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WDR 3 Kulturfeature Archiv

200 Episoden
54 Minuten
In den 1990ern zieht der amerikanische Jazztrompeter Paul Brody nach Berlin. Trotz jüdischer Eltern versteht er sich nicht als Jude, und erst die Klezmer-Musik führt ihn zu seiner Familiengeschichte. Eine musikalische Spurensuche nach Herkunft, Identität – und dem Glück, sich selbst neu zu begegnen. Von Paul Brody.
54 Minuten
Einst die Königin der belgischen Seebäder, ist Ostende heute eher das Aschenputtel: eine kantige Betonstadt am Meer – und vielleicht gerade deshalb noch immer Sehnsuchtsort für Generationen von Geschichtenerzählern. Von Tabea Soergel und Martin Becker.
54 Minuten
Michel Foucault hat mit seinen Studien über Macht- und Ausschlusssysteme nach neuen Spielregeln des Denkens gesucht. Vor 100 Jahren wurde der französische Philosoph und Psychologe geboren. Von René Aguigah.
54 Minuten
Jenny Erpenbeck arbeitet am Schreibtisch ihrer Großmutter, der bekannten DDR-Schriftstellerin Hedda Zinner. Und hat sich dort längst selbst einen großen literarischen Namen erschrieben im neuen Deutschland. Von Thomas David.
55 Minuten
Zwischen dem Selfkant und Görlitz liegen 640 Kilometer Luftlinie. Wie klingt die Strecke zwischen dem westlichsten und dem östlichsten Punkt Deutschlands, 35 Jahre nach der Wiedervereinigung? Von Friedemann Dupelius.
52 Minuten
Das Silicon Valley gibt sich rational und säkular. Doch die Geschichte der Künstlichen Intelligenz ist überraschend eng mit religiösen Ideen verwoben. Warum erinnern viele KI-Visionen an alte Heils- und Schöpfungsmythen? Von Gregor Schmalzried.
53 Minuten
Der britische Künstler Derek Jarman ist bekannt für seine virtuosen Filme. Als AIDS-Aktivist spielte er eine wichtige Rolle in Zeiten der Thatcher-Regierung. Für sein Meisterstück hielt er einen Garten, den er an einem entlegenen Ort am Ärmelkanal anlegte. Von Konstantin Schönfelder und Marc Bädorf.
53 Minuten
Esther Kinsky hat sich nicht nur als versierte Übersetzerin einen Namen gemacht. Sie begeistert auch als Autorin mit poetischen Erkundungen von geologischen Räumen. Am 12. September wird sie 70 Jahre alt. Von Tobias Lehmkuhl.
54 Minuten
Was hält ländliche Räume lebendig? In Kalbe in Sachsen-Anhalt ist die Antwort seit Jahren: Kunst. Das Feature erzählt von einem Ort, der Leerstand und Wegzug eigene Ideen entgegensetzt. Von Judith Geffert.
54 Minuten
Seine Arbeit als Fotoreporter gab Péter Nádas in der kommunistischen Ära Ungarns auf und wurde Schriftsteller. Im Alter von 83 ist der große europäische Erzähler gestorben. Von Roland Koch.
49 Minuten
Mit „Regen für die Toten“ nähert sich die Autorin Yasmina Hamlawi einer existenziellen Frage, die zugleich tief kulturell geprägt ist: Wie erinnern wir unsere Toten – und wer darf dabei sprechen, weinen, handeln? Von Yasmina Hamlawi.
53 Minuten
Mit kühnen Ideen die Evolution überlisten - in seinem Werk nimmt Stanislaw Lem  auf verblüffende Weise den technischen Fortschritt vorweg. Vor 20 Jahren starb der populärste Schriftsteller Polens im 20. Jahrhundert. Von Sven Ahnert.
52 Minuten
Das größte Kapital der kubanischen Revolution war ihr Charisma – verkörpert von Fidel Castro, ihrem máximo líder, mit Vollbart und Zigarre. Vor 100 Jahren wurde der Poster-Revolutionär geboren. Von Ariane Kessissoglou.
49 Minuten
Er lebt seit Jahrzehnten in Köln und ist dennoch in seiner Heimat Kurdistan so populär wie kein Zweiter. Mit seinen Büchern ist Bachtyar Ali ein Hoffnungsträger für das von Krieg zerfressene Land.// Von Adrian Winkler/ WDR 2024/ www.radiofeature.wdr.de Von Adrian Winkler.
55 Minuten
Auf dem grünen Hügel wird seit 150 Jahren Musikgeschichte geschrieben – und gestritten. Bayreuth ist Mythos, Machtzentrum und Krisenherd zugleich. Zwischen Wagner-Erbe und Gegenwart ringt das Festival um seine Zukunft. Von Frank Hallbach.