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Elternpodcast - Was ist das Unerwartete das ein Kind mit sich bringt? Archiv

31 Episoden
36 Minuten
Patrick erzählt im Interview:

Ich bin selbständig und Hausmann, dass funktioniert sehr gut.Es war nicht einfach in den ersten Monaten, eine Beziehung zu meinem Sohn aufzubauen.Ich habe eine neue Leichtigkeit, durch das Vatersein für mich entdeckt.Ich bin eher der kommunikative Typ, ich muss dann mich auch mitteilen und meine Sorgen und Problem auch ganz offen kommunizieren.Wenn meine Freundin was sagt in ernster Stimme, dann werde ich immer hellhörig, weil dann ist das was sehr Gutes. Ich liebe konstruktive Kritik.Wenn deine Frau stillt, wenn du mir zuhörst lieber Vater, mache dich locker, irgendwann wird dein Kind auch dich annehmen und das ist nichts Persönliches. Und das Zweite was ich sage möchte, ist halt: Lass dich von äußeren Einflüssen einfach nicht irritieren.

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Sara & Peter Michalik

Das Buch zum Elternpodcast
37 Minuten
Anke erzählt im Interview:

Leider so ziemlich alle Freundschaften, die wir vorher hatten, abhandengekommen, weil wir die Rollen, die wir hatten, nicht mehr erfüllen konnten. Denn die wirklichen Freunde, die kannst du auch nachts um zwei anrufen und sagen: Ich raste gleich aus, das Kind schläft einfach nicht. Aber die sind wirklich rar gesät und das kann man sich vorher kaum vorstellen. Man hat ständig das Kind auf dem Arm. Ich war oder bin ein sehr unsportlicher Mensch. Das war tatsächlich einfach muskulär auch eine enorme Umstellung von null Muskeln auf zumindest ein gestähltes Rückgrat und starke Arme, weil man den ganzen Tag das Kind herumschleppt. In den ersten Wochen wird das Gehirn förmlich auf null geschaltet und nur noch die Basissachen funktionieren. Wir haben nicht diesen Background wie viele, dass wir Familie haben, wo wir die Kinder einfach einmal guten Gewissens abgeben können. Und die Ella hat einfach nicht geschlafen, ich glaube, ich habe das erste Mal nach eineinhalb Jahren wieder abends mit meinem Mann auf der Couch gesessen. Ich verdiene kein Geld, daran knacke ich auch immer noch, ehrlich gesagt. Ich glaube, das ist in unserer Gesellschaft kaum weg zu kriegen.

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Das Buch zum Elternpodcast
33 Minuten
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Das Buch zum Elternpodcast
38 Minuten
Lisa erzählt im Interview:

Ich frage mich heute: Was haben wir früher mit unserer Zeit gemacht.Als unverheiratete und selbständige Eltern mussten sie stapelweise Papier abgeben für den Elterngeldantrag und fühlten sich ein wenig wie eine Randgruppe. Beim zweiten Kind als verheiratete und angestellte war das überhaupt kein Problem und kein Aufwand im Vergleich.Ich habe total an mir selber gezweifelt, ob ich irgendwie eine schlechte Mutter bin oder warum ich da kein Spaß darin habe immer wieder dasselbe mit meinem Kind zu machen.Wir haben sehr unterschiedliche Einstellungen, was Erziehungsfragen betrifft. Und wir haben eine Chat der uns dabei hilft einige Situationen gut zu lösenLisa hat eine tolle Strategie, wie sie mit Eigenschaften ihres Partners umgeht, die sie nicht so gut findet. Wirklich empfehlenswert. Min 16:00

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35 Minuten
Sylvia erzählt im Interview:

Also, ich habe so eine Vorstellung von Kindern gehabt, wie: Ich wollte nicht alleine sein. Und mir war wichtig, dass ich das, was ich im Leben gelernt habe, unbedingt weitergeben kann.Also, ich habe bis kurz vor der Entbindung gearbeitet. Ich glaube, bis eine Woche vorher. Und zwei Wochen später bin ich schon wie ein Känguru mit einem Säckchen vor dem Bauch wieder im Büro gewesen.Durch die Geburt und die ganz tollen Gefühle, die man danach hatte, konnte ich plötzlich zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden.Die Leute sagten immer zu mir: “Ja, ich kann verstehen, dass du nicht heiratest, schliesslich hast du den ganzen Tag mit Scheidungen zu tun."Also, ich bin ja immer als selbständige Rechtsanwältin tätig gewesen, aber definiert habe ich mich irgendwie über Haus und Kind.Also, jeder hat eigene Vorstellungen und vielleicht auch Erwartungen wie man als Paar sein soll, aber alles klappt, wenn man spricht, oder nichts kann klappen, wenn man nicht spricht.

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Das Buch zum Elternpodcast
39 Minuten
 

Susanne erzählt im Interview:

Ich kann immer nur wieder sehen bei den vielen, vielen Geschichten, die ich so höre, dass es ganz wichtig ist, dass man versucht, die andere Seite zu verstehen. Und sie sollte mir darum nicht egal sein. Also selbst, wenn es natürlich eigentlich für uns als Menschen seltsam ist, mit einem Expartner meiner neuen Liebe ständigen Kontakt zu pflegen, das kommt ja in einer normalen Beziehung nicht vor. Welcher Mann sitzt denn irgendwie fast jeden Tag am Telefon mit seiner Exfreundin.Es ist eine ganz schwierige Situation, wenn man auf einmal abgelehnt wird von einem Kind, und zwar auch vehement abgelehnt wird und nicht weiß, was habe ich getan, was habe ich falsch gemacht, habe ich überhaupt was falsch gemacht.Ich glaube, was bei Stiefeltern ein ganz wichtiger Faktor ist, und das ist völlig egal, ob ich Stiefmutter oder Stiefvater bin, ich muss oft gar nichts falsch machen, um abgelehnt zu werden.Was ich falsch mache, ist, dass ich der neue Partner an der Seite von Mama oder Papa bin. Weil, die Kinder wollen alle nicht, dass Mama und Papa getrennt sind. Die wollen ja, dass Mama und Papa zusammen sind. Also jeder neue Partner, der fest in das Leben kommt, festigt die Situation der Trennung. Und damit müssen Kinder erst mal umgehen lernen. Also in dem Moment, wo ich als neue Partnerin meines Mannes komme, ist für die Kinder die Situation zementiert, dass Mama und Papa nicht mehr zusammen sind.Mein Leben wurde von einem Kind komplett bestimmt, was nicht meins war.

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Das Buch zum Elternpodcast
35 Minuten
Caroline erzählt im Interview:

·      Also unsere Tochter hat die ersten vier Monate lang sehr viel geweint, sechs bis neun Stunden am Tag, und damit waren wir natürlich erst einmal total überfordert und haben uns beide Sorgen gemacht und Gedanken.

·      Okay, dann geht es jetzt einfach nur darum, wie können WIR damit möglichst gut überleben?"

·      Wir haben einfach auch dann, immer wenn die Kleine geschlafen hat, auch immer mit geschlafen, weil wir einfach so kaputt und erschöpft waren.

·      Ich hatte schon eine relativ realistische Vorstellung davon, wie das so werden könnte und hatte nicht damit gerechnet, dass dann so etwas kommt.

·      Nachdem diese ganz anstrengende Phase besser wurde, habe ich gemerkt, wie sehr mir arbeiten fehlt. Und das war für mich ein ganz großes Dilemma.

·      Hatte auch Spaß daran, mich mit Babybrei auseinanderzusetzen und soll man nun Brei geben oder nicht und hier und da und so. Und dann aber auch dieses Gefühl von, ich verpasse etwas auf der Arbeit, mir fehlt die Anerkennung in meiner Arbeit.

·      Freunde von mir, die noch keine Kinder hatten, sagten eher: "Und möchtest du nicht noch mehr arbeiten? Und gibst du jetzt wirklich die Stelle auf?"

·      Und von der Seite der Mütter habe ich eher gehört, so nach dem Motto: "Willst du jetzt schon so VIEL arbeiten?"

·      Es muss nicht immer ein großes Event sein. Es geht darum, dass wir uns einfach die Option geben zusammen zu sein ohne Kinder.

 

 

Hier findest du die
34 Minuten
Katja erzählt im Interview:

Plötzlich entscheidest du wirklich für einen anderen Menschen und das kann dir niemand abnehmen.Ich habe mir gedacht, als absoluter Workaholic, ich gehe sofort wieder arbeiten.Als unser Sohn in die Krippe gegangen ist, war auf einmal dieser Organisationsaufwand und dieses Es-darf-nichts-dazwischen-kommen, druck da.Ich bin dann ein halbes Jahr gependelt und habe mir dann einen anderen Job gesucht. Und meine Jobs danach an Kinderbetreuungssituationen angepasst.Die Zeit als Paar ist immer mehr verschwunden.Und irgendwann ist man nur mit dem Kind beschäftigt und Fragen tauchen auf:

Soll man sich einen Babysitter holen?

Wie viel Geld ist man bereit auszugeben, um gemeinsam ins Kino zu gehen?

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37 Minuten
Nina erzählt im Interview:

Bei Kindern funktionierte das Sachliche irgendwie nicht mehr, man kann mit Kindern ja auch nicht mehr sachlich diskutieren, da muss man irgendwie so sehr an sein Bauchgefühl heran.Früher konnten wir Konflikte austragen und auch mal 3-4 Tage lang schmollen. Kinder bringen einen dazu Konflikte zu lösen. Wir können jetzt nicht einfach vier Tage lang sauer und beleidigt sein.Heute schlafen wir dann nochmal eine Nacht darüber und ich gucke mal, ob ich morgen immer noch so sauer bin und mit Dingen werfen will, oder ob das morgen besser wird.Ich hatte da völlig andere Vorstellungen bevor ich schwanger war. Da dachte ich so, ja, ja, das ist alles ja überhaupt gar kein Problem, und wir machen einfach ganz normal weiter mit dem Beruf, wir sind ja auch beide dann in einem Büro. Und dann war ich schwanger und dann dachte: Oh nein, ich will ja eigentlich immer für das Baby da sein und ach nein, dann doch wieder nicht, und nach der Geburt wollte ich nie wieder weg von dem KindDie Reaktionen, als ich beim ersten Kind den ganzen Tag das Kind herumgeschoben habe und mich mit dem Kind beschäftigt habe, waren ausnahmslos positiv, und es hat auch niemanden großartig überrascht oder hat es kritisiert oder so. Erst als sich das drehte, und ich dann beruflich mehr gemacht habe, habe ich immer irgendwie die Frage bekommen: „Ja, und was ist dann mit den Kindern?“

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Das Buch zum Elternpodcast
34 Minuten
Wir Mütter brauchen Wissen, viel Wissen… wir bauen uns im Laufe der Jahre einen großen individuellen Wissensschatz auf, der für uns selbst einen unschätzbaren Wert hat. Wir von MOTHERBOOK entwickeln eine Plattform zu Wissen von, für und über Mütter – das anstehende neue Wissensgebiet ist MATRISOPHIE (Neologismus).

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36 Minuten
Kristiane erzählt im Interview:

Ich war 6 Jahre VollzeitmamaIhr persönlicher Weg von einer Ideenschlueder zur mehr Lebensfreude„Ich habe dieses strukturierte in mir, ich habe mir einfach ein neues Leben kreiert“Warum Sie sich auch manchmal als Alleinerziehende Mutter gefühlt hatEs gibt bei uns Mama-Regeln und es gibt Papa-Regeln

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32 Minuten
Cayra erzählt im Interview:

Meine Tochter ist in vielen Sachen das Gegenteil von mir. Sie ist extreme Denkerin.

Dass ihreTochter nie durchgeschlafen hat, bis sie dreijährig war.

Ich musste flexibler werden. Noch viel flexibler. Man macht seine Pläne und dann kommt es total anders.

Das musste ich auch lernen, dass ich wirklich auch das tue was ich fühle.

Ich respektiere meine Tochter, ich nehme sie als Ganzes wahr, ich gehe auch auf ihre Augenhöhe.

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37 Minuten
Meine Kinder sind ist das größte Geschenk, das ich je gekriegt habe. Durch sie habe ich noch einmal einen ganz anderen Zugang, zu mir, zu der Sprache meines Herzens bekommen. Und habe sehr viel Mut und auch Kraft geschöpft.

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34 Minuten
Ich dachte „Oh, jetzt hast du ganz viel Freizeit und jetzt kannst du Zuhause alles Mögliche machen.“ Die Illusion wurde mir dann schnell genommen. Danach habe ich gesagt „Okay, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist auch nicht schlecht. Und du freust dich auf die Zeit, wo es irgendwann einmal so wirklich halbe-halbe ist und du beides genießen kannst.“

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Das Buch zum Elternpodcast
33 Minuten
Young Parents Connect: Die Anzahl der Eltern unter 25 Jahren sinkt. Das heißt denen, die bereits früher als der Durchschnitt Kinder bekommen, fehlen die Gleichgesinnten. Mit Young Parents Connect und insbesondere dem Young Parents Camp wollen wir junge Eltern vernetzten und den Austausch untereinander voranbringen.

www.kinderbilden.com

www.young-parents-connect.de

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Das Buch zum Elternpodcast
Elternpodcast - Was ist das Unerwartete das ein Kind mit sich bringt?

Elternpodcast - Was ist das Unerwartete das ein Kind mit sich bringt?

Eltern erzählen über ihre grössten Herausforderungen und Besten Strategien im Familienalltag.