Carsten's Corner Archiv
375 Episoden
20 Minuten
Wer sich für die wirtschaftlichen Aussichten interessiert und dabei nicht nur auf altbekannte Frühindikatoren schauen möchte, könnte in Zukunft auch darauf achten, wie viele Lippenstifte über die Theke gehen. Oder aber, der Blick wandert zum Kapitalmarkt. Denn weist die Differenz zwischen lang- und kurzfristigen Kapitalmarktzinsen ein negatives Vorzeichen auf, ist das ein verlässlicher Indikator für eine ins Haus stehende Rezession, wie unsere Ökonomen Sebastian Franke und Franziska Biehl erklären.
21 Minuten
Von schlechten Tagen für Schwarzmaler, zu schlechten Tagen für Taubenliebhaber. In der letzten Woche überraschten die Wachstumszahlen für das dritte Quartal positiv, ausgerechnet der private Konsum könnte der Treiber gewesen sein. Doch wie unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt, bedeutet das nicht, dass die Aussichten für die Wintermonate sich gebessert haben. Außerdem sprechen unsere Ökonomen über das Treffen der US-Notenbank, der Fed, in dieser Woche. Dort konnte man für einen kurzen Moment Tauben gurren hören – doch die Falken waren lauter.
24 Minuten
Nach Jahren äußerst lockerer Geldpolitik hat die Europäische Zentralbank zuletzt die Zinsen so schnell erhöht wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte. Was sind die Gründe dafür, was sind die Auswirkungen und wie geht es weiter? Und warum befindet sich trotz dieser „geldpolitischen Normalisierung“ der Außenwert des Euro weiterhin im Sinkflug? Darüber sprechen Carsten Brzeski und Sebastian Franke in der neuesten Folge unseres Podcasts.
23 Minuten
Hohe Inflation, Energiekrise, schlechte Konjunkturaussichten und aggressive Zentralbanken – nicht nur uns Ökonomen, sondern auch die Finanzmärkte treiben die Entwicklungen der vergangenen und die Aussichten auf die vor uns liegenden Monate um. Zusammen mit Lieblingsgast des Podcasts, Ulf Schmücker aus dem Corporate Sales Team der ING, spricht unsere Ökonomin Franziska Biehl über volatile und davonrennende Märkte, die grüne Transformation und die bevorstehende EZB-Ratssitzung.
24 Minuten
Gut ein Jahrzehnt lang hat die Europäische Zentralbank – wie auch ihre Gegenparts in anderen Teilen der Welt – reichlich Liquidität in die Märkte gepumpt. Dieses Geld ist immer noch da und kann nun von Banken wieder zu positiven Zinssätzen bei der Notenbank geparkt werden. Was das für die EZB bedeutet und wie sie damit umgehen könnte ist ebenso Thema dieser Folge wie die jüngsten Zahlen zur industriellen Produktion in Deutschland und der Eurozone.
34 Minuten
Gibt es doch Licht in der Dunkelheit? Mittlerweile geht auch die Bundesregierung von einer Rezession im nächsten Jahr aus. Die Hiobsbotschaften aus der deutschen und europäischen Konjunktur werden nicht weniger. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski versucht im Gespräch mit Martin Kohlbeck von unserem Business Banking herauszufinden, wie es dabei dem wirklichen Rückgrat der deutschen Industrie geht: dem Mittelstand. Kleiner Spoiler-Alarm: es gibt Licht im Dunkeln.
23 Minuten
Großbritannien in der Krise, eine neue Regierung in Italien, weitere Zinsschritte der EZB trotz immer stärker werdender Rezessionsgefahr – die Stimmung an den Märkten ist düster. Chefvolkswirt Carsten Brzeski ordnet die aktuellen Geschehnisse im Gespräch mit Inga Fechner ein. Außerdem: Warum die Zweifel an der Schuldentragfähigkeit zurück sind, ob Banken Krisengewinner der EZB-Politik sind und unsere neuen Prognosen zur EZB-Zinspolitik.
20 Minuten
Fachkräfte fehlen an allen Ecken und Enden. Warum also nicht einen Roboter als Kollegen einstellen, um dem Arbeitskräftemangel ein Ende zu bereiten? Doch kann die voranschreitende Automatisierung am Arbeitsmarkt wirklich dazu beitragen, dass der Fachkräftemangel sich relativiert? Unsere Ökonominnen Inga Fechner und Franziska Biehl sprechen über die neuesten Ergebnisse Ihrer Studie: www.ing.de/ueber-uns/presse/carsten-brzeskis-blog/chart-of-the-week-kollege-roboter-loesung-des-fachkraeftemangels/
22 Minuten
Während der Pandemie sind die Ersparnisse der Deutschen deutlich angestiegen – doch das wird nicht helfen, um die gestiegenen Kosten zu kompensieren und den privaten Konsum zu stützen. Denn die Extraersparnisse aus Lockdownzeiten sind bereits aufgebraucht. Über die Ersparnisse, ob die Entlastungspakete der Bundesregierung die Lebenshaltungskostenkrise abfedern können und über die Pläne der Europäischen Kommission zur Bekämpfung der Energiekrise sprechen unsere Ökonominnen Inga Fechner und Franziska Biehl.
23 Minuten
Mit der größten Zinserhöhung ihrer Geschichte will die Europäische Zentralbank ein Zeichen setzen und sich als glaubwürdige Inflationsbekämpferin präsentieren. Aber können die gestern beschlossenen 75 Basispunkte wirklich etwas gegen die derzeitigen Preissteigerungen ausrichten? Und gehen die Währungshüter nicht das Risiko ein, eine beginnende Rezession noch zu verschärfen? Im Gespräch mit Sebastian Franke erläutert Carsten Brzeski die Denkweise der EZB, die hinter dieser Entscheidung steht, und schätzt die Auswirkungen des Zinsschritts ein.
21 Minuten
Wenn geldpolitische Tauben schweigen, sind die geldpolitischen Falken noch lauter zu hören – und schüren die Erwartung an eine stärkere Einengung der Geldpolitik seitens der EZB. Auf dem Jackson Hole Symposium in der vergangenen Woche wurde deutlich: das restriktive Lager der geldpolitischen Prominenz ist auch trotz drohender Rezession gewillt die Zinsen weiter zu erhöhen. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, was wir auf der EZB-Sitzung in der kommenden Woche erwarten dürfen. Und für alle, die zwischen Energiekrise, Inflation und Zinswende etwas Positivität vertragen können: unsere Ökonomen haben heute sogar aufmunternde Wirtschaftsdaten im Gepäck.
21 Minuten
Der Krieg in der Ukraine hat uns unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich vor Augen geführt. Kohlekraftwerke werden wieder hochgefahren, um die Energieversorgung zu stabilisieren. Doch niedrige Wasserstände, Hitzewellen und Dürre erschweren die Energieproduktion und machen der Wirtschaft zu schaffen. Sollten Klimaschutzmaßnahmen dennoch Vorrang haben, auch wenn sie zu Lasten des Wirtschaftswachstums gehen? Darüber unterhalten sich unsere Volkswirte Sebastian Franke und Inga Fechner in Folge 169. Alle Ergebnisse zur Umfrage „Nachhaltigkeit statt Wachstum?“ finden Sie hier: https://www.ing.de/ueber-uns/presse/carsten-brzeskis-blog/chart-of-the-week-2022-08-12-nachhaltigkeit-statt-wachstum-die-deutschen-sagen-ja/
22 Minuten
Aktuell braucht man beide Hände, um die verschiedenen Krisen zu zählen, denen die deutsche Wirtschaft ausgesetzt ist. Hohe Gaspreise und geopolitische Spannungen sind nur ein Teil des uns aktuell gebotenen Dramatik-Kaleidoskops. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erläutert im Gespräch mit Franziska Biehl, wo er ansetzen würde, um die Verbraucher gezielt zu entlasten und welche langfristigen Auswirkungen noch auf das Geschäftsmodell Deutschlands zukommen. Außerdem sprechen die beiden über das Wetter. Aber keine Sorge: unsere Ökonomen lassen uns nicht an schlechtem Small-Talk teilhaben – Gespräche über Hitze und Trockenheit haben zurzeit definitiv mehr Tiefgang als die meisten Wasserstraßen.
24 Minuten
Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski ist aus den wohlverdienten Ferien zurück – aber richtig Urlaub vom Job hat man als Volkswirt nicht. Tourismus zurück auf Vorkrisenniveau, dafür Fachkräftemangel im Dienstleistungssektor und geringe private Konsumausgaben konnte er in Österreich beobachten. Die wirtschaftlichen Aussichten sind also auch live und in Farbe alles andere als rosig. Im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt er außerdem, warum aktuell recht behält, wer schwarzmalt, und weshalb Naivität schon lange nicht mehr angebracht ist. Sowohl im Hinblick auf geopolitische Ereignisse, wie die sich jüngst verschärfende Situation zwischen China und Taiwan, als auch auf die Inflation.
20 Minuten
Wer sich noch nicht entschieden hat, wo der Sommerurlaub in diesem Jahr verbracht werden soll, sollte sich dringend einmal mit unseren Ökonominnen austauschen. Von Inga Fechner und Franziska Biehl gibt es eine Reiseberatung nach Volkswirtinnen-Art. Außerdem sprechen die beiden über die während der Pandemie entstandenen Ersparnisse und warum diese nicht aufgewendet werden, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten zu kompensieren.