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WDR 5 Tiefenblick Archiv

175 Episoden
25 Minuten
Mein Vater ist nervös: In Tel Aviv werden wir Ankie Spitzer treffen, die Witwe einer der Geiseln. Auch sie fragt sich bis heute, was damals im Flugzeug passiert ist. Für meinen Vater verkörpert sie die ganze Kritik an dem missglückten Einsatz. Wie soll er ihr erklären, warum er ihren Mann nicht retten konnte? // Von Patrizia Schlosser/ BR 2022/ www.radiofeature.wdr.de Von Patrizia Schlosser.
30 Minuten
Khaled el Masri wird 2004 in Mazedonien entführt und von der CIA in ein Geheimgefängnis bei Kabul verschleppt. Als er zurückkommt, geht er mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit. In den Jahren danach entwickelt er einen Verfolgungswahn, der sich mehr und mehr steigert. 2009 kommt es zur Katastrophe. // Von Stefan Eberlein/ WDR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Stefan Eberlein.
29 Minuten
Khaled el Masris Geschichte trägt entscheidend dazu bei, das Entführungsprogramm der CIA zu enthüllen. Trotzdem verstummen die Zweifel nie. Ist er wirklich so unschuldig, wie er immer behauptet? 2006 platzt eine politische Bombe. // Von Stefan Eberlein/ WDR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Stefan Eberlein.
29 Minuten
Die CIA wusste erstaunlich gut über die Lebensverhältnisse Khaled el Masris Bescheid. Woher hatte der Geheimdienst all die Informationen? Und wer war der deutschsprechende Agent? 2007 findet ein deutscher Journalist die Klarnamen der CIA-Entführer. Aber die Bundesregierung verhindert die weitere Aufklärung. // Von Stefan Eberlein/ WDR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Stefan Eberlein.
29 Minuten
Erst neun Jahre nach der Entführung schafft es Khaled el Masri, seine Familie wieder zusammen zu führen. Bis heute hat sich weder die amerikanische noch die deutsche Regierung bei ihm entschuldigt. Akten sind immer noch unter Verschluss. Missbrauchte die Bundesregierung gesetzliche Regelungen, um kriminelle Handlungen zu vertuschen? // Von Stefan Eberlein/ WDR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Stefan Eberlein.
28 Minuten
Viele Menschen in psychischen Krisen wollen nicht in die Klinik oder machen dort schlechte Erfahrungen. Sollte man die Betroffenen entscheiden lassen, ob sie behandlungsbedürftig sind und Hilfe brauchen? Wer entscheidet, was "verrückt" ist? // Von Martin Hubert / WDR 2016/ www.radiofeature.wdr.de Von Martin Hubert.
29 Minuten
Einflussreiche Diagnosehandbücher legen fest, was noch gesund und was schon krank ist: Menschen, die länger als zwei Wochen über einen verstorbenen Angehörigen trauern, sind "depressiv". Ist dieser Zwang zur Diagnose sinnvoll? // Von Martin Hubert / WDR 2016/ www.radiofeature.wdr.de Von Martin Hubert.
27 Minuten
Arbeit steigert den Selbstwert, bringt soziale Kontakte und verschafft Lebenssinn. Auch psychiatrisch Kranke haben ein Recht auf ein Arbeitsleben - meist sind sie aber nur in Sonderwerkstätten tätig. Welche Alternativen gibt es?// Von Martin Hubert / WDR 2016/ www.radiofeature.wdr.de Von Martin Hubert.
30 Minuten
Die Ärzte kommen nach Hause zum Patienten, behandeln ihn und beziehen seine Angehörigen mit ein. Nachdem sie geholfen haben, kehren sie zurück in ihre Klinik, der Patient bleibt in seiner gewohnten Umgebung. Utopie oder ein gangbarer Weg?// Von Martin Hubert/ WDR 2016/ www.radiofeature.wdr.de Von Martin Hubert.
30 Minuten
Nicht nur Fridays for Future oder die Black Life Matters Bewegung wäre ohne Vernetzung über Social Media kaum denkbar. Das Netz bietet auch vielen, die lange in der Öffentlichkeit kaum eine Stimme hatten, die Chance, im Austausch mit anderen Selbstbewusstsein zu entwickeln. Menschen die Rassismus erleben, Behinderte, die kein Mitleid, sondern Rollstuhlrampen und Empathie fordern, haben wie andere soziale Gruppen auch Communities gegründet. Ihnen geht es nicht um das Unter sich bleiben. Sie wollen mit der Mehrheitsgesellschaft einen Dialog auf Augenhöhe führen. // Von Christine Sievers und Nicolaus Schröder/ WDR 2022/ www.radiofeature.wdr.de Von Christine Sievers und Nicolaus Schroeder.
30 Minuten
Content Creator:innen folgen hunderttausende meist junge Menschen im Netz. In ihren Blogs, auf Instagram oder YouTube stellen sie Lifestyle-Themen in einen neuen Kontext. Sie verstehen sich nicht als klassische Influencer, die vor allem für fremde Produkte werben, sondern sind selbst schöpferisch aktiv und versuchen, die eigene Leidenschaft mit kommerzieller Verwertung zu verbinden. // Christine Sievers und Nicolaus Schröder/ WDR 2022/ www.radiofeature.wdr.de Von Christine Sievers und Nicolaus Schröder.
30 Minuten
Sie beschäftigen sich kritisch mit Tagespolitik und gesellschaftlichen Themen - und folgen einem journalistischen Ethos. Dabei verlassen sie die Formate des Öffentlich-Rechtlichen und versuchen, komplexe Themen und Kontroversen für ihre Community zugänglich zu machen. Medienkritisch setzen sie sich nicht nur mit Mainstream Berichterstattung auseinander, sondern beschäftigen sich auch mit der Macht der Plattformen, die sie benutzen. // Von Christine Sievers und Nicolaus Schröder/ WDR 2022/ www.radiofeature.wdr.de Von Christine Sievers und Nicolaus Schröder.
30 Minuten
Gibt es eine angeborene Sehnsucht nach Sesshaftigkeit? Haben Globalisierung und Corona den Bauboom befeuert? Wie resilient muss man sein, um sich alleinstehend ein stark renovierungsbedürftiges Haus ans Bein zu binden? // Merle Hilbk/ WDR 2022/ www.radiofeature.wdr.de Von Merle Hilbk.
30 Minuten
Eine Baustelle stellt den Menschen vor Probleme, deren Existenz ihm zuvor nicht bewusst waren. Und nicht im Ansatz ahnte man, dass um den richtigen Weg zur Problemlösung Glaubenskriege geführt werden. // Merle Hilbk / WDR 2022/ www.radiofeature.wdr.de Von Merle Hilbk.
29 Minuten
Heimisch werden in neuer Umgebung bedeutet steten Kampf zwischen Anpassung und Eigensinn. Doch aus einer Großstadt aufs Land zu ziehen stellt, noch vor ganz andere Herausforderungen. // Von Merle Hilbk/ WDR 2022/ www.radiofeature.wdr.de Von Merle Hilbk.