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Unter Heiden Archiv

34 Episoden
54 Minuten
Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht: Was bedeuten die sieben Gaben des Heiligen Geistes eigentlich und was haben sie mit unserem ganz normalen Leben zu tun? Zum Abschluss ihrer großen Reihe über die Taufe sprechen Nina Heereman und Justus Geilhufe darüber, was Gott dem Menschen in der Taufe schenkt und wie sich dieses Geschenk im Laufe eines Lebens entfalten kann. Dabei geht es um die sieben Gaben des Heiligen Geistes, ihre biblischen Wurzeln beim Propheten Jesaja und die Frage, wie Gottes Wirken und menschliche Freiheit zusammenkommen. Und: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Gabe des Heiligen Geistes und einem Charisma? Eine Folge über Berufung, Tapferkeit, Gottesfurcht, die Stimme des Gewissens und darüber, warum jeder Christ etwas empfangen hat, das nicht nur ihm selbst, sondern auch anderen dienen soll.
49 Minuten
Warum tun wir immer wieder Dinge, von denen wir eigentlich wissen, dass sie falsch sind? Und was verändert sich daran durch die Taufe? Nina Heereman und Justus Geilhufe sprechen über einen der eindringlichsten Texte des Apostels Paulus: „Ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.“ Ausgehend von Römer 7 und 8 geht es um die Wirkung der Taufe, das Wirken des Heiligen Geistes, die menschliche Freiheit und die Frage, was Paulus eigentlich meint, wenn er vom Leben „nach dem Fleisch“ und „nach dem Geist“ spricht. Eine Folge über Sünde und Gnade, Gesetz und Evangelium und über die befreiende Botschaft, dass christliches Leben nicht allein aus eigener Kraft gelingen muss.
42 Minuten
Was bedeutet es eigentlich, wenn das Neue Testament die Getauften als „lebendige Steine“, als Tempel Gottes und als Leib Christi bezeichnet? In dieser Folge von Unter Heiden setzen Justus Geilhufe und Nina Heeremann ihren Weg durch die Theologie der Taufe fort. Ausgangspunkt ist das biblische Bild des Tempels: vom Allerheiligsten in Jerusalem und dem Versöhnungstag Jom Kippur über den Tod Jesu am Kreuz bis hin zu der Vorstellung, dass Gott nun im Menschen selbst Wohnung nimmt. Doch die Taufe bleibt niemals eine rein persönliche Beziehung zwischen Gott und dem Einzelnen. Wer getauft wird, wird zugleich Teil eines Volkes, eines Leibes und einer Gemeinschaft. Warum kann man deshalb nicht einfach sagen: „Jesus ja – Kirche nein“? Was meint Paulus, wenn er von den vielen Gliedern des einen Leibes spricht? Und welche Berufung hat jeder Einzelne innerhalb dieser Gemeinschaft? Eine Folge über Taufe, Kirche, Gemeinschaft, Priesterschaft, Berufung und die Frage, was es bedeutet, heute Leib Christi zu sein.
48 Minuten
Was bedeutet die Taufe eigentlich für das Leben danach? Justus Geilhufe und Nina Heereman gehen dieser Frage weiter nach und stoßen dabei auf eines der kraftvollsten Bilder der Bibel: Der Getaufte wird zum Tempel Gottes. Von den Schöpfungsberichten der Genesis über den Tempel, die Stiftshütte und den Opferkult des Alten Testaments bis zu Paulus und dem Neuen Testament entfaltet sich eine große biblische Linie: Gott möchte unter den Menschen wohnen. Doch mit Christus verändert sich etwas Entscheidendes. Nicht mehr ein Gebäude in Jerusalem ist der eigentliche Ort seiner Gegenwart, der Mensch selbst wird durch die Taufe zur Wohnung Gottes. Was bedeutet es, wenn Paulus sagt, dass der Heilige Geist in uns wohnt? Warum beschreibt das Neue Testament Christus als Bräutigam? Und was hat das alles mit Reue, Buße, Heiligung und unserem Umgang miteinander zu tun? Eine Folge über Taufe, Tempel, neue Schöpfung und eine Wirklichkeit des christlichen Lebens, deren Radikalität wir vielleicht viel zu selten wahrnehmen.
49 Minuten
Was geschieht eigentlich bei der Taufe? Ist sie lediglich ein äußerliches Zeichen, eine kirchliche Tradition oder tatsächlich der Beginn eines neuen Lebens? Nina Heereman und Justus Geilhufe sprechen über die Taufe als grundlegendes Sakrament des christlichen Glaubens. Ausgangspunkt ist der Tauf- und Missionsbefehl Jesu: „Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern.“ Gemeinsam fragen sie, weshalb Christen überhaupt missionieren, was die Liebe Christi damit zu tun hat und warum die Taufe nach christlichem Verständnis von Sünde, Tod und Teufel befreit. Dabei führt das Gespräch von Adam und der Erbsünde über die Briefe des Apostels Paulus bis zu Tod und Auferstehung Jesu Christi. Was bedeutet es, in den Tod Christi hineingetauft zu sein? Wird in der Taufe wirklich ein neuer Mensch geboren? Und worin unterscheiden sich an dieser Stelle katholisches und lutherisches Taufverständnis? Eine theologisch dichte und zugleich persönliche Folge über Wasser und Gotteswort, Rechtfertigung und Gotteskindschaft – und über die Frage, weshalb die Taufe weit mehr ist als ein symbolischer Ritus.
51 Minuten
Eigentlich sollte es in dieser Folge um die Bedeutung unserer Taufe gehen. Doch ein aktuelles kirchengeschichtliches Ereignis führt Nina Heereman und Justus Geilhufe auf einen ungeplanten, aber hochaktuellen Umweg: zur Priesterbruderschaft St. Pius X., zu unerlaubten Bischofsweihen und zur Frage, wann Widerstand gegen kirchliche Entwicklungen zum Schisma wird. Gemeinsam sprechen sie über die Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, die Bedeutung der alten Messe und die Verletzungen, die der abrupte liturgische Wandel bei vielen Gläubigen hinterlassen hat. Dabei geht es ebenso um berechtigte Kritik an liturgischen Fehlentwicklungen wie um die Gefahr, die Tradition gegen die lebendige Kirche auszuspielen. Was unterscheidet die Piusbruderschaft von der Petrusbruderschaft? Weshalb sind unerlaubt geweihte Bischöfe zwar gültig geweiht, aber dennoch exkommuniziert? Und was bedeutet es für den Glauben, wenn eine Gemeinschaft behauptet, die Kirche sei nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt wirklich Kirche gewesen? Eine Folge über den rechten und den linken Straßengraben des Christentums, über Papst Benedikts Bemühungen um Versöhnung und über die katholische Überzeugung: Wo Petrus ist, dort ist die Kirche.
52 Minuten
Warum lässt sich Jesus taufen, obwohl er weder umkehren noch von Sünden gereinigt werden muss? Justus Geilhufe und Nina Heereman beginnen ihre Auseinandersetzung mit dem Sakrament der Taufe bei Johannes dem Täufer und der Taufe Jesu im Jordan. Dabei wird deutlich: Jesus stellt sich nicht deshalb in die Reihe der Sünder, weil er selbst der Umkehr bedürfte. Vielmehr nimmt er stellvertretend die Sünde der Menschen auf sich und deutet bereits in seinem Hinabsteigen ins Wasser und seinem Auftauchen Tod und Auferstehung voraus. Die beiden sprechen über die jüdischen Reinigungsrituale, mögliche Verbindungen zu den Essenern, die besondere Sendung Johannes des Täufers und die Frage, warum sich bei der Taufe Jesu der Himmel öffnet. Welche Bedeutung haben die Taube, die Stimme des Vaters und die Worte „Dies ist mein geliebter Sohn“? Und warum beginnt genau hier das öffentliche und messianische Wirken Jesu? Eine Folge über die Dreifaltigkeit, das Verhältnis von Altem und Neuem Testament, die Gefahr der Selbsterlösung und die Kirche als den Ort, an dem Christus sein Heilswerk durch die Sakramente fortsetzt.
53 Minuten
In dieser Folge von Unter Heiden sollte es eigentlich um die Taufe gehen. Doch bevor Nina Heereman und Justus Geilhufe zu Wasser, Zeichen und Sakrament kommen, öffnet sich ein weiter theologischer Raum: das Buch Esther, Purim, Gottes verborgenes Handeln, der Kampf des Gottesvolkes und die Frage, warum das Alte Testament für Christen nur im Licht Christi gelesen werden kann.
43 Minuten
Justus Geilhufe und Nina Heereman sprechen über die Sakramente: Was sie sind, warum sie für den Glauben unverzichtbar sind und wie Christus durch Zeichen, Worte und die Kirche gegenwärtig handelt.
51 Minuten
Nina Heereman ist zurück in Deutschland und bringt eindrückliche Geschichten aus Marokko mit: von den Trinitariern, einem uralten Orden, der sich ursprünglich der Befreiung von Sklaven widmete, und von Menschen, die heute in Armut, Flucht, Ausbeutung und Schutzlosigkeit leben. Besonders bewegend wird es, wenn sie von Migranten, verletzlichen Frauen und einer Mutter erzählt, die ihrem Kind trotz Gewalt und Leid den Namen „Blessed“ gegeben hat. Auch Justus Geilhufe hat große Neuigkeiten: Seine Tochter Pheline ist geboren. Und als wäre das nicht genug, bekommt er nach einer Konfirmation von einer Gemeinde auch noch sechs lebendige Seidenhühner geschenkt. Aus diesen persönlichen Erzählungen heraus öffnet sich das eigentliche Thema der Folge: die Sakramente. Was unterscheidet katholisches und lutherisches Verständnis? Warum kennt die katholische Kirche sieben Sakramente, die lutherische Tradition aber vor allem Taufe und Abendmahl? Was bedeuten Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Priesterweihe und Ehe? Und welche Rolle spielt das Diakonat? Eine Folge über gelebten Glauben, konkrete Nächstenliebe, kirchliche Unterschiede, Berufung, Familie und die Frage: Wo will Gott mich in dieser Welt?
54 Minuten
Justus Geilhufe und Nina Heereman sprechen über Pfingsten, den Heiligen Geist, Charismen, geistliche Unterscheidung und die Frage, wie Gottes Liebe im Alltag konkret wirksam wird.
46 Minuten
Christi Himmelfahrt gilt vielen als rätselhaftes Fest. Justus Geilhufe und Nina Heereman sprechen über Himmel, Königsherrschaft, Erlösung, Eucharistie und das große Missverständnis dieses christlichen Feiertags.
47 Minuten
Warum versammeln sich Christen zum Gottesdienst? Justus Geilhufe und Dr. Nina-Sophie Heereman sprechen über die Gemeinde als Leib Christi, den Sinn der christlichen Versammlung, das Brechen des Brotes und die Frage, warum der Gottesdienst Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens ist.
43 Minuten
Was heißt es, in Christus eine neue Schöpfung zu sein? Justus Geilhufe und Nina-Sophie Heereman sprechen über Ostern, Taufe, Barmherzigkeit, Freiheit, Vergebung und den neuen Menschen.
47 Minuten
Karfreitag stellt die schwere Frage nach Gottes Willen: Wollte Gott das Leiden Jesu? Justus Geilhufe und Nina-Sophie Heereman sprechen über Sühnetod, Opfer, Schuld und heutige Theologie.
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