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18 Millionen. Der Podcast für Politik in NRW Archiv

200 Episoden
30 Minuten
Küchen, Büromöbel, Sofas - viele dieser Möbelstücke kommen aus Nordrheun-Westfalen. Doch in der Branche kriselt es, seit die Corona-Pandemie vorbei ist. In der ersten Phase der Pandemie investierten die Menschen ihr Geld statt in Urlaubsreisen in Möbel und machten es sich zuhause gemütlich. Gleichzeitig arbeiteten viele im Home Office und brauchten die entsprechende Ausstattung. Das ist vorbei und die Krisen der Welt machen auch vor den Toren der ostwestfälischen Möbelfabriken nicht Halt. Von Nadja Bascheck.
40 Minuten
Schaut man in die Statistiken, zeigt sich eine deutliche Zunahme von Gewalttaten an Schulen. Seit dem Jahr 2019 ist die Zahl der gemeldeten Delikte um 20 Prozent gestiegen. Und es sind auch häufiger als früher Messer im Spiel. Im vergangenen Jahr wurden laut Innenministerium an NRWs Schulen 293 Straftaten mit Stichwaffen registriert. Bei rund 5.000 Schulen eine vergleichsweise geringe Zahl, aber sie ist zuletzt deutlich gestiegen. Woran liegt das? Darüber spricht Daniela Junghans mit der WDR-Journalistin Martina Koch und der Landesvorsitzenden des Philologenverbands, Sabine Mistler. Von Daniela Junghans.
29 Minuten
Das Kommunalwahlrecht wurde im Sommer geändert. Für kleine Parteien kann das teilweise heftige Auswirkungen haben. Sagt zumindest die FDP und will dagegen klagen, was sich CDU, SPD und Grüne da ausgedacht haben. In diesem Podcast gehen wir den Vorwürfen auf den Grund und sagen Ihnen, was an der Sache dran ist. Und Christoph Ullrich schaut mit dem WAZ-Landtagskorrespondenten Tobias Blasius auf die anstehenden Wahlen, wo sich in NRW so langsam das Feld der Bewerber und Bewerberinnen für die Rat- und Kreishäuser aufbaut. Von Christoph Ullrich.
32 Minuten
Tim Achtermeyer ist seit zwei Jahren Landeschef der Grünen. Als er ins Amt kam, befanden sich die Grünen im Höhenrausch - egal ob in NRW oder im Rest Deutschlands. Nach mehreren bitteren Wahlabenden ist der 31-Jährige als Krisenmanager gefragt. Christoph Ullrich bespricht mit ihm die Gründe für den Grünen Sinkflug und wie er die Wende einleiten will. Von Christoph Ullrich.
36 Minuten
Die FDP hat eine Wahlschlappe nach der nächsten erlitten. Nun werden Rufe laut, die Ampel-Koalition zu verlassen und sich neu aufzustellen. Doch das ist nicht ohne weiteres machbar. Welche Exit-Strategien die Partei überhaupt hat, bespricht Nadja Bascheck mit dem Hauptstadtkorrespondenten Martin Polansky. Und an den NRW-Landesvorsitzenden Henning Höne geht die Frage, wie die FDP aus der Krise kommt und ihre Themen setzen kann. Er möchte weniger Nabelschau betreiben und sich mehr für eine Wirtschaftspolitik stark machen. Christoph Ullrich wagt einen Blick in die Vergangenheit, denn vor genau zehn Jahren stand die FDP schon einmal an einem Wendepunkt. Damals hat sie auf eine neue Strategie gesetzt. Was ist davon übrig geblieben? Von Nadja Bascheck.
32 Minuten
Hendrik Wüst hat die Katze aus dem Sack gelassen: Er will nicht CDU-Kanzlerkandidat werden. Zumindest nicht bei der Bundestagswahl 2025 - er geht also einer zunächst innerparteilichen Auseinandersetzung mit Friedrich Merz aus dem Weg. Der darf es nun 2025 versuchen, Wüst sehen sie in der CDU eher als Zukunft der Partei über die Zeit von Merz hinaus. Doch stimmt das auch? Christoph Ullrich und Klaus Scheffer haben die spannende Woche bei der Union nachgezeichnet und was sie für die Politik in NRW bedeutet. Von Christoph Ullrich.
27 Minuten
Eigentlich sollte diese Woche der Haushalt groß diskutiert werden. Dann aber kam die Landesregierung mit einem Sicherheitspaket um die Ecke und entfachte eine neue Debatte. Ministerpräsident Wüst sagte, er wolle den Worten Taten folgen lassen - eine Reaktion auf den Anschlag in Solingen Ende August. Die grüne stellvertretende Ministerpräsidentin spricht von einem “Wendepunkt”. Was bedeutet dieser Wendepunkt für die grüne Politik im Land? Welches Zeichen sendet die Koalition damit nach außen? Und kann man ihre Zusammenarbeit weiterhin als geräuschlos bezeichnen? Diese Fragen diskutiert Nadja Bascheck mit den landespolitischen Journalisten Klaus Scheffer und Tobias Zacher. Von Nadja Bascheck.
29 Minuten
Die Stahlsparte von Thyssen-Krupp produziert hochqualitativen Stahl. Aber der ist zu teuer, findet der Mutterkonzern und will die Sparte offenbar loswerden. Ausgerechnet diesen Bereich fördern Land und Bund aber mit Rekordsummen, damit in Duisburg klimaneutraler Stahl produziert werden kann. Aber auch nur, wenn die Stahlproduktion in Duisburg bleibt. Daraus entstanden ist der bisher größte Wirtschaftskrimi dieses Jahrzehnts. Es geht um einen knallharten Konzernboss, der die Wut von Belegschaft auf sich zieht. Aber auch um einen Konzern, an dem sich nach Jahren des Missmanagements beispielhaft entscheiden wird, ob die klassische Industrie im klassischen Industrieland NRW überhaupt noch eine Chance hat. Und was das alles mit dem Erstarken populistischer und antiliberaler Kräfte zu tun hat? Das und viel mehr bespricht Christoph Ullrich mit dem ARD-Industrie-Experten Michael Heussen. Von Christoph Ullrich.
41 Minuten
Drei Menschen sind gestorben, weil ein Mann in Solingen mit dem Messer um sich sticht. Der Anschlag auf dem Stadtfest wird zur politischen Zäsur, weil der Mann eigentlich nicht mehr in Deutschland hätte sein dürfen. Vor den mit Anspannung erwarteten Wahlen in Thüringen und Sachsen tritt eine hektische Aktivität ein: Die Parteien jenseits der AfD diskutieren über strengere Gesetze zu Messern und eine Wende in der Migrationspolitik. Nadja Bascheck und Christoph Ullrich zeichnen eine hektische Woche nach und zeigen auch, dass nicht alles, was gefordert wird, sinnvoll oder gar erlaubt ist. Von Christoph Ullrich.
28 Minuten
Die parlamentarische Sommerpause endet wie jedes Jahr mit den Sommerferien in NRW. Das Leben kehrt in den Landtag zurück und die Fraktionen kommen wieder zusammen. Welche Themen dabei besonders wichtig werden - zumindest in den kommenden Wochen - das diskutieren Christoph Ullrich und Susi Makarewicz. Von Christoph Ullrich.
31 Minuten
Die Schulministerin legt einen Schwerpunkt auf Grundschulen, die besonders vom Lehrermangel betroffen sind. Die Pläne sollen für Entlastung sorgen. Und: Feller will die Grundkompetenzen von Schülerinnen und Schülern verbessern. Förderstunden sollen nun in zusätzliche Deutsch- und Mathestunden verwandelt werden. Über diese Pläne diskutiert Nadja Bascheck mit der Journalistin Martina Koch und mit Wibke Poth vom Verband Bildung und Erziehung NRW. Von Nadia Bascheck.
25 Minuten
Die Deutsche Bahn hat für viele überraschend einige Verbindungen in NRW vorübergehend gestrichen, um das Netz zu entlasten, das gerade sehr unter den vielen Baustellen leidet. Ein großes Problem nicht nur die betroffenen Fahrgäste, auch verschiedene Bürgermeister und der NRW-Verkehrsminister sind sauer. Zurecht? Darüber diskutiert Daniela Junghans mit Peter Hild und Kai Clement. Von Daniela Junghans.
27 Minuten
In den vergangenen Monaten haben viele große Unternehmen in NRW angekündigt, dass sie Stellen abbauen wollen. Wie schlecht geht es den Betrieben in NRW, und welche Folge hat für den Arbeitsmarkt? Darüber diskutiert Daniela Junghans mit Ute Schyns und Ulrich Ueckerseifer. Von Daniela Junghans.
24 Minuten
"Nationale Gesundheitsreserve" hieß das Zauberwort: Als 2020 die Corona-Pandemie in Deutschland durchschlug, fehlte es an allem: Die Masken aus China kamen nicht mehr, Beatmungsgeräte und Kittel gab es auch zu wenige. Bis heute führen gestörte Lieferketten dazu, dass auch mal Medikamente fehlen. Die von der Politik angekündigte Reserve sollte einen vergleichbaren Notstand verhindern. Wenn man alles im Land produziert und auch noch entsprechend einlagert, dann wird vieles besser laufen, sollt es noch einmal einen Gesundheitsnotstand geben. Aus den vollmundigen Ankündigungen ist nichts geworden. Deutsche Maskenproduzenten geben auf, große Lagerorte für die Gesundheitsreserve gibt es nicht. Ob das am Ende vielleicht doch die bessere Alternative ist oder die Politik hier erneut mit dem Feuer spielt - das diskutiert Christoph Ullrich mit Susi Makarewicz. Von Christoph Ullrich.
33 Minuten
Die NRW-Landesregierung will dafür sorgen, dass Künstler künftig besser bezahlt werden. Das kann sie zwar nur bei vom Land geförderten Projekten, doch davon gibt es viele. Wie sieht das neue Mindesthonorar aus, wie funktioniert Kulturförderung in NRW und wie hoch ist eigentlich das durchschnittliche Einkommen von Künstlern hierzulande? Darüber spricht Daniela Junghans mit dem kulturpolitischen Journalisten Peter Grabowski. Von Daniela Junghans.