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168 Episoden
55 Minuten
Meike Rensch-Bergner von crafteln.de ist schon zum zweiten Mal zu Gast bei mir im Podcast. Viel über sie und ihr Schaffen kannst du auch in Episode #3 erfahren.


Unser Gespräch startet bei den Nähcamps. Hier war Meike schon in 2018 mit ihren Workshops „Schnittanpassung für Einsteigerinnen“ mehrfach dabei. In 2019, und da freue ich mich sehr drüber, wird sie diesen Workshop und auch Einzelcoachings bei jedem der Camps anbieten. Beim Schnittcamp vom 15.-17.3.2019 gibt es Meike darüber hinaus in einem Ganztagesworkshop zum Thema Oberteile anpassen.


Die Größenwahl, die Angst, etwas falsch zu machen und den Körper so anzunehmen, wie er ist. Um diese Themenfelder drehen sich die meisten Fragen in den Schnittmuster-Workshops, stellt Meike fest.


Dabei geht sie speziell auf den letzten Punkt intensiver ein und meint: „Wir können auch freundlich zu unserem Körper sein und aus dem Hamsterrad der Selbstoptimierung aussteigen. Diese neue Art zu denken, ist für viele Frauen eine Erleichterung und auch ein Zeichen von Stärke“.


Speziell in ihren Online-Kursen geht Meike auf das Thema Körper-Akzeptanz (Body Acceptance) neuerdings ein. Sie möchte damit Frauen stärken, sie zufriedener machen und damit die technischen Aspekte der Schnittanpassung um diese emotionale Komponente ergänzen.


In unserem Gespräch erzählt mir Meike weiterhin von ihrem neuen Buch „Passt perfekt“, welches für Einsteigerinnen gedacht ist und sich natürlich um die Anpassung von Schnitten dreht. Meike vermittelt darin ein spezielles Prinzip und auch eine systematische Reihenfolge der Handgriffe, die bei der Schnittanpassung beachtet werden sollten.


Im weiteren Verlauf des Gesprächs:


Über Meike's Lieblingsmaterialien warum sie taillierte Kleidung liebt über 25 Jahre in der Erwachsenenbildung ihre Pläne für 2019


Viel Spaß beim Zuhören und ganz liebe Grüße


Elle


Übrigens: "Passt - der neue Podcast von crafteln" ist da. Hier könnt ihr hinein hören. 


--


Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen. 


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44 Minuten
Nora Baum Mitbegründerin der Pattarina App (www.pattarina.de) ist heute mein Gast. Sie geht mit ihren Kollegen einen neuen, für die Nähwelt revolutionären,Weg. Mit der App, die sie gerade entwickelt, sollen Schnittmuster überflüssig werden. Freue dich auf dieses interessante Gespräch.


„Schnittmuster abzupausen war mir ein Grauen“, sagt Nora, die selbst näht. „Und als dann im September 2017 Apple mit Augmented Reality auf den Markt kam, machte es Klick. Zusammen mit einem befreundeten Informatiker, der sich mit Computer Visualisierung auskennt, machte sie sich an die Entwicklung ihrer App, die unter dem Namen „Pattarina“ kurz vor der Veröffentlichung steht.


Die Schnittmuster sollen mit Hilfe von Augmented Reality übertragbar gemacht werden. Wenn man beispielsweise ein Schnittmuster von einer Bluse auf seinem Handy innerhalb der App hat, lässt man sich dieses zunächst größenecht auf dem darunter liegenden Stoff (Schnittteil für Schnittteil) anzeigen, um es dann auf dem Stoff mit einem Trickmarker abzumalen. Einen bestimmten Abstand zum Stoff muss man dabei nicht einhalten. Es sind keine weiteren Hilfsmittel erforderlich. In der linken Hand hält man sein Handy, in der rechten den Trickmarker.


Bei 40 ausführlichen Nutzertests kam heraus, dass man ein Oberteil so mit ein bisschen Übung in einigen Minuten übertragen kann. Gegenüber der herkömmlichen Abpausmethode spart man 80% Zeit ein.


Wer sich das schwer vorstellen kann, kann sich ein Video auf der Webseite von Pattarina anschauen, wo der ganze Prozess verdeutlicht wird.


Noch dauert die Entwicklungsarbeit an, in der die App z.B. mit verschieden rutschigen Stoffen getestet wird. Auch kann noch nicht jedes Schnittmuster in die App eingelesen werden. Pattarina startet deswegen mit einigen ausgwählten Pattarina-kompatiblen Mustern. Für den Anfang spricht man Anfänger-Hobbynäherinnen an, die für ihre Kinder und erste Sachen für sich selbst nähen möchten.


Um die App nutzen zu können, benötigt man ein Apple Smartphone (ab iPhone 6). Eine Lösung für Android Geräte soll perspektivisch auch angeboten werden.


Nora, freut sich auf Testerinnen, die die App ausprobieren und Feedback geben möchten. Auf pattarina.de kann man hierfür ein Formular ausfüllen und wird kontaktiert, wenn es losgeht.


Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße


Eure Elle


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45 Minuten
Die Idee zu Colin's Unternehmen entstand während eines Auslandsaufenthalts in Tansania wo er mit außergewöhnlichen Stoffen in Berührung gekommen ist. In seinem Studium im Bereich Sustainability Economics Management konnte man sich dann auf nachhaltige Unternehmensgründungen spezialisieren. Daraus entstand „True Fabrics“, ein Online Shop für Stoffe aus aller Welt.


Das ist 4 Jahre her und mittlerweile gibt es u.a. Stoffe aus Südafrika, Ghana, Australien, Nepal, Indien, Guatemala und Malaysia bei True Fabrics. (www.truefabrics.de) Alle zeichnen sich durch die besondere Herstellungsform und besondere Muster aus und sind ausnahmslos bei kleineren und mittleren Handwerksbetrieben (teilweise noch traditionell) gefertigt.


Sehr bemerkenswert: 10% des Netto Umsatzes spendet True Fabrics dem Social Surplus. Gemeint sind damit Leute, die nicht direkt an der Wertschöpfungskette teilhaben aber trotzdem profitieren sollen. So werden Projekte in den Ländern, aus denen die Stoffe kommen, unterstützt.


True Fabrics unterscheidet dabei in Trinkwasserversorgungsprojekte oder Projekte aus dem Bereich Gesundheit oder Bildung, auf die man bei True Fabrics über die Plattform Betterplace.org aufmerksam wird oder auch direkt von Vereinen oder Gründern angesprochen wird.


Wenn man bei True Fabrics kauft, sollte man eine Vorliebe für Farben mitbringen. Die meisten der Kundinnen von True Fabrics haben auch eine Affinität zu anderen Ländern und Kulturen bzw auch zum Thema Nachhaltigkeit, erzählt Colin. Mittlerweile gebe es zwar auch gedecktere Muster im Sortiment – generell geht es bei True Fabrics aber bunt zu.


Wer mehr über True Fabrics erfahren möchte, kann auf Pinterest, Instagram oder auf dem Blog folgen. Hier erfährt man Details über die Gründerstory, bekommt Nähtipps und Inspirationsbeispiele bzw. kann sich durch die Stories der Herstellungsbetriebe klicken.


Wer sich bei True Stories als Probenäherin engagieren möchte, kann ebenfalls Kontakt über den Blog oder die sozialen Kanäle aufnehmen. True Fabrics möchte in der Zukunft das Sortiment weiter ausbauen und natürlich seine Bekanntheit steigern.


Im weiteren Verlauf des Gesprächs:


Was ist nachhaltig und was nicht?


True Fabrics hat dafür seine eigenen Kriterien definiert, wobei es nicht immer nur darum geht, dass ein Stoff zertifiziert ist. „Das können sich nämlich viele der kleineren Hersteller gar nicht leisten“, meint Colin und ergänzt, „uns kommt es auch darauf an, wie sich ein Hersteller sozial engagiert“.


Woher der Name „True Fabrics“?


Ein Großteil der afrikanischen Stoffe sind minderwertige chinesische Stoffe. True Fabrics möchte dieser Entwicklung entgegenwirken und unterstützt deswegen Produzenten „echter“ afrikanischer Stoffe.


Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße


Deine Elle


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1 Stunde 2 Minuten
Constanze ist Autorin des Materiallexikons „Stoff und Faden“  sowie des Nahtzugabe Blogs .


In ihrem Blog schreibt sie über Bekleidung für sie selbst, Schnittmusterfirmen, Modeausstellungen, Bücher und das, was sich in der DIY Szene tut. In ihrem Materiallexikon über Textilien bringt sie ihr umfangreiches Wissen als Stoff und Nähexpertin ein.


In unserem spannenden Gespräch geht, passend zur Jahreszeit, um Mantelstoffe.


Wir gehen auf die Beschaffenheit, Verarbeitungscharakteristiken von Walk und Loden, Tweed und Bouclé, Flausch und Wollähnliche Materialien ein und besprechen, für welche Schnitte sie sich eignen.


Walk und Loden: Stoffe, die gewalkt (über Walzen geführt und leicht verfilzt) werden. Walk ist gestrickt, Loden ein gewebter Stoff. Walk ist elastisch, lässt sich gemütlich tragen, passt sich dem Körper an. Schnitte die Stand haben, müssen können schwer aus Walk genäht werden. Loden ist der Wintermantelstoff schlechthin. Der Stoff ist schwer, wasserabweisend, hat eine Härchenschicht. Loden verzieht sich nicht und ist deswegen für klassische Schnitte geeignet. Außerdem ist Loden winddicht und Temperatur ausgleichend.


Tweed und Bouclé: Bei beiden Stoffen kann man die Webstruktur gut erkennen. Tweed ist unkompliziert zu vernähen, meistens gemustert mit lebendiger Oberfläche. Tweed stammt ursprünglich aus England. Bouclé: kennt man von Chanel Jäckchen, kleine Schlingen und Noppen, franst beim Zuschneiden und Nähen leicht aus.


Flausch: Gemeint sind klassische Mantelstoffe mit einer Oberfläche wie Fleece, bestehen aber aus Wolle. Haben eine haarige Oberfläche, fast wie Fell, da der Stoff aufgeraut ist. Von den Schnitten ähnlich wie beim Loden, für Mäntelschnitte gut geeignet. Mohair Flausch ist sehr voluminös, da sollte der Schnitt einfach, gradlinig sein. Beim Bügeln sollte man vorher einen Test machen, nicht den Stoff zusammendrücken. Evtl nur dämpfen und dann glattstreichen.


Wollähnliche Stoffe: Kommen ohne Wolle aus, vegane Stoffe. Evtl ein wärmendes Zwischenfutter einnähen.


Constanze erzählt im weiteren Verlauf des Gesprächs noch, wo sie ihre Stoffe einkauft, was sie gerade strickt und näht und dass bei ihr im Kleiderschrank fast alles selbst genäht ist.


Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße


Eure Elle


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25 Minuten
Von Nähcamp zu Nähcamp nehme ich 2 Kisten voller Nähbücher von verschiedenen Verlagen mit. Beim Durchblättern und teilweise auch intensiveren Lesen der ganzen Bücher fällt auf, dass fast jedes Buch einen (für die jeweiligen Projekte relevanten) technischen Grundlagenteil enthält. 


Das macht ja auch Sinn. Aber...


...was ich in keinem dieser Bücher finde, sind strategische Hilfestellungen zum Nähen von Kleidung. Wie wähle ich Stoffe und Schnitte aus, damit das Kleidungsstück ZU MIR passt? Damit ich nicht nur beim Nähen, sondern auch danach Freude BEIM TRAGEN habe. Um Bücher zu finden, die einem da weiter helfen könnten, muss man in der literarischen Ecke der Stilratgeber suchen, aber da fehlt mir die Verbindung zum Nähen.


Um diese Lücke zu füllen, biete ich meinen Online-Kurs "Näh deinen Stil" an, für den du dich noch bis Donnerstag anmelden kannst und der am 22.10 startet. Er soll dir helfen nicht nur technisch zum Erfolg zu kommen, sondern auch (Näh-) strategisch. 


Letzten Donnerstag habe ich dazu den Online-Workshop "In 5 Schritten zu mehr Kombinationen im Handmade-Kleiderschrank" gegeben. Die 5 Schritte entsprechen den 5 Modulen meines neuen Online-Kurses, mit denen ich dir helfen möchte, mehr Klarheit zu bekommen und entspannter Stoffe und Schnitte einzukaufen, um hintenraus mehr Zeit zum Nähen zu haben. 


Das Ziel ist eine schöne Handmade-Kombi-Garderobe, mit deiner eigenen Farbpalette und einer Auswahl an Schnitten, die (zu) dir passen. Im Kurs hast du außerdem die Gelegenheit, dir 2 passende Kleidungsstücke zu nähen, bei denen ich dir als Nähcoach zur Seite stehe. 


Und diese 5 Schritte durchläufst du im Kurs:


Wie wirke ich in dem, was ich schon trage? Es macht einen Unterschied ob du dich im Spiegel oder auf einem Foto anschaust. Der Blick in den Spiegel ist viel subjektiver. Auf dem Foto kannst du dich neutraler beurteilen. Es bietet sich an, für eine Weile jeden Tag ein Foto von dir in verschiedenen Outfits zu machen. Stell dir dabei die Frage, was zu dir passt, worin fühlst du dich wohl?  Weniger Inspiration ist dabei manchmal mehr. Viele sind überfordert von den ganzen Informationen, die uns zur Verfügung stehen. Meinen Instagram Feed habe ich aufgeräumt, damit ich nicht mehr Zeit mir Recherche als mit dem eigentlichen Nähen verbringe. Das nimmt mir den Druck. Damit fühle ich mich wohler.  Die richtigen Stoffe auswählen Wenn du wissen möchtest, ob du die richtigen Stoffe auf Lager hast, vergleiche Stoffregal und Kleiderschrank. Gibt es hier große Abweichungen, ist das meist kein gutes Signal. Hier solltest du mal eine Inspektion machen.  Die richten Schnitte auszuwählen Du lernst deine Proportionen kennen. Gibt es Bereiche, die du hervorheben oder kaschieren möchtest? Mit welchen Linien möchtest du arbeiten? Du lernst dein Auge zu schulen und die Erkenntnisse strategisch einzusetzen. Lege dir eine Bibiliothek mit Grundschnitten an, die du verändern und damit deine Look variieren kannst.  Schnittanpassung Für viele ein kleines Horrorthema, dabei ist es gar nicht so schwer Anpassungen vorzunehmen. Du solltest wissen, welche Schnittanpassungen für deinen Körper relevant sind und diese trainieren. Im Rahmen des "Näh deinen Stil" Kurses werde ich dich für die Möglichkeiten sensibilisieren und einfach Änderungen vermitteln.  Farben, Schnitte und Stoffe zusammenbringen Ich möchte dich dazu ermutigen, weniger in Einzelstücken, auch nicht in Outfits zu denken. Wenn du dir Sachen nähst, sollten sie mehrere Outfits ermöglichen, d.h. die Kleidungsstücke sollten gut kombinierbar sein. 


Bist du unsicher bei diesen Themen, lässt du dich vielleicht zu stark von Trends beeinflussen, dann bist du herzlich eingeladen am Kurs teilzunehmen.


In einem virtuellen Meetingraum kommen wir jeden Freitag von 19-20 Uhr zusammen, in einer geschlossenen Facebook-Gruppe haben wir die Möglichkeit uns auszutauschen. Du erhältst wöchentlich eine E-Mail mit einem neuen Modul (in einem separaten Kursbereich/nicht bei Facebook), welches Videos, Text, Fotos und Arbeitsblätter enthalten wird. Wir arbeiten an deinem "Näh deinen Stil"- Leitfaden, auf den du immer zurückgreifen kannst. 


Ich würde mich freuen, diesen Weg mit dir gemeinsam zu gehen. Schaue für weitere Informationen auf die Kursseite www.ellepuls.com/kurs oder schreibe mir eine E-Mail an elke@ellepuls.com, wenn du unsicher bist, ob der Kurs für dich geeignet ist.


Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe. 


Liebe Grüße


Deine Elle 


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24 Minuten
"Ein Kleiderschrank voll nichts anzuziehen", das habe ich oft in der Umfrage gelesen, die ich vor einigen Wochen unter meinen Leserinnen durchgeführt habe.


Um an dem Punkt weiterzuhelfen, habe ich diesen Podcast aufgenommen, der dich inspirieren soll, zukünftig mehr Kombinationsmöglichkeiten in deinem Kleiderschrank zu finden. 


Meine Erfahrung ist, dass du beim Thema Kombi-Garderobe am schnellsten zum Erfolg kommst, wenn die Farben deiner Kleidungsstücke zusammenpassen.


Orientieren kannst du dich zum Beispiel, wenn du eine professionelle Farbberatung mitmachst, so wie ich das vor einigen Jahren getan habe. Bei der Jahreszeiten-Typisierung wurde ich als Sommertyp eingeschätzt. Im Anschluss habe ich alle Farben aussortiert, die nicht zu meiner Farbpalette passten und der Kleiderschrank sah gleich viel stimmiger aus. Seitdem kaufe ich meine Stoffe entsprechend ein.


Du kannst deinen Farben aber auch ohne professionelle Beratung näher kommen. Wenn du Lust hast, schreibe doch mal auf, welche Farben in deinem Kleiderschrank vorhanden sind. Welche findest du gut, welche sollen erhalten bleiben und welche dürfen gehen. Gibt es Ausreißer, die nicht so recht zu etwas passen wollen, fehlt vielleicht ein Verbindungsstück?


Wenn du beispielsweise gerne gemusterte Oberteile nähst, die nur zu einer Jeans passen, stelle dir doch mal die Frage, ob eine Strickjacke, die zu mehreren Teilen passt, das Bild beruhigen würde. 


Da wir Hobbynäherinnen ja gern mit den "Händen machen", kann ich dir auch raten, dir deinen eigenen Farbpass zu basteln. Klebe dir Stoffstücke deiner Farben auf Pappe und mache einen Fächer daraus, der an einer Ecke mit einer Buchschraube zusammen gehalten wird. Wenn du jetzt noch eine kleine Tasche für den Fächer nähst, hast du immer einen praktischen Helfer, der dich beim Stoffkauf begleitet und dir Orientierung bietet.  


Empfehlen möchte dir auch eine sehr gutes aber auch ziemlich analytisches Buch von Anuschka Rees. Es heißt "Das Kleiderschrank-Projekt (The curated closet) und in ihm wird beschrieben, wie 3 Hauptfarben in Kombination mit 4 Akzentfarben für Accessoires und 2 neutralen Farben den Look bestimmen können. 


Meine Hauptfarben sind rosa, blau und grau, wobei rosa prominent ist und ich mehrere Oberteile, Hosen und auch Sneaker in der Farbe besitze. Als neutrale Farben habe ich weiß und dunkelblau und als Akzentfarben silber und mint. Dieses Farbschema vereinfacht mir das Kombinieren, vermeidet "Inseln" und Fehlkäufe und macht Spaß.


Ich hoffe, ich kann dich dazu ermutigen an deinen Farben zu "arbeiten" und wenn du einmal ein Schema hast, heißt das ja nicht, dass du keine neuen Farben dazu nehmen darfst. Sie sollte halt nur im Kern dazupassen. 


Liebe Grüße


Deine Elle


 


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30 Minuten
Hast du dich schon mal gefragt, warum du ein selbst genähtes Kleidungsstück nicht tragen magst? Wenn du darüber nachdenkst, merkst du, dass es wahrscheinlich nicht nur einen bestimmten Grund gibt, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Gründe.


Ich habe noch mal über meinen Werdegang an der Nähmaschine nachgedacht und mir die 9 Gründe notiert, die bei mir dazu geführt haben, dass ich manches selbst genähte Stück nicht getragen habe und warum das mit der Zeit immer besser geworden ist.


Aus den Antworten meiner Umfrage entnehme ich, dass viele Hobbynäherinnen mit genau den gleichen Themen zu kämpfen haben. Deswegen dieser Podcast, zu dem es auch ein Video (auf meiner Facebook-Seite) und einen ausführlichen Blogartikel gibt. 


Viel Spaß und liebe Grüße


Deine Elle


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22 Minuten
Heute geht es um die 5 gängigsten Stiltypen und was du für dich daraus machen kannst. 


Mit Stiltypen meine ich in diesem Fall die gängigen Figurtypen X, A, O, H und Y. Es geht nicht um Kleidergrößen, sondern um die Proportionen, die dir angeboren sind. 


Dabei ist mir wichtig, keine Schubladen zu kreieren, sondern dir das Prinzip näher zu bringen, so dass du davon mitnehmen kannst, was dir nützlich ist. Letztendlich möchten wir uns doch alle von der bestmöglichen Seite zeigen und dafür sollte man verstehen, wie Kleidungsstücke an unserem Körper wirken und wie wir damit spielen können.


X-Figur: Breite Schultern, eine ausgeprägte Taille und eine breite Hüfte zeichnen diesen Typen aus. Die X-Figur entspricht unserem hier gängigen Ideal einer Körperform. Wenn du eine X-Figur hast, kannst du diese mit engen Kleidern betonen oder sie durch einen Gürtel noch mehr zur Geltung bringen. 


A-Typ: Hier sind die Schultern deutlich schmaler als die Hüfte und die Beine meist kräftiger, wobei der Oberkörper insgesamt schmaler ist. Du kannst mit Schnitten arbeiten, die deine Schulter betonen und insgesamt die Blicke des Betrachters, weg von den breiteren Hüften, hin zum Oberkörper lenken. Schulterriegel, Volants, farblich abgesetzte Passen können den Ausgleich zur breiteren Hüfte bringen. Muster, knallige Farben oder eine auffällige Kette sollten sich eher am Oberkörper finden. 


O-Figur: Diese Frauen haben einen runden Oberkörper und wenig Taille. Die typische Rubens-Figur. Die Taille ist so breit, wie die Schulter und Hüfte, wobei die schmalste Stelle direkt unterhalb der Brust sitzt. Nutzen kannst du z.B. einem Empire-Schnitt, bei dem das Oberteil unter der Brust lockerer wird. Um den Oberkörper weniger zu betonen, bietet es sich an, schlichtere Oberteile zu tragen, was nicht heißen soll, dass O-Typen keine gemusterten Stoffe am Oberkörper tragen dürfen. Wichtig ist, dass du weißt wie das wirkt, so dass du bewusst damit umgehen kannst.  


H-Typ: Hier sind Schultern, Taille und Hüfte gleich breit. Meistens sind diese Frauen schlank und athletisch und haben die typische Modelfigur, so dass sich sportliche und androgyne Kleidung super tragen lässt. Um der Taille mehr Betonung zu verleihen, könnte man Hüft- und Schulterakzente setzen.  


Y-Typ: Das Gegenteil von der A-Figur. Breite Schultern, schmale Hüfte, die typische Schwimmer-Figur aber in der Regel mit üppigerem Busen. Da die Beine bei diesem Typen recht schlank und lang sind, sollten sie betont werden. Die Y-Figur kann deswegen bunte oder gemusterte Hosen oder auch auffällige Schuhe tragen, weil diese die Blicke auf den unteren Teil des Körpers lenken. 


Früher war mir nicht bewusst, dass man durch die gezielte Auswahl an Schnitten und Farben bestimmte Proportionen des Körpers betonen oder in den Hintergrund treten lassen kann.


Erst eine Stilberatung hat mir die Augen geöffnet und mir eine Mischung aus Y-, X- und H-Typ attestiert. So wie die meisten Frauen entspreche ich also keinem Typen zu 100%, worüber ich auch sehr froh bin.


Denn so kann ich, je nach Laune Absicht, bestimmte Kleidungsstücke tragen und einen Stil vermitteln. Das kann an einem Tag extravagant sein und am nächsten eher klassisch.


Ich möchte dich ermutigen, dich mit den Themen Körperformen, Stiltypen und Farben zu beschäftigen. Nochmal, es geht mir nicht darum, dass du dich in eine bestimmte Schublade steckst, sondern dass du bewusst und zu deinem Vorteil Schnitte und Farben wählst um ein Kleidungsstück zu erhalten, was dir steht und welches dich glücklich macht. 


Die eigenen Stilregeln zu kreieren funktioniert nicht von heute auf morgen. Es ist ein Prozess, der sich bei mir schon über 5 Jahre erstreckt. Mit diesem Podcast und den Stiltypen möchte ich dir erste "Stützrädchen" anbieten, die dir ermöglichen mit deinem "Stilfahrrad" loszuradeln. Trau dich loszufahren, sicherer zu werden um dann, in einiger Zeit, freihändig zu fahren und mit deinen Körperformen und den dazu passenden Kleidungsstücken zu spielen.


Viel Spaß dabei und herzliche Grüße


Deine Elle


Viel Spaß dabei und herzliche Grüße


Deine Elle


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26 Minuten
Zunächst möchte ich mich bei dir bedanken, dass du den "Näh deinen Stil"-Podcast hörst. Aus einem "Wir schauen mal, wie das läuft Projekt" ist nun etwas geworden, was richtig Fahrt aufgenommen hat. Immerhin haben seit März 2018 schon fast 30.000 Menschen die insgesamt 24 Episoden heruntergeladen und gehört.


Bedanken möchte ich mich auch bei den zahlreichen Frauen, die sich an meiner Umfrage von letzter Woche beteiligt haben. Mit den Antworten habe ich nun viel "Futter" für weitere Episoden und, wie versprochen, haben wir unter den Teilnehmerinnen auch eine Gewinnerin für ein Nähcamp-Ticket ausgelost.


Heute geht es um die 10 nervigsten Momente vor dem handmade Kleiderschrank und was du dagegen tun kannst. 


1) Nichts passt zusammen. 


2) Die Lieblingsstücke sind in der Wäsche. 


3) Der Schrank ist voll und dennoch habe ich nichts anzuziehen.


4) Ober- und Unterteil passen nicht zusammen.


5) Du bist von dir selbst gelangweilt, weil du immer das gleiche aus dem Schrank ziehst.


6) Mit deinen Kleidungsstücken bist zu zufrieden, dir fehlen aber die passenden Schuhe dazu.


7) Es fehlt das i-Tüpfelchen, was das Outfit abrundet.


8) Nervig ist, wenn die Teile schön sind aber nicht passen.


9) Die Farben lassen sich nicht kombinieren. Du traust dich nicht, neue Farben auszuprobieren.


10) Du hast das Gefühl über Nacht ist die Kleidung geschrumpft.


Wie sind deine Erfahrungen? Findest du dich in einem oder mehreren der 10 nervigsten Momente wieder? 


Mich würde deine Meinung interessieren. Hinterlasse doch gern einen Kommentar im Blogpost zu diesem Podcast.


Vielen Dank und liebe Grüße


Elke


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36 Minuten
Keine Sorge. Das Nähen an sich wird, soweit ich das einschätzen kann, analog bleiben. Aber das ganze Drumherum, die Schnittmuster, die Anleitungen und auch die Community werden zunehmend digitalisiert. 


Nadine, die seit kurzem einen Online Shop für Plott-/Stick- und Applikationsdateien betreibt, hat dazu eine brandneue App entwickelt - die "Näh ich mir-App". 


Wie die App funktioniert und welchen Mehrwert sie mit sich bringt, erzählt sie in diesem Podcast.


"Die Idee zur App ist während einer langen Reise durch Australien entstanden", sagt Nadine. "Wir wollen das Schweizer Taschenmesser fürs Nähen bauen und im ersten Schritt Hobbynäherinnen, die in fremde Städte reisen eine Orientierungshilfe sein. Mit der "Näh ich mir"-App kannst du dir z.B. alle umliegenden Stoffläden anzeigen und dich dorthin navigieren lassen. Die Karte funktioniert auch offline und die Läden lassen sich bewerten.


In einer zweiten Funktion der App, die bisher nur für Android Geräte (iOS folgt) verfügbar ist, kann man sich eine Übersicht aller in Deutschland stattfindenden Stoffmärkte anzeigen lassen inkl. Erinnerungsfunktion für die Termine, an denen sie stattfinden. 


Der Community Gedanke ist uns wichtig", sagt Nadine weiterhin. "Deswegen lassen sich auch Benutzerprofile erstellen, mit denen man sich selbst präsentieren und auch andere Nutzer in der Nähe anzeigen lassen bzw. Kontakt mit ihnen über das Gästebuch aufnehmen kann. 


Sowieso soll die App, die erst ein paar Wochen alt ist, so weiterentwickelt werden, dass sie die Bedürfnisse unserer Nutzer erfüllt. Bisher haben wir 2500 Nutzer, wünschen uns das die Community wächst und wir möglichst viel Feedback erhalten. Unsere Nutzer sollen mitbestimmen, wie es bei uns weitergeht. 


Hinter unserer App steckt ein idealistischer Gedanke", antwortet Nadine auf meine Frage, ob sie mit der App Geld verdienen will.


"Die App ist und bleibt ein Freizeit- und Hobbyprojekt von meinem Mann und mir", sagt sie, "deswegen ist sie auch werbefrei".


Alle wichtigen Informationen inkl. FAQ's zu Nadine's App findest du unter www.naehichmir.de.


Möchtest du dir die App herunterladen kannst du das ebenfalls auf www.naehichmir.de oder direkt im Google Play Store tun.


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55 Minuten
Katharina Maier, Frau Maier, kennt sicher die ein oder andere von euch, denn mit dem Thema Stilberatung/Stilfindung war sie schon häufiger bei mir zu Gast, u.a. in Episode #5.


Katharina hält nicht viel von Modemagazinen und deren Optimierungswahn. "Frauen sind in der Realität eben nicht so perfekt, wie es ihnen in den Magazinen vorgegaukelt wird", sagt sie und will damit dem Frust vieler Frauen entgegenwirken.


"Ich helfe Frauen dabei von innen zu strahlen", ergänzt Katharina, die seit 2016 ihren Online Kurs "Stilsicher in 8 Wochen" anbietet und damit Frauen hilft, selbstsicherer durchs Leben zu gehen.  


"Ein nachhaltiger Kleiderschrank hat viele Aspekte", sagt Katharina. "Eine in sich schlüssige Garderobe, wo Kleidung untereinander kombinierbar ist, macht das Leben leichter. Du sparst Zeit, Geld und Nerven, wenn du Fehlkäufe vermeidest. 


Kleidung einzukaufen oder zu nähen macht mehr Spaß, wenn man weiß, was man will. Ein klares "Ja" zu einem Kleidungsstück, bei dem man sich vorher Gedanken gemacht hat, zu welchem Anlass man es tragen kann, ob es zu einem passt und ob man es wirklich braucht ist besser als der x-te Impulskauf".


Katharina sagt nicht: "so ist es, so solltest du das umsetzen!". Sie gibt eher Hilfestellung dabei, das Gefühl für den eigenen Körper wiederzuentdecken und stellt Fragen wie: "Worin bekommst du Komplimente, worin fühlst du dich wohl?" Es geht um die Verbindung der textilen Hülle mit der Persönlichkeit.


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Kathrina's Online Kurs "Stilsicher in 8 Wochen" haben ich selbst schon besucht und bin von dessen Inhalt überzeugt. Als Katharina's Affiliate Partner helfe ich ihr, den Kurs bekannter zu machen und erhalte eine Verkaufsprovision.


Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen. 


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58 Minuten
Heute ist Sindy Fischer vom Blog "Mein gewisses Etwas" zu Gast. 


Sindy hat vor gut 9 Jahren angefangen zu nähen und bloggt seit 2011. Einerseits jongliert sie im Job Zahlen hin und her, andererseits liebt sie es, abends in ihrer Nähecke kreativ zu werden.


Sie erzählt von ihren Anfängen als sie sich noch "ohne Kopf" beim Me Made Mittwoch und auf ihrem Blog gezeigt hat. Dann geht es um die Veränderungen, die sie - auch und gerade - durch ihre selbstgenähte Garderobe durchlaufen hat.  


"Nach den Jahren wurde es immer weniger bunt", sagt sie. "Und dann eines Tages kam der Signature Blitz und ich wusste genau, was mein Stil ist. Mit weniger aber passenden Kleidern wird das Leben einfacher. Klamotten, in denen ich mich nicht wohlfühle, werden deswegen regelmäßig aussortiert".


Sindy erzählt weiterhin von einem ihrer aktuellen Projekte "I choose, you sew", welches sie gemeinsam mit Dominique von Kreamino umsetzt und verrät außerdem, dass sie ihre Stoffe am liebsten bei Lara von 1000 Stoff bestellt. 


"Wenn man Kleidung näht, die zu einem passt, stärkt das das Selbstbewusstsein. Man fühlt sich wohl und strahlt das nach außen. Wer seinen eigenen Stil entwickeln will, sollte sich Zeit geben, in sich hineinhorchen und sich die Frage stellen: Wer bin ich? Nach einer längeren Reise bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mich mit meiner Kleiderauswahl sehr wohl fühle. Mein Gegenüber bekommt das mit und ich bekomme Komplimente", meint Sindy.


Ihren Stil beschreibt Sindy als sportlich, casual und rät all denjenigen, die auf der Suche nach dem eigenen Stil sind, sich zunächst über seine Farben im Klaren zu sein. Darauf ließe sich am besten aufbauen...


Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße


Elke


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1 Stunde 2 Minuten
Miriam ist Illustratorin und Autorin von 10 eigenen Handarbeitsbüchern (erschienen im Frech Verlag). Sie erklärt, wie man eigene Ideen zu einem Buch machen kann. Sie unterteilt den Prozess in 5 Schritte, die sie in dem Gespräch darlegt (siehe auch ihr illustriertes PDF in den Shownotes zu diesem Podcast bei ellepuls.com). 


1) Du brauchst eine Idee Je mehr Bücher es in einem bestimmten Bereich schon gibt, umso besser. Es gibt also eine Nachfrage. Dennoch solltest du nicht kopieren, sondern deinem Buch einen speziellen, deinen eigenen Twist geben. Miriam hat die meisten ihrer Bücher zum Thema Nähen, Verpackungen und Plotten geschrieben.


2) Recherche Kann in einem Buchladen oder auch bei Amazon passieren. Du suchst nach ähnlichen Büchern und lässt gute Ideen auf dich wirken. Wie ist die Bildsprache (hell, mystisch....) Außerdem versuchst du herauszufinden, wer Ansprechpartner beim Verlag ist bzw. wer die Fotos gemacht hat. Stelle dir die Frage, ob du mit deiner Idee ein ganzes Buch füllen kannst.


3) Wer ist die Zielgruppe? Wer soll damit basteln oder nähen? Sind es Anfänger oder Fortgeschrittene, sind es Kinder, Frauen oder Männer? Stelle dir eine Person bildlich vor, für die du das Buch schreibst. 


4) Was ist dein Alleinstellungsmerkmal? Was macht dein Buch besonders, wie unterscheidet es sich von vorhandenen Büchern? Bei Miriam waren es die illustrierten Anleitungen, die bis dato so noch nicht zu sehen waren. 


5) Fange an 1-3 Ideen deines Buches auszuarbeiten.  Mit Fotos, Inhaltsübersicht, Einleitung und Infos über die Autorin, einem möglichen Titel.


Außerdem geht es in diesem Podcast um die Fragen:


- wie aufwendig ist es, ein Buch zu schreiben? - wie funktioniert Self-Publishing? - wieviel kann man mit einem Buch verdienen? - mit welcher Auflage startet man? - wer ist zuständig für die Promotion eines Buches?


Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße


Elke


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49 Minuten
Ellen und Dagmar von Schnittmuster Berlin sind absolute Schnittprofis. Sie gewähren Einblicke, wie Schnittmuster für die Konfektion gemacht werden. 


Dagmar hat Damenschneiderin im Schwarzwald gelernt und eine Ausbildung als Schnitttechnikerin in Berlin absolviert. Ellen hat eine Ausbildung zur Modedesignerin in Berlin gemacht und anschließend für ein Designlabel und u.a. für den Ottoversand gearbeitet. Seit 10 Jahren arbeiten sie in und für ihre eigene Firma und haben Höhen und Tiefen der Selbständigkeit erlebt, von denen sie erzählen. 


Was ist eigentlich eine Zwischenmeisterei? Auch über solche Fachbegriffe kannst du dich in dieser Folge informieren. Zwischenmeistereien nähen sog. Verdoppelungen für große Versandhäuser oder Boutiquen. Verdoppelungen der Mode werden für Vertreter benötigt, die die Kollektion vorstellen und verkaufen. Zwischenmeistereien sind meistens Firmen mit 4-10 Mitarbeitern, die für kleinere Labels nähen und oft auch spezialisiert sind z.B. auf Jersey oder Leder. Hättest du das gewusst?


Im Verlauf des Gesprächs berichten Ellen und Dagmar über ihren Arbeitsalltag. Wo liegen die Schwerpunkte ihrer Arbeit, wie sieht die Arbeitsteilung in der Firma aus.... Eines der spannendsten Projekte war i.Ü. die Erstellung der Kostüme für einen amerikanischen Theaterchor.


Obwohl Ellen und Dagmar aus dem Profibereich kommen, sind sie seit 5 Jahren auch im Hobbynähbereich präsent. "Wir wurden auf einer Messe vermehrt von Frauen mit eigenen Stoffläden darauf angesprochen, ob wir für sie Schnitte erstellen würden", berichten sie. Heute steht die Schnittmacher GbR auf zwei Beinen. Tagesgeschäft ist nach wie vor die Schnittentwicklung für Designer und Bekleidungshersteller. Das zweite große Standbein ist Schnittmuster Berlin, für alle Interessierten, die privat gerne nähen oder es gerade lernen.


Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße !


PS: Das Blechschild, von dem ich am Anfang und Ende des Podcasts rede, kannst du hier in meinem Shop bestellen.


Elke


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33 Minuten
Mein heutiger Gast ist Gina vom Blog NoNamekla-r-motte.


Wir unterhalten uns über unser tolles gemeinsames Wochenende beim Nähcamp in Dortmund.


Zu Nähen bedeutet für Gina Entspannung, eine Auszeit vom Alltag und genau das war auch der Grund, sich beim Nähcamp anzumelden. "In einer Gruppe von maximal 40 Frauen, sich nur mit dem liebsten Hobby beschäftigen zu dürfen war wunderschön", sagt Gina.


"Es hat sich absolut gelohnt und gern würde ich die Erfahrung wiederholen. Mein Mann hat mir das Ticket geschenkt und mich bei der Umsetzung meiner Nähcamp-Pläne unterstützt, das war super.


Ich kannte fast keinen bei der Anreise und war auch ein wenig aufgeregt. Das hat sich aber sehr schnell gelegt, denn schon nach wenigen Sekunden habe ich Anschluss an die Gruppe gefunden", bekennt Gina.


Die Möglichkeit vor Ort Stoff nachzukaufen und auch an den Workshops teilzunehmen, hat ihr gut gefallen.


Im Farbberatungsworkshop hat sie viel über ihren Typ gelernt und war sehr zufrieden mit der Beratung. "Ich nähe nun zielgerichteter und traue mich auch mehr", sagt Gina. 


"Die Organisation des Camps war super, die Gruppe war sehr harmonisch, man hat sich gegenseitig inspiriert. Man konnte von den anderern aber auch von Anna, dem Nähcoach lernen. Ich kann nun meine Angst vor größeren Projekten ablegen. 


Das ist i.Ü. auch ein Tipp, den ich anderen Hobbynäherinnen geben kann. Sich einmal aus der Komfortzone herauszutrauen. Auch einmal neues auszuprobieren, um sich weiterzuentwickeln. Manchmal ist es gar nicht so schwer, wie man denkt. Einfach mal machen, lohnt sich".


Danke an Gina für dieses Interview, dafür, dass sie in meiner Probenähgruppe ist und auch wieder in Düsseldorf am Nähcamp teilnimmt.


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