Streuobstwiese Archiv
48 Episoden
40 Minuten
Wie wird aus vielen einzelnen Ideen ein gemeinsames Theaterstück? In dieser Folge kehren wir an die Kuppelnauschule in Ravensburg zurück und begleiten die drei vierten Klassen auf den letzten Metern bis zu ihrer großen Aufführung. Aus Improvisationen, Kinderideen und gegenseitigem Feedback sind drei ganz unterschiedliche Stücke rund um Pippi Langstrumpf entstanden – über Stärke, Frechheit und Mut. Wir erleben Proben, hören den Kindern beim Nachdenken über ihre Rollen zu und sind schließlich dabei, wenn aus „Wir üben“ ein „Wir spielen“ wird. Doch die Aufführung ist mehr als der Abschluss eines Theaterprojekts. Für die Viertklässler endet damit auch ihre Grundschulzeit. Und auch Schulleiterin Roswitha Malewski verabschiedet sich von der Kuppelnauschule. Eine Folge über eigene Ideen, gemeinsames Wachsen, Aufregung, Mut und die Frage, was von zwei Jahren Theaterunterricht bleibt, wenn der Applaus verklungen ist. Auf der Bühne des Lernens – Proben fürs Leben.
1 minute
Was braucht es, damit Hilfe im Notfall wirklich funktioniert – gerade in einem großen Flächenlandkreis? Janina von Watzdorf vom Deutschen Roten Kreuz und der leitende Notarzt Peter Lessing geben Einblicke in Rettungsdienst, Katastrophenschutz und ehrenamtliches Engagement. Sie sprechen mit Anna und Alina von der Realschule Kißlegg über Helfer-vor-Ort-Gruppen, die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt, die psychische Belastung nach schweren Einsätzen und die Bedeutung von Kameradschaft. Außerdem geht es um Nachwuchs im Ehrenamt, die Kooperation verschiedener Blaulichtorganisationen, Gewalt gegen Einsatzkräfte und darum, was beim Absetzen eines Notrufs wirklich wichtig ist.
16 Minuten
Wie kann Bildung dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft gute Chancen bekommen? Brigitte Grünacher vom Kommunalen Bildungsmanagement des Landkreises Ravensburg spricht mit Emma und Charlotte von der Realschule Kißlegg über ihre Arbeit an der Schnittstelle von Schulen, Behörden, Beratungsstellen und Vereinen. Im Mittelpunkt stehen Bildungsangebote, Sprachförderung, Berufsorientierung und das Netzwerk Steps.rv, das Familien frühzeitig unterstützen und vorhandene Hilfen besser miteinander verknüpfen soll. Dabei geht es auch um Kinderarmut, Teilhabe und die Frage, warum Kinder und Jugendliche selbst stärker gefragt werden sollten, was sie brauchen.
15 Minuten
Ein Ort, an dem Jugendliche professionelle Technik kostenlos nutzen und ihre eigenen Ideen umsetzen können: Im Gespräch mit stellen Jenny und Luisa vom dgtal-Lab Ravensburg das Konzept hinter dem neuen Angebot vor. Im Mittelpunkt stehen Chancengleichheit und der freie Zugang zu moderner Medien- und Produktionstechnik – unabhängig davon, welche Ausstattung jemand zu Hause hat. Anhand von Podcast-, Film- und Zeltlagerprojekten erzählen sie, wie Jugendliche dort selbstständig Projekte entwickeln und Zukunftskompetenzen erwerben können. Passend zu „Ravensburg spielt“ geht es außerdem um die Kreativität digitaler Spiele, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von analogem und digitalem Spielen sowie die zunehmende Verbindung beider Welten. Ihre wichtigste Botschaft an Jugendliche mit eigenen Ideen: Einfach anfangen.
1 minute
Wie vielfältig ist der Polizeiberuf – und wie verändert er sich durch die digitale Welt? Polizeipräsident Renato Gigliotti und Kriminalkommissar Michael Hepp erzählen Dominik und Lukas vom Gymnasium Aulendorf von ihren ganz unterschiedlichen Aufgaben: von Führung, Personal und Sicherheit bei Großveranstaltungen bis zur Präventionsarbeit mit Schülerinnen und Schülern. Dabei geht es um das Sicherheitskonzept von „Ravensburg spielt“, Nachwuchs bei der Polizei und um einen Beruf, bei dem die Arbeit mit Menschen im Mittelpunkt steht. Michael Hepp erklärt außerdem, wie Smartphones, soziale Medien und Cybercrime die Polizeiarbeit verändert haben und warum Themen wie Hass und Hetze, digitale Betrugsformen, Deepfakes und KI inzwischen auch für die Prävention mit jungen Menschen eine wichtige Rolle spielen.
1 minute
Sabine Arnegger, Leiterin des Kulturamts der Stadt Ravensburg, gibt Einblick in eine Kulturlandschaft, die vom Museum über Theater, Bücherei und Konzerte bis zu Vereinen und freien Initiativen reicht. Im Gespräch mit Nina und Jens von der Realschule Kißlegg geht es besonders um Angebote und Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, um konsumfreie Treffpunkte und um die Frage, warum auch Spielen, Filme, Musik oder digitale Medien selbstverständlich Kultur sind. Arnegger spricht außerdem über die Veränderungen der Ravensburger Veranstaltungslandschaft, die Zukunft der Oberschwabenhalle und neue Spielstätten. Und sie blickt auf Social Media, Streaming und KI: Digitale Formate können Kultur ergänzen – das gemeinsame Erlebnis vor Ort und die dabei entstehenden Emotionen aber nicht ersetzen.
13 Minuten
Was bedeutet „Ravensburg spielt“ für die Stadt – und wie muss sich eine traditionsreiche Veranstaltung weiterentwickeln? Oberbürgermeister Daniel Rapp spricht mit Paul und Felix vom Gymnasium Aulendorf über mehr als 90 Aussteller, rund 100.000 erwartete Besucherinnen und Besucher und darüber, warum Ravensburg spielt längst zum „Biorhythmus“ Ravensburgs gehört. Es geht um die Zusammenarbeit von Stadt, Wirtschaft, Vereinen und Spieleverlagen, um die organisatorischen Herausforderungen einer Großveranstaltung und um die wachsende Bedeutung des digitalen Spielens. Besonders wichtig ist Rapp aber auch der Blick auf junge Menschen: Ravensburg müsse Räume schaffen, in denen Jugendliche willkommen sind, sich treffen und auch einmal laut sein dürfen.
45 Minuten
Seit mehr als 140 Jahren begleiten Bildstellen und Medienzentren den Wandel von Schule, Bildung und Medien. Vom Lichtbild über Film, Fernsehen und Video bis zu Computer, Internet, Social Media und Künstlicher Intelligenz haben sich ihre Aufgaben immer wieder verändert und erweitert. Im Sommer 2026 steht nun die Struktur der Medienzentren in Baden-Württemberg selbst zur Diskussion. Ausgangspunkt ist der Jahresbericht 2026 des Rechnungshofs Baden-Württemberg. Der Prüfbeitrag „Landesmedienzentrum: Neustart erforderlich“ stellt erhebliche Missstände am Landesmedienzentrum fest. Im Zuge dieser Untersuchung nimmt der Rechnungshof auch den Medienzentrenverbund und die Verflechtung von Landes- und kommunalen Aufgaben in den Blick. Diese Folge geht deshalb zwei Fragen nach: Welche Unterstützung brauchen Schulen, Kitas, Familien, Jugendarbeit und andere Bildungspartner heute? Und: Was darf bei einer Neustrukturierung der Medienbildung nicht verloren gehen? Dafür blicken wir zurück auf die Geschichte der Bildstellen und Medienzentren, hören in die politische Debatte hinein und lassen vor allem diejenigen zu Wort kommen, die mit den Angeboten der Medienzentren arbeiten. Dabei geht es nicht darum, eine bestimmte Organisationsform für unveränderbar zu erklären. Zuständigkeiten können neu geordnet, Aufgaben anders verteilt und Strukturen verändert werden. Entscheidend ist die Frage, wie das erhalten und weiterentwickelt werden kann, was sich in der Praxis bewährt hat: die Verbindung von pädagogischer und technischer Kompetenz, wohnortnahe Beratung, persönliche Ansprechpartner, gemeinsam nutzbare Technik, schnelle und unbürokratische Unterstützung sowie gewachsene regionale Netzwerke. Denn die Medienwelt wartet nicht auf Strukturen. Die Fenster zur Welt, die Bildstellen einst öffneten, stehen heute längst überall offen – manche sperrangelweit. Sie reichen über Smartphones und soziale Netzwerke bis ins Kinderzimmer und in die Hosentasche. Kinder und Jugendliche dabei von früh an kompetent zu begleiten, bleibt eine zentrale Aufgabe. Über 140 Jahre Zukunft – und diese Zukunft hat wieder einmal gerade erst begonnen. Zu hören in dieser Folge: Mit O-Tönen und Mitschnitten kommen Menschen aus Schule, Medienbildung, Polizei, Jugendarbeit, und weiteren Kooperationsbereichen zu Wort: Sebastian Bohrmann, Sebastian Börner, Sonja Fischer (Interview aus 2025), Matthias Hellmann, Michael Hepp, Dr. Matthias Hoch, Christian Hodrius, Sebastian Lorenz, Alexander Notz, Edmund Osterberger, Renate Peter, Samuel Schneemann, Katharina Wagner, Martin Wotke. Schriftliche Rückmeldungen Für diese Folge haben unter anderem Rückmeldungen beigesteuert: Katharina Ries & Renate Harsch, Kinder- und Familienzentrum Pinocchio Baienfurt, Julia Kiebler, Werkrealschule Bad Wurzach Ulrike Löffler, Grundschule St. Christina Ravensburg Franziska Reh, Kulturamt der Stadt Ravensburg Dr. Matthias Hoch, Salvatorkolleg Bad Wurzach Kathrin Herz, Elternvertreterin am Salvatorkolleg Carolin Heine, Stadtverwaltung Wangen im Allgäu sowie weitere Personen, die um eine anonyme Wiedergabe ihrer Rückmeldung gebeten haben – einem Wunsch, dem selbstverständlich entsprochen wurde. Diese Beiträge wurden für die Folge von Tobi eingesprochen. Über diese Folge Diese Folge entstand vor dem Hintergrund der im Sommer 2026 begonnenen Diskussion über die zukünftige Struktur der Medienbildung in Baden-Württemberg. Quellen sind politischen Aussagen, Berichte und Organisationsuntersuchungen, sowie Erfahrungen von Menschen und Einrichtungen, die mit dem Kreismedienzentrum Ravensburg zusammenarbeiten. Ziel der Folge ist nicht, eine bestimmte Organisationsform als alternativlos darzustellen. Sie möchte sichtbar und hörbar machen, welche Funktionen die bestehende Medienzentrenstruktur heute erfüllt und welche davon bei einer Neustrukturierung erhalten und weiterentwickelt werden sollten. Produktion: Recherche, Konzeption, Moderation und Produktion: Tobias Dunst, KMZ RV
1 minute
Junge Triebe #08 - Griechenland: Wenn der Euro Wackelt
1 minute
Junge Triebe #07 - Dexit: Was wäre, wenn Deutschland die EU verlassen würde?
1 minute
Junge Triebe #06 - Brexit: Der Austritt Großbritanniens aus der EU