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SightCity DE Archiv

80 Episoden
42 Minuten
Dr. Münz, Assistenzarzt der Augenklinik Würzburg, erklärt beim SightCity Forum, was ein Glaukom (grüner Star) ist, warum er oft unbemerkt bleibt, wie er diagnostiziert wird und welche Therapiestufen von Augentropfen bis zur Operation zur Verfügung stehen. Im Anschluss beantwortet er zahlreiche Fragen von Betroffenen aus dem Publikum. Ein Forumsbeitrag von der SightCity 2026. 
44 Minuten
 Markus Ertl vom DBSV erklärt beim SightCity Forum, was das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) seit seinem Inkrafttreten am 28.06.2025 konkret bedeutet: welche Produkte und Dienstleistungen betroffen sind, welche Ausnahmen und Übergangsfristen gelten, und wie Verbraucher:innen ihr Recht auf Barrierefreiheit durchsetzen können. Zahlreiche Publikumsfragen machen den Vortrag besonders praxisnah. Ein Forumsbeitrag von der SightCity 2026. 
15 Minuten
 Stefan Jakobs stellt beim SightCity Forum seinen Club für Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe (Club BIT) vor: ein Geflecht aus Business- und Freizeitnetzwerken, von der Unternehmergemeinschaft Barrierefreiheit über das KLUG-Netzwerk bis zu Freizeitgruppen für Square Dance, Geocaching, Tandem-Radfahren und Eltern mit Sehbehinderung. Ein Forumsbeitrag von der SightCity 2026. 
20 Minuten
 Dario Madani und Karsten Schmeisser von der PRO RETINA Stiftung zur Verhütung von Blindheit stellen ihre Arbeit vor. Sie erklären, warum private Forschungsförderung bei seltenen Netzhauterkrankungen so wichtig ist, und geben einen Überblick über Stipendien, Projektförderung und Stiftungsprofessuren. Außerdem berichten sie über das neue PRO RETINA Research Meeting 2026. Ein Forumsbeitrag von der SightCity 2026. 
30 Minuten
Privat lädt man eine KI-App einfach herunter – am Arbeitsplatz müssen sechs Stellen zustimmen. Michael Tieke-Benecke und Holger Ross erklären die organisatorischen, finanziellen, rechtlichen und technischen Unterschiede. Forumsbeitrag der SightCity 2026. 
33 Minuten
Margaret Reinhardt, Thomas Golke und Emanuel Stadtler aus der DBSV-Fokusgruppe „Sehen im Alter" zeigen, wie aktives Leben mit Sehverlust gelingt: durch Selbstbestimmung, Technik und soziale Netzwerke. Forumsbeitrag der SightCity 2026. 
24 Minuten
 Zwei Digitalexperten der PRO RETINA zeigen auf der SightCity 2026, welche Hilfsmittel sie tatsächlich täglich nutzen. Markus Bernrieder erledigt 95 Prozent seiner digitalen Aufgaben über das iPhone und führt durch seine wichtigsten Apps – bis hin zu KI-Brillen, die inzwischen einen fortlaufenden Videostream beschreiben können. Steffen Beck erzählt anschließend seinen Weg vom Sehverlust zurück in die Selbstständigkeit und warnt vor blindem Vertrauen in ChatGPT. Aufgezeichnet am 27. Mai 2026. 
20 Minuten
 Draußen nutzen blinde und sehbehinderte Menschen selbstverständlich digitale Navigation – im Gebäude wird wieder das Türschild abgetastet. Stefan Wilke von der Quickstep GmbH fragt auf der SightCity 2026, welches Phänomen dahintersteckt, und findet die Antwort nicht in der Technik, sondern in Gewohnheit, Kontrollverlust und symbolischer Sichtbarkeit. Sein Plädoyer: Kerze und Licht nebeneinander – und ein Rollenwechsel von der Mängelmeldung zur Mitgestaltung. Mit einer engagierten Gegenrede aus dem Publikum. Aufgezeichnet am 27. Mai 2026. 
1 Stunde 15 Minuten
Drei Vorträge aus dem Block „Netzwerk berufliche Teilhabe" auf der SightCity 2026: Zwei Fachleute aus der beruflichen Rehabilitation diskutieren, ob KI die Grundkompetenzen blinder Anwenderinnen und Anwender überflüssig macht – ihre Antwort fällt deutlich aus. Rainer Brell vom BFW Würzburg zeigt ein NVDA-Add-on, das unzugängliche Programmoberflächen von einer KI beschreiben lässt. Und Jürgen Fischer vom BFW Mainz erklärt, warum Orientierungs- und Mobilitätstraining für blinde Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten über den Praktikumserfolg entscheidet. Aufgezeichnet am 27. Mai 2026. 
29 Minuten
Sehen und Hören werden im Gesundheitssystem meist getrennt untersucht – für Menschen mit Taubblindheit oder Hörsehbehinderung ist das ein echtes Problem. Das Projekt GaVid Sinne baut an vier Standorten in Deutschland Diagnostik- und Versorgungsstützpunkte auf, an denen beide Sinne gemeinsam untersucht werden. Tabea Sadowski und Dr. Stefanie Holzapfel erklären auf der SightCity 2026, wie das Projekt funktioniert, für wen es gedacht ist und wie man dorthin kommt. Aufgezeichnet am 27. Mai 2026. 
25 Minuten
 TINKA steht für „Taubblinden Inklusion anstoßen" – das ambulant begleitete Wohnen für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen. Hildegard Bruns und Nelli Rerich von der Deutschen Gesellschaft für Taubblindheit stellen den Dienst auf der SightCity 2026 vor: was ihn von einer Taubblindenassistenz unterscheidet, wie der Antrag beim Landschaftsverband abläuft und warum alle Mitarbeitenden lormen können. Im Interview berichtet eine Klientin, wie sich ihr Alltag dadurch verändert hat. Aufgezeichnet am 27. Mai 2026. 
34 Minuten
 Wie beantragt man eine Taubblindenassistenz – und wie lange dauert das wirklich? Klara Bellinger von der Hessischen Beratungsstelle für Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung führt in ihrem Forumsbeitrag auf der SightCity 2026 durch das komplette Verfahren: Antrag beim Landeswohlfahrtsverband, Bedarfsermittlung, Teilhabeplan, Zielvereinbarung und Widerspruch. Dazu die gesetzlichen Grundlagen im SGB IX, der Unterschied zwischen persönlichem Budget und Sachleistung sowie Beispiele aus der Praxis der Beratungsstelle. Aufgezeichnet am 27. Mai 2026. 
32 Minuten
 Ersetzt künstliche Intelligenz in 20 Jahren alle Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen? Prof. Norbert Schrage geht in seinem Forumsbeitrag auf der SightCity 2026 das gesamte Hilfsmittelspektrum durch und fragt bei jedem Gerät: Was bleibt, was fällt weg? Der Vortrag mündet in eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum über Datenschutz, neue Abhängigkeiten von Netz und Anbietern und die Frage, ob behinderte Menschen ihre Daten zurückhalten oder gerade einbringen sollten. Aufgezeichnet am 27. Mai 2026. 
29 Minuten
Susan Wache von feelSpace stellt den feelSpace-Navigürtel vor – ein Hilfsmittel, das blinden und sehbehinderten Menschen durch Vibrationssignale am Körper Orientierung gibt. Der Gürtel zeigt mit 15 Vibrationselementen kontinuierlich die Laufrichtung an, lässt sich per Bluetooth mit einer kostenlosen App verbinden und wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Außerdem gibt es einen Überblick über das weitere feelSpace-Sortiment, darunter das Vorlesegerät Voxy Vision, die OrCam und einen Langstockhandschuh. 
42 Minuten
Ein Jahr nach Inkrafttreten des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes zieht das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen) Bilanz und stellt seine digitalen Leseangebote vor. Prof. Dr. Thomas Kahlisch, Nina-Kathrin Behr und Liane Völlger berichten über DAISY-Hörbücher, BRL-Dateien, barrierefreie E-Books und eine neue vereinfachte App-Oberfläche. Aufgezeichnet auf der SightCity 2026. 
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Der Podcast in deutscher Sprache zur weltgrößten Messe für Blinden- und Sehbehindertenhilfsmittel