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RegalGeflüster Archiv

264 Episoden
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster stellen wir den neuen Roman der norwegischen Bestsellerautorin Trude Teige vor: „Wir sehen uns wieder am Meer“. Ein bewegendes Epos über drei Frauenfreundschaften im besetzten Norwegen, über Mut, Verrat und die Macht der Erinnerung. Die Geschichte verknüpft authentische Kriegserlebnisse mit einer modernen Perspektive und zeigt, wie die Entscheidungen von damals bis in die Gegenwart wirken. Perfekt für Leserinnen und Leser, die sich für historische Romane mit emotionaler Tiefe und starker Recherche interessieren.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster geht’s um Dan Browns neuesten Thriller „The Secret of Secrets“ – eine atemlose Mischung aus Wissenschaft, Mystik und Abenteuer. Robert Langdon jagt diesmal in Prag einem Rätsel hinterher, das die Grenzen von Leben, Tod und Bewusstsein infrage stellt. Die Episode beleuchtet die zentralen Themen des Romans – von Noetik über präkognitive Forschung bis zu uralten Mythen – und zeigt, warum dieses Buch trotz fast 800 Seiten keine Sekunde langweilig wird. Perfekt für alle, die Dan Browns typische Spannung lieben, aber auch Lust auf philosophische Tiefe haben.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster stellen wir „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“ von Henning Sußebach vor – ein einfühlsames Porträt einer Frau, die sich gegen die Zwänge ihrer Zeit behauptet. Sußebach rekonstruiert mit Feingefühl und Respekt das Leben seiner Urgroßmutter Anna, geboren 1866 im Sauerland. Trotz weniger überlieferter Spuren gelingt es ihm, das Bild einer mutigen, eigenständigen Frau zu zeichnen, die ihren Weg zwischen Liebe, Arbeit und gesellschaftlichen Normen findet. Ein literarisches Denkmal für all jene Frauen, die Geschichte geschrieben haben, ohne in Geschichtsbüchern zu stehen.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Drei Schwestern“ von Christian Baron – den Abschluss seiner Kaiserslauterer Trilogie. Der Roman erzählt die bewegende Geschichte von drei Schwestern, die in den 1980er-Jahren versuchen, ihrer prekären Herkunft zu entkommen. Jede auf ihre Weise – und doch verbunden durch die Sehnsucht nach Freiheit. Ein feinfühliger, literarisch kraftvoller Blick auf Klassismus, Geschlechterrollen und gesellschaftliche Aufstiegshürden. Perfekt für Büchereien, die Leser*innen Bücher mit sozialem Tiefgang und literarischem Anspruch empfehlen möchten.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Die letzte Insel“ von Gabrielle Alioth – einen stillen, poetischen Roman über Natur, Schuld und die Suche nach Halt in einer Welt im Wandel. Der Forscher Holm strandet auf einer abgeschiedenen Insel, auf der er eigentlich allein sein sollte – doch dort lebt eine kleine Gruppe Mönche. Sein Kommen bringt das fragile Gleichgewicht durcheinander. Zwei Generationen zuvor verliert eine Frau ihren Mann in einer Flut und sucht Trost in der Weite der Natur. Zwei Geschichten, verbunden durch eine Insel – und durch die Frage, wie der Mensch in einer sich verändernden Welt bestehen kann.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster stellen wir Henrik Szántós eindrucksvollen Roman „Treppe aus Papier“ vor – eine Geschichte über ein Haus, das die Erinnerungen seiner Bewohner bewahrt. Von der NS-Zeit bis heute verbindet das Gebäude Schicksale, die zeigen, dass die Vergangenheit nie ganz vergangen ist. Warum Szántós Erzählweise so besonders ist, welche Themen sich hinter den Wänden verbergen und weshalb dieser Roman perfekt in die Büchereiarbeit passt, erfährst du in dieser Episode.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Schwestern des brennenden Himmels“ von Hanna Caspian – ein mitreißender historischer Roman, der mitten ins Herz der Nachkriegszeit führt. England, Potsdam, Berlin 1945: Während die Weltmächte über die Zukunft Europas entscheiden, sucht eine junge Frau in den Trümmern nach ihrer Familie – und nach Vergebung. Ann Miller, eigentlich Deutsche, steht zwischen zwei Identitäten und zwei Herzen. Hanna Caspian erzählt diese Geschichte voller Empathie und Spannung, gestützt auf intensive historische Recherche. Ein Buch für alle, die sich für Zeitgeschichte, starke Frauenfiguren und emotionale Lesemomente interessieren.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Was du siehst“, den einfühlsamen Debütroman von Laura Maaß. Zwischen 1967 und 2010 entfaltet sich eine bewegende Liebesgeschichte im ostdeutschen Grenzgebiet – zwischen Jule, die nach ihrem verschwundenen Vater sucht, und Andi, der in ihrer Heimat auf sie wartet. Ein Roman über Liebe, Verlust, Wiederkehr und die Frage, was Heimat bedeutet. Wir sprechen über die sprachliche Stärke, die atmosphärische Tiefe und die besondere Verbindung von Landschaft und Emotion, die diesen Roman so lesenswert machen.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Das Fräulein Buchhändlerin“ von Martina Bergmann – ein Roman über Mut, Selbstständigkeit und die Liebe zu Büchern. Amanda, eine junge Buchhändlerin im Bielefeld der 1960er-Jahre, steht vor einer großen Entscheidung: Soll sie die Buchhandlung ihres Chefs übernehmen – trotz aller Widerstände? Martina Bergmann erzählt mit feinem Humor und liebevollen Details vom Aufbruch einer Frau in einer Zeit des Wandels. Ein lesenswerter Roman für alle, die Bücher, Buchhandlungen und starke Figuren lieben.
4 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um Kaleb Erdmanns Roman Die Ausweichschule. Das Buch ist autofiktional und behandelt die traumatischen Nachwirkungen des Amoklaufs an der Erfurter Gutenbergschule im Jahr 2002. Ein Erzähler versucht nach zwanzig Jahren, seine Erinnerungen literarisch zu verarbeiten – und stößt dabei auf Widerstände von allen Seiten: Verlag, Familie, Freunde, sogar er selbst zweifelt an seinem Recht, darüber zu schreiben. Heraus kommt kein fertiger Roman, sondern ein Fragment – und genau das macht das Werk so stark. Erdmann verbindet persönliche Erinnerung mit gesellschaftlicher Reflexion: Wie können wir über Gewalt sprechen, ohne ihr zu viel Raum zu geben? Wie funktioniert Erinnerung überhaupt? Und wo endet Literatur?
2 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster stellen wir „Das Geschenk“ von Gaea Schoeters vor – eine bissige Polit-Satire mit absurd wirkender, aber hochaktueller Ausgangsidee: 20.000 Elefanten in Berlin. Was als groteskes Bild beginnt, entwickelt sich zu einer klugen Parabel über Verantwortung, Politik und globale Zusammenhänge. Erfahre, warum dieser Roman nicht nur unterhält, sondern gleichzeitig zum Nachdenken über unsere Gegenwart anregt – und warum er in keiner Bücherei fehlen sollte.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster – Der Podcast für Büchereien geht es um den berührenden Briefroman „Die Briefeschreiberin“ von Virginia Evans. Im Mittelpunkt steht Sybil van Antwerp, 73 Jahre alt, Juristin im Ruhestand, Briefeschreiberin aus Leidenschaft. Täglich greift sie zum Füller, schreibt an Verwandte, Fremde und Berühmtheiten – und lässt uns dabei tief in ihr bewegtes Leben blicken. Zwischen Witz, Wehmut und Lebensklugheit entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die auf ihre Weise Bilanz zieht – und dabei ein lang gehütetes Geheimnis aufdeckt. Der Roman ist eine Hommage an das analoge Schreiben, an menschliche Beziehungen und an die Kunst, das eigene Leben mit Humor und Mut zu betrachten. Warum „Die Briefeschreiberin“ gerade für Büchereien, Lesekreise und Liebhaberinnen und Liebhaber literarischer Briefe ein Schatz ist, erfährst du in dieser Episode.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster – Der Podcast für Büchereien geht es um einen stillen, poetischen Roman, der Handwerk, Kunst und Lebenswege miteinander verbindet: „Aus Stille geformt“ von Ingrid Kloser. Ein wortkarger Keramikkünstler im Bregenzerwald, eine japanische Töpfermeisterin auf der Suche nach neuer Inspiration – und eine Begegnung, die weit über das Handwerk hinausgeht. Ingrid Kloser erzählt behutsam und atmosphärisch dicht von der Kunst des Töpferns, von Geduld und Vertrauen, und von einer leisen Nähe, die entsteht, wenn zwei Menschen ihre Geschichten miteinander teilen. Perfekt für alle, die nach einem sprachschönen, kontemplativen Leseerlebnis suchen und sich für Japan, Keramikkunst und feinsinnige Romane begeistern.
3 Minuten
In dieser Folge von RegalGeflüster stellen wir „Mein Name ist Emilia del Valle“ von Isabel Allende vor. Der Roman erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die im 19. Jahrhundert unbeirrt ihren eigenen Weg geht – zwischen journalistischer Leidenschaft, der Suche nach ihrer Herkunft und den politischen Wirren des Bürgerkriegs in Chile. Isabel Allende verknüpft persönliche Schicksale mit einem detailreichen historischen Panorama. Entstanden ist ein fesselnder Roman über Mut, Liebe und Identität. Besonders spannend: Emilia wagt es, als Frau unter ihrem eigenen Namen Reportagen für eine New Yorker Zeitung zu schreiben – ein Bruch mit den Konventionen ihrer Zeit. Die Episode gibt einen Überblick über Figuren, Themen und Motive des Buches, liefert eine Einschätzung zur Erzählweise und spricht eine Empfehlung aus, für wen dieses Werk besonders geeignet ist.