Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Carsten's Corner Archiv

375 Episoden
22 Minuten
An den Finanzmärkten schaut man auf langfristige Zinsen – aber das Gedächtnis ist oft kurz. Und so herrscht dort nur wenige Tage nach den terroristischen Angriffen auf Israel wieder weitgehend „business as usual“. Aber welche ökonomischen Konsequenzen könnten die Ereignisse über einen gestiegenen Ölpreis hinaus haben? Das bespricht Carsten Brzeski mit Sebastian Franke. Außerdem schauen wir zurück auf die vorangegangene und voraus auf die anstehende Ratssitzung der Europäischen Zentralbank.
20 Minuten
Im Rennen um das innovativste Land der Eurozone landet Deutschland wieder nur im deutlich hinteren Mittelfeld – eine hohe Forschungsaktivität und viele Patentanmeldungen genügen nicht, um die alternde Gesellschaft und die unzureichende Versorgung mit schnellem Internet zu kaschieren. Inga Fechner und Franziska Biehl sprechen über die Ergebnisse des ING Deutschland Innovationsindex 2023 und über den Zusammenhang von Innovationsstärke und Wohlstand. Bei allen Anstrengungen der kommenden Jahre wird der Aspekt „Innovation“ ganz weit vorne stehen müssen.
23 Minuten
Wie kann ein Streik, der nur einen Bruchteil der US-amerikanischen Beschäftigten betrifft, so medienwirksam werden, dass wir ihm eine ganze Podcastfolge widmen? Ganz einfach, indem eine der Forderungen im Arbeitskampf eine Lohnerhöhung um stolze 40 Prozent ist. Inga Fechner und Franziska Biehl sprechen über die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen des Streiks der Autogewerkschaft UAW in den USA.
20 Minuten
Nach der EZB betonte nun in dieser Woche auch die US-amerikanische Zentralbank, die Fed, dass so bald nicht mit radikalen Zinssenkungen gerechnet werden sollte. Im Gegenteil, es könnte sogar noch eine Zinserhöhung anstehen in diesem Jahr. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, wieso die Währungshüter auf der anderen Seite des großen Teichs trotz strengerem geldpolitischem Kurs davon ausgehen, dass der Wirtschaft eine sanfte Landung gelingen dürfte – und warum sich diese Annahme ein wenig wie ein Besuch im Disneyland anfühlt.
25 Minuten
Nein, ganz so eindeutig kommunizierte die Europäische Zentralbank nicht, dass die gerade beschlossene Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte die letzte des aktuellen Zyklus sein würde. Aber auch wenn die EZB sich die Tür zu weiteren Zinsschritten einen Spalt weit offen lässt, ist unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski überzeugt, dass keine weitere Erhöhung folgen wird. Im Gespräch mit Sebastian Franke erklärt er, was ihn zu dieser Ansicht bringt und warum die EZB Diskussionen darüber vermeiden will, ob in absehbarer Zeit womöglich schon wieder Zinssenkungen ins Haus stehen.
25 Minuten
Die demnächst wieder anlaufenden Rückzahlungen von Studienkrediten sind laut Carsten Brzeski „der letzte Strohhalm“, an den sich Konjunkturpessimisten klammern, die eine Rezession in den USA schon lange vorhersagen und sie jetzt endlich heraufziehen sehen. Oder sind diese Belastungen für die US-Konsument*innen dann doch „the straw that broke the camel’s back“, fragt sich Sebastian Franke, und zwingen die größte Volkswirtschaft der Welt in die Knie, was Bankenkrise, Schuldengrenzendrama und Leitzinserhöhungen nicht schafften? Die Situation rund um die Studienkredite in den USA ist auch Thema unseres Charts der Woche: https://www.ing.de/ueber-uns/presse/carsten-brzeskis-blog/chart-of-the-week-2023-09-08-stuerzen-studienkredite-die-usa-in-die-rezession/
21 Minuten
Zinserhöhung, ja oder nein? Und wie stark wird der wirtschaftliche Abschwung werden? Ist Deutschland wieder „der kranke Mann Europas“? All diese Fragen beantwortet unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl. Dabei unterziehen unsere Ökonomen die deutsche Wirtschaft einem umfassenden Gesundheitscheck. Das Ergebnis: zu viele Krankheiten wurden in der Vergangenheit verschleppt. Homöopathie hilft da nicht mehr.
20 Minuten
Was ist eine faire Lotterie und warum wird man sie in der realen Welt wohl nie antreffen? Wie verhalten sich Bankvorteil und Ausschüttungsquote zueinander? Und warum sind Nullen nicht nur dann von Bedeutung, wenn sie hinter anderen Ziffern stehen? Franziska Biehl und Sebastian Franke werfen durch die ökonomische Brille einen Blick auf das Thema Glücksspiel und sprechen darüber, was Menschen dazu motiviert – obwohl doch jedem klar sein müsste, dass auf Dauer nur die Anbieter gewinnen.
20 Minuten
Frauen sind heutzutage am Arbeitsmarkt aktiver als noch vor 20 Jahren und auch der Anteil an hochgebildeten Frauen hat zuletzt deutlich zugenommen – wem das noch nicht als Argument reicht um den weiblichen Teil der Bevölkerung als den Wachstumsmarkt schlechthin im Konsumbereich zu betrachten, dem liefern unsere Ökonomen Sebastian Franke und Franziska Biehl noch ein paar kaufkräftige Argumente. 
29 Minuten
Die deutschen Verbraucher befürchten, dass wir auf absehbare Zeit mit hohen Inflationsraten leben müssen. Das wirkt sich auf das Sparverhalten aus – aber offenbar auch auf das Vertrauen in unser Wirtschaftssystem. Sebastian Franke und Carsten Brzeski sprechen über die jüngste ING-Studie, der zufolge eine Mehrheit der Deutschen sich für staatliche Preiskontrolle bei Grundbedürfnissen ausspricht. Die Studie zum Nachlesen finden Sie hier: https://www.ing.de/ueber-uns/presse/carsten-brzeskis-blog/chart-of-the-week-2023-08-11-ungewoehnliche-zeiten-ungewoehnliche-massnahmen/
23 Minuten
In den nächsten Jahren ist in Deutschland und in der Eurozone nicht mit einem Wachstumswunder zu rechnen – Stagnation ist das Wort der Stunde. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski hat zum Glück einen Plan. Besser gesagt eine Agenda. Im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt er, wie mit Planungssicherheit, Investitionsoffensive und der nötigen Aufbruchstimmung langfristig zurück zu Wirtschaftswachstum gefunden werden kann. Dabei schauen unsere Ökonomen auch in die USA, die, zumindest was die konjunkturelle Aufbruchstimmung betrifft, schon vieles richtig machen.
26 Minuten
Auf der jüngsten Ratssitzung der Europäischen Zentralbank wurde eine weitere Erhöhung der Leitzinsen um 25 Basispunkte beschlossen. Diese war vorab schon deutlich in Aussicht gestellt worden – keine Überraschungen also. Aber wie ist die Kommunikation der EZB im Hinblick auf die September-Sitzung zu deuten? Kommt der vorerst letzte Zinsschritt? Wird der Zinserhöhungszyklus für beendet erklärt? Oder legen die Währungshüter eine Pause ein, um die Auswirkungen ihrer Geldpolitik besser einschätzen zu können? Im Gespräch mit Sebastian Franke erklärt Carsten Brzeski, warum außer einer Zinssenkung fast alles denkbar ist. Näheres zur aktuellen Bank Lending Survey der EZB finden Sie auch in unserem Chart of the Week: https://www.ing.de/ueber-uns/presse/carsten-brzeskis-blog/chart-of-the-week-2023-07-28-schwache-investitionsaussichten-trotz-transformationsbemuehungen/
23 Minuten
So manche als negativ empfundene gesellschaftliche Entwicklung wird gerne „dem Kapitalismus“ oder „der Marktwirtschaft“ angelastet. Was ist das eine, was ist das andere? Was unterscheidet sie – und warum werden sie dennoch oft gleichgesetzt? Darüber und über diverse Kritik, die an Kapitalismus und/oder Marktwirtschaft oft vorgebracht wird, sprechen Franziska Biehl und Sebastian Franke in der aktuellen Folge unseres Podcasts.
20 Minuten
Haben bei der Halbzeitshow des Superbowls weltbekannte Künstlerinnen und Künstler ihren großen Auftritt, so sind es in unserer Halbzeitshow des Wirtschaftsjahres Zentralbanken, Volkswirtschaften und unsere Prognosen für die vor uns liegenden sechs Monate. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, warum man in der zweiten Jahreshälfte besser nicht auf ein Wirtschaftswunder hoffen, sondern mit einer sich bestenfalls seitwärts bewegenden Weltkonjunktur rechnen sollte.
21 Minuten
Die Inflation ist im Juni zwar leicht angestiegen, dass der disinflationäre Prozess, der vor einigen Monaten begonnen hat, nun schon wieder vorüber ist, bedeutet das aber nicht. Vielmehr ist von einer Sommerpause auszugehen, wie unsere Ökonomin Franziska Biehl im Gespräch mit Daniel Rohde erklärt. Außerdem sprechen die beiden über den konjunkturellen Realitätscheck, dem die deutsche Wirtschaft zuletzt unterzogen worden sein muss. Den jüngsten Frühindikatoren zufolge war der wirtschaftliche Aufschwung nämlich schon wieder vorüber, bevor er überhaupt begonnen hat.