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Radikale Essenz - für Unternehmer Integrität Stärke Freiheit von BEATE LINDEMANN Archiv

21 Episoden
12 Minuten
In den letzten Jahren wurde viel dafür getan, damit Menschen Schwäche nicht mehr als Stigma sehen, sondern als einen wichtigen Hinweis, um sich selbstfürsorglich um Krankheit, Verletzung und andere Einschränkungen zu kümmern. Doch in den letzten Jahren hat sich neben diesem wichtigen Fortschritt auch ein anderer Trend gezeigt, bei dem man den Eindruck hat, dass es teilweise um die Pflege und Erhaltung von Schwäche und Verletztheit geht, statt sich an Gesundheit, Kraft und Vitalität auszurichten.
10 Minuten
Menschen haben die faszinierende Fähigkeit sich in Vieles hineinzudenken und auch, sich empathisch einzufühlen. Aber wir sind und bleiben doch Menschen. Menschen mit ganz natürlichen und aufrichtigen Begrenzungen, die uns schützen und die uns auch ausmachen.
9 Minuten
Menschen, die als Kind, Jugendliche oder Erwachsene Angriffe erleben, bei denen es um das Überleben geht, werden immer durch die eigenen menschlichen Überlebens-Mechanismen maximal geschützt und verteidigt. Unser Körper, Nervensystem und Gehirn stehen immer auf unserer Seite und wollen unser Leben erhalten! Sie entscheiden unwillkürlich, in Sekundenbruchteilen, was die beste Möglichkeit ist, um den Angriff zu überleben! Auch Erstarrung, nicht mehr sprechen, sich nicht mehr bewegen können, ist eine tiefgreifende Verteidigung und ein "Nein" und alles andere als Zustimmung oder Schwachheit. Es stehen in diesem Moment keine anderen Möglichkeiten, die das Leben erhalten, zur Verfügung! Es ist wichtig, sich das klarzumachen, um zu verstehen, dass Erstarrung, Totstellen, und andere Überlebensmechanismen keine Schwäche oder ein Fehler ist, sondern Verteidigungsmechanismen!
12 Minuten
In der heutigen Zeit scheint es Menschen immer schwerer zu fallen Grenzen zu setzen. Auch in der Kindererziehung sind jedoch Grenzen eines der wichtigsten Grundbedürfnisse, das Kinder haben. Denn Grenzen geben Sicherheit und Klarheit, schaffen Struktur und sind die Grundlage für Offenheit und ein gesundes Miteinander. Auch die gesunden Grenzen von Erwachsenen sind sehr wichtig und Kinder sollten auch die Grenzen ihrer Eltern und ihres Umfelds erleben. Denn Kinder lernen so sehr viel über sich selbst, und wie sie mit Klarheit, Respekt, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen in der Welt, mit sich und anderen Menschen umgehen können. Und wie sie sich auf die unterschiedlichsten Grenzen einstellen und mit ihnen umgehen und zu starken, klaren, warmherzigen und aufrichtigen Erwachsenen werden können.
11 Minuten
Hochbegabung plus Trauma ergibt eine hoch komplexe Mischung, die zu zahlreichen Missverständnissen führen kann.

Ohnehin sind Hochbegabte auch schon ohne Trauma, häufig mit vielen Missverständnissen und Fehleinschätzungen konfrontiert.

Ein Beispiel von vielen ist, dass in der Therapie eine falsche Einschätzung auf Seiten der TherapeutInnen z.B. so weit gehen kann, dass die ganz natürliche, andere Art zu denken, wie es bei Hochbegabten der Fall ist, von TherapeutInnen- die keine Kenntnisse von Hochbegabung haben- fehlgedeutet und sogar pathologisiert werden kann.

Daher ist es so wichtig, dass Hochbegabte, die traumatisiert sind, von Menschen begleitet werden, die mindestens ein Grundverständnis von Hochbegabung haben.

Zu sortieren, was Trauma-Folge ist und was das wunderbare Potenzial von Hochbegabung ist, kann für Hochbegabte zu viel Erleichterung, Lösung von schwierigen Knoten und auch zu viel Entfaltung beitragen!
9 Minuten
Zur Zeit hört und liest man sehr viel über die Offenheit. Menschen sollen immer und überall für alles Mögliche offen sein. Und tatsächlich, wenn wir eine aufrichtige Offenheit fühlen, dann ist das etwas sehr Schönes. Doch Offenheit ist etwas zutiefst Freies. Etwas, das entsteht, etwas, das wir fühlen, nicht etwas das man machen kann oder wozu man gebracht werden sollten. Wir alle haben Grenzen und das ist auch gut so, denn wir brauchen sie, um uns sicher und wohl zu fühlen. Um zu spüren, wer wir sind, was wir mögen und was nicht, wo wir uns anpassen können und wollen und nicht.