Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Studiengang zur Geschichte des Kommunismus Archiv

31 Episoden
1 Stunde 14 Minuten
Einführung in den historischen Kontext und Inhalt des Anti-Dührings mit Herbert Münchow. Gehalten im Rahmen des Modul 7 (Kampf in Bismarcks Reich) des Studiengang Kommunismus.

Mehr Infos zum Modul auf:

https://studiengang-kommunismus.de/modul-7
1 Stunde 25 Minuten
Trotz der Illegalisierung durch Bismarcks Sozialistengesetze (1878–1890) wuchs die Sozialdemokratie zur Massenpartei. Repression und soziale Reformen („Zuckerbrot und Peitsche“) erzeugten Spannungen zwischen revolutionärem Anspruch und politischer Anpassung, wodurch die Auseinandersetzung mit opportunistischen Positionen zunahmen. Mit der Gründung der II. Internationale 1889 verlagerte sich das Zentrum der internationalen Arbeiterbewegung schließlich nach Deutschland. Der Marxismus konnte so zur führenden Ideologie in der deutschen Arbeiterbewegung werden.

Die Literaturliste und weitere Infos zum Modul findet ihr auf der Website. Sowie alle Infos zur Anmeldung:

https://studiengang-kommunismus.de/modul-7
1 Stunde 31 Minuten
Florian Grams studierte Geschichte und Germanistik. Er beschäftigt sich seit seinem Studium mit der Geschichte der Arbeiterbewegung und besonders mit der Pariser Kommune von 1871. Im Jahr 2021 erschien bereits die dritee Auflage seines Buchs "Die Pariser Kommune" im PapyRossa Verlag. In unserem Referats sprechen wir über die verschiedenen Rezeptionen der Kommune und ihre Bedeutung für die heutige linke Bewegung.

https://studiengang-kommunismus.de/modul-6
1 Stunde 19 Minuten
Die Pariser Kommune von 1871 ist ein Schlüsselereignis der Arbeiterbewegung. Mit großen Schritten gingen die Arbeiter an die Errichtung ihrer eigenen Macht und schufen wichtige Erfahrungen für die weltweite Bewegung. Die „Himmelsstürmer" von Paris, wie Marx die Kommunarden nannte, mussten auch Fehler machen, aus denen zu lernen genauso wichtig wurde. Das Modul behandelt die Ereignisse und die wichtigsten Lehren sowie die späteren

Auseinandersetzungen mit der Kommune, darunter in Lenins „Staat und Revolution" und die rätekommunistische Instrumentalisierung der „Kommune" als Gegenbeispiel zur „Sowjetdiktatur".

Zum Modul: https://studiengang-kommunismus.de/modul-6

Vorlesung vom 21.09.2025
1 Stunde 57 Minuten
Das Kapital von Karl Marx sorgte schon kurz nach seiner Veröffentlichung für große Aufmerksamkeit und wurde schnell zu einem zentralen Bezugspunkt in den Debatten der Arbeiterbewegung. Bis heute sind die ökonomischen Analysen von Marx und Engels von herausragender Bedeutung – und zugleich Gegenstand zahlreicher Diskussionen, Missverständnisse und Umdeutungen.

In diesem Video wollen wir uns mit der Rezeption des Kapitals beschäftigen: von der frühen Auseinandersetzung bis hin zu aktuellen Ansätzen wie der Neuen Marx-Lektüre. Unser Ziel ist es, besser zu verstehen, welche Debatten um das Kapital damals wie heute wichtig sind.

Dafür haben wir Dr. Klaus Müller zu Gast. Er war Professor für Politische Ökonomie an der TU Chemnitz und später Dozent für Volkswirtschaftslehre an der Studienakademie Glauchau. Zudem veröffentlichte er zahlreiche Bücher zu den ökonomischen Grundlagen des Kapitalismus, zu Geldtheorien und zur Wirkungsgeschichte des Kapitals.

Im Zentrum unseres Gesprächs steht sein aktuelles Buch: „Steile Pfade, lichte Höhen – Marxistische Wirtschaftstheorie im 21. Jahrhundert“ (Mangroven Verlag).

https://studiengang-kommunismus.de/
1 Stunde 9 Minuten
Welche Voraussetzungen gab es zur Erarbeitung des Kapitals?

Was war die historische Notwendigkeit zur Beschäftigung mit der Ökonomie?

Und welchen Einfluss hatte und hat das Werk bis heute?

In dieser Vorlesung behandeln wir die Entstehungsgeschichte und die von Marx verwendete Methode zur Forschung und Darstellung.

In Auseinandersetzung mit bürgerlichen und opportunistischen Kräften, die nach dem Scheitern der Revolution von 1848/49 wieder großen Einfluss auf die Arbeiterbewegung erlangt haben, widmet Marx seine Tätigkeit der Ausarbeitung einer ökonomischen Theorie des Kapitalismus, die der Arbeiterklasse als Werkzeug im Klassenkampf dienen soll. Das vorläufige Ergebnis seiner Arbeit stellt 1867 die Veröffentlichung des ersten Bands des Kapitals dar.

https://studiengang-kommunismus.de/
1 Stunde 6 Minuten
Wie funktioniert die Ausbeutung im Kapitalismus?

Warum kommt es gesetzmäßig zur Verelendung der Arbeiterklasse?

Was bedeutet der tendenzielle Fall der Profitrate?

Wir behandeln in dieser Vorlesung die wichtigsten Inhalte des "Kapitals" von Karl Marx und ihre politische Bedeutung.

In Auseinandersetzung mit bürgerlichen und opportunistischen Kräften, die nach dem Scheitern der Revolution von 1848/49 wieder großen Einfluss auf die Arbeiterbewegung erlangt haben, widmet Marx seine Tätigkeit der Ausarbeitung einer ökonomischen Theorie des Kapitalismus, die der Arbeiterklasse als Werkzeug im Klassenkampf dienen soll. Das vorläufige Ergebnis seiner Arbeit stellt 1867 die Veröffentlichung des ersten Bands des Kapitals dar.

https://studiengang-kommunismus.de/
1 Stunde 11 Minuten
In diesem Modul beschäftigen wir uns mit der Zeit nach der verlorenen Revolution von 1848 und einer Phase der Repression und Verfolgung von Demokraten, Kommunisten und Arbeitern. In dieser Zeit kam es zu einem Aufschwung des Kapitalismus, zahlreichen gewerkschaftlichen Kämpfen, Streiks, von Arbeitern gebildeten Vereinen, Sozial- und Krankenkassen sowie zu einer weiteren Organisierung der Arbeiterklasse.

Anmelden und am Studiengang teilnehmen unter studiengang-kommunismus.de
1 Stunde 8 Minuten
Referat zu "Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte" von Karl Marx (1852) im Modul - Revolution und Konterrevolution

Nicht nur in Deutschland sondern auch in Frankreich kam es 1848 zum Versuch einer Revolution gegen die immer noch währenden feudalen Zustände im Land. Die Februarrevolution in Frankreich löste die Julimonarchie Louis-Philippe I. ab und rief die Zweite Französische Republik aus. Doch die Bourgeoisie konnte die politische Macht nicht sichern, verriet die Arbeiterklasse aus Angst vor ihr und war selbst durch politische Grabenkämpfe gespalten. Dadurch konnte Louis Bonaparte - Neffe von Napoleon Bonaparte - erst zum Präsidenten Frankreichs und schließlich zum Kaiser werden.

Karl Marx verfolgt diese revolutionäre Situation ganz genau und publiziert bereits im Mai 1852 sein Werk "Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte". Die Schrift gilt als erste konkrete Anwendung des von Marx und Engels entworfenen Historischen Materialismus und analysiert die Situation damit sehr genau. Das Referat ordnet die historischen Ereignisse ein, stellt das Werk vor und seine Bedeutung heraus. Außerdem wird der Begriff des "Bonapartismus" aufgegriffen und eingeordnet.
58 Minuten
Wir sind es gewohnt, im "Manifest der Kommunistischen Partei" die Geburtsurkunde des wissenschaftlichen Kommunismus zu sehen, insofern es auch als Parteiprogramm die erste Form der Vereinigung von wissenschaftlichem Kommunismus und Arbeiterbewegung verkörpert, ist es zugleich die Geburtsurkunde der kommunistischen Weltbewegung. Herbert Münchow (DKP) nimmt uns mit in die Debatten, die die Entstehung des Manifest der Kommunistischen Partei begleiteten.
1 Stunde 23 Minuten
Vorlesung zum Modul 3

Ganz Europa wird von einer Welle revolutionärer Erhebungen erfasst, beginnend im Februar 1848 in Paris. Für die Kommunisten stellt sich die Frage, ob sie innerhalb der Arbeiterklasse darauf hinwirken sollen, dass diese an der Revolution der Bourgeoisie für bürgerliche Freiheiten und Rechte vorantreibt oder ob sie sich für einen eigenen politisch und organisatorisch unabhängigen Pol einsetzen, der die Befreiung der Arbeiterklasse in den Mittelpunkt der Forderungen stellt. Wie sollten sich die Arbeiter zu fortschrittlichen politischen Bewegungen verhalten, bei denen sie selbst nicht die Führung innehaben? Was bedeutet es, einen Aufstand erfolgreich zu Ende zu bringen, und was sind die unmittelbaren Aufgaben einer Revolutionsregierung?

Zur ausführlichen Modulbeschreibung und Leseliste kommt ihr hier: https://studiengang-kommunismus.de/modul-3
29 Minuten
Referat zur Kolonisationstheorie von Marx und Engels im Rahmen des Studiengangs Kommunismus Modul .

Zur ausführlichen Modulbeschreibung und Leseliste kommt ihr hier: https://studiengang-kommunismus.de/modul-2
1 Stunde 11 Minuten
Vorlesung zum Modul 2

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt sich der Kapitalismus in Deutschland sehr schnell. Das Proletariat führt in Deutschland seine ersten Kämpfe – die Weberaufstände. Damit kommt die Frage nach der weltgeschichtlichen Aufgabe, der Organisierung des Proletariats und dem Verhältnis zum in Deutschland entstehnden bürgerlichen Staat auf. Die Auseinandersetzung verläuft durch den Bund der Gerechten – später den Bund der Kommunisten. Sie gipfelt in einem Programm, das Marx und Engels verfassen: dem Kommunistischen Manifest.

Zur ausführlichen Modulbeschreibung und Leseliste kommt ihr hier: https://studiengang-kommunismus.de/modul-2
1 Stunde 5 Minuten
Vorlesung zum Modul 1 - Historischer Materialismus

Marx und Engels arbeiten ab Mitte des 19 Jahrhunderts bis zu ihrem Tod am „wissenschaftlichen Kommunismus“. Ihre Erkenntnisse bilden bis heute die Werkzeuge, mit denen die revolutionäre Arbeiterklasse ihre Lage erkennt und versucht, sie zu überwinden. In diesem Modul beschäftigen wir uns mit den zentralen Erkenntnissen des historischen Materialismus: den Bewegungsgesetzen der Geschichte. Dabei geht es um die Frage, wie Menschen bewusst Einfluss auf ihre Geschichte nehmen können.

Im Zentrum steht die Frage, welches Verhältnis der Mensch zu seiner eigenen Geschichte hat.

Zum Modul: https://studiengang-kommunismus.de/modul-1
1 Stunde 7 Minuten
Vorlesung zum Modul Einführung - Geschichte als Erfahrung von KlassenkämpfenWer sich heute die Frage stellt, wie Klassenkämpfe erfolgreich geführt werden können, muss keineswegs das Rad neu erfinden. Im Gegenteil können wir auf die reichen Erfahrungen der Arbeiterbewegung aus der ganzen Welt zurückgreifen und aus ihnen lernen.

Warum kam es an welchen Punkten zur Entzweiung der Arbeiterbewegung, ihrer politischen Organisationen und Führungen, wie blicken deren Nachfolger heute auf ihre eigene Geschichte? Und wie können wir uns befähigen, die Entscheidungen der Vergangenheit beurteilen zu können?

Zum Modul: https://studiengang-kommunismus.de/modul-0