Y Politik-Podcast | Lösungen für das 3. Jahrtausend Archiv
71 Episoden
48 Minuten
Wir sprechen in dieser Folge mit einem Experten für Utopien, Lino Zeddies, über utopisches Denken als Werkzeug für eine bessere Welt und wie es uns persönlich bei Veränderungen hilft. Außerdem erfahrt ihr, wie ihr nicht an der aktuellen Welt verzweifelt, während ihr euch für eine bessere einsetzt.
53 Minuten
Zwei vielversprechende Initiativen casten für das Superwahljahr 2021 die besten politischen Ideen und Talente – und wollen damit die deutsche Politik aufmischen. Warum wir das grundsätzlich genial finden, aber trotzdem ein paar Schwächen ausgemacht haben, hört ihr in Folge 55.
43 Minuten
Ein Drittel der Deutschen glaubt an eine Weltverschwörung. Dagegen reichen korrekte Fakten allein nicht aus. Wir müssen an die Ursachen. Und der Schlüssel dafür liegt in der Jugend.
51 Minuten
2020 war ein Schrottjahr. Voll Leid und geplatzter Träume. Aber auch in dieser Trostlosigkeit haben viele Menschen nicht aufgehört, sich für eine bessere Welt einzusetzen. In Folge 53 schauen wir uns an, was drei dieser Initiativen im Krisenjahr erreicht haben.
1 Stunde 9 Minuten
Welchen Beruf möchte ich ergreifen? Im Vergleich zu früher haben immer mehr Menschen diese Qual der Wahl. Was dir die Berufsberatung dabei nicht erzählt: welchen Job du wählst, ist auch eine politische Frage. 80.000 Stunden investiert ein Mensch durchschnittlich während eines Lebens in den Beruf. Mit unserer Berufsentscheidung wirken wir zwangsläufig auf unsere Umgebung ein. Aus diesem Grund fragen wir uns in Folge 52: “Wie politisch ist unsere Berufswahl?” und blicken aus fünf Perspektiven auf ethische und politische Kriterien bei der Karriereentscheidung.
54 Minuten
RechtspopulistInnen lügen, hetzen und stellen die Demokratie in Frage. Jahrelang konnten oder wollten JournalistInnen sie nicht daran hindern. Die US-Präsidentschaftswahl hat jedoch gezeigt, dass Medien dazugelernt haben. Davon abgeleitet, diskutieren wir 6 Maßnahmen für einen souveränen Journalismus.
1 Stunde 2 Minuten
Warum machen Menschen Politik-Podcasts? Was ist das Besondere an dem Format? Wie werden sie produziert? Und welche Bedeutung haben sie im Podcast-Universum? Nach 50 Folgen des Y Politik-Podcasts drücken wir die STOP-Taste und stellen uns diese grundsätzlichen Fragen. Für deren Beantwortung haben wir uns Verstärkung geholt von den MacherInnen dreier sehr unterschiedlicher Politik-Podcasts: Nadine Lindner von “Der Politik Podcast” des Deutschlandfunks, Gregor Schwung von “Politik mit Schwung” und Eva Schulz von “Deutschland 3000 - ‘ne gute Stunde mit Eva Schulz” haben uns Einblicke hinter die Kulissen ihrer Produktionen gewährt.
40 Minuten
Damit die EU eine Demokratie werden kann, müssen ihre BürgerInnen sich als Gemeinschaft verstehen. In Folge 49 stellt Vincent eine Idee vor, die das Gemeinschaftsgefühl in Europa wahrscheinlich mehr steigern wird, als es das Erasmus-Programm je geschafft hat. Das Gemeinschaftsgefühl ist wichtig, denn ohne es kann es keine Demokratie geben.
39 Minuten
Bei einem sind sich alle Stammtische dieser Republik einig: Wenn SpitzenpolitikerInnen nach ihrer Amtszeit in die Wirtschaft wechseln, dann riecht das nach Korruption. Beispiele für umstrittene Wechsel gibt es einige: Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, der nach seiner Kanzlerschaft bei Nord Stream einstieg, oder die Ex-Bundesminister Ronald Pofalla und Dirk Niebel. Der eine wechselte zur Deutschen Bahn, der andere zu Rheinmetall. Derartige “Drehtürkarrieren” direkt von der Politik in die Wirtschaft haben immer ein Geschmäckle, insbesondere wenn Interessenskonflikte im Spiel sind. Aber was ist eine berufliche Alternative für SpitzenpolitikerInnen nach ihrem Mandat? In Folge 48 erläutern wir, warum nicht der Wechsel von der Politik in die Wirtschaft oder gar Lobbyismus an sich das Problem ist, sondern die fehlende Kontrolle des Lobbyismus.
59 Minuten
Welche Macht haben Zahlen in der Politik? Wir zeigen, dass Statistiken oft nicht objektiv sind, in die Irre führen und sogar Menschenleben kosten können. Dafür nehmen wir in Folge 47 das berühmte Bruttoinlandsprodukt auseinander und legen dar, wie die Hälfte der Bevölkerung in vielen Statistiken ignoriert wird. In der Zugabe belegen wir anhand unserer eigenen Podcast-Statistiken, dass selbst eindeutige Zahlen Interpretationsspielräume lassen.
60 Minuten
Einsamkeit ist kein individuelles Problem, um das sich jeder nur privat kümmern sollte. Denn Einsamkeit wird begünstigt durch die Art wie wir als moderne Menschen leben und durch die Strukturen, die uns umgeben. Die Politik kann diese Rahmenbedingungen gestalten und menschenfreundlicher machen. In Folge 46 schlagen wir daher zwei Lösungen vor, was die Politik gegen die Einsamkeit tun kann.
1 Stunde 4 Minuten
Die Menschheit ist verletzlich. Das zeigt uns der Coronavirus. Dabei ist die weltweite Pandemie noch nicht einmal die größte Gefahr für uns Menschen. Darum machen wir uns in Folge 45 auf die Suche nach einem Backup für die Menschheit. Wie schützen wir unsere Existenz? Wie bewahren wir unser Wissen?
50 Minuten
New Work verspricht Mitbestimmung auf allen Ebenen. Doch wenn es hart auf hart kommt, stehen ArbeitnehmerInnen schutzlos da. Nur Betriebsräte ermöglichen es Angestellten, Ihren ChefInnen auf Augenhöhe zu begegnen – notfalls vor Gericht. In Folge 44 erklären wir, warum Betriebsräte so unerlässlich sind und trotzdem reformiert werden müssen.
40 Minuten
Clubs sind mehr als Feierstätten. Der Umgang mit ihnen zeigt, wie die Gesellschaft Subkulturen wertschätzt. In den letzten Jahren wurden Clubs strukturell aus Innenstädten vertrieben. Clubsterben überall. In dieser Folge offenbaren wir die kulturelle und – unterschätzte – wirtschaftliche Bedeutung von Clubs. Du erfährst, warum der wichtigste Lösungsansatz im Baurecht liegt, wieso das Katasteramt ein unerwarteter Verbündeter der Clubszene ist und was es mit dem “Parlamentskreis Clubkultur” auf sich hat.
44 Minuten
Die Norm für einen erwerbstätigen Menschen ist die 40-Stunden-Arbeitswoche und zwei freie Tage am Wochenende. Was passiert, wenn man das umdreht? Wenn nur noch zwei Arbeitstage in der Woche die Regel sind und wir ansonsten Freizeit haben? Es gäbe weniger Unfälle aufgrund von Schlafmangel, weniger Menschen würden an stressbedingten Depressionen leiden, die Einsamkeit im Alter könnte abgeschwächt und die Klimakrise ein Stück weit gelöst werden. Die Arbeit wäre nicht mehr unser Lebensmittelpunkt und würde damit auch nicht mehr unsere Identität und Existenz bestimmen. Auf den ersten Blick wirkt eine Zwei-Tage-Woche wie ein Wunschtraum. Doch angesichts der aufkommenden Künstlichen Intelligenz ist eine radikale Arbeitszeitverkürzung vielleicht das einzige Mittel, um unsere Gesellschaft zusammen zu halten. In Folge 42 beschreiben wir die Vorteile einer solchen Umstellung und zeigen, wie Realität werden könnte.