inside DZPG MindMatters Archiv
27 Episoden
32 Minuten
Im Zentrum von Dr. Gina Henzes wissenschaftlicher Arbeit stehen neurobiologische Mechanismen. Genauer beschäftigt sie sich mit den neuronalen und hormonellen Prozessen, die bei Stressreaktionen zu beobachten sind. In dieser ECS Projects Folge berichtet sie, wie sie damit die Brücke zwischen Neurobiologie und der Erforschung psychischer Krankheiten wie Burnout schlägt. Außerdem erfahren wir, warum ihre Proband:innen Aufgaben im MRT lösen müssen und warum Cortisol eigentlich ein gutes Hormon ist. ______________________________________________ Zentrale Themen: - Ginas Projekt zur normativen Modellierung akuter Stressreaktionen - Die Stressforschung mithilfe funktioneller Magnetresonanztomografie - Die Zusammenarbeit mit Erfahrungsexpert:innen in Ginas Forschung zu Burnout - Die Wichtigkeit von Konsortialdaten und ihre Rolle im Forschungsprojekt - Probleme und Chancen der Übertragung von Stressforschung auf die Erforschung psychischer Krankheiten
30 Minuten
Als First Generation Academic war der Weg in die Wissenschaft für Dr. Gina Henze alles andere als selbstverständlich. In dieser ECS People Folge erzählt sie, wie sie ihn trotzdem beschritten hat. Mit Dr. Simone Behrens und Dr. Lydia Kogler spricht sie über ihre Faszination für Medizin und Psychologie, Finanzierungsmöglichkeiten für ECS und wie sie heute ihre eigenen Erfahrungen nutzt, um angehende Wissenschaftler:innen zu unterstützen. ______________________________________________ Zentrale Themen - Ginas Weg in die Wissenschaft als First Generation Academic - Finanzierungsmöglichkeiten als ECS - Mentorate und Unterstützung auf dem Weg in die Wissenschaft - Ginas Erfahrungen und Tipps für angehende Wissenschaftler:innen
6 Minuten
In der zweiten Folge von TZR-People spricht Oli mit Wolfgang Stein, der seine Perspektive als Psychologe in den TZR einbringt. Er erzählt von seinem Einsatz für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und verrät uns, warum er die Zusammenarbeit mit Verwaltungsorganen verbessern will. Außerdem geht es um Partizipation, Kommunikation auf Augenhöhe und darum, was beide mit Trialog zu tun haben. _____________________________________________ Zentrale Themen: - Wolfgangs Rolle im TZR und seine persönliche Motivation - Sein persönliches Verständnis von Trialog - Seine Wünsche für die Zukunft des TZR im DZPG
45 Minuten
Am Anfang von Prof. Peter Falkais Forschungskarriere steht seine Faszination für die Funktionsweisen des menschlichen Gehirns. Im Gespräch mit Stephan Zipfel erzählt er, warum er damit Psychiater und nicht Neurologe geworden ist und wie sein Interesse an Themen abseits vom Mainstreams seine Karriere schon immer geprägt hat. Außerdem steht natürlich das DZPG im Mittelpunkt: Als einer der beiden aktuellen Sprecher:innen berichtet Prof Falkai von den Chancen, die das DZPG für die Erforschung psychischer Erkrankungen bietet und wir erfahren warum Translation und Zusammenarbeit so essenziell für das DZPG sind. ______________________________________________ Zentrale Themen - Prof. Peter Falkais Weg in die Wissenschaft und seine Forschung zu psychotischen Störungen - Der Aufbau von Forschungsstrukturen und -netzwerken in Deutschland und international - Prof. Peter Falkais Arbeit an der LMU und am MPI München - Der Aufbau des DZPG Standorts München/Augsburg - Das DZPG als eines der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung (DZG)
12 Minuten
Mit Oli als Host feiert der dritte wichtige Baustein des DZPG sein Podcast-Debüt: Der Trialogische Zentrumsrat (TZR). Wie er entstanden ist, woher sein Name kommt und warum er für das DZPG schon immer essenziell war, darüber spricht Oli mit Dr. Myriam Bea. Sie ist Geschäftsführerin bei ADHS Deutschland und seit den Anfängen ein Teil des TZR. Von ihr erfahren wir auch, woher die Namen TZR und DZPG eigentlich kommen und was für sie in ihrem Engagement wirklich wichtig ist. ______________________________________________ Zentrale Themen - Die Entstehungsgeschichte des TZR - Myriams persönliches Engagement und ihr Blick auf partizipative Forschung - Myriams Wünsche für die Zukunft des TZR
23 Minuten
Am DZPG Standort Heidelberg beschäftigt sich Dr. Corinne Neukel mit schwierigen Gefühlszuständen, genauer mit Ärger und Stress. In dieser ECS Projects Folge gibt sie Einblicke in gleich zwei Forschungsprojekte: Im ersten geht es um Ärgerrumination, vor allem im Rahmen der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Im zweiten wirft sie einen Blick auf den Zusammenhang von Stress bei Eltern und ihren Fähigkeiten, die eigenen Kinder zu verstehen. Von Corinne erfahren wir, wie sie in diesen Projekten mit Erfahrungsexpert:innen zusammenarbeitet, wie sich Ärger, Stress und soziale Schwierigkeiten überhaupt messen lassen und wie man als Wissenschaftlerin Unterstützung für die eigene Arbeit erhalten kann. ______________________________________________ Zentrale Themen: - Corinnes Arbeit zu Ärgerrumination - Ihre Zusammenarbeit mit Erfahrungsexpert:innen für das Projekt - Der Mehrwert von Erfahrungsexpertise in der Forschung - Corinnes Projekt zu elterlicher Mentalisierung - Tipps und Tricks für das Einwerben von Fördermitteln in der Forschung
19 Minuten
Dr. Corinne Neukel ist Expertin für die neurowissenschaftliche Erforschung der Borderline Persönlichkeitsstörung und arbeitet an Wegen, Konflikte in sozialen Beziehungen zu verbessern. Besonders ist dabei, dass sie das nicht nur als Wissenschaftlerin tut: Als Therapeutin leitet sie außerdem eine Spezialambulanz für Menschen mit Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen am Universitätsklinikum Heidelberg. In dieser ECS People Folge spricht sie darüber, wie ihr Alltag in dieser Doppelrolle aussieht und wie sich beide Felder in ihrer Forschungs- und Therapiearbeit gegenseitig beeinflussen. ______________________________________________ Zentrale Themen: - Die Doppelrolle als Wissenschaftlerin und Therapeutin - Corinnes Projekte zur transdiagnostischen Beschäftigung mit aggressivem Verhalten - Bereiche, in denen sich Forschung und therapeutische Arbeit gegenseitig beeinflussen - Das DZPG als Netzwerk für translationale Forschung
24 Minuten
Als Wissenschaftlerin mit Schwerpunkt Neuromodulation beschäftigt sich Dr. Beatrix Barth vom DZPG Standort Tübingen mit Forschungsfragen rund um Impulsivität und Gehirnaktivierung. Wie die Forschung zu einem Teil des Körpers aussieht, dessen Aktivität nicht bewusst angesteuert, aber von außen gemessen und beeinflusst werden kann, davon erzählt Beatrix Barth in dieser ECS Projects Folge. Sie berichtet von der Verbindung zwischen Präfrontalkortex und Impulsivität, von Möglichkeiten, die Aktivierung von Gehirnregionen zu unterstützen und von einer Toolbox, die die Forschung zu Neurofeedback auch in Zukunft verbessern soll. ______________________________________________ Zentrale Themen: - Das Projekt zur Erforschung von Impulsivität - Die Messungen von Gehirnaktivität bei Impulsivität - Verfahren zur Modulation von Gehirnaktivität - Langfristige Ziele des Projekts zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen - Der Beitrag des Projekts zur Grundlagenforschung
22 Minuten
Dr. Beatrix Barth vom DZPG Standort Tübingen ist nicht nur Wissenschaftlerin im Bereich Neurofeedback, sie koordiniert auch die DZPG Infrastruktur Neuromodulation. In dieser ECS People Folge spricht sie darüber, was eine Infrastruktur in einem so vielschichtigen Feld leisten kann (und muss). Außerdem geht es um gesellschaftliche Vorurteile, Aufklärungsversuche, die Wichtigkeit von Leitlinien und die Arbeit mit Erfahrungsexpert:innen. ______________________________________________ Zentrale Themen: - Die Neuromodulation als vielseitiges Gebiet in der Infrastruktur - Vorbehalte gegen Neuromodulation in der Gesellschaft - Die Aufklärungsarbeit der Infrastruktur und die Zusammenarbeit mit Erfahrungsexpert:innen - Die Vorteile DZPG-interner Netzwerke - Hürden und Zukunftspläne, die für die Infrastruktur gerade wichtig sind
18 Minuten
In dieser ECS Projects Folge stehen Psychedelika im Mittelpunkt. Genauer: Dr. Adrian Kinds preisgekröntes Forschungsprojekt zu psychedelischen Transformationen und philosophisch-ethischen Aspekten. Am DZPG-Standort Berlin/Potsdam beschäftigt er sich mit Psychedelika-gestützten Therapieformen, der Frage, welchen Einfluss diese auf Patient:innen nehmen und der ethischen Debatte, die damit verbunden ist. Außerdem erklärt er uns, wie hier die Zusammenarbeit mit Erfahrungsexpert:innen hilft, seine Forschung voranzubringen. ______________________________________________ Zentrale Themen: - Adrians Projekt zu psychedelischen Transformationen - Die ethisch/philosophische Debatte rund um Psychedelika-gestützte Therapien - Der partizipative Forschungsanteil in Adrians Projekt - Adrians Forschungsprojekt Projekt im DZPG und international
25 Minuten
Dr. Adrian Kind vom Standort Berlin/Potsdam ist gleich im doppelten Sinne Wissenschaftler: Er ist einerseits Psychologe und beschäftigt sich intensiv mit neuen Formen der Psychotherapie. Gleichzeitig stehen für ihn als Philosoph konzeptionelle und ethische Fragen rund um das Feld der Psychiatrie und Psychologie im Zentrum. In dieser ECS People Folge erfahren wir mehr über die Stärken dieser Doppelqualifikation, darüber, wie er für seine Forschung durch Deutschland reist und wie ihn das DZPG dabei unterstützt hat. ______________________________________________ Zentrale Themen: - Die Unterstützung von Lab Visits durch das DZPG - Adrians Forschungsinteresse an Forschung zur Supervision - Das Potenzial der Verbindung von Philosophie und Psychologie - Adrians Rolle als Wissenschaftler mit Doppelqualifikation in der Forschung und im DZPG
36 Minuten
Dass sie eines Tages Professorin werden würde, war Silvia Schneider nicht von Anfang an klar. Inzwischen haben sie ihr Forschungsweg und vor allem ihre Leidenschaft für die Wissenschaft aber durch ganz Deutschland, ins Ausland und schließlich nach Bochum gebracht. Hier ist sie nicht nur Direktorin des Forschungs- und Behandlungszentrum an der Ruhr-Universität-Bochum, sondern auch Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie….und eine der beiden aktuellen DZPG Sprecher:innen. Im Gespräch mit Prof. Stephan Zipfel erzählt sie, wie ihr Weg als Wissenschaftlerin aussah und wie sie den DZPG Standort Bochum/Marburg mitbegründete. Außerdem geht es darum was sie als DZPG Sprecherin bewegen will und schon längst in Forschung, Praxis und in der Stadt Bochum bewegt hat. _____________________________________________ Zentrale Themen: - Prof. Silvia Schneiders Weg in die Wissenschaft - Ihre zentrale Forschung zu Kinder- und Jugendpsychologie und Transmission - Der Aufbau des DZPG Standortes Bochum/Marburg - Meilensteine des DZPG in seiner ersten Phase - Prof. Silvia Schneiders Arbeit als Botschafterin der Stadt Bochum und das Fragen-über-Fragen Mobil.
13 Minuten
Dr. Lejla Colic vom DZPG Standort Halle/Jena/Magdeburg erzählt uns in dieser ECS Projects Folge von ihrer Arbeit am ELPIS Projekt. ELPIS steht für „EarLy Adversity ImPact In Stress Dynamics: Neural Circuit Basis of Maladaptation“ und ist ein deutschlandweites Projekt, das Forschung zu Menschen und Tieren verbindet. Wir erfahren von Leijla, wie sie im Rahmen von ELPIS translational arbeitet und wie sie akute Belastungsreaktionen mithilfe von Erfahrungsexpert:innen untersucht. ***Diese Podcastfolge ist auf Englisch*** ______________________________________________ Zentrale Themen: - Die Idee hinter ELPIS. - Lejlas Arbeit im Projekt. - Die klinischen Perspektiven ihrer Forschung. - Ihre Arbeit mit Erfahrungsexpert:innen, um das Projekt nicht nur voranzubringen, sondern Forschung auch zu kommunizieren.
22 Minuten
In dieser ECS People Folge geht es um Lejla Colic vom DZPG Standort Halle/Jena/Magdeburg. Sie erzählt uns mehr darüber, wie ungewöhnliche Karrieren die Forschung bereichern, was eigentlich der Trialogische Standortrat in Jena macht und welche Rolle partizipative Forschung im DZPG spielt. ***Diese Podcastfolge ist auf Englisch*** ______________________________________________ Zentrale Themen: - Lejlas Erfahrungen als ECS im DZPG - Der Trialogische Standortrat und seine Aufgaben - Schwierigkeiten und Chancen von partizipativer Forschung im DZPG - Die Einbindung von Erfahrungsexpert:innen in der Arbeit von ECS.
51 Minuten
Bei Prof. Stephan Zipfel ist in dieser Folge Prof. Andreas Meyer-Lindenberg vom Standort Mannheim/Heidelberg/Ulm zu Gast. Er war nicht nur einer der Sprecher des DZPG in der Startphase, er ist auch bis heute Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim. Wir erfahren, wie er zunächst auf keinen Fall Psychiater werden wollte, und es dann doch wurde, wie er am National Institute of Mental Health in den USA zu Imaging Genetics forschte und wie ihn sein Interesse an Mathematik bei seiner Forschung begleitete. Als ehemaliger DZPG-Sprecher gibt er außerdem Einblicke in die Hürden und Erfolge des DZPGs in seiner Startphase und berichtet von den kollaborativen Stärken des Standorts Mannheim/Heidelberg/Ulm. ______________________________________________ Zentrale Themen: - Die verschiedenen Stationen in der Karriere Prof. Meyer-Lindenbergs. - Seine Forschung am NIMH in Bethesda (Maryland, USA). - Seine Arbeit am ZI Mannheim. - Die Hürden, Pflichten und Erfolge beim Aufbau des DZPG in der Startphase. - Der DZPG Standort Mannheim/Heidelberg/Ulm und seine kollaborativen Forschungsprojekte.