Das Leben ist ein Spiel Archiv
187 Episoden
12 Minuten
Charlie Munger ist berühmt für seine mentalen Modelle – doch der eigentliche Trick liegt in der Kombination. In dieser Folge erklärt Marco anhand eines konkreten Immobilienbeispiels (Sale-and-Leaseback-Deals mit Großunternehmen, die ihre eigene Umzugsgeschwindigkeit systematisch überschätzen), wie zwei oder drei kombinierte Modelle zu Erkenntnissen führen, auf die kaum jemand sonst kommt. Es geht um Farben, Pinsel und Leinwände als Metapher fürs Denken in Modellen – und warum am Ende ein einziges, sehr einfaches Modell alle anderen schlagen kann: Wenn sich der Bauch nicht gut anfühlt, macht Marco es einfach nicht.
9 Minuten
"Schlechtes passiert schnell, Gutes langsam" – in dieser Folge spricht Marco über Warren Buffetts Ruf-Analogie und warum es so viel leichter ist, etwas zu zerstören, als etwas Wertiges aufzubauen. Er teilt seine persönlichen Leitfragen für große Entscheidungen: "Würde ich mich in 20 Jahren darüber ärgern?" und "Würde ich damit leben können, wenn es in der Zeitung stünde?" Es geht darum, warum man bei großen, irreversiblen Entscheidungen besonders vorsichtig sein sollte, während kleine Entscheidungen kaum Schaden anrichten können – und warum ein einziger großer Fehler tausend kleine richtige Entscheidungen zunichtemachen kann.
11 Minuten
"Invert, always invert" – Charlie Mungers berühmter Rat, Probleme von der anderen Seite zu betrachten. In dieser Folge erklärt Marco, warum es viel leichter fällt zu wissen, was man nicht will, als was man will, und wie dieses Umkehrprinzip bei der Wahl von Immobilien, Standorten und sogar bei der eigenen Geburtstagsreise-Planung hilft. Anhand konkreter Beispiele aus dem eigenen Unternehmen zeigt er, warum eine "Not-Do-Liste" oft wertvoller ist als eine To-Do-Liste, und warum der Umweg über das Ausschlussverfahren oft der schnellste Weg zur richtigen Entscheidung ist.
13 Minuten
"Das Leben meint es gut mit dir" – dieses Buch (Loslassen von Michael A. Singer) hat Marcos Verhältnis zu Kontrolle und Sicherheit grundlegend verändert. In dieser sehr persönlichen Folge erzählt er, warum Verbissenheit und der ständige Wunsch nach Gewissheit ihn früher ausgebremst haben, und wie er lernte, dass Loslassen paradoxerweise zu besseren Ergebnissen führt. Anhand der Metapher vom Surfen, das sich der Welle hingibt statt gegen sie anzukämpfen, spricht er darüber, warum ihn körperliche Erschöpfung immer wieder zum Loslassen gezwungen hat – und warum er heute versucht, es freiwillig früher zu tun.
14 Minuten
"The grass is always greener" – oder wie die alte Börsenweisheit sagt: Die Geliebte wirkt heißer als die eigene Frau. In dieser Folge erklärt Marco, warum wir fremde Investments, Beziehungen und Lebenswege oft attraktiver finden, ohne die ganze Arbeit und die Rückschläge dahinter zu sehen. Anhand eines vermeintlich perfekten Pärchens, das sich kurz darauf trennte, und der Frage seines Mentors "Würdest du dein ganzes Leben mit dem der anderen tauschen?" zeigt er, warum man langfristige Entscheidungen nie auf Basis kurzer Momentaufnahmen treffen sollte.
17 Minuten
"Wie konnte ich so blöd sein, das so lange nicht zu haben?" – Marco spricht über seinen persönlichen Gamechanger: die Einstellung einer persönlichen Assistenz. Er erklärt, warum die meisten Unternehmer viel zu spät (oder wie er selbst erst nach jahrelangem Zögern) diesen Schritt gehen, warum eine Assistenzstelle klar von Projektarbeit getrennt werden sollte, und worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt: Dienstleistungswille, Einfühlungsvermögen und echtes Vertrauen. Eine Folge über Delegation, verpasste Zeit und warum eine schlecht besetzte Assistenzstelle schnell zur "persönlichen Verhinderung" wird.
19 Minuten
Fokus vs. Offenheit für Neues – ein scheinbarer Widerspruch, den Marco in dieser Folge auflöst. Anhand von Warren Buffett, Elon Musk und Richard Branson zeigt er, warum vermeintlich unterschiedliche Unternehmer eigentlich immer nur eine Kernkompetenz auf verschiedene Bereiche anwenden. Es geht um die richtige Abstraktionsebene für den eigenen Fokus, warum Neues nur dann Sinn ergibt, wenn es einen echten Hebel oder eine Synergie zum Gesamtbild bietet, und warum die Frage nicht "Fokus oder Neues?" lautet, sondern "Passt das Neue in mein Fokusfeld?".
15 Minuten
Zwei Monate Social-Media-Pause – und dann kam einfach: nichts mehr. In dieser Folge zieht Marco eine ehrliche Bilanz seiner unfreiwilligen Auszeit von LinkedIn, Podcast und Instagram und erklärt, wie deutlich er dadurch gesehen hat, wie viele Deals, Mitarbeiter und Partnerschaften eigentlich über Social Media entstehen. Es geht um den entscheidenden Unterschied zwischen Content, der Mehrwert gibt, und Content, der nur Werbung ist, warum er sich klar für Longform-Formate statt Shorts entschieden hat, und warum Social Media nur funktioniert, wenn es wirklich zu einem selbst passt.
23 Minuten
Warum ist X (ehemals Twitter) das meistgenutzte Nachrichtenmedium weltweit und wird gleichzeitig in vielen deutschen Mainstream-Medien kritisch dargestellt? In dieser Folge erklärt Marco, warum er seine Nachrichten fast ausschließlich über X und Grok AI konsumiert, wie die Plattform durch Community-Faktenchecks funktioniert, und was er aus Elon Musks radikalem Umbau des Unternehmens für eigene unternehmerische Entscheidungen mitnimmt. Es geht um Filterblasen, den Unterschied zwischen redaktionellem und nutzergetriebenem Content, und warum ihm gerade der intellektuelle Austausch auf X gefällt.
17 Minuten
"Was, wäre wenn es ein Geschenk ist?" – dieser Satz hat sich bei Marco so tief eingebrannt, dass er ihn sich sogar auf den Arm tätowieren ließ. In dieser Folge erzählt er, wie ein Kreuzbandriss ihn indirekt seine heutige Frau kennenlernen ließ und wie ein Muskelfaserriss auf der Couch zu einer Idee führte, die sein Business transformierte. Es geht darum, warum vermeintlich banale Kalendersprüche oft die tiefste Wahrheit enthalten, warum der Fokus auf Chancen statt Probleme buchstäblich mehr Chancen sichtbar macht, und warum echter Erfolg sich manchmal so einfach anfühlen darf wie eine Tasse Kaffee.
27 Minuten
Sechs Wochen komplett flach gelegen – weil Marco monatelang die Warnsignale seines Körpers einfach überhört hat. In dieser sehr persönlichen Folge spricht er offen über die Krankheitsphase, die ihn Ende letzten Jahres ausgebremst hat, warum er zu lange gegen sein eigenes Naturell gearbeitet hat, und wie er lernte, zwischen Frust und Freude als Kompass für Entscheidungen zu unterscheiden. Es geht um Delegation, das Loslassen der Kontrolle über Dinge, die einem nicht liegen, und warum ein leerer Kalender für ihn direkt mit mentaler Gesundheit verbunden ist.
32 Minuten
Wie viel KI und Automatisierung steckt wirklich in einem Immobilienunternehmen mit 60 Firmen? In dieser Folge spricht Marco offen über Rechnungsprüfung, die sich komplett automatisieren lässt, warum er lange auf die "finale Lösung" gewartet hat, statt einfach anzufangen, und wie er selbst ohne Programmierkenntnisse im Urlaub mit KI eine eigene App gebaut hat. Es geht um den wachsenden Abstand zwischen Menschen, die KI als Sparringspartner nutzen, und jenen, die sie unreflektiert Ergebnisse liefern lassen – und um Marcos Prognose für eine deflationäre, roboterisierte Zukunft.
14 Minuten
Warum lernte Warren Buffett schon mit 12 investieren – und warum ist genau das einer der größten Erfolgsfaktoren seines Lebens? In dieser Folge erklärt Marco, wie er seinen eigenen Kindern spielerisch das Investieren beibringt, warum der Zinseszinseffekt verlorene Jahre praktisch nie wieder aufholbar macht, und wie ein einfacher Sparplan seines Vaters das eindrücklich zeigt. Im zweiten Teil geht es um den gefährlichen Satz "diesmal ist alles anders": Warum Marco bei Übertreibungen wie überbewerteter KI oder unterbewerteten Büroimmobilien lieber auf die stabile menschliche Psychologie hinter den Märkten setzt als auf vermeintlich fundamentale Veränderungen.
14 Minuten
Warum passieren die meisten Unfälle nicht bei den großen, neuen Herausforderungen, sondern bei den Dingen, die wir schon hundertmal gemacht haben? In dieser Folge spricht Marco über die Gefahr der Routine-Nachlässigkeit: Bei großen, ungewohnten Vorhaben sind wir automatisch vorsichtig und gut vorbereitet, bei kleinen, vertrauten Aufgaben schleicht sich dagegen Übermut ein. Eine Folge über blinde Flecken im Risikomanagement und warum gerade das vermeintlich Kleine oft am gefährlichsten unterschätzt wird.
13 Minuten
Gewinner laufen lassen, Verlierer radikal cutten – leichter gesagt als getan. In dieser Folge spricht Marco am Beispiel eines Minenbetreibers darüber, warum er aufgehört hat, in fallende Kurse hinein nachzukaufen, und stattdessen lieber mehrfach ausgestoppt wird, statt in einem "fallenden Messer" gefangen zu bleiben. Es geht um feste Stopp-Loss-Regeln, das Konzept, immer nur auf der "rechten Seite des V" zu kaufen, und warum die eigene PNL-Farbe oft ehrlicher ist als die eigene Überzeugung.