Einschlafen mit Pflanzen und Pilzen Archiv
63 Episoden
23 Minuten
Ein lebensfähiger Same kann Wasser, Sauerstoff und passende Temperaturen vorfinden und trotzdem noch nicht keimen. Diese Folge erklärt, was Dormanz von bloßer Trockenruhe unterscheidet, wie physiologische, morphologische und physische Samenruhe entstehen und warum ABA, Gibberelline und DOG1 den Keimungszeitpunkt mitbestimmen.Am Beispiel von Arabidopsis folgen wir außerdem der Nachreifung, Kälte- und Lichtsignalen, primärer und sekundärer Dormanz bis zu dem Moment, in dem die Keimwurzel die Samenhülle durchbricht – ohne aus biologischer Regulation ein bewusstes „Warten“ zu machen.KI-Hinweis: Text und Sprecherstimme dieser Folge wurden ganz oder teilweise mit KI erstellt und redaktionell geprüft.
23 Minuten
Ein Baum besitzt kein Herz, das Wasser in seine Krone pumpt. Diese Folge folgt dem Strom vom feuchten Boden bis zu den Verdunstungsflächen im Blatt und erklärt Wasserpotential, Kohäsion, Zugspannung und die verholzten Leitungsbahnen des Xylems.Sie zeigt außerdem, weshalb Kapillarwirkung allein nicht genügt, wie Tüpfel die Ausbreitung von Luft begrenzen und warum Wurzeldruck sowie die Reparatur embolisierter Leitungen nur art- und situationsabhängig erzählt werden dürfen.KI-Hinweis: Text und Sprecherstimme dieser Folge wurden ganz oder teilweise mit KI erstellt und redaktionell geprüft.
24 Minuten
Wenn am Abend die Fiederblättchen eines Regenbaums zusammenrücken, wirkt das wie Schlaf – tatsächlich arbeiten circadiane Zeitmessung, Ionenkanäle und Wassertransport zusammen. Diese Folge folgt der Bewegung bis in den Pulvinus, erklärt Turgor, Kalium- und Chloridströme und trennt Nyktinastie von der schnellen Berührungsreaktion der Mimose.Außerdem erzählt sie von de Mairans Dunkelbeobachtung, Darwin und der bis heute offenen Frage, welchen Vorteil nächtliche Blattstellungen einzelnen Pflanzenarten bringen.KI-Hinweis: Text und Sprecherstimme dieser Folge wurden ganz oder teilweise mit KI erstellt und redaktionell geprüft.