Gesprächsbedarf Archiv
29 Episoden
18 Minuten
Wie schön, dass ihr da seid. Wie schön, dass wir wieder da sind. Wir werfen schwungvoll den barmherzigen Mantel des Schweigens über unser selbiges und gehen mit einem Thema in die Vollen, von dem Frau Wolff so gar nichts versteht – und Frau Salz befürchtet, es zu gut zu können: Aushalten.
Das einzige, was die Wolff aushält ist, anderen auf die Nerven zu fallen. Gut, jede kann was.
Das einzige, was die Wolff aushält ist, anderen auf die Nerven zu fallen. Gut, jede kann was.
22 Minuten
Gelassenheit. Wäre momentan ja eine schöne Gabe. Frau Salz ist in der Werkseinstellung Urlaubsmodus sehr gelassen. Sagt sie. Frau Wolff kann man ja vieles nachsagen, aber gelassen ist sie eher nicht. Im Alltag könnten wir beide Nachhilfe gebrauchen. Wir finden uns immerhin manchmal gelassener als früher, das könnte aber schlicht bedeuten, dass es früher einfach noch viel schlimmer war…
Bleibt gesund und gelassen. Wir grüßen ganz herzlich und üben.
Bleibt gesund und gelassen. Wir grüßen ganz herzlich und üben.
21 Minuten
Toleranz. Eine Eigenschaft, die sich Frau Wolff sehr gerne und sehr groß auf die Fahne schreibt. Um im Gespräch mit Frau Salz innerhalb von Sekunden feststellen zu müssen, dass sie es a) falsch buchstabiert und b) die Diskrepanz zwischen Ideal und Wirklichkeit wieder mal beeindruckend groß ist. Falls irgendjemand da draußen weiß, wie man den Toleranz-Muskel trainiert: her mit den Tipps! Ansonsten gilt: Bleibt zuhause und gesund und versucht trotzdem, bei Laune zu bleiben (subtiler Hinweis: es gibt bestimmt noch ein paar ungehörte Gesprächsbedarf-Folgen…).
24 Minuten
Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Letzteres ist für Frau Salz eine Kontrollinstanz, die uns in Schach halten möchte. Für Frau Wolff stellt Moral die Grenzpfeiler, die sie ab und zu mal polternd umreißt. Unsere Moralvorstellung ist dehnbar, wir entscheiden uns trotzdem gegen den Banküberfall. In der ihr eigenen Naivität dachte die Wolff außerdem: moralische Grundsätze haben alle. Salz war da schon immer realistischer.
1 minute
Ab und zu stellen wir plötzlich fest, dass die erhofft kontroversen Themen zu inniger Einigkeit und damit zu schnellem Gesprächsende führen. Nichtsdestotrotz bleiben entscheidende Fragen: Hängen wir die Messlatte für unsere Ansprüche einfach von vornherein immer tief genug? Ist es womöglich nicht der Sinn der Sehnsucht, dass sie sich erfülle? Wir widersprechen Herrn Frisch und servieren diese Woche: Überraschungshäppchen. Verschluckt euch nicht am Ring im Sektglas!
1 minute
Wir üben uns dieses Mal im Loslassen. Träume, Dinge, Ärger, Menschen. Probleme. Könnt ihr gut loslassen? Da wir überhaupt nicht wissen, wie das geht, würden wir uns sehr über sachdienliche Hinweise, schamanistische Rituale und andere hilfreiche Tipps freuen. Danke.
23 Minuten
Glaubenssätze. Kriegt man ja frühzeitig schon mit der Suppe reingelöffelt und nur äußerst schwer wieder raus. Frau Salz ist ein Sumpf, die Wolff erfindet ihr eigenen Sprichwörter und wir hören eine Vielzahl von Stimmen. Letzteres ist jetzt nicht gänzlich neu, aber nun geben wir es auch öffentlich zu (und versuchen, sie auseinanderzuhalten). Mittwochsaufgabe an alle: Loben und mutig sein. Und die Wolff legt sich wieder hin.
1 minute
Hat das Potential, neben „Sternzeichen“ Frau Wolffs neues Lieblingsthema zu werden. Erst sieht es so aus, als würden wir sehr wenig über dieses vermutlich weite Feld wissen, aber dann packt die Salz plötzlich aus. Und Frau Wolff liebäugelt auf ihre alten Tage mit einem Mathe-/Physik-Studium auf Lehramt.
22 Minuten
Veränderung. Für die einen großes Vergnügen, für die anderen eher nicht. Wir sind jetzt beide nicht das, was man besonders veränderungsscheu nennen könnte. Aber auch wir stellen fest, dass so mancher Wandel mit fortgeschrittenem Alter doch nicht mehr so leicht fällt, wie wir uns jahrelang mehr oder weniger erfolgreich eingeredet haben. Heißt auch: Die Salz wird also nie mehr aus Köln wegkommen. Nicht Wolffs Problem. Damit müssen die Kölner klarkommen.
1 minute
Inspiriert vom #podcastmeetup widmen wir uns heute dem Thema Heimat. Wir stellen schnell fest, dass es was mit Bergen, Tälern, Dörfern und Winnetou zu tun hat und nicht das gleiche ist wie Zuhause. Für Frau Wolff hat es natürlich was mit essen zu tun. War ja klar. Wichtige Frage noch: Gibt es einen Plural von Heimat und heißt der dann Heimatten? In dieser Folge wird unter anderem auch das nicht beantwortet.
1 minute
Schluss machen. Wie ging das eigentlich in Zeiten vor sms? Und macht man eher Schluss oder sitzt alles so lange aus, bis es dem/der anderen zu blöd wird? Wir fragen uns, ob Schluss machen in Freundschaften leichter geht als in Beziehungen oder ob wir abgebrühte, kaltherzige Ungeheuer sind. Und womöglich immer schon waren.
1 minute
Motivation. Salz brennt und kühlt dann mehrere Monate runter, Wolff will Anlauf nehmen für hohe Hürden, verläuft sich aber auf dem Weg dorthin und biegt aufs Sofa ab. Motivation – dazu gibt es hier ganz unterschiedliche Herangehens- und Sichtweisen. Für Frau Wolff ist es, wie der berühmte Herr Plümicke schon immer sagte: „Meine Motivation läuft mit 'nem Cocktail über die Wiese.“
Wehmütig schauen wir ihr nach.
Wehmütig schauen wir ihr nach.
1 minute
Schlechtes Gewissen. Hat Frau Wolff dauernd. Und prophylaktisch. Laut Frau Salz anerzogene Kacke. Da hat sie wahrscheinlich und hoffentlich Recht. Salz stellt die fiesen Fragen, Wolff siezt sich in ihren Selbstgesprächen. Und beide wären gerne manchmal jemand anders. Also alles eigentlich wie immer. Viel Spaß!
1 minute
Wir sind ja in den großen Themen zuhause. In dieser Folge: Einsamkeit. Wie schon Kästner stellen auch wir fest: und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit. In unserer Beziehung trifft das glücklicherweise noch nicht zu. Wir entdecken aber nebenbei, dass wir nicht so super gruppenkompatibel sind; eine Erkenntnis, die unser Umfeld vermutlich schon längst hatte.
Bitte schickt Tipps, damit wir die Kurve noch irgendwie kriegen und nicht in Alterseinsamkeit enden. Danke.
Bitte schickt Tipps, damit wir die Kurve noch irgendwie kriegen und nicht in Alterseinsamkeit enden. Danke.
21 Minuten
Optimierung.
Wie schon häufiger unter Beweis gestellt: Die Wolff kann die Salz auch in die schlechte Laune quatschen. Der Weg dorthin führt allerdings erst mal über das beste Selbst, konsequente Kontrollverweigerung und die katholische Kirche (Grüße!) und endet in Spaghetti und Rotwein. Prost.
Wie schon häufiger unter Beweis gestellt: Die Wolff kann die Salz auch in die schlechte Laune quatschen. Der Weg dorthin führt allerdings erst mal über das beste Selbst, konsequente Kontrollverweigerung und die katholische Kirche (Grüße!) und endet in Spaghetti und Rotwein. Prost.