Erzähl mir von Wien Archiv
259 Episoden
22 Minuten
Am scheinbar unspektakulären Abschnitt zwischen Oper und Hofburg unterhalten sich Fritzi und Edith über die verschiedenen Architektenbüros, die die Palais und Wohnhäuser an Ringstrasse entworfen haben und über eine Fernsehserie "Ringstraßenpalais", über die Ringstrassenära. Sie erkunden Politisches bei der Akademie der Bildenden Künste und entdecken im Burggarten ein einzigartiges Denkmal.
20 Minuten
Das Operngebäude war das erste Haus am Ring. Es wurde, im Gegensatz zu später dort erbauten gebauten Gebäuden, im Stil des romantischen Historizismus gestaltet. Stil, Dekoration gefielen vielen Wienerinnen und Wienern ebensowenig wie Kaiser Franz Josef, was zu Spot und dem Verkauf von Statuen führte. Gegenüber der Oper stand mit dem Heinrichshof das "prächtigste Zinshaus Wiens". Auch in punkto Infrastruktur war das Eck interessant: Hier wurde nach dem 2.Weltkrieg eine der ersten unterirdische Fussgängerpassage weltweit erbaut. Und hinter der Oper, im Hotel Sacher, hatte die Hotelière Anna Sacher gewitzte Ideen.
21 Minuten
Der Abschnitt zwischen Oper und Schwarzenbergplatz - auch Corso genannt - galt als der eleganteste Abschnitt des Rings. Hier flanierte manchmal sogar der Kaiser. Hier befinden sich auch drei der vier prächtigsten Hotels der Stadt, in denen Staatgäste, Stars und Wohlsituierte seit Mitte des 19. Jahrhunderts logieren.
23 Minuten
Wenn der Hochadel in der Gründerzeit am Ring baute, dann in der Nähe des Stadtparks. Am ehemaligen Wasserglacis, traf man sich seit dem 18. Jahrhundert zum Wassertrinken, Musikhören und Kaffeetrinken und zur Erholung. Das Bild der "Ringstrassenzeit" wurde maßgeblich vom historizistischen Maler Hans Markart geprägt, der den Umzug zum 50. Hochzeitstag von Kaiser Franz Josephh und Elisabeth inszenierte und das Palais Dumba am Parkring ausstattete. Weitere Palais an diesem Abschnitt sind das der Familien Henkell-Donnersmark, Kinsky, Gutmann und Coburg, das Deutschmeister-Palais von Theophil Hansen und das der als sehr liberal bekannten Familie Leitenberger, in dem auch Kronprinz Rudolf verkehrte.
14 Minuten
Kaum zu glauben: Die Postsparkasse und das ehemalige Kriegsministerium wurden zur gleichen Zeit erbaut. Während die Postsparkasse den Jugendstil in Reinkultur zeigt, verblüfft das Ministeriumsgebäude vor allem durch modernste Technik und Ausstattung. Dieser Abschnitt des Rings bietet einen Anlass über die "neue Wiener Küche" und eine eher unbekannte Spezialität zu sprechen: den Zipfelbraten. Besonderes findet man auch im ehemaligen Gewerbemuseum, dem nunmehrigen MAK - Museum für angewandte Kunst.
16 Minuten
Der südlichste Donauarm bei Wien bildete eine natürliche Grenze des alten Wien. An den Ufern wurden einst Schiffe gebaut, Gemüse verkauft - und seit jeher gebadet. Die Brücken über den Donaukanal verbanden und verbinden die Stadt mit dem jüdischen Teil der Stadt - Krawuzkapuzi bis zur Urania.
21 Minuten
Wir beginnen unseren Spaziergang mit dem Gebäude, das schon vor der Konzeption der Ringstraße geplant wurde und die einzige Kirche an der Ringstraße ist: der Votivkirche. Wir reden über eine schreckliche Tragödie, den Brand im Ringtheater und einen Ort, an dem viel "Geld den Bach rann", die Börse. Außerdem stellen wir fest, wo Geld und Luxus am Schottenring damals wie heute sonst noch eine Rolle spielen.
22 Minuten
Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt Wien. Die Vororte wurden eingemeindet und die ehemalige Befestigungsanlage rund um die "Inneren Stadt" wurde nicht nur obsolet, sondern sogar als gefährlich wahrgenommen. Also ordnete Kaiser Franz Josef I. 1857 mittels "Handbillet" die Schleifung der ehemaligen Festungsanlage mit ihren Bastionen und Glacis an. An ihrer Stelle sollte ein von repräsentativen Gebäuden gesäumter "Prachtboulevard" enstehen, auf dem ein rasches Vorgehen gegen potenzielle revolutionäre Bewegungen möglich wäre. Um die Errichtung der Prachtbauten zu finanzieren, wurde der "Stadterweiterungsfonds" eingerichtet, der die 'Wiener Stadtpolitik auch im 21.Jahrhundert noch beschäftigt.
25 Minuten
Am 18. Juli 2018 ging die erste von mittlerweile 42 Folgen unseres Podcasts "Erzähl mir von Wien" online - es ging um die Wiener Bezirke. In dieser Spezialfolge erzählen Fritzi und Edith wie die Idee zum Podcast entstand, welche Folgen ihnen besonders gefallen haben, welche Episode bisher am erfolgreichsten war, was Fritzis Lieblingsort in Wien ist und wie und wohin es nach der Sommerpause weitergehen wird.
22 Minuten
An der Vorortelinie in Döbling kommen wir an der Zacherlfabrik, einem einer Moschee nachempfunden Fabriksgebäude aus dem 19.Jahrhundert, vorbei und erfahren mehr über das Krankenhaus Rudolfstiftung und eine Privatirrenanstalt und die Lebenswege einiger der dort einst lebenden Menschen, wie Luise von Coburg-Gotha.
18 Minuten
Im Nobelviertel "Cottage" gelten besondere Regeln: zur Gartengestaltung oder gegenüber den Nachbarn. Mitte des 19.Jahrhunderts als Künstlerkolonie von Heinrich von Ferstel gegründet, wohnten und wohnen hier viele berühmte Persönlichkeiten.
21 Minuten
Am einstigen Schauplatz blutiger Gemetzel während der 2.Türkenbelagerung Wiens wurden später Steine für z.B. die Karlskirche abgebaut. Mitte des 19.Jahrhunderts wurde das Gelände aufgeschüttet und in einen Park umgestaltet, in dem es einige Botanikraritäten zu bestaunen gibt.
20 Minuten
Aus den Vororten Hernals, Dornbach und Neuwaldegg besteht der 17.Gemeindebezirk. Es gab ein Freibad ohne Schwimmbecken und im Vorstadtlokal "Güldene Waldschnepfe" auch allerhand talentierte Personen, die den Ausflüglern zum Amüsement gereichten - unter anderem Herr Bratfisch, Kunstpfeifer, Kutscher, Marktstandler und Namenspatron unserer Jinglemusiker.
22 Minuten
Der größte Gemeindebau Wiens ist der Sandleitenhof in Ottakring. Dort in der Nähe wuchs die Fritzi als Kind auf - daher erzählt sie in dieser Episode nicht nur von den Badefreuden im Kongressbad, sondern auch wie und bei wem an früher einkaufen ging - eine Geschichte mit besonderen Wien-Eindrücken!
21 Minuten
Wilhelminenberg? Gallitzinberg oder doch Predigtstuhl? Warum der Ottakringer Weinberg drei Namen hat, hören Sie in dieser Episode, in der wir unter anderem von populären Heurigen und Schrammelmusik, einer romantischen Familiengeschichte und vom größten Begräbnis in Wien erzählen.