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TANZ*FUNK Archiv

297 Episoden
1 Stunde 1 Minute
Zum INTAKO 2019 durfte ich ihn persönlich kennenlernen und da war mir noch gar nicht bewusst, welchen Promi ich da vorm Mikrofon habe: Heute verbringen wir über 2 Stunden miteinander, um für dich, liebe/r ZuhörerIn gleich für zwei Folgen aufzunehmen. In dieser Folge lernst du Michael von seiner Seite als mega erfolgreichen Tanzstar kennen, der 25 Jahre lang ein Tunier nach dem anderen in den Spitzenplätzen gewann. Was er erzählt ist beeindruckend, vor allem, weil er sich selbst heute sehr stark reflektiert und eine ganze Menge Anregungen und Tipps für ProfizänzerInnen hat, die ebenso gewinnen und/ oder auch Tanzlehrer werden wollen.
54 Minuten
Linus und Jonathan hab ich zum ersten Mal bei Instagram getroffen, denn ich bin von ihrem Account "Methods of Training" einfach nicht losgekommen. Warum? Weil sie so trainieren, wie ich das selber gerne mag und weil es alles andere als 0-8-15 ist, so wie das in ner herkömmlichen Mukki-Bude der Fall ist. Sie sind beide Trainer, die sich in den USA haben ausbilden lassen und in Europa eine der wenigen sind, die in ganz vielfältige Methoden des körperlichen Trainierens
55 Minuten
Schon seit Menschengedenken gibt es immer wieder das eine Thema "Praxis vs. Theorie" und die damit verbundene Frage, ob die Tanzwissenschaft die Tanzpraxis braucht und umgekehrt, ob die Tanzpraxis die Tanzwissenschaft braucht. Genau du diesem Thema habe ich mir Tina Mantel eingeladen, die sowohl eine hochdotierte Schweizer Tanzpädagogin und studierte Tanzwissenschaftlerin und Dozentin ist. Tina schlägt eine Brücke, doch wie sieht die aus?
46 Minuten
Geht das eigentlich, dass ich erstmal so tue als ob - ja? - nein? Hast du das schon mal gemacht, vorzugeben, der du nicht bist? Oder hast du schon mal etwas übertrieben mit deinem Können um einen Job zu bekommen? Hast du irgendwo schon mal ein wenig gemogelt, was deine Expertise angeht? Egal, was du unter diesem Thema verstehst, ich habe mich mit Alex an dieses heikle Thema gewandt und er erzählt aus seiner riesigen Erfahrung. Ich staune selber nicht schlecht, was wir heute für Gedanken entwickeln!
1 Stunde 9 Minuten
Wow, endlich gibt es mal Zeit und auch die richtige Gelegenheit für mich auch mal Gast in einem Podcast sein zu dürfen: Carina Huber hat mich eingeladen und ich freue mich sehr mit ihr Klartext oder Tacheles sprechen zu dürfen, denn die aktuelle miese Situation für die Tanzwelt gibt da leider sehr viel Fläche her. Was denke ich über die Krisenzeit wirklich? Welche Dinge können aktuell helfen? Wie kommen wir gut durch? Diese Fragen stehen im Raum und werden von uns beiden beantwortet!
12 Minuten
Wir hängen uns rein, versuchen oben zu schwimmen und nicht unterzugehen, bei all dem, was uns nun abverlabgt wird und uns tatgtäglich unsere Energie kostet. Wo ist die Perspektive, fragen mich so viele KollegInnen und Freunde? Mein Junge sagte vor kurzem zu mir etwas sehr weises, etwas, was aus dem Mund eines 3,5 Jährigen noch eindrucksvoller klingt, als von einem betagten Menschen - und es ist die Wahrheit: "Du bist die Antwort, Mama." Ich war baff, und ja, wir tragen in uns selber die Antwort! Ich und du - wir kennen sie vielleicht noch nicht (ganz), doch wir sind auf dem Weg dahin, mit allem, was wir tun.
37 Minuten
Heute stelle ich dir mein jüngstes Projekt vor - meinen Online-Fachtag, den ich das erste Mal stattfinden lasse, so, dass du die gesamten Vorteile einer Online-Weiterbildung geballt bekommen kannst. Ich spreche mit dir über meine Idee, meine Umsetzung und auch über das, was dich alles erwartet! Mit dabei ist das gesamte Dozententeam, welches dir eine kurze und knackige Übersicht über alle Inhalte gibt.
1 Stunde 8 Minuten
Unsere Zeit ist eine schnelllebige Zeit, eine rasante Zeit, wo sich Dinge von jetzt auf gleich ändern können, wo politische Entscheidungen und Gesetzte von heute auf morgen beschlossen werden, wo wir unserer Arbeit nicht in bisheriger Form nachgehen können und wir mit dauerhaften Arbeitseinschränkungen und arragieren müssen. Ob wir wollen oder nicht, diese Zeit ist eine skurile, schreckliche, anstengende, herausfordernde, mühselige Zeit und eine Zeit des Aufbruchs in neue Felder, eine Zeit neuer Kontakte und Freundschaften, eine Zeit des Nachdenkens und Reflektieren, Empörens und Rebellierens.Eines ist uns allen gleich: wir stellen uns tagtäglich immer wieder eine ganze Menge an Fragen: Warum trifft es mich? Warum jetzt? Wieso darf ich nicht mehr so arbeiten, wie gewohnt? Warum darf ich gar nicht mehr arbeiten? Wann darf ich endlich wieder arbeiten? Werde ich diese Krise überhaupt meistern? Ist diese Krise nicht eine persönliche Krise weniger eine wirtschaftliche? Wer hat hier eigentlich eine echte Chance daraus gestärkt hervorzugehen? Diese und teilweise noch mehr oder andere Fragen schwirren in uns umher. Zeit sich diesen Fragen zu widmen, ihnen echt zu begegnen und aufzuräumen, damit diese Fragen geklärt sind und uns nicht mehr stressen.
57 Minuten
Viele von uns Tanzschaffenden sind sehr enttäuscht, denn wir haben uns redlich abgemüht, den Ansprüchen der Gesundheitsämter zu genügen. Da hatte wir tatsächlich die Hoffnung, die Politik würde das honorieren. Wieder einmal ist also Berufsverbot und viele lassen sich dies nun nicht mehr gefallen. Sie klagen. Aber was genau wird hier geklagt bzw. was ist mit wem wie einklagbar? Hilft es überhaupt oder kostet es einfach nur unfassbar viel? Ich hab RA Timo Müller, Expterte für Tanzschulrecht, getroffen und für dich ausgefragt. Jetzt reden wir Tacheles!
1 Stunde 13 Minuten
Die aktuelle Situation wir uns Tanzschaffenden zum Verhängnis, denn die politische Situation in Deutschland schränkt uns in unserer Berufsausübung sehr stark ein. Ob es der Mindestabstand ist, der taktile Korrekturen verbietet oder eine herzliche Begrüßung mit Umarmung oder Händeschlag, oder das Tanzen ist vorgegebenen Kästchen, die nicht verlassen werden dürfen - oder ein 2. Lockdown, der uns zwingt ganz auf Live-Tanzen und Live-Unterricht zu verzichten. Wie können wir diese Situation ertragen, annehmen oder überstehen, wenn die Politik sich so massiv auf die Tanzwelt und unsere Arbeit auswirkt? Mein heutiger Gast ist ein kritischer Geist und spricht aus, was nun immer deutlicher wird: die Maßnahmen sind unverhältnismäßig und ob die Schließung der Tanzkultur hilft, das ist u.a. Gegenstand unseres Austausches.
1 Stunde 7 Minuten
Mein heutiger Gast hat eine steile Karriere hinter sich und durfte schon mit 30 Jahren ein traditionsreiches Tanzschulunternehmen übernehmen: in 3. Generation leitete Clarissa das seit über 60 Jahren bestehende Benrather Kinderballett in Düsseldorf (NRW) und legte einen grandiosen Start hin. Alles schien auf Erfolg zu stehen, bis ihr der 1. Lockdown ein jähes Ende bereitete. Keine Kurse mehr, keine Kinder, Videounterricht - sie schaffte auch das zu meistern. Mit dem 2. Lockdown sieht sie jedoch für sich mit der Schule an der Grenze des Möglichen und trifft eine schwere Entscheidung: ich schließe. In dieser Folge spricht sie mit mir ganz offen über alle Einzelheiten, ihre Entscheidung, und wie es für sie jetzt weitergehen soll. Sie hatte die Challenge definitiv akzeptiert!
37 Minuten
Was macht es mit uns, wenn wir wieder ein Berufsverbot erhalten? Wir leiden darunter, die einen mehr, die anderen weniger, doch keiner ist vor einem "Loch", in das er fällt gefeiht. Doch wr rappeln uns wesentlich schneller, denn wir kennen es im Berufsverbot zu sein. Der Grund, warum die meisten Tanzschaffenden gerne das tun, was sie tun, ist: sie Tanzen gerne und/oder sind gerne mit Menschen zusammen und oft arbeiten gerne auch mit diesen. Also plötzlich ist es wieder out, live füreinander dazu sein, und wir werden zum Buhmann der Nation gemacht, wenn man uns wie die Gastro, die Hotelerie und die Veranstaltungsbranche einfach ohne Argumentation verbietet. Was das alles für Nachwirkungen hat inkl. Vorbeugungen, alles hier drin.
21 Minuten
Wir sind 1,5 Mio Kulturschaffende, die jedes Jahr 130 Mrd. EUR Umsatz machen, und diejenigen, die durch den LockDown und die Reglementierungen unserer Regierung am meisten Verluste gemacht haben und am meisten hängen gelassen wurden. Heute wurde ab 2. November ein weiterer Lock Down angekündigt, obwohl es keine Nachweise für die Beteiligung von Tanz-und Theaterhäusern am Infektionsgeschehen gibt. Das ist für mich Augenwischerei der Politik, denn unsere Gesundheitskonzepte waren stringend und sehr wirksam, wir haben uns nichts vorzuwerfen. Dennoch werden wir in den Hausarrest geschickt, das darf doch nicht wahr sein. Genug ist genug!
41 Minuten
In diesem Jahr schaffen Nadine und ich es endlich gemeinsam auf die Gala des Deutschen Tanzpreises zu gehen. Am Samstag, den 17. Oktober wurde im Alto Theater Essen der Tanzpreis verliehen - die höchste Auszeichnung, die der Tanz in Deutschland zu vergeben hat. Wir lassen uns dieses Evnt nicht nehmen, auch wenn es kaum Karten gibt und die Rahmenbedingungen sehr hart sind - wir erweisen mit 218 anderen Gästen den PreisträgerInnen unsere Ehre. Erfahre in dieser Episode alles über die Turbulenzen des diesjährigen Tanzpreises und unsere ganz subjektive Auswertung über diese starke Veranstaltung.
33 Minuten
Um so deutlicher ich meine Bewegungen zeige, desto besser können die Spiegelneuronen der Tanzschüler sie spiegeln und die Muskeln anweisen, was zu tun ist. Umso mehr Perspektiven du deinen Lernern ermöglichst, desto besser ist es für die 3D-Vorstellung und umso genauer du die Bewegungen anderer studierst und kennst, um so effektiver kannst du Rückmeldungen an deine Schüler machen und dazu beitragen, dass sie ihr Bewegungsrepertoire sauber tanzen können. All das in dieser Folge!
TANZ*FUNK

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Aus der Tanzwelt für die Tanzwelt - Tanzen ist HÖRBAR