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happycoollove Podcast: Dein Ein Kurs in Wundern Podcast Archiv

363 Episoden
34 Minuten
„In diesem Kurs wurde ausdrücklich gesagt, dass sein Ziel für dich Glück und Frieden ist.“

- EIN KURS IN WUNDERN, T-13.II.7:1 

Am Sonntag war Lektion 64 im Übungsbuch von “Ein Kurs in Wundern“ dran, falls du auch am 1. Januar mit Lektion 1 begonnen hast. Diese Lektion trägt den Titel: „Lass mich meine Funktion nicht vergessen.“ Und als ich diese Lektion am Sonntag so las, dachte ich, wie spannend, dass wir das Glück an all den falschen Orten suchen, wenn uns das Ego lenkt.

Das Ego ist dieser reaktive Anteil in uns, der uns andauernd in Versuchung führt, Dingen in Außen nachzujagen, um das Glück — welches in Wahrheit schon längst uns gehört — zu finden. Diese Dinge, die wir anstelle vom wahren Glück, wählen, können uns niemals glücklich machen. Suche (nach dem Glück), aber finde (es) nicht (wirklich), lehrt uns das Ego.

Es gibt nur eine Sache, die uns wahrhaft glücklich macht. Und genau über diese Sache sprechen wir heute in Folge 223 vom happycoollove Podcast.

DIE VERSUCHUNG

Der  happycoollove Podcast entsteht mit viel Liebe und großem Zeiteinsatz. Wenn du magst, was du hier hörst, dann lass doch gleich etwas von deiner Wertschätzung hier. Danke für deine Unterstützung:

Jeden Morgen setze ich mich mit einer Lektion aus dem Übungsbuch von EKIW hin und meditiere mit dem Leitgedanken des Tages. Dennoch gebe ich zu, dass ich oft genug merke, wie ich in Versuchung gerate, meinem Ego zuzuhören. Und das obwohl ich das Übungsbuch schon seit über einem Jahrzehnt täglich nutze. Für mich ist längst klar, dass die universellen Prinzipien der Liebe, die uns durch den Kurs gelehrt werden, eine Lebensphilosophie sind. So, wie dem Ego zuhören, eine Lebensweise ist.

Ich werde zwar immer besser, nur das Ego zu beobachten und nicht auf seine Versuchungen einfach blind zu reagieren. Aber ich würde nicht sagen, dass ich es immer schaffe. Auch dann ehrlich und liebevoll Verantwortung für mein Handeln und meine Emotionen zu tragen, ist ein Zeichen des wahrhaften Erwachsenwerdens.

Wir lesen in Lektion 64: „Lass mich meine Funktion nicht vergessen. Der heutige Leitgedanke besagt lediglich auf eine andere Art: >>Lass mich nicht in Versuchung geraten
31 Minuten
„Alle guten Dinge sind mein, weil GOTT sie für mich bestimmt hat.“ 

- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-I.58.5:4 

Ich möchte heute mit dir darauf schauen, wie sehr wir uns manchmal davon abhängig machen, was andere Menschen über uns denken. Ich erinnere mich da z.B. an meine Schulzeit. Ich habe meinen Lehren vertraut und mir die Beurteilung meiner schulischen Leistungen (und meiner Person) oft sehr zu Herzen genommen. Meine Lehrer waren für mich Autoritäten, zu denen ich aufgeblickt habe. Dementsprechend verunsicherte mich ihr Urteil darüber, zu was ich fähig sein sollte, lange Zeit sehr.

Und dann kam mir dieser Gedanke: Wie spannend es ist, dass wir die Meinung eines Menschen über uns so viel höher bewerten als die Meinung GOTTES. Dort greift die Macht der Projektion, die nur dann passieren kann, wenn wir die Macht, die uns inne wohnt, an einen Menschen abgeben, weil wir Bestätigung brauchen. Hier suchen wir nach Bestätigung, was wir sind, an der falschen Adresse. Das endet meist in einem Desaster.

DIE PROJEKTIONEN DER MENSCHEN

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Wenn wir diese menschliche Erfahrung beginnen, dann ist es fast vorprogrammiert, dass wir anderen Menschen die Macht über uns geben. Wir geben ihnen die Macht über uns zu urteilen, ob wir gut sind oder schlecht sind. Wir übertragen ihnen die Aufgabe, uns zu schützen und für uns zu sorgen. Und wir geben ihnen die Macht, uns die “Wahrheit“ beizubringen. Da waren wir letzte Woche hier im Podcast schon einmal, als wir darüber gesprochen haben, dass wir als Kinder wenig hinterfragt haben, wenn uns ein Erwachsener gesagt hat, dass ein Baum ein Baum ist.

Wir hatten damals einfach keine Mittel, um zu verstehen, dass die erwachsenen Menschen um uns herum, weitestgehend ihre Wahrnehmung auf uns projiziert haben. Wenn wir Glück hatten, waren die Wahrheiten unserer Eltern und Lehrer bzw. anderer Autoritäten sogar wohlwollend. Aber wir alle haben auch einige Projektionen angenommen, die in uns ein Gefühl von Unzulänglichkeit, Schuld und/oder Scham ausgelöst haben.

Und dann kommt er schon wieder dieser Gedanke: Wie unglaublich, dass die Projektion eines Menschen, so viel Macht über unsere Entwicklung und Wahrnehmung haben kann. Mehr Macht als die Wahrheit GOTTES, diese tiefere Wahrheit, die besagt, dass wir nur Gutes verdient haben. Lektion 58 im Übungsbuch von EKIW erinnert uns, was GOTT für uns will:

„Ich bin gesegnet als SOHN GOTTES

Hierin liegt mein Anspruch auf alles Gute, und nur auf das Gute. Ich bin gesegnet als ein SOHN GOTTES. Alle guten Dinge sind mein, weil GOTT sie für mich bestimmt hat.“

DIE "MACHT" DEINES EGO

Wie kann die Projektion eines Menschen, der offensichtlich grad auch nicht in der Liebe verweilt, die er in Wahrheit ist — weil, wäre das der Fall, würde er nicht projizieren, sondern nur Liebe teilen — so viel mehr Macht über uns haben, als die tiefere Wahrheit unserer Existenz? Ganz einfach, weil das Ego die Macht, die in dir ist, gegen dich nutzt und das Ego braucht ständig Bestätigung dafür, dass dein Körper und deine menschliche Erfahrung die einzige Wahrheit sind.

Das Ego leugnet die höhere Macht, die du in Wahrheit bist, während es dieselbe Macht deines Geistes nutzt, um dich glauben zu machen, dass du ein Körper bist. Und wenn wir unsere Macht an andere Menschen abgeben, die unseren Wert beurteilen sollen, dann binden wir uns stärker an die menschliche Erfahrung.
44 Minuten
„Vertraue nicht auf Illusionen.“

- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-I.50.4:1 

Ich bin zurück nach einer zweiwöchigen Pause. Ich bin in mich gegangen und habe auf die letzen fünf Jahre geschaut. Seit über fünf Jahren habe ich aktiv happycoollove und seit knapp fünf Jahren den happycoollove Podcast ins Leben gerufen, um meine Reise zurück nach Hause, mit dir zu teilen.

Für mich ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und hinzusehen — nach fünf Jahren — was ich beibehalten will, loslassen darf und wo und wie ich mich weiterentwickeln will. Das Leben ist vor allem Veränderung, auch wenn es manchmal nicht so scheint.

Egal, was passiert und ob nun eine Veränderung ins Haus steht, die alles umhaut, was du bis dato gedacht hast, dein Leben hat ein starkes Fundament, wenn du weißt, was dich wirklich trägt. Was uns wirklich trägt ist deshalb das Thema der heutigen Folge. Gemeinsam schauen wir deshalb auf Lektion 50 im Übungsbuch von “Ein Kurs in Wundern“.

LEKTION 50: ÜBUNGSBUCH

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Die Lektion 50 trägt den Titel „Ich werde von der LIEBE GOTTES erhalten.“ Denn das ist, was uns wirklich trägt. Wenn wir das mal in eine Sprache übersetzen, mit der (fast) jeder etwas anfangen kann bedeutet das, dass wir durch die Wahrheit, die wir in der Tiefe sind, gehalten werden.

Nichts, was sich im Außen befindet, wird es je schaffen uns wahrhaft zu tragen. Das heißt kein Geld, keine Macht, kein Ruhm, keine Schönheit — keines dieser Dinge hat in Wahrheit die Macht, dich zu erhalten. Ich übersetze erhalten für mich so: Nichts im Außen hat die Macht, ein tiefes Gefühl der Ruhe, der Zufriedenheit, der Geborgenheit und Stimmigkeit in mir zu nähren, wodurch ich dann getragen werde. Nichts nährt dich so sehr, wie dein Gewahrsein für das, was du in Wahrheit bist. Deine Anerkennung dieser Wahrheit verbindet sich dann automatisch wieder im Geist mit GOTT (die Liebe, die dich erschaffen hat).

In Lektion 50 heißt es: „Hier ist die Antwort auf jedes Problem, dem du — heute und morgen und in aller Zeit — begegnen wirst.“ Die Antwort ist deine Erinnerung an die Liebe, die du natürlicherweise bist und die dich durch dieses Leben führen und tragen kann, wenn du denn willst. Nichts anderes wird deine von dir wahrgenommenen Probleme — wie groß oder klein du sie jetzt empfindest — je lösen können.

Wir sind also ganz woanders mit unserem Gefühl dafür, was eine gute Lösung für die unruhige Welt ist, die wir durch die rein menschliche Brille sehen. Ich sag’s einfach noch einmal, obwohl ich es schon so oft hier getan habe: Einstein sagte uns bereits, dass das Problem nicht auf derselben Ebene gelöst werden, auf der es entstanden ist. Wir brauchen eine höhere Ebene. Und GOTT steht für diese höhere Ebene.
36 Minuten
„Du, der du nicht einmal dich selber kontrollieren kannst,

solltest schwerlich anstreben, das Universum zu kontrollieren.“

- EIN KURS IN WUNDERN, T-12.VIII.5:4

Lektion 29 aus dem Übungsbuch von „Ein Kurs in Wundern“ war bei mir am vergangen Sonntag dran. Diese Lektion sagt uns ganz eindeutig, dass GOTT in allem ist, was wir sehen. GOTT ist also nicht nur in den Dingen, die uns gefallen und keinesfalls ein alter Mann mit Rauschebart in den Wolken, sondern in allen Dingen. Ob uns das grad passt oder nicht, das ist, was in Lektion 29 steht.

Warum die Lektion bei mir nachhallt ist vor allem dieser Absatz: „Es wird dir wahrscheinlich sehr schwer fallen, diesen Gedanken zu diesem Zeitpunkt zu erfassen. Du findest ihn womöglich töricht, respektlos, sinnlos, komisch oder sogar anstößig. Sicherlich ist GOTT beispielsweise nicht in einem Tisch, wie du ihn siehst. Und doch betonten wir gestern, dass ein Tisch den Sinn und Zweck des Universums mit ihm teilt. Und was den Sinn und Zweck des Universums teilt, teilt seines SCHÖPFERS Sinn und Zweck.“

DAS UNIVERSUM & DER KURS

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"Ein Kurs in Wundern" nutzt das Wort "Universum" im gesamten Werk circa 100 Mal und meint damit — wie immer — doch nicht ganz das, was wir herkömmlicherweise unter diesem Wort verstehen. Wenn etwas an diesem Werk unseren Kopf zum Rauchen bringen könnte, ist es das: Das Weltbild, welches wir bis dato gepflegt haben, wird auf den Kopf gestellt und — mit unserer Erlaubnis — neu für uns geschrieben.

Das Universum ist normalerweise für uns die Totalität der physischen Existenz: die Sonne, die Sterne und die endlosen Galaxien. Aber das kann einfach nicht gemeint sein, wenn EKIW über das Universum spricht. Es ist oft nicht so ganz augenscheinlich, sondern EKIW deutet auf eine tiefere Bedeutung. Übrigens enthält „Universum“ das lateinische Wort "unum", was gleichbedeutend mit "eins" ist.

Also machen wir uns in dieser Folge mal auf die Suche nach Anhaltspunkten, wie EKIW das Universum für uns neu schreibt. Was lernen wir in dem Werk, was das Universum überhaupt ausmacht? Wir schauen mal jetzt punktuell gemeinsam:

Das Textbuch gibt uns folgende Hinweise: „Und dieses Universum, da es von GOTT [der Liebe, die uns erschaffen hat] ist, liegt weit jenseits der unbedeutenden Summe aller getrennten Körper, die du wahrnimmst.“

„Du hast Anrecht auf das ganze Universum…“, steht in Kapitel 25.

Im Handbuch für Lehrer lesen wir beispielsweise auch das hier: „Das Universum jenseits der Sonne und der Sterne und sämtlicher Gedanken, die du dir vorstellen kannst, gehört dir.“

Hier wird es mehr als klar, dass das Universum kein Ding ist, sondern ein Bewusstsein jenseits von Dingen, wo wir unsere tiefere Einheit wahrnehmen. Dort, wo wir die SOHNSCHAFT in ihrer Ganzheit wieder zulassen.
41 Minuten
„Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.“

- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-I.5 

"Ein Kurs in Wundern" zeigt dir auf, dass das Ego dich vor allem mit der Form ablenken will. Ein Ego sagt dir, nutze die fünf Sinne des Körpers und lenke sie nach außen, um Sinn aus dieser Welt zu machen. Halte dich bitte vor allem mit den Dingen auf, die du im Außen wahrnimmst. Und bitte, bitte rege dich über diese offensichtlichen Dinge laut auf, damit du ja nicht merkst, dass damit dein Fokus auf der Form liegt und nicht auf dem Inhalt.

Wenn wir uns je nachhaltige Veränderung wünschen, ist es wichtig, dass wir erkennen, dass die Form (Projektionsfläche) tatsächlich unwichtig ist. Denn Form ist nur Wirkung, der Inhalt ist die Ursache. So erinnert Lektion 23 uns: „Es hat keinen Sinn, über die Welt zu jammern. Es hat keinen Sinn, zu versuchen, die Welt zu verändern.“ Nein, denn dort verharrst du in der Form und dortige Veränderungsversuche müssen scheitern.

DAS JAMMERN ÜBER DIE FORM

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Ich habe hier im happycoollove Podcast schon mehrfach erwähnt, wie mein Ego versucht hatte, mich anfangs vom Lesen des Kurses fernzuhalten. Mein Ego war der festen Überzeugung, dass die Sprache des Kurses sperrig ist und das ich nichts mit dieser religiös anmutenden Sprache anzufangen könne. Und dann kam dieser Moment. Ich habe diesen Satz im Handbuch für Lehrer gelesen (der Kurs  ist ein dreiteiliges Werk, welches in Textbuch, Übungsbuch und in ein Handbuch für Lehrer gegliedert ist), wo steht: „Alle Begriffe sind potentiell kontrovers — und diejenigen, die nach Kontroverse suchen, werden sie finden.“ Dieser Satz hat damals alle Einwände meines Ego mit einem Mal weggefegt und seitdem empfinde ich die Sprache tatsächlich nicht mehr als sperrig, sondern ich empfinde sie oftmals als wunderschön. Warum? Weil ich verstanden habe, dass die Sprache nur Form ist und der Inhalt auf den diese Sprache hinweisen möchte, das größte Glück ist, welches es für mich gibt.

Dein Ego liebt es, über Form in allen Varianten zu jammern. Es ist egal, ob es die Sprache des Kurses ist, die Weltsituation, die Wirtschaft, dein Ehemann, die Ehefrau, dein Freund oder die Freundin, deine Mutter, deine Katze oder der Nachbar von nebenan. Denn das ist die Absicht des Ego. Es will dich in einer scheinbar komplexen Welt mit scheinbar sehr verstrickten Beziehungen zu anderen Menschen festhalten, damit du dich mit ihm in der Form verlierst. Nur das Ego ist Komplex, die Wahrheit ist einfach.

So sorgt das Ego dafür, dass du dich im Kreis drehst, deine Komfortzone nicht verlässt und nicht verstehst, dass du dich zwar aufregst, aber übersiehst, warum du dich in Wahrheit aufregest, wie uns Lektion 5 im Übungsbuch erinnert.

DAS EGO, DIE FORM UND DER SCHMERZ

Des Ego Lieblingsempfindung ist Schmerz. Der Schmerz, der an der Oberfläche entsteht, wenn wir über die Welt und die Menschen im Außen jammern, weil sie nicht so funktionieren, wie wir es in unserem menschlichen Ich gern hätten. Es ist der Schmerz der entsteht, wenn wir uns zum Opfer der Welt machen. Die Lektion 31 trägt übrigens die Überschrift: „Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe.“
39 Minuten
„Ein neutrales Ergebnis ist unmöglich, weil ein neutraler Gedanke unmöglich ist.“

- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-I.16.3:2 

„Der Gipfel des einen Berges ist der Fuß des nächsten, also klettere weiter.“ Dieses Zitat von André de Shields sprang mir kürzlich entgegen und ich dachte tatsächlich: „GOTT weiß immer genau, wo du in jedem Augenblick ist. ER kennt deinen Namen.“

Das Ende eines Kapitels ist immer der Beginn eines neuen. Aber dieser Übergang ist manchmal gar nicht so ohne für uns. Denn Wachstum oder ein neues Kapitel beginnt sehr oft mit einem Triggermoment.

Wenn das Leben dich in solchen Wachstumsmomenten dazu auffordert, wieder einmal eine Illusion des Ego abzulegen, sieh ganz klar hin — egal wie weh es tut — bevor du darum bittest, neu geschrieben zu werden. Denn Wachstum kann auf dieser menschlichen Ebene schmerzhaft sein — und dennoch ist der Schmerz nicht zu ignorieren, sondern zu honorieren.

Denn erst nach dieser ehrlichen Innenschau, kannst du dich noch mehr der Wahrheit hingeben, die dein Herz noch ein Stückchen weiter öffnen wird.

DIE MENSCHLICHE ERFAHRUNG

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Ein spirituelles Ego hat eine Eigenart zu denken, dass wenn wir in Wahrheit auf einer geistigen Erfahrungsebene zu Hause sind und die körperliche Erfahrungsebene nur eine Illusion ist, wir die körperliche Erfahrungsebene einfach komplett ignorieren können. Wir befinden uns dann nur noch auf der geistigen Ebene und menschliches Leid, Trauer oder Verzweiflung werden übersehen, weil das ja eh nur Illusionen sind und nicht die absolute Wahrheit darstellen.

Ich kann mir bis dato nicht vorstellen, dass das ist, was der Kurs  meint mit der Idee, dass wir auf die Kreuzigung schauen dürfen, aber nicht bei ihr verweilen sollen. Natürlich weiß ich, dass nicht jeder es so sehen muss, wie ich es tue. Aber ich habe es sehr, sehr lange in mir nachhallen lassen, was da passiert. Das Ergebnis meines Nachhalls gibt’s in meinem kurzen Video „Wunder leben“ auf YouTube. Ein Satz aus diesem Video ist mir insbesondere für unsere heutige Unterhaltung wichtig: „Du bist hier, um diese menschliche Erfahrung, die du machst, mit der Liebe, die du in Wahrheit bist, zu durchtränken. Das ist unsere Aufgabe.“

Die menschliche Erfahrung ist — obwohl sie in der Ewigkeit vielleicht nur ein Augenzwinkern bedeutet — nicht nichts. Sie hat eine Bewandtnis für uns und diese zu ignorieren bedeutet für mich, dass wir an dieser Bewandtnis vorbei leben.
39 Minuten
„Es gibt keine nichtigen Gedanken.“

- EIN KURS IN WUNDERN, T-2.VI.9:13

Die ersten Lektionen im Übungsbuch von  "Ein Kurs in Wundern" haben es bereits echt in sich. Wir sind heute bei Tag 10 des neuen Jahres und damit bei Lektion 10 im Übungsbuch. Wiederholt geht es in den ersten zehn Lektionen darum, dass das, was wir sehen oder denken, keine Bedeutung hat bzw. wir nicht einmal verstehen, was wir sehen.

Wie grausam diese Worte für das Ego sein müssen. Denkt es doch, dass seine Gedanken, die es uns non-stop anbietet, überaus wichtig sind und wir bestimmt nichts besseres zu tun haben sollten, als dieser unaufhörlich kritischen und ängstlichen Stimme, die unseren Geist mit unserer Erlaubnis usurpiert hat, zuzuhören.

Wo sind deine Gedanken, wenn du deinem Ego zuhörst? Hast du dich das schon einmal aktiv gefragt? Das Ego kennt nur Vergangenheit oder Zukunft — also weißt du, dass wenn du mit deinen Gedanken dort bist, du in Wahrheit nicht denkst.

DEINE GEDANKEN

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Wir nehmen uns gemeinsam gleich einmal exemplarisch die Lektion 10: „Meine Gedanken bedeuten nichts“ aus dem Übungsbuch vor, um uns noch einmal in der Tiefe damit zu beschäftigen, worauf uns die ersten Lektionen aus dem Übungsbuch hinweisen und wie schwer das uns auch mal fallen kann, dieser Einsicht Raum zu machen.

Das Übungsbuch ist im ersten Teil vor allem dazu da, uns unser erlerntes Denken, welches auf dem Ego beruht, klar vor Augen zu führen. Das macht nicht immer nur Spaß und ist oft auch nicht bequem, aber es ist nötig. Sich selbst zu reflektieren ist kein Entertainment, sondern oft genug auch wirklich mit Arbeit verbunden. Aber es ist gute Arbeit, die dir hilft, deinen inneren Frieden wieder wahrzunehmen und zu stärken.

Wenn wir nicht verstehen, wie uns das Ego von der Gegenwart — die einzige Zeit, die es in Wahrheit gibt — ablenkt, können wir auch unseren Geist nicht disziplinieren, in der Gegenwart zu verweilen oder erneut wählen, wenn wir bemerken dass das Ego uns schon wieder abgelenkt hat. Lektion 8 erinnert uns, was passiert, wenn wir geistig in der Vergangenheit verweilen: „Der einzige gänzlich wahre Gedanke, den man in Bezug auf die Vergangenheit haben kann, ist, dass sie nicht da ist. Überhaupt über sie nachzudenken ist daher ein Nachdenken über Illusionen. Sehr wenige haben erfasst, was es eigentlich bedeutet, sich die Vergangenheit bildhaft vorzustellen oder die Zukunft vorwegzunehmen. Der Geist ist tatsächlich leer, wenn er das tut, weil er nicht wirklich über etwas nachdenkt."
40 Minuten
„Das Übungsbuch zielt darauf ab, deinen Geist systematisch...zu schulen.“

- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-E.4:1 

Wir schreiben ein neues Jahr. Somit haben viele von uns das Übungsbuch von EKIW erneut am 01.01.2023 mit der Lektion 1 begonnen. Wie der Epilog am Ende des Übungsbuchs von "Ein Kurs in Wundern" uns erinnert:

„Dieser Kurs ist ein Beginn, kein Ende.“

Dieser Kurs ist ein Beginn. Wir haben noch einen Weg zu gehen, wenn der Kurs uns findet und wenn wir am Ende eines Jahres noch keine Erleuchtung erfahren haben, dann beginnen wir halt erneut, das Übungsbuch am Anfang des Jahres bei Lektion 1 aufzuschlagen, um zu sehen, wohin uns die Reise mit unserem FREUND in diesem Jahr führt. Eines weiß ich, die Reise geht von mal zu mal tiefer. Sie wird immer erfahrbarer.

 Der Kurs ist kein Werk, welches sich mit schönen Worten oder komplexer Theorie hervortun möchte. „Ein Kurs in Wundern“ will uns dabei helfen, die Liebe, die wir in Wahrheit sind, zu leben.

WUNDER LEBEN

×

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Denn nur durch deine Unterstützung ist der happycoollove Podcast möglich. Danke
38 Minuten
„Die Vergebung schaut über Körper hinweg.“

- EIN KURS IN WUNDERN, C-4.5:3 

In der letzten Folge vom happycoollove Podcast für das Jahr 2022 schauen wir gemeinsam noch einmal auf die Vergebung. Vielleicht eine gute Übung am Ende des Jahres mit all seinen Festen. Wir erinnern uns, dass wahre Vergebung uns hilft, die Lieblosigkeit des Ego abzulegen und nur noch der Liebe gewahr zu sein, die wir in Wahrheit sind.

Eine Welt, der vergeben ist, richtig erfassen passiert dann, wenn unser Herz dazu bereit ist. Und gerade befinden wir uns auf dem Weg zurück, wahrhaft zu erfassen. Auf diesem Weg immer wieder inne zu halten und nicht unruhig zu werden, weil diese vergebene Welt noch nicht greifbar für dich ist, ist deine Aufgabe.

Geduld ist einfach für diejenigen, die vertrauen, sagt "Ein Kurs in Wundern". Vertrauen für die Reise zurück nach Hause haben, ist wichtig. Denn wir verlassen die bekannten Pfade des Kollektivs und Körpers, um unserer inneren Stimme zu folgen.

DER PFAD DES VERTRAUENS


×

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Vertrauen heißt hier, dass wir uns auf etwas verlassen, was grad noch nicht greifbar oder messbar ist. Diese Begebenheit wird das Ego dafür nutzen, diese Reise zurück nach Hause als Wahnsinn und als große Naivität abzutun. Dennoch ist da in dir eine ruhige, geduldige innere Stimme, die dich niemals aufgibt und immer zu dir spricht, wenn du bereit bist, sie zu hören.

Ich verstehe, dass wir als Menschen alles greifbar und sichtbar haben wollen, weil wir uns dann einreden, so sicher zu sein. Das dominante Denksystem hält seine Version von einer sicheren und schönen Welt für uns parat. Dazu brauchst du vor allem Status, Macht, Schönheit, Geld und Titel. Je mehr du davon im Außen vorweisen kannst, desto sicherer bist du, sagt dir diese Welt.

Aber wenn diese Welt so sicher und gut ist, warum ist da noch so viel Angst, Panik, Gewalt und Unsicherheit zu spüren? Einmal die Nachrichten angemacht, siehst du, was die Ego-Welt hochhält und was ihr Narrativ als Überschrift trägt: „Die Welt ist unsicher! Tu alles, was wir dir sagen, damit du dich wieder sicher fühlen kannst!“

Wenn das Ego dich das nächste Mal wieder verunsichern will, weil „Ein Kurs in Wundern“ über Dinge spricht, die du noch nicht ganz erfahren hast, hör einfach mal nicht hin. Dinge verändern sich, indem wir uns eine neue Geschichte erzählen. Du übst zu vertrauen, wenn du an eine Welt, der vergeben ist, glaubst. Atme tief und verbinde dich mit deinem Herzen. Ich spüre es immer in meinem Herzen, dass da etwas ist, jenseits dieser Ego-Welt, was gut, schön, aufrichtig und wahr ist.

Wenn wir wirklich spüren würden — mit dem ganzen Herzen — wie heilig wir sind, ich glaube, wir würden auf die Knie fallen und drei Tage lang vor Dankbarkeit und Liebe durchweinen.

Liebe liebt, so wie das Ego trennt

Deine Peri

P.S. Hab eine ganz wundervolle und lichterfüllte Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest und möge 2023 voller Wunder für dich sein.
36 Minuten
„Das Gebet ist ein Weg zu wahrer Demut.“

- EIN KURS IN WUNDERN, S-1.V.1:1 

Im Textbuch von "Ein Kurs in Wundern" heißt es, dass Demut eine Lektion für das Ego ist, nicht für den reinen Geist. Ich finde den Hinweis, dass das Ego demütig sein kann, unglaublich hilfreich.

Der Kurs gibt uns zum Thema Demut noch so einige gute Hinweise, die wir uns heute gemeinsam für die Folge 214 vom happycoollove Podcast ansehen werden. Wir beginnen mit diesem Zitat: „Der Glaube, dass es eine andere Art der Wahrnehmung gibt, ist die erhabenste Idee, deren das Egodenken fähig ist. Sie enthalt nämlich einen Schimmer der Einsicht, dass das Ego nicht das SELBST ist.“ Demut ist also, wenn du dir sagst, dass es einen anderen Weg geben muss.

Gleichzeitig ist es ein schöner Gedanke, dass jeder irgendwo — vielleicht manchmal tiefer oder weniger tief vergraben — ahnt, dass er nicht diese laute, leidende Stimme des Ego ist, die unablässig mit ihm redet und so den inneren Frieden verklärt.

DEMUT KLÄRT DEINE WAHRNEHMUNG


Der Kurs sagt, dass unsere Wahrnehmung — egal, wie geklärt sie ist — immer den Körper miteinbezieht. Wir machen hier eine menschliche Erfahrung, die uns in der Wahrnehmung agieren lässt — egal, wie spirituell diese Wahrnehmung ist.

Demut klärt uns für die Wahrheit, für das, was wir in Wahrheit sind und lässt uns Stück für Stück alle Götzen zur Seite legen, weil wir verstehen, dass sie uns nicht dienlich sind. Wahre Demut lässt uns in Ehrlichkeit auf das schauen, was unser Ego gemacht hat und verstehen, dass wir uns unglaublich geirrt haben auf das Ego zu vertrauen. Und diese Art von Ehrlichkeit erleichtert ungemein und macht dich friedlich.

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P.S. - Hier kannst du den happycoollove Podcast unterstützen: https://happycoollove.de/unterstuetze...

#einkursinwundern #podcast
35 Minuten
#213 WIE DU WAHRHAFT DIENLICH BIST — EKIW

29. NOVEMBER 2022 KOMMENTAR

„Wir haben im Namen des HIMMELREICHS […] viel zu vollbringen…“

- EIN KURS IN WUNDERN, T-6.V-A.4:4

Die Idee, dienlich zu sein, ist für das Ego-Denksystem der blanke Horror. Das Ego stellt sich dann gleich vor, dass du so eine Art Sklave oder Butler für andere bist. Ich glaube, die Art wie uns  "Ein Kurs in Wundern" näher bringt, wie wir wahrhaft dienlich sind, ist diametral entgegensetzt zur Idee, ein Butler für andere zu sein.

Wieder einmal hat das Ego die Welt auf den Kopf gestellt und will uns davon überzeugen, dass es besser weiß, wie wir ein gutes und autonomes Leben führen. Dienlich sein steht da nicht ganz so weit oben auf der Liste des Ego — ihm dienlich sein darfst du aber schon.

Fakt ist, dass wir ein Sklave des Ego sind, wenn wir ihm die Führung überlassen. Diese Tatsache versucht es natürlich, so fern von uns wie möglich zu halten. Das Ego ist ein Geiselnehmer, während es uns vorgaukelt, dass wir frei sind.

DIENLICH SEIN

Aber was bedeutet es eigentlich genau, dienlich zu sein? Für mich hängt diese Idee zuerst und vor allem mit dem Sein und im zweiten Schritt durch dieses Sein mein Tun für das große Ganze zu klären. “Ein Kurs in Wundern“ würde wohl sagen, dass dienlich sein heißt, dass wir GOTTES WILLEN tun, weil dieser in Wahrheit auch unser Wille ist, wir haben es hier auf der Erde nur kurz vergessen.

Auch wenn das Ego uns die ganze Zeit etwas anderes einreden will. Nur wenn wir unsrer wahren Natur folgen, werden wir hier wahrhaft glücklich sein können. Dienlich sein ist also auch gleichzeitig glücklich sein. Für das Ego ergibt das alles natürlich überhaupt keinen Sinn. Aber wir erinnern uns, was uns der Kurs über das Ego sagt: „Das Ego ist wahnsinnig“.

Ganz offensichtlich kann es sehr einfach sein, dienlich zu sein. Ein Lächeln schenken kann dienlich sein, jemanden ein aufmunterndes Wort widmen oder aber auch dich an das Gebet aus dem Kurs erinnern, welches du in Lektion 71 im Übungsbuch findest, kann dir dienlich, dienlich zu sein:

„Was möchtest DU, dass ich tue,

Wohin möchtest DU, dass ich gehe?

Was möchtest DU, dass ich sage, und zu wem?“

Wir sind in Wahrheit immer nur hier, um wahrhaft hilfreich zu sein, sagt uns der Kurs.

P.S. - Hier kannst du den happycoollove Podcast unterstützen: https://happycoollove.de/unterstuetze...

#einkursinwundern #podcast
31 Minuten
„…die Dankbarkeit bleibt ein Teil der Liebe.“

- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-197.I.7:5

Es ist einfach, Dankbarkeit zu verspüren für Situationen, die sich gut anfühlen, in denen alle Beteiligten freundlich zueinander sind und in denen du dich geachtet fühlst. Und dann kommt deine weltliche Erfahrung wohl auch oft genug noch mit anderen Situationen, die du als lieblos wahrnimmst.

Aber auch in diesen Situationen — lehrt uns Ein Kurs in Wundern — ist und bleibt die Dankbarkeit unseren Brüdern gegenüber unsere einzige Aufgabe.

Derjenige, der vernünftiger ist, darf verstehen, dass jede lieblose Handlung ein Ruf nach Liebe ist. Die vernünftige Antwort auf einen Ruf nach Liebe ist also Liebe.

Wahre Wertschätzung passiert zuerst auf einer höheren Ebene. Dort, wo wir im Geist ewig miteinander verbunden sind. Diese Art der Wertschätzung muss auf der weltlichen Ebene vielleicht nicht gleich jedem ersichtlich sein und sie heißt natürlich auch nicht, dass du als Mensch nicht auch klar kommunizieren kannst, dass etwas für dich einfach nicht funktioniert hat.

DIE DANKBARKEIT UND DER KURS

Bereits in der letzen Folge vom happycoollove Podcast habe ich kurz über die Dankbarkeit gesprochen und dass unsere Dankbarkeit uns zurück zu GOTT führt: „Ich brauche keine Dankbarkeit, du aber musst deine geschwächte Fähigkeit, dankbar zu sein, entwickeln, sonst kannst du GOTT nicht würdigen. ER bedarf deiner Würdigung nicht, aber du bedarfst ihrer.“

Ich würde jetzt mal hier behaupten, dass wir oft genug noch vernachlässigen, zuerst das Gute in Situationen, in uns und in unseren Mitmenschen zu sehen. Das Ego-Denksystem hat uns darin trainiert, wie wir vor allem zuerst den Fehler und die Defizite finden.

Dankbarkeit ist wirklich ein wichtiger Aspekt für die Heimreise. Denn der Kurs sagt uns, dass Dankbarkeit ein Aspekt der Liebe ist.

P.S. - Hier kannst du den happycoollove Podcast unterstützen: https://happycoollove.de/unterstuetze... - Hier findest du das Übungsbuch von "Ein Kurs in Wundern": https://lektionen.acim.org/de/chapters - Hier gibt's "Ein Kurs in Wundern" auf Amazon zu erwerben: https://amzn.to/37owrVO

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31 Minuten
„Komplexität ist nicht von GOTT.“

- EIN KURS IN WUNDERN, T-26.III.1:1

Ich wollte heute etwas Hilfreiches aus der Lektion 315 aus dem Übungsbuch für uns aufgreifen. Denn diese Lektion zeigt uns auf, wie einfach es ist, die Gaben GOTTES zu empfangen. Da ist keine Komplexität— und damit ist es nicht etwas, was nicht jeder von uns auch in diesem Moment genauso gut einfach zulassen könnte, wäre da nicht das Ego.

Die ganze Zeit malt uns das Ego aus, was diese Gaben sind, wie rar sie sind und wie pompös sie ausfallen müssen oder wie schwierig es ist, diese zu empfangen. Hach, das Ego liebt seine 1.000 Taktiken, alles als ein Problem darzustellen. So sind wir verwirrt, wo und wie wir anfangen können, liebevoller zu sein.

Laut Lektion 315 sind wir den ganzen Tag von unzähligen Gaben, die unsere Brüder uns geben, umgeben. Die Frage ist — wie fast immer — sind wir bereit, sie zu jetzt sehen oder sind wir noch blind?

LEKTION 315: DIE WAHRHEIT IST SO EINFACH

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In Lektion 315 wird sehr klar beschrieben, wo und wie die Gaben uns überall umgeben: „Ein Bruder lächelt einen anderen an, und mein Herz ist erfreut. Jemand spricht ein Wort der Dankbarkeit oder des Erbarmens, und mein Geist empfängt diese Gabe und nimmt sie als seine eigene an.“

Es kann also so einfach sein, Liebe zu empfangen. Wenn man vielleicht seinen Fokus wieder etwas erweitert und versteht, dass wir — weil wir alle miteinander verbunden sind — genauso davon profitieren, wenn Liebe gelebt wird, egal, wem Gutes und Liebevolles widerfährt. Oder dass Gaben so etwas sind, wie ein Lächeln auszutauschen und Dankbarkeit zu zeigen. Das klingt jetzt sehr machbar.

Oh, wie das Ego dagegen angehen will. Lebt es doch von Komplexität, Trennung, Neid, Dunkelheit und Missgönnen. Das Ego hat Angst vor der einfachen, aber manchmal nicht so leicht für uns umsetzbaren, Botschaft des Kurses: „Der Auftrag ist ganz einfach. Du wirst gebeten, in einer Weise zu leben, die aufzeigt, dass du kein Ego bist.“ Klingt erneut sehr machbar.

P.S. - Hier kannst du den happycoollove Podcast unterstützen: https://happycoollove.de/unterstuetze... - Hier findest du das Übungsbuch von "Ein Kurs in Wundern": https://lektionen.acim.org/de/chapters - Hier gibt's "Ein Kurs in Wundern" auf Amazon zu erwerben: https://amzn.to/37owrVO

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32 Minuten
„Der Kurs ist einfach. Er hat nur eine Funktion und ein Ziel.“

- EIN KURS IN WUNDERN, B-E.3:8-9

Ich habe endlich die Passage im Kurs wiedergefunden, die für mich damals mein Zeichen war, den Kurs für mich selbst zu erfahren. Lange Zeit hatte ich diese Passage gesucht und einfach nicht mehr wiederfinden können.

Ich wusste, dass ich irgendwann meinen direkten Zugang zum  Kurs finden durfte. Doch Anfangs hatte ich eine Abwehr. Marianne Williamson und ihre Vorträge haben mir in dieser Zeit sehr geholfen. Marianne hat mir damals den Weg geebnet, mich dem Kurs zu öffnen. Dennoch bleibt die eigene Erfahrung entscheidend. Niemand kann für dich deinen Weg zurück nach Hause gehen.

Meine Hürde damals bestand vor allem in der sehr religiös anmutenden Sprache, die das Werk wählte, um uns jenseits des Köpers auf die Liebe blicken zu lassen. Als ich eines Tages diesen Satz las, war der Damm gebrochen: „…und diejenigen, die nach Kontroverse suchen, werden sie finden. Doch diejenigen, die Klärung suchen, werden sie ebenfalls finden.“

DAS EGO IST LEGION

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Mit diesen anderthalb Sätzen fühlte ich mich komplett erwischt. Denn das war, was ich getan hatte. Ich wollte Kontroverse in der Sprache finden. Wenn ein Ego Kontroverse finden will, dann wird es diese finden. So ist das Ego. Es ist blitzschnell dabei, ein Urteil zu fällen, um die Wahrheit abzuwehren.

Jedes Urteil, welches dich davon wegführt zu wissen, dass dein Bruder ein heiliges Kind GOTTES ist, hält dich in der lieblosen Welt des Ego gefangen. Der Kurs sagt uns: „Das Urteil wurde dazu gemacht, eine Waffe zu sein, die gegen die Wahrheit verwendet wird.“

Wir sprechen kein liebloses Urteil und bleiben davon unberührt. Das wird nicht klappen. Der Kurs lehrt uns immer und immer wieder, dass das was wir lehren, wir lernen. Mit Urteilen schadest du zuerst deinem inneren Frieden und deiner Freiheit. Ich glaube, jeder von uns kennt es, wie es ist, einen anderen zu verurteilen, um dann zu bemerken, dass man sich dadurch auch nicht wirklich besser fühlt. Vor allem bestimmt auch nicht freier von der Schuld, die man projizierte, um sie loszuwerden — nicht ahnend, dass wir die Schuld dadurch nur bestärkten.
33 Minuten
„Geister sind verbunden, Körper sind es nicht..“

- EIN KURS IN WUNDERN, T-18.VI.3:1

Ich bin mit dem happycoollove Podcast nicht hier, um die menschliche Ebene komplett zu ignorieren. Nicht einmal "Ein Kurs in Wundern" tut dies. Es kann für uns manchmal eine schmale Gratwanderung sein, das Ego zu verstehen, um seine Machenschaften ans Licht zu bringen und sich aber nicht darin zu suhlen, wie krass das Ego ist. So können wir Dunkelheit nicht verlassen — auch wenn wir sie minutiös verstehen.

Ich verstehe meine Gedanken, die ich hier mit dir teile eher so, dass ich versuche, mich mit den Prinzipien des Kurses tiefer auseinanderzusetzen und diese auch für unsere menschliche Erfahrung greifbar zu machen.

Damit werde ich hier im Podcast auch immer beide Ebenen (menschliche Erfahrung und wahre Natur) ansprechen. Auch wenn mir klar ist, dass der Kurs uns lehrt, dass die menschliche Erfahrung nur Illusion ist, in der wir unseren Geist geteilt und uns davon überzeugt haben, dass diese menschliche Erfahrung wahr ist.

DER GESPALTENE GEIST

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Ich glaube nicht, dass wir diese Lieblosigkeit, dass wir unseren Geist geteilt haben, einfach übersehen können, sondern diese ans Licht bringen dürfen. Wie sich diese innerliche Trennung auf menschlicher Ebene äußert, ist mannigfaltig. Ich weiß, dass es mir hilft zu verstehen, an welche Schatten bzw. Illusionen mein Ego sich vor allem klammern will, um mir das Leben zur Hölle zu machen. Jedes Mal, wenn ich das zulasse, verhindere ich, dass meine wahre Natur mein Gewahrsein mit sich im HIMMEL halten kann. Es ist also ein ziemlich hoher Preis, den wir zahlen, wenn wir unserem Ego glauben. Es gilt zu verstehen, dass diese Schatten nun mal da sind, obwohl wir nicht einmal diese Schatten in Wahrheit sind.

Deshalb ist es für mich okay zu beobachten, dass etwas Liebloses im Außen passiert, ohne panisch zu werden, dass das wohl ein Indiz dafür ist, dass ich noch nicht erleuchtet bin, weil ich immer noch etwas wahrnehme, was lieblos ist. Ich sage nicht, dass ich weiß, für was es dienlich ist. Ich mache mich nicht zum Opfer der Situation. Achte immer auf deinen Fortschritt. Die Situation ist nun einmal da. Ich kann sie also zu einem Drama hochstilisieren oder ich kann einfach würdevoll sein und in Ruhe hinsehen, was sich für mich offenbart. Alles ist zu deinem Besten da, lehrt uns der Kurs.

Wenn sich beispielsweise ein Bruder grad darin übt, seinen Geist wahnhaft einzusetzen und du dies beobachtest, weißt du, dass es nichts außerhalb von dir gibt. Ihr seid beide anwesend, damit hier ein Wunder geschehen kann.

Der Kurs erinnert uns oft, dass Geister immer verbunden sind, Körper sind es nicht: „Nur wenn man dem Geist die Eigenschaften des Körpers zuweist, scheint Trennung möglich zu sein.“
happycoollove Podcast: Dein Ein Kurs in Wundern Podcast

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