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ARD Klima Update Archiv

82 Episoden
35 Minuten
Die Rügenwalder Mühle ist ein Traditionsbetrieb, der seit dem 19. Jahrhundert auf Würste und Schinken setzt. Seit ein paar Jahren versucht das Unternehmen, Fleischersatz herzustellen - zum Beispiel vegetarische Frikadellen. Das trifft den Nerv. Der Markt für Fleischersatz wächst rapide. Die Rügenwalder Mühle macht damit inzwischen mehr Geschäft als mit dem Fleisch selbst. Wie war dieser Wandel möglich? Und vor allem: Wie viel CO2 lässt sich damit sparen? Wir freuen uns sehr über Mails an: klima@ndr.de! Alle unsere Podcast-Folgen zum Nachhören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/ Videos, Analysen und Reportagen zur Klimakrise: www.ndr.de/klimawandel Hier noch ein paar interessante Links zur Folge: Datensammlung zu den Umweltauswirkungen der Nahrungsmittelproduktion: https://ourworldindata.org/environmental-impacts-of-food Trendbericht des Umweltbundesamts zu Fleischersatzprodukten: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2020-06-25_trendanalyse_fleisch-der-zukunft_web_bf.pdf Studie des Potsdam-Instituts zu Fleischersatz aus Pilzkulturen: https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/fleischalternativen-aus-pilzkulturen-koennten-helfen-die-waelder-der-erde-zu-retten Der Zusammenhang von gesunder Ernährung und Klimaschutz: https://eatforum.org/eat-lancet-commission/the-planetary-health-diet-and-you/ NDR-Info-Wissenspodcast Synapsen zur Klimakrise auf dem Teller: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Synapsen-Die-Klimakrise-auf-dem-Teller,podcastsynapsen260.html
34 Minuten
Oben Solar-Module, unten Trecker. Oben Strom, unten Schnittlauch. So lässt sich Agri-Photovoltaik beschreiben – also: PV-Anlagen überm Acker. Das Potential ist enorm: Nur vier Prozent der landwirtschaftlichen Flächen Deutschlands reichten aus, um den gesamten Strombedarfs des Landes zu decken. Unsere Reporterin Ines Burckhardt hat sich eine der bisher größten Anlagen im niedersächsischen Lüchow angeschaut (die produziert etwa 700.000 Kilowattstunden pro Jahr), sie steht auf dem Acker von Robert Lettenbichler. Warum Agri-PV für ihn attraktiv ist, was dieser Sommer verändert hat und welche Hürden es noch gibt, darum geht’s in dieser Folge von Mission Klima. Im Interview ist dieses Mal Anna Heimsath vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Das Institut begleitet Agri-PV wissenschaftlich – und zwar schon seit dem Bau der ersten Anlage am Bodensee vor etwa sechs Jahren. Wir freuen uns wirklich sehr über mails! Gerne schreiben an: klima@ndr.de Alle unsere Podcast-Folgen zum Nachhören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/ Videos, Analysen und Reportagen zur Klimakrise: ndr.de/klimawandel Hier noch ein paar interessante Links: Viele Fotos von der Agri-PV-Anlage in Lüchow gibt’s hier (ganz unten auf der Seite): https://www.agrosolareurope.de/presse/ Die im Podcast erwähnte Anti-Atom-Demo in Hannover 1979 seht ihr hier (ab Minute 2:40): https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/ndsmag4922.html Leitfaden zu Agri-PV vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (April 2022): https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/agri-photovoltaik-chance-fuer-landwirtschaft-und-energiewende.html Praxistest der Universität Hohenheim (2017): https://biooekonomie.uni-hohenheim.de/113841?tx_ttnews%5Btt_news%5D=38240&cHash=da7c6519c277a72ffc3e05e28470d6d0 Infos zur Initiative „SynAgri-PV - Synergetische Integration der Photovoltaik in die Landwirtschaft als Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende“ (vom Bundesforschungsministerium finanziert), die Agri-PV marktfähig machen will: https://idw-online.de/de/news799267 Fernseh-Beitrag vom BR zur ersten Agri-PV-Anlage Deutschlands am Bodensee: https://www.youtube.com/watch?v=Gb5B6KlrwAQ Auch in Dithmarschen soll bald eine Anlage gebaut werden: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Dithmarschen-Landwirtschaft-unter-Photovoltaik-Paneelen,agrophotovoltaik100.html Der von uns empfohlene Podcast „Wasteland Rebels“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/cosmo-wasteland-rebels-besser-nachhaltig/94990328/
27 Minuten
Bauen, bauen, bauen - angesichts der Wohnungsknappheit in vielen Städten ist das die Devise der Politik. Aber Beton - und vor allem der darin enthaltene Zement - sind wahre Klimasünder: Fast 8 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen gehen auf das Konto der Betonindustrie. Alternativen müssen her. Wir von “Mission Klima” haben deshalb Carbonbeton unter die Lupe genommen - laut den Erfindern spart das Bauen und Sanieren mit diesem Stoff etwa die Hälfte des CO2 ein, im Vergleich zum Stahlbeton. Wir sind nach Magdeburg gefahren, um uns das riesige Dach einer Veranstaltungshalle, der Hyparschale zeigen zu lassen - es wurde gerade frisch mit Carbonbeton saniert. Was ist dran am Wunderstoff? Welche Alternativen zum Beton gibt’s sonst noch? Und warum wird das alles nicht längst schon massenhaft eingesetzt, um endlich klimafreundlicheres Bauen zu ermöglichen? Das alles erfahrt ihr in dieser Folge! Wir möchten gerne mit euch in Kontakt kommen! Unsere Mail-Adresse: klima@ndr.de Alle Podcast-Folgen zum Nachhören unter https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/ Erklärvideos, Datenanalysen und Hintergrundtexte von uns zur Klimakrise https://www.ndr.de/home/Der-Klimawandel-im-Norden-Folgen-Ideen-und-Perspektiven,klimawandelnorden100.html Interessante Links zur Carbonbeton-Folge: Informationen zu den CO2-Emissionen der Zementindustrie vom Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/dokumente/factsheet_zementindustrie.pdf Handlungsoptionen der Betonindustrie (Publikation des WWF): https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Klimaschutz_in_der_Beton-_und_Zementindustrie_WEB.pdf Doku über Alternativen beim Bauen: https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/sackgasse-beton-die-suche-nach-alternativen-102.html NDR-Doku über Beton-Herstellung: https://www.youtube.com/watch?v=bFNtp2IhTLI Ein kurzes Video, um sich die Sanierung der Hyparschale vorstellen zu können: https://www.youtube.com/watch?v=erK7cX66N18 Studie über CO2-Bindung von Beton: https://www.nature.com/articles/s41467-020-17583-w.pdf Und hier ein zusammenfassender Artikel zur Studie: https://www.sdu.dk/en/om_sdu/fakulteterne/teknik/nyt_fra_det_tekniske_fakultet/beton-opsuger-co2
35 Minuten
„Fast fashion“ ist ein großes Problem, auch fürs Klima: Es gibt immer mehr Kleidung, die immer seltener getragen wird. Insgesamt ist die Modebranche laut Schätzungen für mehrere Prozent aller globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. In der Nähe von Amsterdam versucht eine kleine Jeans-Firma, den Wandel voranzutreiben. Mit Ökostrom, verbesserten Produktionsprozessen – und mit einer Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen so sparsam wie möglich eingesetzt werden. Alte Jeans werden repariert oder recycelt. Auch MUD Jeans ist zwar noch längst nicht am Ziel, aber mit vielen kleinen und größeren Fortschritten schafft es das Unternehmen schon heute, einen großen Teil seiner Emissionen zu vermeiden. Wir möchten gerne mit euch in Kontakt kommen! Unsere Mail-Adresse: klima@ndr.de // Podcast-Tipp – Klimazentrale vom SWR: https://www.ardaudiothek.de/sendung/klimazentrale-der-talk-zu-klima-und-umwelt/64922226/ // Podcast-Tipp – Immobilienpoker: https://www.ardaudiothek.de/sendung/immobilienpoker/10606911/ // 15 weitere Folgen unseres Podcasts findet ihr unter: https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/ // Weitere Hintergründe zur Modebranche bekommt ihr auf unserer Internetseite: https://www.ndr.de/klimawandel // Hintergründe zur EU-Textilstrategie für 2030: https://environment.ec.europa.eu/strategy/textiles-strategy_de // Report der Macarthur Foundation zur Kreislaufwirtschaft in der Modeindustrie: https://ellenmacarthurfoundation.org/a-new-textiles-economy // Sneakerjagd - Podcast-Serie des NDR über die Entsorgung alter Sneaker: https://www.ardaudiothek.de/sendung/sneakerjagd/94471568/
32 Minuten
Die Recherche für unsere Wasserstoff-Folge begann mit einer Überraschung: Gleich mehrere Erdölraffinerien in Deutschland engagieren sich schon heute bei der Herstellung und Verarbeitung von grünem Wasserstoff. Warum ist das so? Wieso wollen ausgerechnet Raffinerien, deren Branche ja stark zur Erderwärmung beiträgt, zum Teil der Lösung werden? Und wie soll das konkret funktionieren? Auf der Suche nach Antworten sind wir in der Nähe von Heide in Schleswig-Holstein gelandet. Dort entsteht gerade eines der ehrgeizigsten Wasserstoff-Projekte in Deutschland. Das Konzept ist umfassend und ambitioniert. Es soll am Ende eine Million Tonnen CO2 einsparen. Allerdings gibt es auch noch große Herausforderungen. Wir möchten gerne mit euch in Kontakt kommen! Unsere Mail-Adresse: klima@ndr.de // 14 weitere Folgen unseres Podcasts findet ihr unter: https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/ // Weitere Hintergründe zum grünen Wasserstoff bekommt ihr auf unserer Internetseite: https://www.ndr.de/klimawandel // Bericht über das zurzeit größte Wasserstoff-Projekt Europas:  https://www.handelsblatt.com/politik/erneuerbare-energien-hier-geht-die-groesste-produktion-europas-fuer-gruenen-wasserstoff-in-betrieb/28367634.html // Patente und politische Strategien für eine Wasserstoffwirtschaft in Deutschland: https://www.isi.fraunhofer.de/de/competence-center/neue-technologien/projekte/h2-d.html // Nationaler Wasserstoffrat über die verschiedenen Möglichkeiten zur Herstellung von grünem Wasserstoff: https://www.wasserstoffrat.de/fileadmin/wasserstoffrat/media/Dokumente/2022/2022-04-01_NWR-Grundlagenpapier_Farbenlehre.pdf // Wie ein Stahlwerk mithilfe von Wasserstoff klimafreundlicher werden will: https://www.ndr.de/nachrichten/info/5-Wie-Stahlwerke-klimafreundlicher-werden,audio1015986.html
29 Minuten
Die Bundesregierung hat eine Wärmepumpen-Offensive ausgerufen. Im Jahr 2030 sollen 6 Millionen Geräte installiert sein. Das ist sehr ambitioniert, denn aktuell sind es geschätzt erst 1,2 Millionen. Und Energieberater und Heizungsbauer müssen im Moment Aufträge ablehnen oder aufs nächste Jahr verschieben, weil sie komplett ausgebucht sind. Hinzu kommt, dass die Technologie bei manchen Gebäuden an ihre Grenzen stößt. Wie lassen sich trotzdem Millionen Wärmepumpen installieren, in nur wenigen Jahren? Die Professorin für Gebäudetechnologie, Lamia Messari-Becker, wünscht sich mehr Aufmerksamkeit für sogenannte Quartierslösungen. Dabei werden nicht einzelne Häuser, sondern gleich ganze Wohnviertel saniert oder mit klimafreundlicher Wärme versorgt. In der neuen Folge unseres Podcasts schauen wir uns am Beispiel der Stadtwerke SH an, wie das gelingen kann. Wir möchten gerne mit euch in Kontakt kommen! Unsere Mail-Adresse: klima@ndr.de // Weitere 13 Folgen unseres Podcasts findet ihr unter: https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/ // Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Wärmepumpe beantworten wir unter: https://www.ndr.de/klimawandel // Blog-Serie des Fraunhofer ISE über den Einsatz von Wärmepumpen in älteren Häusern: https://blog.innovation4e.de/author/miaram/page/2/ // Kommentar von Lamia Messari-Becker zur Notwendigkeit von Quartierslösungen: https://www.energate-messenger.de/news/202844/messari-becker-quartiere-koennen-die-akzeptanz-fuer-klimaschutz-vor-ort-staerken // Bottrop ist Vorreiter beim Sanieren von Häusern – hier ergründen wir das Erfolgsrezept der ehemaligen Kohlestadt: https://www.ndr.de/nachrichten/info/7-Wie-eine-fruehere-Kohlestadt-bei-der-Gebaeudewende-vorangeht,audio1024580.html
30 Minuten
Kopenhagens Klima-Erfolge können sich sehen lassen: Die dänische Hauptstadt hat ihre Emissionen innerhalb von nur zehn Jahren um 65% reduziert – und ist dabei weitgehend unabhängig von (russischem) Öl oder Gas. Das Geheimnis Kopenhagens sind nicht etwa die breiten Fahrradwege, sondern: die Fernwärme! Denn die wird sehr effizient mit Kraft-Wärme-Kopplung und größtenteils mit Erneuerbaren Energien produziert - oder mit Müll. Unsere Reporterin Ines Burckhardt hat eine Müllverbrennungsanlage mitten in Kopenhagen besucht, auf der man Ski fahren kann und die gleichzeitig zehntausende Kopenhagener mit Fernwärme versorgt. Warum sind unsere dänischen Nachbarn so weit und so erfolgreich mit ihrem Fernwärme-Netz? Was können wir uns in Deutschland davon abschauen - gerade in Zeiten, in denen wir unabhängiger von russischer Energie werden wollen? Und wie schafft es Kopenhagen, Klimaschutz mit Spaß zu verbinden? Das alles erfahrt ihr in dieser Folge! Und auch unsere nächsten beiden Folgen drehen sich um die Frage, wie wir wegkommen von Russlands Energielieferungen und zugleich den Klimawandel bremsen… Wir möchten gerne mit euch in Kontakt kommen! Unsere Mail-Adresse: klima@ndr.de Alle Podcast-Folgen zum Nachhören unter: https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/ Erklärvideos, Datenanalysen und Hintergrundtexte von uns zur Klimakrise: www.ndr.de/klimawandel Weitere interessante Links zur Kopenhagen-Folge: Website unseres Interview-Partners Felix Creutzig: https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/creutzig-felix.html Erwähnte Studie zu Klimaschutzmaßnahmen und Lebensqualität (Autor: u.a. Felix Creutzig): https://www.nature.com/articles/s41558-021-01219-y Climate Plan Copenhagen: https://kk.sites.itera.dk/apps/kk_pub2/index.asp?mode=detalje&id=2062 Alles, was man wissen will über Fernwärme in Dänemark (veröffentlicht von der dänischen Energiebehörde): http://www.kommunale-stadtwerke.de/fileadmin/user_upload/pdfs/stuttgart/termine/2018/2018-12-13_jugendhaus/Regulierung_und_Planung_der_Fernwaerme_in_Daenemark.pdf “Vorbild Kopenhagen” - Überblicksartikel von Utopia: https://utopia.de/ratgeber/kopenhagen-klimaneutral-bis-2025-vorbild/#:~:text=Die%20Welt%20blickt%20nach%20Kopenhagen,zu%20senken%20und%20zu%20kompensieren.