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Carsten's Corner Archiv

375 Episoden
20 Minuten
Die Spannung vor der EZB-Sitzung im April war groß. Würde sich die EZB der Masse anderer großer und kleinerer Zentralbanken anschließen und die Geldpolitik schneller normalisieren oder sogar die Zinsen erhöhen? Oder würde sie mit ihrem schrittweisen Ansatz fortfahren? Erst einmal bleibt die EZB ihrem vorsichtigen Normalisierungspfad treu. Was das für die kommenden Monate bedeutet, warum uns 2023 schon wieder Zinssenkungen bevorstehen und warum die Präsidentschaftswahl in Frankreich Märkte und Wirtschaft noch stärker erzittern lassen dürfte, beantwortet Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Inga Fechner.
22 Minuten
Die Wirtschaftsdaten zeichnen aktuell noch ein Bild des starken Wachstums, das wir hätten sehen können. Doch die wirtschaftlichen Aussichten haben sich verschlechtert. Warum dies nicht nur kurzfristig der Fall ist, sondern der Krieg in der Ukraine ein größerer Gamechanger für die deutsche Wirtschaft sein wird, als es die Corona-Pandemie jemals war, erklärt unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl. Außerdem sprechen die beiden über die bevorstehende EZB-Ratssitzung und unsere Ökonomen sind sich einig: aufgrund des aktuellen Stagflationsrisikos möchten beide nicht in der Haut der Zentralbanker stecken.
29 Minuten
Eine Inflationsrate auf 40-Jahres-Hoch wäre normalerweise ein guter Zeitpunkt für eine Zentralbank, die geldpolitischen Zügel anzuziehen. Die Gründe für die derzeitigen Preissteigerungen entziehen sich aber dem Einfluss der EZB – und neben drohender Energieknappheit, Lieferkettenstörungen und Fachkräftemangel kann die Wirtschaft keine neue Baustelle in Form verschlechterter Finanzierungsbedingungen gebrauchen. Und wie sieht es eigentlich mit den Folgen für den Arbeitsmarkt aus? Das und mehr besprechen Carsten Brzeski und Sebastian Franke.
19 Minuten
Der Krieg in der Ukraine wird die Wirtschaft Deutschlands über vier Kanäle treffen – Handelsbeschränkungen und neue Lieferkettenprobleme stellen zwei dieser Kanäle dar. Inga Fechner und Franziska Biehl sprechen über neue Rohstoffknappheiten, die langfristigen Auswirkungen auf den Welthandel und darüber, wie der Krieg den Trend der Deglobalisierung verstärken dürfte. Außerdem sprechen unsere Ökonominnen über das in dieser Woche von der Koalition beschlossene Energieentlastungspaket für Haushalte sowie über die grüne Transformation, die nun einen zusätzlichen Schub erhält.
26 Minuten
Das wirtschaftliche Geschehen steht weiterhin im Schatten des Kriegs in der Ukraine – vor allem in Europa. Während sich die Europäische Zentralbank noch zurückhält, erhöhen die US-Fed und die Bank of England die Leitzinsen. Unsicherheit ist aber auch dort das bestimmende Thema. Franziska Biehl und Sebastian Franke fragen sich außerdem, ob die derzeit diskutierten Tankrabatte die richtige Maßnahme sind, um die Verbraucher in Sachen Energiekosten zu unterstützen.
32 Minuten
Bei der EZB wird weiterhin auf dem Pfad der geldpolitischen Normalisierung gewandert – im Vergleich zum Dezember hat sich das Tempo sogar etwas beschleunigt. Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, warum die EZB die Zinsen trotz Stagflationsrisiko noch in diesem Jahr zum ersten Mal erhöhen könnte. Außerdem sprechen unsere Ökonomen über die weiteren Sanktionen gegen Russland, die die westliche Welt in Reaktion auf den anhaltenden Krieg in der Ukraine in den vergangenen zwei Wochen verhängt hat.
18 Minuten
Die Lage in der Ukraine bleibt dramatisch. Die deutsche Regierung reagiert unter anderem mit einer dauerhaft geplanten Erhöhung der Verteidigungsausgaben und der Einrichtung eines Sondervermögens gegen den Investitionsstau bei der Bundeswehr. Inga Fechner und Sebastian Franke ordnen dies ein. Themen in dieser Folge sind außerdem die Energiepreise, der Arbeitsmarkt und die EZB-Ratssitzung der kommenden Woche. Den in der Folge angesprochenen Chart zu den Verteidigungsausgaben gibts hier: https://www.ing.de/ueber-uns/presse/carsten-brzeskis-blog/chart-of-the-week-2022-03-04-zeitenwende/
22 Minuten
Die Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine sorgte in dieser Woche für Reaktionen weit über die Grenzen Europas hinaus. Nicht nur die globalen Finanzmärkte reagierten auf die erhöhte Unsicherheit, auch Staaten traten geschlossen auf und brachten weitreichende Sanktionen auf den Weg. Aber war das wirklich schon „whatever it takes“? Chefvolkswirt Carsten Brzeski ordnet die Maßnahmen im Gespräch mit Franziska Biehl gesamtwirtschaftlich ein und erklärt, weshalb die deutsche Wirtschaft einer Stagflation noch entgehen könnte und die EZB nun besonders viel Wert auf gute Kommunikation legen sollte.
23 Minuten
Die Zinswende steht vor der Tür. Startet die US-Notenbank im März mit einer Erhöhung von 25 oder 50 Basispunkten? Welche Faktoren beeinflussen die Entscheidung und was sind die Hauptreiber der Inflation in den USA? Über die Notenbanken, aktuelle Bewegungen an den Märkten, Klimabestrebungen und grüne Finanzprodukte reden Ulf Schmücker aus dem Corporate Sales Team der ING und Inga Fechner in dieser Folge unseres Podcasts.
22 Minuten
Aktuell berichten so viele Unternehmen wie nie zuvor, dass Personalmangel die Produktion limitiert. Doch etwas ist anders als vor der Krise: Lohnerhöhungen werden zum Gegensteuern eingesetzt. Um dem Fachkräftemangel ein für alle Mal zu begegnen, braucht es allerdings mehr. Unsere Ökonominnen Inga Fechner und Franziska Biehl erklären: langfristig werden unter anderem Automatisierung und Umschulung dazu beitragen müssen, dass Deutschland dem Fachkräftemangel endlich den Laufpass geben kann. Außerdem: wie mit dem European Chips Act die Halbleiterproduktion in der EU angekurbelt werden soll.
25 Minuten
Nicht viel ist passiert auf der EZB-Ratssitzung in dieser Woche – so könnte man zumindest denken, denn neue Maßnahmen wurden nicht beschlossen und auch die Pressemitteilung griff 1:1 auf die Formulierungen aus dem Dezember zurück. Wieso dieser Eindruck trügen könnte, warum die Gegner der ultralockeren Geldpolitik derzeit Genugtuung verspüren dürften und welche Rolle das „institutionelle Gedächtnis“ der EZB für die aktuelle Geldpolitik spielt, bespricht Carsten Brzeski mit Sebastian Franke in der aktuellen Folge unseres Podcasts.
22 Minuten
Die US-Notenbank Federal Reserve ist fest entschlossen, die Zinsen zu erhöhen und signalisiert eine erste Zinserhöhung im März 2022. Und das ist längst nicht alles: Bei jeder weiteren kommenden Sitzung könnte die Fed an der Zinsschraube drehen. Die anfängliche Entspannung an den Märkten schlug ins Gegenteil um. Wird die Fed zu aggressiv? Im Gespräch mit Inga Fechner ordnet Chefvolkswirt Carsten Brzeski die Entscheidung der US-Zentralbank ein. Themen außerdem: Reduktion der Bilanzsumme statt Zinserhöhung, Sequencing und deutsche Konjunkturdaten. Die Analyse zum Anleihekaufprogramm und zur Bilanzsumme der EZB gibt’s hier: https://think.ing.com/articles/rate-hikes-vs-quantitative-tightening-the-ecbs-trade-offs/
21 Minuten
Erst zu niedrig, jetzt zu hoch – ein „genau richtig“ gab es bei der Inflation in den vergangenen Jahren nicht. In Zukunft gibt es Faktoren, die die Inflation strukturell höher liegen lassen werden, so wie es in der Vergangenheit disinflationäre Faktoren gab, die die Bemühungen der Notenbanken konterkarierten. Und die beste Geldpolitik der Welt könnte an diesen Faktoren nichts ändern. Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, warum wir Notenbanken dennoch brauchen. Zentralbanken sind sicherlich kein Auslaufmodell und auch in Zukunft werden sie eine größere Rolle als das Gelddrucken übernehmen - vielleicht brauchen sie nur ein Facelift.
30 Minuten
Frisch zurück aus der Winterpause und schon wieder für unser Publikum im Einsatz: Im Gespräch mit Sebastian Franke blickt Carsten Brzeski natürlich wieder auf den Themenkomplex Inflation. Aber auch um die Neubesetzung des Präsidentenpostens bei der Bundesbank geht es bei Carsten’s Corner. Wird im Hinblick auf die Positionierung zur EZB-Geldpolitik das Leben für Joachim Nagel ebenso schwer wie für seinen Vorgänger Jens Weidmann?
20 Minuten
Kurz vor Jahresende wechseln einige Zentralbanken noch einmal die Seiten – und die Spieltaktik. Was die Inflation betrifft, hat die Fed sich vollständig aus dem Team „vorübergehend“ zurückgezogen und schickt ihre Mitglieder nun in Farben der „Permanenten“ aufs Spielfeld. Die Bank of England hingegen setzt auf den Überraschungsfaktor und erhöhte den Leitzins in dieser Woche zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie. Und die EZB? In Frankfurt blieb man zwar gewohnt undurchsichtig und ließ sich nicht zu tief in die Karten blicken, allerdings wurde sich auch hier von der lockeren Geldpolitik als Extremsport verabschiedet. In unserer letzten Folge des Jahres 2021 analysiert Chefvolkswirt Carsten Brzeski die dieswöchigen Zentralbanksitzungen im Gespräch mit Franziska Biehl und erklärt, was uns das Jahr 2022 von geldpolitischer Seite bringen wird.