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Archivradio – Geschichte im Original Archiv

1015 Episoden
36 Minuten
In Deutschland war die Begeisterung für die Atomkraft zunächst groß: unerschöpfliche Energie! 1960 wird im Kernkraftwerk Kahl am Main "das atomare Feuer entfacht", wie der Reporter damals schwärmt.
31 Minuten
Der Widerstand gegen das AKW Wyhl in den 1970ern war die Keimzelle der großen Anti-Atomkraft-Bewegung. Am Ende hat sie gesiegt, die letzten Meiler sind 2023 vom Netz gegangen – anders als im Ausland. Wie kam es dazu?
16 Minuten
Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter spricht über den Umgang mit der Angst nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Er warnt vor dem Glauben, alle Gefahren mit dem Fortschritt der Technik beherrschen zu können. https://archivradio.de/
19 Minuten
Infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl in der Sowjetunion schuf die Bundesregierung eine neue Behörde: das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Erster Bundesumweltminister wurde Walter Wallmann (1932 - 2013) von der CDU. Wallmanns Amtszeit begann am 6. Juni 1986. Ein Interview im Hessischen Rundfunk vom 4. Juni 1986, kurz vor dem Amtsantritt. https://archivradio.de/
18 Minuten
18. und 19.5.1986 | An Pfingsten 1986 demonstrieren Zehntausende gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Der Rundfunkjournalist Ulrich Böken war mit dem Mikrofon vor Ort. Sein Rohmaterial zeichnet ein Stimmungsbild der Demonstranten im Taxöldener Forst. https://archivradio.de/
27 Minuten
In der ersten öffentlichen Stellungnahme der Sowjetunion nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl reagierte Michail Gorbatschow auf die Kritik des Westens. Er forderte zur internationale Zusammenarbeit in Kernenergiefragen auf.
4 Stunden 11 Minuten
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist am 14. Mai 1986 Thema im Bundestag. Die Debatte ist für 2 Stunden angesetzt und dauert mehr als doppelt so lang. Sie zeigt, welche Zäsur das Ereignis bedeutete.
7 Minuten
Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war die Verunsicherung groß. Was hat die Giftwolke angerichtet? Kann man bei Regen raus? Den Salat aus dem Garten essen? Kinder draußen spielen lassen?
17 Minuten
Auch die Medien in der DDR berichteten über die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Hier ein Gespräch der DDR-Wissenschaftler Prof. Dr. Günther Flach und Prof. Dr. Karl Lagius im Radio DDR am 30. April 1986.
18 Minuten
Nach Bekanntwerden des Reaktorunfalls in Tschernobyl war das Informationsbedürfnis der westlichen Staaten groß. Das Korrespondentennetzwerk der ARD lieferte Informationen aus allen von der Radioaktivität betroffenen Ländern.
4 Minuten
Am 26. April 1986 explodierte um 1.24 Uhr Ortszeit der Reaktor im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe dem Ort Prypjat in der Ukraine. Bei der Explosion wurden radioaktive Stoffe rund 1.200 Meter hoch in die Luft geschleudert. Drei großen Wolken verteilten die radioaktiven Partikel in den darauffolgenden Tagen über Europa. Die Öffentlichkeit war bis zum Abend des 28. April 1986 ahnungslos.
12 Minuten
Die Wahlen waren eine Farce, trotzdem machte Hitler "Wahlkampf" – mithilfe eines Deutschlandfahrt der Luftschiffe "Hindenburg" (LZ 129) und "Graf Zeppelin" (LZ 127).
14 Minuten
Slips und BHs für Ayatollah Khomeini? Showmaster Rudi Carrell löst in "Rudis Tagesshow" durch einen Satire-Beitrag diplomatische Verstimmungen aus und entschuldigt sich.
38 Minuten
Jürgen Habermas (1929 – 2026) gehört zu den bedeutendsten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er war ein politischer Philosoph, Forschungsassistent bei Theodor W. Adorno und Max Horckheimer und wird somit der zweiten Generation der sogenannten „Frankfurter Schule“ zugerechnet. Sein bekanntestes Werk ist die „Theorie des kommunikativen Handelns“, er nahm aber häufig auch zur Tagespolitik Stellung. Habermas starb am 14. März 2026. Er hatte eine angeborene Sprachbehinderung. Aufgrund einer angeborenen Gaumenspalte war seine Aussprache sehr nasal. Er blieb deshalb bis zuletzt deshalb vor allem über seine Schriften bekannt, während er in Radio und Fernsehen selten zu hören war. Eine Ausnahme ist der folgende Vortrag über Wissenschaft und Ideologie vom 5. August 1974.
2 Minuten
15 Jahre nach Fukushima ist Atomkraft in Deutschland vorbei. Ein paar Kilometer von uns, in Frankreich, sieht’s ganz anders aus: Da ist Kernkraft King. Woher kommen diese Unterschiede15 Jahre nach Fukushima ist Atomkraft in Deutschland vorbei. Ein paar Kilometer von uns, in Frankreich, sieht’s ganz anders aus: Da ist Kernkraft King. Woher kommen diese Unterschiede15 Jahre nach Fukushima ist Atomkraft in Deutschland vorbei. Ein paar Kilometer von uns, in Frankreich, sieht’s ganz anders aus: Da ist Kernkraft King. Woher kommen diese Unterschiede15 Jahre nach Fukushima ist Atomkraft in Deutschland vorbei. Ein paar Kilometer von uns, in Frankreich, sieht’s ganz anders aus: Da ist Kernkraft King. Woher kommen diese Unterschiede – und wieso löst ein Reaktorunfall in Japan gerade bei uns so viel aus?
Archivradio – Geschichte im Original

Archivradio – Geschichte im Original

Das Archivradio macht Geschichte hör- und die Stimmung vergangener Jahrzehnte fühlbar. Historische Tonaufnahmen und Radioberichte vom Ersten Weltkrieg bis (fast) heute.