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Carsten's Corner Archiv

374 Episoden
24 Minuten
Von China-Schock über die juristische Prüfung der US-Zölle, bis hin zur Dauerstagnation der deutschen Wirtschaft. Unsere Volkswirte unternehmen in dieser Woche eine wirtschaftliche Reise rund um den Globus. Und fühlen sich, als hätten sie das alles schon mal erzählt. Ist wahrscheinlich auch so. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski wird im Gespräch mit Franziska Biehl dennoch nicht müde zu betonen, dass eine Erholung noch kein Aufschwung ist, dass die deutsche Wirtschaft, um aus der ewigen Hängepartie auszubrechen vor allem Reformen und strukturellen Wandel braucht, und erklärt, warum unrechtmäßig verhängte Zölle noch lange nicht das Ende des Handelschaos wären.
25 Minuten
Zum dritten Mal in Folge lässt die Europäische Zentralbank die Leitzinsen unverändert. Carsten Brzeski und Sebastian Franke besprechen diese Entscheidung und überlegen, welche Voraussetzungen gegeben sein müssten, damit die Währungshüter doch noch einmal an der Zinsschraube drehen – einschließlich Kostümtipps zum Erschrecken von Zentralbänkern.
23 Minuten
So richtig Urlaub hat man als Volkswirt doch nie – vor allem nicht, wenn das Urlaubsziel so spannend ist. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski berichtet im Gespräch mit Franziska Biehl, welche wirtschaftlichen Impressionen in Boston auf ihn gewartet haben. Das Wahlversprechen niedrigerer Preise konnte Präsident Trump in jedem Fall nicht halten. Außerdem sprechen unsere Ökonomen über die bevorstehende geldpolitische Entscheidung der Fed. Nicht nur aufgrund des anhaltenden Shutdowns in den USA dürfte diese wesentlich spannender ausfallen als die ebenfalls anstehende EZB-Sitzung.
22 Minuten
Nach dem Handels-Deal ist vor der erneuten Zoll-Eskalation – oder so ähnlich. Jedenfalls haben sich die Zollfronten zwischen den USA und China erneut verhärtet. Sebastian Franke und Franziska Biehl sprechen darüber, warum die Entwicklung trotz „Taco“ die Unsicherheit hat hochschnellen lassen. Außerdem sprechen unsere Ökonomen über die diesjährigen Nobelpreisträger im Bereich Wirtschaftswissenschaften und darüber, warum deren Erkenntnisse über Innovation und schöpferische Zerstörung für die deutsche Wirtschaft genau im richtigen Moment kommen.
31 Minuten
Diese Folge hat mehr zu bieten, als die ersten Minuten vermuten lassen. Chefvolkswirt Carsten Brzeski spricht mit Sebastian Franke über die Dauerkrise in Frankreich – und warum Deutschland dabei keineswegs in Schadenfreude verfallen sollte. Doch damit nicht genug: Es kommt zum Wiedersehen mit dem absoluten Lieblingsgast des Podcasts – Ulf Schmücker aus dem Corporate Sales Team der ING. Gemeinsam mit Franziska Biehl diskutieren die drei, wie das aktuell hohe Maß an Unsicherheit die Märkte beeinflusst, welche Rolle Transformation spielt und welche persönlichen Highlights Ulf aus den vergangenen Jahrzehnten mitgenommen hat.
25 Minuten
In den USA haben zahlreiche Bundesbehörden die Arbeit eingestellt. Weil der Kongress nicht rechtzeitig einen neuen Haushalt beschlossen hat, fehlt nun die Grundlage dafür, Geld auszugeben und Mitarbeiter zu bezahlen. Ein solcher „government shutdown“ ist dort nicht so ungewöhnlich und kommt alle paar Jahre vor – aber wie „business as usual“ fühlt sich die aktuelle Ausgabe trotzdem nicht an. Wir sprechen außerdem über mögliche Auswirkungen auf den US-Dollar – und somit indirekt auf den Euro und die hiesige Inflation.
24 Minuten
Der Sommer ist vorbei, die gute Laune auch – das scheint zumindest für Deutschlands Chefetagen zu gelten. Deutschlands prominentester Frühindikator hat seinen zuletzt ohnehin schwer nachvollziehbaren Aufwärtstrend aufgegeben. Im Gespräch mit Sebastian Franke erklärt Franziska Biehl, warum sich Optimismus nicht dauerhaft auf Vorschuss halten lässt. Außerdem sprechen unsere Ökonomen über die anhaltend schwache Verbraucherstimmung, über Zinsentwicklung und Unsicherheit – und darüber, was all das für die Entwicklung am deutschen Immobilienmarkt bedeuten dürfte. 
22 Minuten
All eyes on the Fed – wie erwartet hat die Fed die Zinsen in dieser Woche zum ersten Mal in diesem Jahr gesenkt. Grund dafür war nicht etwa politischer Druck, sondern vor allem der sich abschwächende Arbeitsmarkt. Im Gespräch mit Moritz Manthey erklärt Franziska Biehl, wie es auf der anderen Seite des Atlantiks von nun an geldpolitisch weitergehen dürfte. Außerdem öffnen unsere Ökonomen die Tore und erlauben einen Blick hinter die volkswirtschaftlichen Kulissen. 
26 Minuten
Die Europäische Zentralbank will ihren „good place“ nicht verlassen

Nach der Ratssitzung im Juni hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde verkündet, dass sich die EZB mit dem aktuellen Dreiklang von Leitzinsen, Wachstum und Inflation „in a good place“ befinde. Und auch, wenn Lagarde die Handlungsbereitschaft der EZB betont, diesen „good place“ nötigenfalls auch mit Zinsschritten zu verteidigen, bleiben die Leitzinsen nach der aktuellen Ratssitzung unverändert. Das war allgemein so erwartet worden, auch wenn Carsten Brzeski im Gespräch mit Sebastian Franke immer noch der Meinung ist, dass es auch Gründe für eine weitere Zinssenkung gegeben hätte. Und auch für die Zukunft will er nicht ausschließen, dass die EZB doch noch zum Handeln gezwungen sein könnte, wenn sich die Dynamik bei Wachstum und Inflation schwächer zeigen sollte als gedacht.
26 Minuten
Zum ersten Mal seit Jahresbeginn zieht die Preissteigerungsrate wieder an. Und zum ersten Mal seit 10 Jahren hat die Zahl der Arbeitslosen hierzulande wieder die 3-Millionen-Marke erreicht. Carsten Brzeski ist aber der Meinung, dass nur eine dieser beiden Entwicklungen von Dauer sein wird – welche, das verrät er im Gespräch mit Sebastian Franke. Außerdem blicken wir auf die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank in der kommenden Woche und darauf, welche Rolle dabei die festgefahrene politische Situation in Frankreich spielen wird.
25 Minuten
Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung kannten noch bis in die 2010er Jahre nur eine Richtung: abwärts. Dass Deutschland schrumpfen würde, galt als ausgemacht. Es kam aber anders – tatsächlich lebten hierzulande noch nie mehr Menschen als derzeit. Wie es dazu kam und was das vor allem für die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung bedeutet, darüber sprechen Moritz Manthey und Sebastian Franke in Folge 319 unseres Podcasts. Außerdem geht es um die Diskrepanz zwischen enttäuschenden BIP-Zahlen und optimistischen Stimmungsindikatoren.
23 Minuten
Während sich zu Beginn der Woche Europas politische Elite im Oval Office von Donald Trump versammelte, um an der Seite von Präsident Selenskyj für Frieden in der Ukraine zu kämpfen, trifft sich die geldpolitische Prominenz zum Ende der Woche im Rahmen des Jackson Hole Symposiums, um über die Zukunft der Geldpolitik zu diskutieren. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, welche Signale der Fed-Vorsitzende Powell während seiner letzten Jackson-Hole-Rede senden dürfte und ob eine Abrechnung mit Präsident Trump erwartet werden darf. Außerdem werfen unsere Ökonomen einen Blick auf die EZB und die kippende Zinssenkungswahrscheinlichkeit in der Eurozone.
27 Minuten
In den USA nimmt der politische Druck auf Institutionen und Unternehmen weiter zu – sicher sein dürften fürs Erste allerdings die für die Erhebung des Verbraucherpreisindex zuständigen Statistiker. Denn auf den ersten Blick sieht es bei der US-Inflation für Juli nicht nach dramatischen Zoll-bedingten Preissteigerungen aus. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, warum man sich hier aber noch nicht zu früh freuen sollte, und warum der Weg für die nächste Zinssenkung der Fed im September dennoch geebnet ist. Außerdem ziehen unsere Ökonomen eine Bilanz der ersten 100 Tage Friedrich Merz – und geben ihm für echte Veränderung lieber noch weitere 100 Tage Zeit.
23 Minuten
Im Zuge der Veröffentlichung schwacher Daten zur deutschen Industrieproduktion im Juni wurde auch der Mai-Wert deutlich nach unten revidiert. Hoffnungen, dass das „Frontloading“ im ersten Quartal auch mit den Anfängen einer zyklischen Erholung einherging, haben sich damit erst einmal zerschlagen. Carsten Brzeski und Sebastian Franke sprechen aber nicht nur über die deutsche Wirtschaft, sondern auch über eine gefährliche Entwicklung im Hinblick auf die Verlässlichkeit von US-Wirtschaftsdaten und über die Ergebnisse unserer jüngsten Verbraucherumfrage.
19 Minuten
Die Fed lässt den Leitzins erneut unangetastet – womit US-Präsident Trumps Angriffe auf den Fed-Vorsitzenden Powell wohl erstmal nicht abreißen dürften. Doch wie unabhängig ist die US-Notenbank wirklich und wie schneidet im Vergleich die EZB ab? Auf unserer Seite des Atlantiks hieß es statt Zinsentscheid in dieser Woche: Daten, Daten, Daten. Franziska Biehl erklärt im Gespräch mit Moritz Manthey, welche Rolle Trump für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im zweiten Quartal gespielt hat, ob der Blick nach vorn wirklich so optimistisch ist wie die jüngsten Frühindikatoren implizieren und welche Richtung die Inflation in den vor uns liegenden Monaten einschlagen wird.