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ecologies - Nachhaltigkeit und digitale Kultur Archiv

19 Episoden
45 Minuten
Für die Ausstellung „Too Hot. Heiße Städte, neue Wege“ im Deutschen Architekturmuseum hat Jonas Malzahn mit seinem Kuratorenteam 13 europäische Städte untersucht. In dieser Folge spreche ich mit ihm über Klimaanpassung, Architektur, Bürgerbeteiligung und warum er trotz aller Herausforderungen optimistisch bleibt. Hier geht's zum Interview mit Fotos aus der Ausstellung: https://www.ecologies.de/2026/09/24/too-hot-heisse-staedte-neue-wege/
48 Minuten
Was angeblich „von Natur aus“ so ist, galt lange als Fundament politischer Ordnung. In der Antike wird Natur als eine feste Ordnung verstanden, in der jedes Lebewesen und auch der Mensch seinen Platz hat. Im 19. Jahrhundert gerät dieser Naturbegriff ins Wanken: Die Evolutionsbiologie führt die Anpassung und Veränderung von Lebewesen und damit den Faktor Zeit in die Natur ein. Gleichzeitig beschleunigt und technisiert der industrielle Fortschritt die menschliche Lebenswelt und lässt erste Naturschutzbewegungen entstehen. Leander Scholz ist Philosoph und erzählt in dieser Folge vom Bedeutungswandel des Naturbegriffs – und davon, wie sich dadurch politische Ordnungsvorstellungen und das Selbstverständnis des Menschen verschieben. Er erklärt, wie der Begriff der Ökologie klassische Naturvorstellungen ablöst und warum ein ökologisches Denken entlang von Beziehungen, Umwelten und Wechselwirkungen unser gesellschaftliches Zusammenleben verbessern kann. Das Interview zur Folge: https://www.ecologies.de/2026/07/08/politische-oekologie/
23 Minuten
„CDR“ hinter diesen drei Buchstaben verbirgt sich eine ganze Reihe von Technologien, um CO2 aus der Erdatmosphäre zu entfernen (Carbon Dioxide Removal). Das Hamburger Startup Novocarbo nutzt dafür keine aufwendigenFilteranlagen, sondern einen von Menschen seit Jahrtausenden genutzten Stoff – Pflanzenkohle. Esther Jakel arbeitet dort als Wissenschaftlerin und entwickelt neue Einsatzmöglichkeiten für ein Material, das Kohlenstoff dauerhaft speichert, Böden verbessert und Baustoffe aufwerten kann. Hier geht's zum Interview: https://www.ecologies.de/2026/06/07/novocarbo-carbon-dioxide-removal/
33 Minuten
Lea Albrecht arbeitet bei der Sparda-Bank München und kümmert sich dort um alles, was mit Nachhaltigkeit zu tun hat – von der CO2-Bilanz bis zur Nachhaltigkeitskommunikation. Im Interview erzählt sie, was Nachhaltigkeit bei einer Genossenschaftsbank bedeutet, wie Digitalisierung ihre Arbeit verändert und warum der Job einer Nachhaltigkeitsmanagerin in Zukunft ein anderer sein wird. Hier gehts zum Interview: https://www.ecologies.de/2026/05/02/nachhaltigkeitsmanagement/
43 Minuten
Bäume auf Felder pflanzen – für die moderne Landwirtschaft ist das ein Widerspruch. Große zusammenhängende Felder lassen sich mit riesigen Traktoren und Mähdreschern viel einfacher bewirtschaften. Bäume und Sträucher stehen der industrialisierten und zunehmend digitalen und automatisierten Landwirtschaft nur im Weg. In dieser Folge spreche ich mit Philipp Gerhardt, der sich als promovierter Forstwissenschaftler auf die Äcker begeben hat, um mit Agroforstsystemen und gezielter Wasserführung die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Interview und Buchrezension gibts hier im Blog: https://www.ecologies.de/2026/03/31/klimalandschaft/
45 Minuten
Nachhaltigkeit rechnet sich – ökologisch und ökonomisch. Harriet von Kügelgen hat mit ihrem Berliner Climatech-Startup dauri eine Plattform gegründet, die Unternehmen hilft, CO2-Emissionen zu messen und durch gezielte Maßnahmen zu reduzieren. Hier gehts zum Interview: https://www.ecologies.de/2026/03/10/co2-reduktion-vom-messen-zum-machen/
41 Minuten
Wir schließen von der Vergangenheit auf die Zukunft. Was war, bestimmt, was wir für möglich halten – und verstellt den Blick auf das, was werden könnte. Zukunftsforscher Jonas Drechsel erklärt, warum es sich lohnt, dagegen anzudenken, und wie sich der Zukunftsmuskel trainieren lässt. Dafür hat er in dieser Folge 7 Hacks mitgebracht. Das Kurzinterviews und alle Infos gibt es wie immer auf ecologies.de Mehr über Jonas: https://jonas-drechsel.info/
45 Minuten
Wir brauchen grünes Wachstum und Innovationen, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Aber die ersten Schritte sind einfacher. Nachhaltigkeit heißt im Kern: erhalten statt entsorgen, pflegen statt verbrauchen und deshalb müssen wir mehr reparieren. Prof. Dr. Gabriele Schabacher erforscht diese unsichtbare Praxis, die unsere technische Welt am Laufen hält – und manchmal auf Umwegen etwas Neues erfindet. Das Interview und alle Infos zu dieser Folge findet ihr auf: https://www.ecologies.de/2025/12/14/kunst-des-reparierens/ Kapitel in dieser Folge: 00:00 Einführung in das Thema Reparatur 03:26 Die Unsichtbarkeit des Reparierens 06:42 Reparatur als transformative Praxis 09:45 Infrastruktur und Reparatur 12:46 Reparatur in der Technikgeschichte 15:32 Öffentliche Wahrnehmung von Reparatur 18:32 Reparatur und Nachhaltigkeit 22:49 Die Kunst des Reparierens 25:35 Das Recht auf Reparatur 29:19 Reparaturbewegungen und ihre Bedeutung 32:29 Technik und ihre Zugänglichkeit 35:15 Die Geschichte der Reparaturberufe 38:29 Kreislaufwirtschaft vs. Reparatur 42:00 Was hast du zuletzt repariert?
47 Minuten
Smartphones tracken unsere Körper, Computer errechnen Klimaprognosen, in Unternehmen entstehen digitale Ökosysteme, KI-Rechenzentren und Smartphones fressen Strom, Wasser und seltene Erden. Hennig Schmidgen, Professor für Wissenschaftsgeschichte und Medientheorie, erklärt, wie sich die ebenso konkrete wie exotische Beziehung von Medien und Ökologie durchdenken lässt. Nachzulesen ist das Gespräch auf [ecologies.de](https://www.ecologies.de/2025/11/02/medienoekologie/)
43 Minuten
Wisente, Wölfe und Wirtschaftswachstum – geht das zusammen? Im Oderdelta an der deutsch-polnischen Grenze hat das Forschungsprojekt REWILD_DE erforscht, wie Naturschutz und Regionalentwicklung voneinander profitieren können. Projektkoordinatorin Stephanie Jahn erzählt, warum „Wiederverwilderung“ der Natur und den Menschen in der Region gut tut.
48 Minuten
Ludwig Berger ist Klangkünstler. Seine Installationen und Performances machen unhörbare Prozesse in der Natur akustisch erfahrbar – von schmelzenden Gletschern bis zu den Sounds von Datencentern. In dieser Folge spreche ich mit ihm darüber, warum gerade Sound uns neue Perspektiven auf ökologische Zusammenhänge eröffnet. Die tollen Intro- und Outro-Jingles, die ihr in jeder Folge hört, kommen auch von Ludwig. Eine gekürzte Fassung unseres Gesprächs gibt es wie immer auf meinem Blog: https://www.ecologies.de/2025/08/31/ludwig-berger-soundart-oekologie/ Alle Projekte und Infos über Ludwig finden sich auf seiner Website: https://ludwigberger.com/ Ludwigs Buchtipp: Donna Haraway, Staying with the Trouble, Duke University Press 2016 (Deutsche Übersetzung im Campus Verlag)
46 Minuten
Lisa Dreier arbeitet am Deutschen Institut für Urbanistik und begleitet deutschlandweit Kommunen bei der Entwicklung smarter Stadtkonzepte. In dieser Folge habe ich mit ihr darüber gesprochen, was hinter dem Begriff "Smart City" steckt und wie digitale Technologien dabei helfen können, unsere Städte nachhaltiger und lebenswerter zu machen.
41 Minuten
In dieser Folge habe ich mit Juliane Schwabenbauer vom two do studio aus Leipzig über barrierearmes Webdesign, digitale Inklusion und die gesellschaftliche Verantwortung von Designer:innen gesprochen. Denn gerade für ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen ist die Teilhabe am digitalen Leben nicht immer einfach. Das soll sich mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ändern, das am 28. Juni in Kraft tritt. Das ganze Interview lest ihr wie immer im Blog: https://www.ecologies.blog/2025/05/23/barrierearmes-webdesign-ein-interview-mit-juliane-schwabenbauer/ Hier geht’s zum two do Studio: https://twodo.studio/
50 Minuten
Wenn es um Nachhaltigkeit geht, zieht KI meist kritische Blicke auf sich – wegen des hohen Energieverbrauchs, Datenschutzproblemen oder Diskriminierung. Deshalb habe ich mit Dr. Sebastian Rosengrün gesprochen, der sich als Philosoph und Programmierer in Theorie und Praxis gleichermaßen auskennt. Wir haben über KI und Nachhaltigkeit diskutiert und dabei die Probleme und Chancen des aktuellen KI-Hypes ausgelotet.
38 Minuten
Museen sind nicht nur Orte der Kunst und Kultur, sondern auch Institutionen mit erheblichem ökologischem Fußabdruck: Klimatisierte Ausstellungsräume, permanente Beleuchtung und internationale Kunsttransporte sorgen für einen erheblichen CO2-Ausstoß. Miriam Szwast ist am Museum Ludwig in Köln Kuratorin für Fotografie und Ökologie. Gemeinsam mit ihren Kolleg:innen hat sie eine Nachhaltigkeitsinitiative gegründet und engagiert sich für den nachhaltigen Wandel.
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