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"Gesichter der Weltkirche" des Hilfswerks KIRCHE IN NOT Archiv

38 Episoden
25 Minuten
Es ist nie zu spät, das eigene Leben neu zu gestalten, insbesondere, wenn es um die persönliche Berufung geht. Luis Alberto Aquino Mercedes, ursprünglich aus der Dominikanischen Republik, arbeitete zunächst im Bankwesen, bevor er den Ruf Gottes vernahm, Priester zu werden. Dieser Ruf führte ihn gleich zweimal nach Deutschland. Im Gespräch mit Volker Niggewöhner erzählt er von seinem Weg und den Stationen seiner Berufung.

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25 Minuten
Afrika galt nach dem Ende der Kolonialzeit lange als Kontinent der Kriege und Katastrophen. Trotz vieler fortbestehender Probleme erlebt die katholische Kirche dort einen Aufschwung und gibt Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Für den Franzosen Maxime François-Marsal ist Afrika seine Berufung. Als Leiter eines Afrika-Referats unterstützt er das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ beim Aufbau der jungen Kirchen auf diesem Kontinent.
24 Minuten
Anton Lässer war jung, dynamisch und erfolgreich – und doch fehlte ihm etwas in seinem Leben. Bei Schweige-Exerzitien in einem Kloster hatte er ein starkes Berufungserlebnis. Auf seinem Weg zum Priestertum setzte er sich für die Gründung des christlichen Radiosenders „Radio Horeb“ ein und erlebte, nach eigenen Worten, „Wunder über Wunder“. Über die Führungen Gottes in seinem Leben und sein Verständnis von Priestertum sprach er mit André Stiefenhofer auf einem Begegnungstag von „Kirche in Not“ in Köln im Februar 2024.
23 Minuten
Francisco Javier del Rio Blay wurde als zweites von fünf Geschwistern in Valencia geboren und wuchs dort auf. Seine Eltern trennten sich, als er erst fünf Jahre alt war. Dadurch wuchs Francisco in zwei unterschiedlichen Welten auf: Während seine Mutter ihm und seinen Geschwistern den katholischen Glauben näherbringen wollte, ermutigte sein Vater sie, sich auf ihre berufliche Karriere zu konzentrieren. Innerlich zerrissen, hatte Francisco schließlich beim Weltjugendtag 2005 in Köln ein prägendes Glaubenserlebnis, das ihn auf den Weg zum Priestertum führte – und ihn schließlich zurück nach Köln brachte.
25 Minuten
Das Bistum Maiduguri im Nordosten Nigerias war seit 2009 eine der am stärksten vom islamistischen Terrorismus betroffenen Regionen des Landes. Doch in jüngster Zeit hat sich die Lage gebessert. Bischof Oliver Dashe Doeme führt dies auf eine Gebetsaktion zurück, die er 2014 nach einer Vision ins Leben rief. Warum das Rosenkranzgebet Boko Haram und die Gewalt besiegen wird, erläuterte der Bischof bei einem von KIRCHE IN NOT veranstalteten Begegnungstag im Februar 2024.

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25 Minuten
Der Brasilianer Rafael D’Aqui wuchs in Rio de Janeiro in einer Familie mit italienischem Migrationshintergrund auf und lebte zunächst wie ein „Kulturchrist“. Obwohl er regelmäßig die Kirche besuchte, hatte er keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Durch eine „marianische Erfahrung“ fand er schließlich seinen Weg und eine geistliche Heimat in der Katholischen Gemeinschaft „Shalom“. Nachdem er zunächst als Steuerberater in der freien Wirtschaft tätig war, entschloss sich D’Aqui, auch beruflich neue Wege zu gehen und seine Talente in den Dienst des Gottesreiches zu stellen.

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24 Minuten
Der Priesterseminarist Simon Kinyota stammt aus Tansania und brennt dafür, Muslime mit dem Christentum vertraut zu machen. Für diesen Zweck hat er sogar Arabisch gelernt, wundert sich über die europäische Scheu vor der Mission und sagt: „In Tansania darf jeder selbst über seinen Glauben entscheiden.“ Ein Gespräch über Glaubensfreude, respektvollen interreligiösen Austausch und die innere Unfreiheit im äußerlich freiheitlichen Europa.

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25 Minuten
Geboren in Polen und aufgewachsen in Augsburg, war der Weg zum Priestertum für Matthäus Hilus, der heute als Hochschulseelsorger tätig ist, alles andere als geradlinig. Eine geistliche Heimat fand er schließlich in der Gemeinschaft des Neokatechumenalen Wegs. Besonders faszinieren ihn an dieser Spiritualität die internationale Ausrichtung und das ausgeprägte missionarische Selbstverständnis, die er auch in seiner jetzigen Funktion zu leben versucht.

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22 Minuten
Als ihn sein Bischof aus Nigeria zur Priesterausbildung nach Europa geschickt hat, bekam Ogala Michael Ayegba zunächst einen Kulturschock. Noch nie hatte er Menschen gesehen, die „halbnackt auf der Straße herumlaufen“. Und er wunderte sich, warum „die Leute hier nicht gerne in die Kirche gehen“. Inzwischen hat er für sich Antworten auf die europäische Glaubenskrise gefunden und gibt im Gespräch mit André Stiefenhofer Tipps für die Wiederbelebung der Kirche.

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24 Minuten
Seit fast 25 Jahren lebt und wirkt der aus dem Allgäu stammende katholische Priester Erich Maria Fink in Beresniki, einer Stadt am Ural, im äußersten Osten Europas. Wie er dort hingelangte, was ihn antreibt, welche Hoffnungen, Sorgen und Pläne er in Russland hat, berichtet er im Gespräch mit Volker Niggewöhner.

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24 Minuten
Der ausgebildete Informatiker Tansen Joseph hat eine persönliche Gotteserfahrung gemacht, die seinen Lebensweg völlig veränderte. Im indischen Kerala trat er in den Vinzentinerorden ein und stellte sich damit in den Dienst der christlichen Mission. Im Gespräch mit André Stiefenhofer schildert er seinen geistlichen Weg und gibt Tipps für ein glückliches Glaubensleben.

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26 Minuten
Das Gebiet der heutigen Türkei ist eng mit dem Alten und Neuen Testament verbunden. Der heilige Papst Johannes Paul II. hat die Türkei daher einmal das „Heilige Land der Kirche“ genannt. Selbst zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Smyrna, das heutige Izmir, eine christliche Bevölkerungsmehrheit. Heute zählt man Christen dort nur noch im Promillebereich. Über die Aufgabe, Hirte einer kleinen Herde mit großer Geschichte zu sein, spricht Volker Niggewöhner mit dem Erzbischof von Izmir, Martin Kmetec.

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25 Minuten
Für Europäer war Äthiopien lange Zeit der Inbegriff für Hunger, Armut und Bürgerkrieg. Der äthiopische Priesterseminarist Mesfin Teshome kann über diese Sichtweise nur den Kopf schütteln. Für ihn ist Äthiopien vor allem christliches Kernland. In dieser Sendung erklärt er den großen spirituellen Reichtum seiner Heimat und berichtet über seine Vision einer neuen Ordensgemeinschaft, in der Kontemplation und Tatkraft Hand in Hand gehen sollen.

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26 Minuten
Die Liebe zu Bolivien begleitet Christian Müssig bereits seit seinem Studium. Immer wieder hat er sich von seinem Bischof für Missionseinsätze freistellen lassen. Seit 2013 lebt er in Santa Cruz de la Sierra, der größten Stadt des Landes, die jedes Jahr um 70 000 Menschen wächst. Welche Herausforderungen das für die Seelsorge bedeutet, erläutert Pfarrer Müssig in diesem Interview.

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24 Minuten
Während die Weltmission in Europa aus der Mode gekommen zu sein scheint, blüht sie andernorts auf. Der indische Missionar Fritz Mascarenhas ist ein Beispiel dafür. Nachdem er 13 Jahre lang als Offizier in der Handelsmarine gedient hatte, ließ er seine erfolgreiche Karriere hinter sich, um sich ganz der Evangelisation zu widmen. Heute gibt er seine Erfahrungen im päpstlich anerkannten Institut für Weltevangelisierung (ICPE Mission) weiter.

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