Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft Archiv
396 Episoden
41 Minuten
Einige milliardenschwere deutsche Start-ups erheben schwere Vorwürfe gegen Google. Die Suchmaschine stehle Inhalte und Daten von seinen Partnern im Reisemarkt, um mit ihnen in Konkurrenz zu treten, schreiben die Chefs von GetYourGuide, Trivago, Flixbus, Omio und HomeToGo in einem Positionspapier. Ihr Verdacht: Der Konzern wolle die Reise-Start-ups mittelfristig aus dem Markt drängen. Dagegen wollen sie nun Kartellbeschwerde einreichen. Was hinter dieser Attacke steckt, diskutiert GetYourGuide-CEO Johannes Reck im Podcast Handelsblatt Disrupt. Im Anschluss daran erklären Handelsblatt-Korrespondenten aus New York, Peking und Düsseldorf, welche Technologien und Trends im zweiten Halbjahr 2020 wichtig werden. Dazu auch ein Gespräch mit Oliver Heyden von dem Medienbeobachtungsinstitut Pressrelations, der für seinen Report First Signals ebenfalls nach neuen Trends forscht. — Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
50 Minuten
Die Idee für Celonis kam Bastian Nominacher und ein paar Studienfreunden noch an der Uni. Heute ist das junge Technologieunternehmen 2,5 Milliarden Dollar wert. Und die Algorithmen der Firma helfen weltweit agierenden Konzernen dabei, ihre Geschäftsprozesse in Echtzeit zu überwachen und ihre Datenmassen besser zu verstehen. Damit ist Celonis zu einem der schnellstwachsenden Technologieunternehmen der Welt geworden, für das sich längst auch internationale Investoren interessieren. Welche Pläne das Start-up hat, erklärt Celonis Co-CEO Nominacher bei Handelsblatt Disrupt. Außerdem analysieren diese Woche bei Handelsblatt Disrupt unsere Korrespondenten aus Washington, Peking und dem Silicon Valley den Vorstoß von US-Präsident Donald Trump, den Videodienst TikTok in den USA zu verbieten. —- Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
41 Minuten
Die Coronakrise hat die schwerste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Aber wie geht es danach weiter? Welche Unternehmen kommen am besten durch die Krise? Wie verändert Corona die Technologiewelt? Und vor allem: Welche Eigenschaften brauchen sie, um die Rezession schnell hinter sich zu lassen? Darüber spricht BCG-Deutschlandchef Matthias Tauber diese Woche im Podcast Handelsblatt Disrupt. Außerdem berichtet Handelsblatt-Technologiereporter Alexander Demling über den Auftritt der CEOs von Google, Apple, Facebook und Amazon vor dem amerikanischen Kongress - und welche Folgen die Aussagen für die Debatte über die Macht der Tech-Konzerne haben werden. —- Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
53 Minuten
Hat es in Deutschland durch Corona einen Digitalisierungsschub gegeben? Eine “Zwangsdigitalisierung”, wie einige meinen? Oder hat die Krise vor allem die digitalen Defizite offengelegt? Der Buchautor und Gründer der Digitalagentur SinnerSchrader, Matthias Schrader, hat da eine klare Meinung: Deutschlands digitale Rückständigkeit habe eine lange Geschichte: Schon seit 2001 befinde sich das Land in einem digitalen Lockdown. “Daran hat auch Corona nichts geändert“, sagt er im Podcast Handelsblatt Disrupt. Dennoch sieht er auch Chancen für erfolgreiche digitale Ideen aus Deutschland. Außerdem im Podcast: Ein Gespräch mit dem Präsidenten des Handelsblatt Research Institute Bert Rürup über die wirtschaftlichen Aussichten für die nächsten Monate. Und ein Blick auf die Aktien amerikanischer Technologiekonzerne, die immer neue Rekordwerte erreichen. Handelsblatt-Korrespondentin Astrid Dörner hält die Vergleiche einiger Experten mit der New Economy-Blase für verfrüht. Ihr Urteil: Die Bedeutung der Konzerne für die Realwirtschaft sei heute wesentlich größer als damals. Die Rally wird wohl noch eine ganze Weile anhalten. —- Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
51 Minuten
Der Pharma- und Technologiekonzern Merck setzt seit Jahren auf technologische Megatrends: Biotech, Medizintechnik - aber auch Grundstoffe für innovative Oberflächen, Displays - und Chips. Dafür hat sich das Unternehmen immer wieder stark gewandelt, Firmen gekauft und Unternehmensteile abgestoßen. Der CEO des Pharma- und Technologieunternehmens Merck, Stefan Oschmann, hat diesen Wandel vorangetrieben. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht Oschmann über die wichtigsten Technologien der nächsten Jahre, den milliardenschweren Risikokapitalfonds, den Merck mit anderen Konzernen aufgelegt hat und die Gefahr durch multiresistente Erreger. Kurz zu Wort kommt auch der Münchner Forscher Stephan Sieber, der dieses Jahr den mit einer Million Euro dotierten “Future Insight Prize” von Merck verliehen bekommt. Sieber arbeitet an neuartigen Antibiotika, die dabei helfen sollen, die von Oschmann befürchtete Gesundheitskrise zu verhindern. Außerdem im Podcast: Ein Gespräch mit Handelsblatt-Technologiereporterin über das Phänomen, dass Videokonferenzen müde machen - und wie Psychologen diese “Zoom Fatigue” erklären. —- Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
41 Minuten
Der Ökonom und Unternehmer Andreas Barthelmess macht sich Sorgen - über die Zukunft Europas, die Folgen der Digitalisierung - und die immer mächtigeren digitalen Monopole. Darüber hat er ein Buch mit dem Titel „Die große Zerstörung“ geschrieben. Darin beschreibt er die Folgen der Digitalisierung für die Wirtschaft - und für unser aller Leben. Mit wirtschaftlichen Zusammenhängen kennt er sich aus: Barthelmess war unter anderem für die Unternehmensberatung Roland Berger und die Vereinten Nationen tätig und Erfahrung als Gründer, Angel Investor, und Geschäftsführer bei Tech-Unternehmen gesammelt. Außerdem bei Handelsblatt Disrupt: Ein Gespräch mit Handelsblatt-Tech-Reporter Stephan Scheuer über die Abhängigkeit der Telekom von dem chinesischen Technologiekonzern Huawei. — Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
35 Minuten
Der Österreicher Gerald Reischl hat zahlreiche Bücher über Sicherheit im digitalen Zeitalter geschrieben, jahrelang als Journalist gearbeitet - und ist später zu einem Platinenhersteller gewechselt. Er kennt sich also aus in der digitalen Welt. Und er macht sich Sorgen. Die hat er in seinem neuesten Buch („Internet of Crimes“) aufgeschrieben. Bei Handelsblatt Disrupt erklärt er, welche Fehler Privatanwender im Umgang mit dem Internet machen, warum Flugzeuge und Schiffe immer öfter von Hackern angegriffen werden - und welche digitalen Gefahren er für das Gesundheitssystem sieht. Außerdem hat sich Handelsblatt Tech-Reporterin Larissa Holzki mit der Frage befasst, ob in der Krise mehr gegründet wird. Die neuesten Zahlen dazu erläutert sie im Podcast. Und am Ende erklärt der Gründer des Sozialunternehmens Project Together, Philipp von der Wippel, was er mit seinem Unternehmen vorhat und wie es ihm gelungen ist, mehrere Millionen bei Unterstützern einzusammeln. — Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
45 Minuten
Als Anne Kjær Bathel im Herbst 2015 mit Menschen in Flüchtlingsunterkünften sprach, hatten viele von ihnen vor allem einen Wunsch: Zu arbeiten. Gleichzeitig ist sie bestens in die IT-Szene vernetzt - und kennt die Not vieler Unternehmen, IT-Fachleute zu finden. Da dachte sie: Daraus lässt sich etwas machen und gründete 2015 die ReDI School of Digital Integration in Berlin und München, wo Flüchtlinge zu IT-Fachleuten weitergebildet werden. Dafür hat sie mittlerweile Unterstützung vieler prominenter Unternehmen und Stiftungen, darunter der Softwarekonzern Microsoft und der Netzwerkgigant Cisco. Welche Karrieren dadurch entstehen und wie sie in ein paar Jahren 10.000 Menschen pro Jahr ausbilden will, erklärt Bathel im Podcast Handelsblatt Disrupt. Im Anschluss daran ein Gespräch mit Handelsblatt-Korrespondentin Dana Heide in Peking über das Corona-App-Chaos in China. Und am Ende erklärt der Chef der Initiative Maschinenraum, Tobias Rappers, wie er Mittelständler und Familienunternehmen zusammenbringt, um ihnen durch die digitale Transformation zu helfen. — Geben Sie uns Feedback! Hier geht's zur Podcast-Umfrage: https://bit.ly/2zwWRnl Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
59 Minuten
Er war 17 Jahre bei der Polizei und später als oberster Verhandlungsführer beim Innenministerium. Dabei hat Matthias Schranner in den heikelsten Situationen mit Geiselnehmern und Erpressern verhandelt. Seine Erfahrung aus dieser Zeit nutzt er heute, um internationale Organisationen, Konzerne und CEOs in Sachen Verhandlungsstrategie zu beraten. Dafür hat er das Schranner Negotiation Institute gegründet. Im Podcast erklärt der Ex-Polizist, warum Politiker oft so schlecht darin sind, Deals zu machen, wie Unternehmer besser durch Investorengespräche kommen - und wie sich das Verhandeln in den nächsten Jahren durch neue Technologien verändern wird. Außerdem Bei Handelsblatt Disrupt: ein Gespräch mit Handelsblatt-Technologiereporter Stephan Scheuer über die Corona-App, die nach vielen Wochen Diskussion nun doch gestartet ist. Wir fragen uns, ob sie wirklich die beste Corona-Warn-App ist wie Kanzleramtsminister Helge Braun meint. — Geben Sie uns Feedback! Hier geht's zur Podcast-Umfrage: https://bit.ly/2zwWRnl Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
50 Minuten
Er hatte seine Ausbildung bei Siemens gemacht, wechselte dann zu dem US-Netzwerkgiganten Cisco - und kam schließlich als Vorstand zum Siemens-Konzern zurück: Heute leitet Cedrik Neike von Berlin aus unter anderem den Bereich Smart Infrastructure des Industriekonzerns. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht er über die Zukunft der vernetzten Städte, seine Vision der deutschen Industrie - und den Aufbau der neuen Siemensstadt in Berlin, einem 600-Millionen-Euro-Projekt, in dem der Konzern erforschen will, wie Mobilität, Leben und Arbeiten in Zukunft aussehen werden. Außerdem ein Gespräch mit dem Dänen Morten Strunge, dem CEO der Podcast-Plattform Podimo. Sein Unternehmen hat gerade eine neue Finanzierung von 15 Millionen Euro erhalten. Bei Handelsblatt Disrupt erklärt er, warum er dieses Geld zu großen Teilen in neue Inhalte steckt - und wie er es damit mit Apple Podcast und Spotify aufnehmen will. Er glaubt, dass Eigenproduktionen am Ende den Unterschied manchen werden. — Geben Sie uns Feedback! Hier geht's zur Podcast-Umfrage: https://bit.ly/2zwWRnl Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
53 Minuten
Andy von Bechtolsheim gehört zu den wichtigsten Technologiegründern im Silicon Valley. Er stammt aus Deutschland, hat unter anderem Sun Microsystems mit aufgebaut, war einer der ersten Investoren von Google - und hat mittlerweile in über 100 Start-ups investiert. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht von Bechtolsheim über die wichtigsten Technologietrends, den Tech-Wettstreit zwischen den USA und China. Und darüber, warum er als Multimilliardär immer noch jeden Tag zur Arbeit geht. Das Interview wurde bei einer Veranstaltung von Techfounders aufgezeichnet, dem Start-up-Accelerator des Münchner Gründerzentrums UnternehmerTUM. Trotz aller Klagen aus der Investorenszene gibt es sie noch, die guten Nachrichten: Dem Münchner Start-up-Investor Earlybird ist gerade ein Rekord-Exit gelungen. Das Portfolio-Unternehmen Peak Games wurde für 1,8 Milliarden Dollar von dem US-Spieleentwickler Zynga übernommen. Wie es dazu kam und was das alles bedeutet, das erklärt Eralybird-Mitgründer Hendrik Brandis. Und am Ende noch ein Gespräch mit Handelsblatt-Technologiereporterin Larissa Holzki, die sich mit den neuesten Trends auf dem Podcast-Markt auseinandergesetzt hat. Hier ein Link zum Essay “Digitaler Kolonialismus”: https://www.handelsblatt.com/technik/digitale-revolution/digitale-revolution-die-grossen-us-techkonzerne-betreiben-digitalen-kolonialismus/25880544.html — Geben Sie uns Feedback! Hier geht's zur Podcast-Umfrage: https://bit.ly/2zwWRnl Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
55 Minuten
Was kann man aus persönlichen Krisen lernen? Wie verändert sich die Arbeit von Führungskräften in der Coronakrise? Und auf welche Technologietrends setzen sie als Investoren? Das diskutieren diese Woche Im Podcast Handelsblatt Disrupt die beiden Juroren der TV-Show “Die Höhle der Löwen” Georg Kofler und Carsten Maschmeyer. Das Gespräch wurde bei einer Live-Diskussion der Handelsblatt-Serie “Managing Corona” aufgenommen. Zudem blicken wir diese Woche auf den deutschen Mittelstand und die digitalen Fähigkeiten von Familienunternehmen: Nadine Kammerlander, die Mittelstandsexpertin der WHU hat dazu gerade eine Studie veröffentlicht. Ihr Fazit: Familienunternehmen fehlt die Innovationskraft für die Nachkrisenzeit. Und wir schalten nach China, wo die Digitalisierung beim Wiederaufbau nach der Coronakrise eine besonders wichtige Rolle spielt. Was dort genau passiert und wie die chinesische Regierung vorgeht, erklärt Handelsblatt Korrespondentin Dana Heide. — Geben Sie uns Feedback! Hier geht's zur Podcast-Umfrage: https://bit.ly/2zwWRnl Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
49 Minuten
Was bedeutet die Coronakrise eigentlich für den Technologiestandort Europa? Was wird nach der Krise von den jungen Tech-Firmen übrig bleiben? Und wie schlagen sich die europäischen Tech-Unternehmen im Wettstreit mit ihren Rivalen in den USA und China? Diese Fragen diskutieren diese Woche bei Handelsblatt Disrupt der CEO des Technologie- und Pharmakonzerns Merck, Stefan Oschmann, und der Risikoinvestor Klaus Hommels. Beide haben ihre Schwerpunkte in völlig unterschiedlichen Technologiefeldern - und doch sind sie sich in ihrer Bestandsaufnahme schnell einig: Europa hat beste Chancen, nach Corona zu einem Technologie-Hotspot zu werden. Und beide haben ziemlich konkrete Ideen, wie das klappen kann. Dieser Podcast wurde im Rahmen einer virtuellen Diskussionsrunde der Technologiekonferenz DLD aufgezeichnet. Im Anschluss daran: Ein Gespräch mit Handelsblatt-Reporter Julian Olk über die wichtigsten Tech-Trends im Gesundheitswesen. Olk hat zusammen mit einigen KollegInnen einen neuen Newsletter über die Digitalisierung des Gesundheitswesens auf. Er heißt Handelsblatt Inside Digital Health und erscheint zwei Mal pro Woche mit exklusiven Recherchen und Analysen. Weitere Informationen gibt es hier: https://inside.handelsblatt.com/digital-health/. Julian Olk finden Sie bei LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/julian-olk-59b506127/) und bei Twitter (https://twitter.com/olk_julian). — Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
50 Minuten
Laut Ranglisten gehört Christian Angermayer zu den bekanntesten Investoren Europas. Er hat zahlreiche Unternehmen aufgebaut und mit seiner Investmentfirma Apeiron in viele weitere Start-ups in den Felder Biotech, Blockchain und Weltraumtechnik investiert. Angermayer setzt auf wilde Trends, er investiert zum Beispiel so viel wie kaum ein anderer in die Erforschung einer medizinischen Nutzung von psychedelischen Drogen, um damit unter anderem Depressionen zu heilen. Von Studien namhafter Universitäten fühlt er sich bestätigt - und gerade hat sein Berliner Biotechunternehmen Atai Life Sciences, das an genau solchen Medikamenten forscht, eine weitere 24 Millionen Dollar schwere Finanzierung eingesammelt. Unter den Geldgebern ist auch der weltbekannte Investor Peter Thiel, mit dem Angermayer seit Jahren befreundet ist. Was treibt ihn an? Wie ist einer wie Angermayer, der in seinem Leben bislang weder Alkohol noch Zigaretten angerührt hat, zu psychedelischen Drogen gekommen? Und in welchen Technologien kann Deutschland wirklich stark werden? Das hören Sie diese Woche in unserer Jubiläumsfolge von Handelsblatt Disrupt. — Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
47 Minuten
In der Diskussion über die Coronakrise geht es oft um die Situation in Metropolen wie Madrid, London oder New York. Viel zu wenig Aufmerksamkeit bekomme dagegen die dramatische Lage in Entwicklungsländern, warnt die Sozialunternehmerin Saskia Bruysten. Dort stehe eine ökonomische und soziale Katastrophe bevor. Bruysten weiß wovon sie spricht. Mit ihrem Unternehmen Yunus Social Business unterstützt die ehemalige Unternehmensberaterin Sozialunternehmen in den abgelegensten Winkeln dieser Welt. Viele dieser sozialen Firmen, die zum Teil Tausende Beschäftigte haben, stehen laut Bruysten vor dem Ruin. Sie fordert deshalb einen “Rettungsschirm für die Rettenden”. Im Podcast beschreibt sie, mit welchen Technologien und Geschäftsmodellen diese Firmen bereits Hunderttausenden Menschen geholfen haben - und wie sie Dutzende Organisationen zusammengetrommelt hat, um einen 75 Millionen Euro schweren Hilfsfonds aufzubauen. Außerdem bei Handelsblatt Disrupt: Ein Gespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die digitale Wirtschaft, Thomas Jarzombek (CDU). Er erklärt, warum die deutsche Corona-App immer noch nicht in Sicht ist - und wie es nun weitergeht. Eine alternative App entwickelt der Unternehmer Thorsten Dittmar von dem Berliner Start-up Polypoly. Man könne die Menschen nicht zwingen, eine staatliche App zu nutzen. Daher müsse es mehrere Angebote geben. — Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.