Lokalrunde – taz Podcast aus Hamburg und Berlin Archiv
43 Episoden
20 Minuten
Kann "Welcome United" gegen "Unteilbar" bestehen, die Rote Flora gegen das Syndiakt und die Hamburger Linkenpolitikerin Christiane Schneider gegen den grünen Berliner Florian Schmidt? Wir battlen uns um 2018, bevor wir in den wohlverdienten Winterurlaub gehen. Vorher erklären wir aber noch: Wie kam es überhaupt zur Lokalrunde und wie wird sie produziert? Die letzte Folge vor der Winterpause. Die nächste erscheint voraussichtlich Mitte April 2019.
21 Minuten
Der G20-Prozess startet mit einem Eklat: Die Staatsanwaltschaft hält die Richterin für zu milde. Berlin will mit Raffinesse verhindern, dass die Deutsche Wohnen die DDR-Prestige-Straße aufkauft.
21 Minuten
Damit bei linken Demos keiner verschwindet, gibt es den Ermittlungsausschuss. Ein Interview über ihre Arbeit, Erfahrungen mit der Polizei und die G20-Prozesse. Berlin erwitschaftet dieses Jahr einen Überschuss von zwei Milliarden Euro. Jetzt wird investiert, unter anderem in die Idee einer komplett freien Bildung.
16 Minuten
Berlin muss einer muslimischen Lehrerin Entschädigung zahlen, weil sie nicht mit Kopftuch unterrichten durfte. Jetzt steht das Berliner Neutralitätsgesetz wieder zur Debatte. In Hamburg verschärft sich die Situation für Geflüchtete - nächtliche Abschiebungen sind die Regel und auch bei der Ausländerbehörde muss man nachts erscheinen.
22 Minuten
Aus Hamburg nichts gelernt? Auch in Buenos Aires wird der G20-Gipfel mitten in der Stadt tagen. Hamburger Aktivist*innen vernetzen sich und fliegen zum Protest in die argentinische Hauptstadt. Was dort geplant ist, hört ihr in dieser Folge. Außerdem hat Hamburg zum ersten Mal das Vorkaufsrecht ausgeübt. Berlin hingegen versucht schon länger, zu retten, was an Mietshäusern zu retten ist. Die Polizei rüstet derweil weiter auf: mit Antiterroreinheiten und Maschinengewehren auf Demos.
18 Minuten
Die Zahl der Obdachlosen hat sich in den letzten Jahren in Hamburg verdoppelt und steigt auch in Berlin. In beiden Städten ist die Winternothilfe gestartet. Doch die Kapazitäten sind begrenzt und der Umgang mit osteuropäischen Obdachlosen umstritten.
24 Minuten
Keine gute Woche für Konzerne: Google gibt seinen Start-up-Campus auf, eine Initiative will neben der Deutschen Wohnen noch vier andere Immobilienkonzerne enteignen und Vattenfall droht der Verlust des Stromnetzes. In Hamburgs Bahnhofsviertel St.-Georg führt eine Schlägerei dazu, dass einige Anwohner gegen die Drogenszene mobil machen. Sie fordern ein Verbot von Glasflaschen.
24 Minuten
Die drohende Gefahr ist die Polizei, sagen Berliner Politkünstler*innen und haben deshalb eine „Cop-Map“ entwickelt. Was das ist, erklären sie im Interview. In Hannover soll ein 22-Jähriger 500 Euro zahlen, weil er eine Demo gegen das niedersächsische Polizeigesetz angemeldet hat. Und der Chaos Computer Club nimmt die Videoüberwachung am Südkreuz auseinander.
23 Minuten
In Berlin soll das Polizeigesetz erneuert werden. Was das für die Bürger- und Persönlichkeitsrechte bedeutet, erklären wir. In Hamburg sitzen Zivilpolizisten in G20-Prozessen und hören zu- Richterin und Staatsanwältin sind entsetzt. Außerdem geht es um die Frage „Wem gehören Hamburg und Berlin?“ Ein Rechercheprojekt kartografiert die Eigentumsverhältnisse.
25 Minuten
Linke Anwält*innen organisieren eine riesige Demo: Unter dem Titel #unteilbar wollen sie für die offene und freie Gesellschaft und gegen den Rechtsruck protestieren. Berliner*innen haben versucht, ein Haus für Wohnungslose zurückzuholen, aber der Senat rückt bislang nicht von der Berliner Linie ab und ließ die Besetzung räumen. Das linke Konkret-Magazin ist nicht im Handel angekommen - der Grund: eine Krawatte mit Hakenkreuzen, inspiriert von Gaulands Hundekrawatte.
23 Minuten
Ein Video zeigt einen Prügel-Einsatz der Polizei am Kottbusser Tor und die Liste der Berliner Polizeiskandale ist in der letzten Wochen ganz schön lang geworden. Sogar eine Keylogger-Affäre, wie aus dem Hause taz, ist dabei. In Hamburg rasten Fußballfans seit Wochen aus, weil der HSV auf St. Pauli getroffen ist. Was das für die Ultras bedeutet und was am Ende davon übrig blieb, hört ihr in dieser Folge.
19 Minuten
Die AfD bekämpft Institutionen, an denen eine kritische Auseinandersetzung mit der rechten Partei stattfinden könnte. Neustes Projekt: Ein Internetportal gegen kritische Lehrer. In Berlin kämpft das queerfeministische Hausprojekt Liebig 34 ums Überleben und Erdogan hat seinen Besuch angekündigt. In Hamburg steht der größte Refugee-Protest seit Langem an: We'll come united.
22 Minuten
Neurechte Antifeminist*innen und christliche Fundis wollen 1.000 Kreuze durch Berlin tragen. Ihr Ziel: Abtreibungen zu kriminalisieren. Im Streit zwischen kriminellen Großfamilien wird Berlins Intensivtäter Nr. 1 auf der Straße erschossen. Im Zentrum des Konflikts: Bushido.
21 Minuten
Berliner*innen haben mit der Besetzung des Google Campus den Herbst der Besetzungen eingeläutet. Am Samstag folgte die Besetzung mehrerer seit langer Zeit leerstehender Wohnungen. Nach Verhandlungen mit dem Eigentümer können die Besetzer*innen mindestens eine Woche bleiben. Das könnte ein Umsteuern in der Politik bedeuten, das Ende der Berliner Linie. In Hamburg sind in den letzten Tagen so viele Menschen auf die Straße gegangen, wie schon lange nicht mehr. Woran liegt das und was ist passiert?
20 Minuten
In Chemnitz instrumentalisieren Rechte eine tödliche Messerattacke um Jagd auf Geflüchtete, Andersdenkende und Journalist*innen zu machen. Wir waren am Samstag vor Ort, berichten von unseren Erfahrungen und ziehen Bilanz. Außerdem ein Vorblick auf die Neuauflage Hamburger Merkel-muss-weg-Demos.