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Berlin Booth Archiv

101 Episoden
40 Minuten
Eigentlich sollte doch alles nur eine ziemlich ausgedehnte Geburtstagsparty unter guten Freund*innen werden. Schaut man sich im Jahr 2025 die Größe und Struktur des Praerie Festivals an, dann ist es schwer vorstellbar, dass das Ganze vor einigen Jahren genau so angefangen hat.

DJ und Produzent Maurice Mino ist Mitgründer des Festivals und hat mit seinem (nicht mehr ganz so kleinen Festival-) Baby einiges erlebt. Die Corona-Pandemie, zwei Umzüge: Vor allem jede Menge Veränderung! Mittlerweile hat sich das Festival etabliert und setzt selbst Maßstäbe.

Im Interview mit Berlin Booth erzählt Maurice Mino vom besonderen Charakter des Festivals, wie ihn seine mentale Gesundheit dazu gezwungen hat, sich zurückzunehmen und wie er andere Festivals sieht.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Max Finger

Kamera / Ton: Leo Prüfer, Marcus Kempe

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Florian Springfeldt

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29 Minuten
Berlin ist trotz allen Wandels (Clubsterben, Mietpreise, Kulturkürzungen) nach wie vor das Zentrum für elektronische Musik, Diversität und Hedonismus in Deutschland. Für Stuckeyrella ist die Stadt noch relativ ungewohntes Terrain. Seit ein paar Monaten ist sie Symbiotikka-Resident und hat in Berlin eine zweite Heimat gefunden.

Die DJ und Produzentin wurde in Bayern nahe München sozialisiert und hat die dortige Szene trotz ihres Erfolgs als maßgeblich heteronormativ, kommerziell und von Ellenbogenmentalität geprägt wahrgenommen. Berlin – vor allem die Community rund um das KitKat und die Symbiotikka-Familie – ist für Stuckeyrella gleichbedeutend mit einer Befreiung.

Berlin Booth hat sich deshalb mit ihr über die vielfältigen Unterschiede zwischen Berlin und München unterhalten. Im Interview spricht Stuckeyrella ausserdem über ihre musikalische Einflüsse und darüber, was eine inklusive, zugewandte Clubszene für sie selbst und ihren eigenen, harten und vocallastigen Sound bedeutet.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies

Kamera / Ton: Leo Prüfer, Marcus Kempe

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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46 Minuten
Die Kulturszene in Berlin steht vor vielen Herausforderungen: Clubsterben, Preissteigerungen, massive Kürzungen - und das alles im Zeichen eines nationalen wie internationalen Rechtsrucks. DJ und Produzent Black Mirror Park ist seit vielen Jahren fest in der Berliner Szene verankert und versucht auf seine Weise, dem entgegenzuwirken.

Berlin Booth hat sich mit Black Mirror Park über die fehlende Lobby für Producer*innen, die irreparablen Schäden durch Kulturkürzungen und die Hybris der Berliner Clubszene unterhalten.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Max Finger

Kamera / Ton: Leo Prüfer, Marcus Kempe

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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49 Minuten
Früher war alles besser? Das sicher nicht. Aber früher, wir sprechen hier über die 90er Jahre, war in Berlin alles anders. Für die Club- und Ravekultur gab es wenig bis keine Blaupausen. Vieles von dem, was heute ein Standard ist – Clubnächte, Kollektive, ausgereifte Soundsysteme, Türpolitik etc. – hat sich in Berlin etablieren können, weil in den 90er Jahren viel ausprobiert wurde.

Tilman Brembs aka Zeitmaschine war mit seiner Kamera von Anfang an dabei und hat u. a. als Hausmeister des Tresor Clubs die Geburt des Techno in Berlin hautnah miterlebt. Seine Bilder, fast ausschließlich aus der Situation heraus geschossen, zeigen eine vielschichtigen Jugendkultur, die sich über die Jahre zu einer maßgebende Szene entwickelt hat. Berlin Booth hat sich mit ihm über seine Karriere als Haus- und Hoffotograf der Szenezeitschrift „Frontpage“, über die Schönheit der analogen Bilder und die unkonventionelle Entwicklung Berlins zum Zentrum des Techno unterhalten.

Tilman Brembs war mit seiner Kamera von Anfang an dabei und hat u. a. als Hausmeister des Tresor Clubs die Geburt des Techno in Berlin hautnah miterlebt. Seine Bilder, fast ausschließlich aus der Situation heraus geschossen, zeigen eine vielschichtigen Jugendkultur, die sich über die Jahre zu einer maßgebende Szene entwickelt hat. Berlin Booth hat sich mit ihm über seine Karriere als Haus- und Hoffotograf der Szenezeitschrift „Frontpage“, über die Schönheit der analogen Bilder und die unkonventionelle Entwicklung Berlins zum Zentrum des Techno unterhalten.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies

Kamera / Ton: Leo Prüfer, Marcus Kempe

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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33 Minuten
Was bedeutet es für DJs Resident zu sein? Für Mona Moore geht es vor allem um´s Wohlfühlen. Als Resident im Kater hat sie im Club ein Wohnzimmer gefunden, in dem sie sich ausleben und entfalten kann. Mona Moore hat hier die Veranstaltung "Enorm in Form" ins Leben gerufen, bei der Clubbing, Sport und 80er-Jahre Aerobic-Ästhetik dynamisch miteinander verschmelzen.

Mona Moore kennt aber nicht nur die quietschbunte Seite der Clubwelt. Da wäre zum einen das Thema Lampenfieber, über das meist wenig in der Szene gesprochen wird. Zum anderen das Thema Mental Health, das in der Clubwelt immer stärker an Relevanz gewinnt.

Berlin Booth hat sich mit ihr darum nicht nur über ihren persönlichen Werdegang unterhalten, sondern ebenso über die negativen Auswirkungen der Clubwelt und über Angebote wie das Mental Rave Network, das Therapieangebote für Menschen aus der Festival- und Clubkultur anbietet.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies

Kamera / Ton: Leo Prüfer, Marcus Kempe

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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27 Minuten
Menschen, die den halben Tag in Schlangen vor Clubs verbringen, die gleichen Klamotten tragen, sich Tutorials anschauen, um ja alles richtig zu machen, um sich dann 36 Stunden lang so richtig wegzuballern: Ok, das ist alles ein bisschen zugespitzt!

Aber genau um diese Zuspitzung geht es bei Berlin Club Memes – und das mittlerweile seit fast 10 Jahren.

Im Interview mit Berlin Booth spricht Berlin Club Memes über ein gewachsenes Verantwortungsgefühl, Meme untaugliche Themen und den Austausch mit der Community.

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People who spend half the day queuing in front of clubs, all wearing the same clothes, watching tutorials to make sure they do everything right, only to then party hard for 36 hours straight. Okay, a bit of an exaggeration. But that’s exactly the point of Berlin Club Memes – and it has been for almost 10 years now. 

In an interview with Berlin Booth, Berlin Club Memes discusses a growing sense of responsibility, meme-inappropriate topics, and the exchange with the community.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Max Finger

Kamera / Ton: Leo Prüfer, Marcus Kempe

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Cleo Beater, Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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42 Minuten
Wie war das früher eigentlich mit den Berliner Clubs? Hat je mal einer in den 90er oder Nullerjahren darüber nachgedacht, dass die Clublandschaft hier einen langen Atem besitzen würde? Clubs wie das Golden Gate, Berghain oder Tresor existieren mittlerweile Jahrzehnte und prägen nachhaltig die Kultur und das Image der Stadt.

Was macht das eigentlich mit den Clubbetreibern selbst, vor allem Angesichts gravierender Änderungen, die Berlin gerade erlebt? Reimund Spitzer ist Mitbetreiber des Golden Gate und hat seinen Club Anfang der 2000er nahe der Jannowitzbrücke unter der S-Bahn eröffnet. Anfangs eher als Ort für Kultur und Ausstellungen gedacht, entwickelte sich das Golden Gate schnell zu einem Club, der bis heute als einer der authentischsten der Stadt gilt.

Berlin Booth hat sich mit Reimund Spitzer darum über die Touristenstadt Berlin, verändertes Partyverhalten und über Gelassenheit unterhalten, die vielen angesichts des Clubsterbens verloren gegangen zu sein scheint.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies

Kamera / Ton: Leo Prüfer, Marcus Kempe

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Cleo Beater, Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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47 Minuten
Für viele Clubgänger*innen entscheidet ein Ja oder Nein der Bouncer maßgeblich über den weiteren Verlauf eines Abends. Doch so ärgerlich das mitunter ist: Ein paar Tage später ist die Sache meist vergessen. Für viele Künstler*innen kann eine verschlossene Clubtür dagegen weitreichende Konsequenzen haben.

Vor allem wenn Bookings von heute auf morgen gecancelt werden und langjährige Zusammenarbeiten plötzlich enden. Menschen, die ihre Macht ausnutzen, gab es schon immer. Doch mit Corona erlebte die Szene eine weitere Zäsur. Pascale Voltaire kennt die Szene als DJ und Produzent seit 15 Jahren. Mit Speechless veranstaltet er seit einem Jahrzehnt international Partys. Er beobachtet die neuen Machtstrukturen und das zunehmende Gatekeeping mit Sorge.

Im Interview mit Berlin Booth spricht der aktuell in Breslau lebende Künstler über Rücksichtslosigkeit in der Technoszene, freche DM´s und den Traum, einmal in Tulum zu spielen.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Max Finger

Kamera / Ton: Leo Prüfer, Marcus Kempe

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Cleo Beater, Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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23 Minuten
Bei Berlin Booth dreht sich meist alles um Berlins schier grenzenlose Clubszene. Im ersten Date-Special 2025 unterhalten sich Max und Martin diesmal über die Grenzen, die sich viele Menschen am Anfang des Jahres selbst setzen. Direkt nach dem Vlady von der Sober Partyreihe Lemonade Queers auf der Berlin Booth-Couch zu Gast war, geht es mit dem Thema Nüchternheit weiter. Jedoch auf einer anderen Ebene. Stichwort: DryJanuary! Der zieht sich nämlich einmal durch alle gesellschaftlichen Schichten und ist beim Partyvolk auch nicht gerade unbeliebt.

Martin hat zum ersten Mal den Selbsttest gewagt und entsagt im Januar Alkohol und Nikotin. Aber wie viel Awareness, sowohl für jeden Einzelnen als auch gesamtgesellschaftlich bringen diese 31 Tage Abstinenz? Vor allem wenn´s danach genau so weitergeht, wie vorher?!

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies, Max Finger

Kamera / Ton: Leo Prüfer

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Cleo Beater, Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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44 Minuten
Denkst du an Berlins Nachtleben, denkst du an Techno, Alkohol und Exzess, mitunter auch an andere, illegale Substanzen. Diese Konstellation gehört seit jeher zum „guten“ Ruf der Stadt und hat sich in den vergangenen Jahren eher noch verstärkt.

Der Begriff „sober“ kommt dagegen selten assoziativ im Nachtleben vor. Sober sein, als nüchtern, verbinden viele Clubgänger*innen höchstens mit enthaltsamen Phasen wie dem Dry January. Doch es tut sich etwas in der Stadt. Dafür ist auch Vlady Schklover, der 2024 gemeinsam mit Momo Strödecke die Eventreihe „Lemonade Queers“ ins Leben gerufen hat, verantwortlich. Bei den „Lemonade Queers“ werden keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt. Jedes Event besteht aus reichlich Tanz, zahlreichen Performances und einem sogenannten Connecting Space. Ist nüchtern Feiern anders?

Berlin Booth hat sich mit dem Künstler darüber unterhalten, warum er nur noch nüchtern feiern will, weshalb seine Party einen Connecting Space benötigt und wie viel Ehrgeiz es braucht, um Menschen zu zeigen, dass ein Rausch nicht nur aus Drogenkonsum besteht.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies

Kamera / Ton: Leo Prüfer

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Cleo Beater, Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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38 Minuten
In den Berliner Clubs gibt es jedes Wochenende ein namhaftes Line Up nach dem anderen. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt ziemlich schnell, dass nicht alle Veranstalter*innen auf dieses Konzept setzen. Die Rede ist von STAUB. Wer hier vorher wissen will, wer auflegt, wird enttäuscht. Klar, auch bei STAUB gibt es Line-Ups. Sie werden nur nicht vorab veröffentlicht. Abseits dieser Besonderheit wollte Irakli Kiziria, der STAUB gemeinsam mit Ines Manseder und Jan-Frederik Henschen veranstaltet, zu Beginn vor allem einen Raum für alle schaffen, die schon am Samstagvormittag feiern wollen. Denn dieser wurde schmerzlich vermisst.

Kurz vor dem 12. Geburtstag von STAUB schaut Irakli bei Berlin Booth auf die Anfänge der Veranstaltungsreihe zurück, als zuerst vor allem der eigene Bekannten- und Freundeskreis auflegte.

Er selbst hat 2023 mit Mechanical Moon sein zweites Album veröffentlicht, legt regelmäßig international auf und wurde schon von Berghain Resident Len Faki geremixed. Im Interview mit Berlin Booth spricht er über die Bedeutung der georgischen Clubszene und die andauernden Proteste in seinem Heimatland, das Entstehen von Communities sowie seinen optimistischen Blick in die Zukunft.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Max Finger

Kamera / Ton: Floris Morlok, Marcus Kempe

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Cleo Beater, Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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36 Minuten
Welchen Weg muss ein DJ nehmen, um Resident in einem namhaften Club zu werden? Mila Stern lächelt und kann die Frage gar nicht so genau beantworten. Dass sie in Halle Resident im Club Station Endlos ist, hat viel mit ihrer Geschichte zu tun. Sie ist in Halle aufgewachsen und hat dort ihre Karriere gestartet. Der Club ist Heimat. Im Kater ist ihre Lust an Genre-Facetten überdeutlich.

Ihr Weg in die Musik- und Clubszene Berlins war zwar nicht immer steinig, aber doch ein unbequemer, als es der vieler männlichen Kollegen ist. FLINTA* werden, trotzdem die Szene heute sensibler bei Themen wie Gleichberechtigung und Diversität agiert, immer noch schneller zur Zielscheibe. Mila kennt das zur Genüge, Social Media ist diesbezüglich ein Shithole.

Berlin Booth hat sich mit Mila Stern über toxische Männlichkeit, über wichtige Karrierestufen, DIY-Lifestyle und die Relevanz der Clubkultur für gesellschaftliche Vielfalt in Ostdeutschland unterhalten.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies

Kamera / Ton: Floris Morlok

Postproduktion: Floris Morlok, Leopold Prüfer

Grafik: Cleo Beater, Florian Springfeldt

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38 Minuten
Workshops und Yogamatten auf dem Festival? Nicht bei Cocos „Rote Dichte“. Yoga ist aber kein Ausschlusskriterium, sollen doch alle so feiern, wie sie möchten. Bei Coco geht es selten um ein Nein, vielmehr um das Ja zum Wesentlichen: Die Musik, die Stimmung, die Gäste, das Miteinander. Ein Festival braucht kein Begleitprogramm, um großartig zu sein.

Gleiches gilt für seine legendäre Partyreihe „Betriebsfeier“, die er seit über 20 Jahren gemeinsam mit seinem Partner Empro auf der Hoppetosse veranstaltet. Vier Termine gibt es im Jahr. Eine Party dauert 36 Stunden. Der Eintrag in den Kalender ist für Partygänger*innen eigentlich Pflicht. Mit Coco hat sich Berlin Booth über die Langlebigkeit der „Betriebsfeier“, den Geist Berliner Technopartys und die Grundsätze unterhalten, die es braucht, damit Partyvolk, Künstler*innen, DJs und Veranstalter*innen auf Augenhöhe miteinander feiern.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies

Kamera / Ton: Floris Morlok

Postproduktion: Floris Morlok

Grafik: Cleo Beater, Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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39 Minuten
Ravekultur beeinflusst viele kulturelle Bereiche wie Literatur, Theater und Film. Wir haben uns gefragt, welche Themen gibt es, die auf den ersten Blick vielleicht nichts mit urbaner, elektronischer Musik zu tun haben, aber ihrerseits einen Einfluss auf die Szene ausüben?

Das Offensichtliche tragen heute viele Clubgänger*innen direkt auf ihrem Körper: Neben der Kleidung, die sich in den letzten Jahren immer mehr zu schwarzer Kinkware entwickelt hat, sind es Tattoo-Artists wie Pauli, die der Berliner Clubkultur eine spezielle Ästhetik verleihen. Linien, Kreise, Quadrate, Dreiecke: Paulis Arbeit steht für klare, abstrakte Strukturen, die gut mit dem industriellen Klangbild des Techno einhergehen. 

Mit Pauli haben wir uns über den Ignorant-Style und naive Formen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Tattoo-Szene und Shibari im KitKat Club unterhalten.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies

Postproduktion: Leo Prüfer

Grafik: Cleo Beater, Florian Springfeldt

Berlin Booth ist eine Produktion von KiVVON.

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21 Minuten
Seit dem Bekanntwerden der massiven Kürzungen im Berliner Kulturetat durch den CDU-regierten Senat befindet sich die Kulturszene in einem Schockzustand. Unter #BerlinistKultur hat sich zwar Widerstand formiert, doch die Kürzungen von rund 13 Prozent, die sowohl große Theaterhäuser, Bibliotheken, Musikschulen, die komplette Freie Szene und viele weitere Institutionen umfassen, scheinen unausweichlich. Noch im Dezember sollen die massiven Einsparungen verabschiedet werden.

Die Kulturszene, eine der wichtigsten Säulen der Hauptstadt, sieht schweren Zeiten entgegen. Schwere Zeiten sind es ebenfalls für die Clubszene. Dem Aufruf von #BerlinistKultur haben sich deswegen auch szeneübergreifend Institutionen wie die Clubcomission angeschlossen. Doch trotz des breiten Gegenprotests: Ein Kurswechsel seitens Senats ist aktuell nicht in Sicht.

Warum es vor allem immer wieder der Kunst-, Club- und Kulturbetrieb ist, der unter Krisen leidet und warum es für viele Kulturinstitutionen so schwer ist, wirksame Allianzen zu bilden, darüber sprechen Martin und Max in der neuen Folge Berlin Booth.

Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger

Moderation: Martin Daßinnies, Max Finger

Kamera / Ton: Floris Morlok

Postproduktion: Flris Morlok

Grafik: Florian Springfeldt

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