" und wurde damit schlagartig berühmt. Sie bekam viel Applaus für ihre Haltung – aber auch zahllose Kommentare und Briefe voller Hass und Drohungen.
Wie geht sie damit um? Was denkt sie über die aktuelle Wut in der Gesellschaft? Was möchte sie jungen Menschen und besonders Frauen mit auf den Weg geben?
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Übrigens hat sich Anja Reschke nicht nur vor unser Mikro, sondern auch vor unsere Kamera gestellt. In der aktuellen EMOTION-Ausgabe seht ihr die tollen Bilder aus unserem Fotoshooting – und Anja Reschke als Covermodel. Jetzt am Kiosk!
50 Minuten
Was tun, wenn der Kinderwunsch groß ist, aber kein Partner in Sicht? Bloggerin Hanna hat ihr Schicksal selbst in die Hand genommen und wurde allein per Samenspende Mutter. Im Podcast "Kasia trifft ..." spricht sie über ihre Erfahrungen, Vorurteile und fehlende Informationen.
Lange waren Kinder für Hanna kein großes Thema. Erst wollte sie das Leben genießen und den richtigen Mann finden. Schließlich kam sie mit einem Mann zusammen, mit dem sich alles richtig anfühlte. Bis sie nach vier Jahren Beziehung das Thema Kinder ansprach. Er sagte ihr, er wolle keine Kinder. Auf gar keinen Fall. "Ich fühlte mich wie betrogen", erzählt Hanna offen im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf.
Sie spürte, dass ein Leben ohne ein Kind für sie nicht in Frage käme. Und begann zu recherchieren. "Es war allerdings sehr schwer an Infos zu kommen." Obwohl es offiziell legal ist, sich auch als Single-Frau künstlich befruchten zu lassen, bieten nicht alle Samenbanken den Service an. Und auch viele Ärzte wollen dazu nicht beraten.
Heute ist Hanna alleinerziehende Mutter eines Sohnes – und glücklich. Nur das Gefühl, immer noch eine merkwürdige Ausnahme zu sein, das habe sie nach wie vor. "Ich wünsche mir, dass Solomamas mit Spenderkindern ganz normal werden", sagt sie im Podcast. Darum schreibe sie auch ihren Blog "Solomama plus eins", hier sollen Frauen wie sie Informationen, Rat und Austausch bekommen.
Hört im Podcast die ganze Geschichte – wie Hanna an die Samenspende kam und wie sie den Spender auswählte, wie es ihr ging, als es beim ersten Mal nicht klappte, was ihr Umfeld zu ihrer Entscheidung sagte und wie sie heute als Alleinerziehende zurechtkommt.
Link-Tipps für Single-Frauen mit Kinderwunsch: Hannas Blog: https://www.solomamapluseins.deKinderwunschberaterin Petra Thorn: http://pthorn.de/Kinderwunschberaterin Kathrin Steinke: https://www.kinderwunsch-in-berlin.de/Info-Portal zur Familiengründung mit Spendersamen: http://www.di-netz.de/Forum für Single-Frauen mit Kinderwunsch: http://sfmk-forum.de/Für die erste Hilfe nach der Geburt: https://www.wellcome-online.de/
Lange waren Kinder für Hanna kein großes Thema. Erst wollte sie das Leben genießen und den richtigen Mann finden. Schließlich kam sie mit einem Mann zusammen, mit dem sich alles richtig anfühlte. Bis sie nach vier Jahren Beziehung das Thema Kinder ansprach. Er sagte ihr, er wolle keine Kinder. Auf gar keinen Fall. "Ich fühlte mich wie betrogen", erzählt Hanna offen im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf.
Sie spürte, dass ein Leben ohne ein Kind für sie nicht in Frage käme. Und begann zu recherchieren. "Es war allerdings sehr schwer an Infos zu kommen." Obwohl es offiziell legal ist, sich auch als Single-Frau künstlich befruchten zu lassen, bieten nicht alle Samenbanken den Service an. Und auch viele Ärzte wollen dazu nicht beraten.
Heute ist Hanna alleinerziehende Mutter eines Sohnes – und glücklich. Nur das Gefühl, immer noch eine merkwürdige Ausnahme zu sein, das habe sie nach wie vor. "Ich wünsche mir, dass Solomamas mit Spenderkindern ganz normal werden", sagt sie im Podcast. Darum schreibe sie auch ihren Blog "Solomama plus eins", hier sollen Frauen wie sie Informationen, Rat und Austausch bekommen.
Hört im Podcast die ganze Geschichte – wie Hanna an die Samenspende kam und wie sie den Spender auswählte, wie es ihr ging, als es beim ersten Mal nicht klappte, was ihr Umfeld zu ihrer Entscheidung sagte und wie sie heute als Alleinerziehende zurechtkommt.
Link-Tipps für Single-Frauen mit Kinderwunsch: Hannas Blog: https://www.solomamapluseins.deKinderwunschberaterin Petra Thorn: http://pthorn.de/Kinderwunschberaterin Kathrin Steinke: https://www.kinderwunsch-in-berlin.de/Info-Portal zur Familiengründung mit Spendersamen: http://www.di-netz.de/Forum für Single-Frauen mit Kinderwunsch: http://sfmk-forum.de/Für die erste Hilfe nach der Geburt: https://www.wellcome-online.de/
50 Minuten
Sie will unsere Idee von Führung verändern und Frauen sichtbarer machen: Lasst euch mitreißen vom Enthusiasmus der jungen Managerin Vera Strauch!
Ihr beruflicher Weg begann in einer Branche, die man auf den ersten Blick nicht mit der zierlichen blonden Frau in Verbindung bringt. Ihr Duales Studium, das BWL mit der Praxis im Betrieb verbindet, führte sie zu einem Bauunternehmen. Dort durchlief sie alle Betriebsebenen – und musste auch schon mal Frühschichten im Zementwerk schieben. "Meine Zeit in der Baubranche hat mich demütig gemacht", sagt sie heute. Ihre Fähigkeit, das große Ganze zu sehen, ließ sie eine schnelle Karriere machen. Der Baukonzern machte sie zur Vorstandsassistentin und vertraute ihr schließlich die Geschäftsführung eines Produktionswerkes an.
Trotz ihres Erfolgs kam für Vera Strauch der Moment, an dem sie ausstieg und ihr Leben neu erfand. Heute ist die 32-Jährige Expertin für "Business Education“ und berät zu Wirtschaftsthemen, Change Management und Organisationsentwicklung. Mit ihrer "Female Leadership Academy" und dem dazugehörigen Podcast will sie Frauen fördern und inspirieren.
Wie kam es zu diesem Schritt? Was will sie Frauen mitgeben? Und was hat Donald Trump damit zu tun? Hört jetzt das spannende Gespräch im Podcast "Kasia trifft"!
Mehr Infos zu Vera Strauch und ihrem Female Leadership Programm auf https://verastrauch.com/
Ihr beruflicher Weg begann in einer Branche, die man auf den ersten Blick nicht mit der zierlichen blonden Frau in Verbindung bringt. Ihr Duales Studium, das BWL mit der Praxis im Betrieb verbindet, führte sie zu einem Bauunternehmen. Dort durchlief sie alle Betriebsebenen – und musste auch schon mal Frühschichten im Zementwerk schieben. "Meine Zeit in der Baubranche hat mich demütig gemacht", sagt sie heute. Ihre Fähigkeit, das große Ganze zu sehen, ließ sie eine schnelle Karriere machen. Der Baukonzern machte sie zur Vorstandsassistentin und vertraute ihr schließlich die Geschäftsführung eines Produktionswerkes an.
Trotz ihres Erfolgs kam für Vera Strauch der Moment, an dem sie ausstieg und ihr Leben neu erfand. Heute ist die 32-Jährige Expertin für "Business Education“ und berät zu Wirtschaftsthemen, Change Management und Organisationsentwicklung. Mit ihrer "Female Leadership Academy" und dem dazugehörigen Podcast will sie Frauen fördern und inspirieren.
Wie kam es zu diesem Schritt? Was will sie Frauen mitgeben? Und was hat Donald Trump damit zu tun? Hört jetzt das spannende Gespräch im Podcast "Kasia trifft"!
Mehr Infos zu Vera Strauch und ihrem Female Leadership Programm auf https://verastrauch.com/
37 Minuten
Als Sigrid Bauschert entschied, sich selbständig zu machen, war sie 32 Jahre alt – und hatte eine gut bezahlte Führungsposition in einer Firma für Weiterbildungen. Doch sie sehnte sich nach Unabhängigkeit. "Ich wollte eigene Entscheidungen treffen", sagte die gebürtige Heilbronnerin. Besonders, was den Umgang mit dem Personal betrifft , denn Menschen sind ihr unheimlich wichtig.
Menschen fördern, sie motivieren, Wissen weitergeben – das macht die 59-Jährige nun seit fast 30 Jahren mit ihrem Unternehmen Management Circle AG, das Weiterbildungen für verschiedene Branchen anbietet. Mit fünf Mitarbeitern fing sie damals an, heute sind es über 200.
Doch auch persönlich ist es ihr ein Anliegen, Menschen zu vernetzen und weiterzubringen. Jedes Jahr veranstaltet Sigrid Bauschert in Berlin den Global Female Leaders Summit. "Ein Davos für Frauen" nennt sie ihr Event auch – denn beim Weltwirtschaftsforum in Davos spielten die nach wie vor eine zu kleine Rolle.
Was hat sie in all den Jahren über die Gleichstellung von Frauen gelernt? Brauchen wir die Quote noch? Gibt es etwas, das sie heute als Unternehmerin anders machen würde? Und was raubt ihr bei aller Erfahrung noch heute den Schlaf?
Darüber spricht sie mit Katarzyna Mol-Wolf im Podcast. Eine beeindruckende Gründerin und Netzwerkerin – lasst euch inspirieren!
Menschen fördern, sie motivieren, Wissen weitergeben – das macht die 59-Jährige nun seit fast 30 Jahren mit ihrem Unternehmen Management Circle AG, das Weiterbildungen für verschiedene Branchen anbietet. Mit fünf Mitarbeitern fing sie damals an, heute sind es über 200.
Doch auch persönlich ist es ihr ein Anliegen, Menschen zu vernetzen und weiterzubringen. Jedes Jahr veranstaltet Sigrid Bauschert in Berlin den Global Female Leaders Summit. "Ein Davos für Frauen" nennt sie ihr Event auch – denn beim Weltwirtschaftsforum in Davos spielten die nach wie vor eine zu kleine Rolle.
Was hat sie in all den Jahren über die Gleichstellung von Frauen gelernt? Brauchen wir die Quote noch? Gibt es etwas, das sie heute als Unternehmerin anders machen würde? Und was raubt ihr bei aller Erfahrung noch heute den Schlaf?
Darüber spricht sie mit Katarzyna Mol-Wolf im Podcast. Eine beeindruckende Gründerin und Netzwerkerin – lasst euch inspirieren!