Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung Archiv
228 Episoden
7 Minuten
Steffen ist schon viel rumgekommen in seinem Reporterleben. So schnell wirft ihn nichts aus der Bahn. In den unterschiedlichsten Regionen, Kulturen und Situationen findet er sich problemlos zurecht, er kann gut improvisieren und auch einiges einstecken. Und er ist meistens pünktlich. Schließlich ist er Reporter mit Herz und Seele, da muss man solche Qualitäten mitbringen. In den letzten Wochen ist allerdings einiges schiefgelaufen, und das hatte immer denselben Grund. Irgendwo zwischen der abgesagten Demo in Tijuana und dem entgangenen Flug nach Buenos Aires dämmerte es Steffen: Niemand hatte ihm Bescheid gesagt. Gut, dass er wenigstens im Privatleben eine Reiseleitung hat.
9 Minuten
Es hört nie auf: Nach den (Midterm-)Wahlen ist vor den (Präsidentschafts-)Wahlen. Viel Zeit für anderes bleibt Steffen wahrlich nicht bei seinem Nonstop-Job. Höchstens für ein kleines Läufchen, wie etwa den Washington Marathon. In diesem Podcast berichtet unser Korrespondent, quasi als Embedded Journalist, von seinen Erlebnissen auf diesem Spektakel mit 30.000 Teilnehmern. Einige davon lernen wir näher kennen, etwa die gut gelaunte Badehose, ein Zebra mit schwarzweiß gestreiften Handschuhen und ein Cristiano-Ronaldo-Klon mit nicht ganz optimalen Laufwegen.
21 Minuten
In Amerika wird heute gewählt. Wie werden die Midterm-Wahlen das politische Machtgefüge im Land verändern? Werden die Gräben, die die Amerikaner auf den beiden Seiten des politischen Spektrums trennen, noch größer werden? Im zweiten Teil der Podcast-Version von Steffen Schwarzkopfs neuer Reportage „Trumpland“: Rodeos und Kirchenbesuche, fanatische Trumpisten und Trump-Hasser, Wahlkampf mit Ted Cruz und eine Nationalisten-Demo in Washington. Die komplette Sendung mit den dazugehörigen Bildern heute Abend um 22.20 Uhr auf WELT und danach in unserer Mediathek. Unbedingt einschalten!
21 Minuten
Am Dienstag finden die US-amerikanischen Midterm-Wahlen statt. Ihr Ausgang ist, nicht erst seit den oft turbulenten und manchmal tragischen Ereignissen der letzten Wochen, völlig ungewiss. Viele prognostizieren einen krachenden Denkzettel für die Republikaner und Donald Trump. Doch es könnte, wie schon bei den Präsidentschaftswahlen 2016, anders kommen. Seit Jahresbeginn ist Steffen Schwarzkopf kreuz und quer durchs Land gereist und hat versucht zu verstehen, warum so viele Amerikaner ihren Präsidenten verehren. Das Ergebnis dieser Reise ist „Trumpland“: eine ungemein spannende Reportage, die WELT am 6. November im TV ausstrahlt. Vorab können Sie hier die Podcast-Version hören. Heute: Teil 1.
5 Minuten
Wie schräg ist Donald Trump eigentlich? Aus unserer Perspektive verhält er sich ja oft sehr sonderbar. Doch für seine Anhänger ist der US-Präsident vor allem eines: „straight“, also geradeheraus. Wenn klare und einfache Worte so erfolgreich sind, scheinen sich nun einige Politiker zu denken, dann sollte man dies nutzen. Schließlich stehen Anfang November die Midterm-Wahlen an, und die sind so hart umkämpft wie selten zuvor. Es steht viel auf dem Spiel für Amerika, und so wird nicht nur verbal scharf geschossen in den Wahlwerbespots der Kandidaten. Steffen hat die eindrucksvollsten Ideen für diesen Podcast zusammengetragen.
6 Minuten
Heute geht es um den Bierkonsum des Supreme-Court-Kandidaten Brett Kavanaugh, die Abstinenz von Donald Trump und den schwindelerregenden Terminkalender unseres rasenden Reporters. Steffen hat diesmal wirklich keine Zeit. Also schnell auf „Play“ gedrückt – die Gelegenheit, einen ganzen Podcast mit so vielen Informationen in so kurzer Zeit zu hören, kommt so bald nicht wieder. Wenn Sie sich dazu ein Bier aufmachen wollen, ist das absolut in Ordnung.
9 Minuten
Es gibt sie noch, die ehrlichen Reporter. Die nicht so tun, als würden sie mit dem Hurricane tanzen, wenn gerade nur eine steife Brise weht. Die dorthin gehen, wo es wirklich stürmt. North Carolina war so ein Ort in der vergangenen Woche. Schonungslos offen erzählt Steffen, wie er sich in Wilmington fühlte, als das Wasser kniehoch auf der letzten noch befahrbaren Straße stand und er hinter dem Steuer eines etwas neurotischen Mietwagens saß. Außerdem erfahren wir, warum Reporter nicht nur starke Nerven, sondern auch einen starken Magen brauchen.
8 Minuten
Steffen und sein Kameramann Fred sind in diesen Wochen unterwegs in „Trumpland“. Ihre gleichnamige Reportage zeigt WELT im Herbst. Mit Wahlkampfkundgebungen und Paraden, Rodeos und langen Autofahrten, Musikfestivals und Megachurch-Gottesdiensten. Vor allem aber mit den Menschen, die in dieser Region leben – geistig wie geografisch. Nicht zu sehen sein wird die Geschichte, wie die beiden in Arizona nahe der mexikanischen Grenze wegen unerlaubter Donuts mit dem Gesetz aneinandergerieten. Die erfahren Sie nur hier, in diesem Podcast.
9 Minuten
Sie können scharf zuschnappen, haben einen ziemlich harten Schutzpanzer und eilen gierig herbei, wenn man ihnen nur das richtige Futter hinwirft: Die amerikanischen Medien. Insbesondere die TV-Sender verblüffen unseren Mann in Washington auch nach zwei Jahren immer noch. Da wird gebrüllt, manchmal auch gekräht oder gequiekt – auf jeden Fall geht es meist sehr laut vonstatten. Einige schöne Kostproben gibt es in diesem Podcast. A propos Kostproben: Blue Crabs gelten in Maryland als Delikatesse. Die Tiere selbst bevorzugen dagegen panierte Hühnerbrust. Was das mit Medien und Politik zu tun hat? Das soll Steffen Ihnen mal schön selbst erzählen.
9 Minuten
Als Steffen vor mehr als zwei Jahren nach Washington zog, dachte er, er würde die Stelle des USA-Korrespondenten antreten. Irrtum: Tatsächlich ist er Donald-Trump-Korrespondent, hat der blondierte Commander in Chief doch irgendwie mit allem zu tun. Nordkorea und Iran, Stahl und Aluminium, Import und Export, Fake News und Bad News, Pornostars und Schweigegelder, Russen, Chinesen, Mexikaner – überall Trump, nichts als Trump. Um endlich mal auf andere Gedanken zu kommen, hat sich unser Reporter eines der mythischen Rituale des American Way of Life angesehen: ein Baseball-Spiel.
23 Minuten
Eine Live-Schalte fürs Fernsehen, das hieß früher: Heerscharen von Technikern und Tonnen von Equipment. Doch die Dinge haben sich geändert. Heute braucht man nur noch einen Rucksack voll Technik, dazu Kamera und Mikro. Zur Not geht es sogar ganz allein. Aber besser ist es schon zu zweit, denn da kann man wirklich was erleben: Brennende Barrikaden. Quengelnde Kleinkinder. Reportertränen vor laufender Kamera. Stativbasteln mit Fernseher, Bettdecke und T-Shirt. Und ein defekter Computeranschluss, der zwar brav „Dingdong“, aber leider auch „Dongding“ sagt.
13 Minuten
Auch der hartgesottenste und erfahrenste Reporter muss sich von Zeit zu Zeit einer Herausforderung stellen, die ihm erbarmungslos die Grenzen seiner Belastbarkeit aufzeigt: Urlaub mit der Familie. In Steffens Fall heißt das: Urlaub mit Till und Jette, die sich inzwischen nur noch so fünf, sechs Mal pro Stunde streiten. Und mit der „Reiseleitung“, aka Julia. Steffen lässt uns heute teilhaben an seinen Erlebnissen zwischen Yellowstone und Grand Teton, New York und Montreal. Mit Bären und Bisons, Walen und Delfinen, Abwassertanks und Elchen. Und Schwarzbrot. Viel Schwarzbrot.
23 Minuten
Heute geht es nicht um den ganz normalen Wahnsinn des Reporteralltags. Diesmal dreht sich Steffens Podcast um ein ernstes Thema, ein todernstes. 142 Menschen – so viele Amerikaner sterben durchschnittlich jeden Tag an einer Überdosis Drogen. Steffen Schwarzkopf und sein Team waren dort unterwegs, wo die Epidemie am schlimmsten ist. In Huntington, West Virginia, einer Stadt mit 50.000 Einwohnern, sind etwa 20 Prozent der Menschen drogenabhängig oder haben mit Drogen zu tun. Eine Stadt im Würgegriff der Epidemie, eine Community im verzweifelten Kampf gegen den allgegenwärtigen Tod.
8 Minuten
Wenn im südlichsten Zipfel des asiatischen Festlands Geschichte geschrieben wird, muss man als Reporter dabei sein. Steffen hatte einen Plan: In 16 Stunden von Washington nach Singapur fliegen, unterwegs ein paar Filme schauen, Ankunft lange vor Trump und Kim – und dann erst mal ausschlafen. „Das wird nichts werden“, sagte die Dame beim Check-in, „Ihr Flug hat nämlich Verspätung“. Wie Steffen zur Berühmtheit im asiatischen Fernsehen wurde, ob Donald Trump bei seiner PK unter Drogen stand und wie kreativ man das Wort „Denuklearisierung“ aussprechen kann, erfahren Sie in dieser Folge von „Inside USA“ – von dem Mann, der niemals schläft.
9 Minuten
Mit dem Taxi sind es vom WELT-Studio zum Kapitol keine zehn Minuten. Vorausgesetzt, man findet eins. Zu Fuß dauert es eine gute Dreiviertelstunde. Mit komplettem Equipment. Im Regen. Und Regen, das heißt in Washington: Ein Eimer hier, und ein Eimer gleich daneben. Für einen Termin mit Außenminister Heiko Maas muss sich die Crème de la Crème der deutschen Washington-Korrespondenten schon mal nass machen. Warum Steffen Donald Trump gern mal „mein Präsident“ nennt und wie man vierstündige Autofahrten mit Frau und Kindern inmitten einer Hitzewelle auch ohne Klimaanlage überlebt – das und mehr erfahren Sie in dieser Folge von „Inside USA“.