Isses Sünde ...? Archiv
74 Episoden
34 Minuten
Gehorsam spielt in vielen religiösen Traditionen eine Rolle – bei geweihten Amtsträgern, Ordensleuten und spirituellen Gemeinschaften. Urs, Alex und Christoph sprechen darüber, was ein Gehorsamsversprechen bedeutet, wie es begründet wird und wo die Grenzen liegen. Eine Folge über Freiheit, Bindung und die Frage, wie sich Gehorsam heute einordnen lässt.
33 Minuten
Internate stehen für Chancen, Struktur und besondere Förderung – aber auch für Distanz, Kosten und die Frage, was Nähe in Familien bedeutet. Alex, Christoph und Urs sprechen darüber, welche Gründe Eltern haben, Kinder ins Internat zu geben, wie sich das für Kinder anfühlen kann und welche Rolle soziale Hintergründe dabei spielen. Eine Folge über Verantwortung, Erwartungen und die Frage, ob räumliche Trennung moralisch relevant ist.
31 Minuten
Intros gehören zu Serien, Podcasts und Musik – aber viele überspringen sie. Wir sprechen darüber, was ein Intro eigentlich leistet, ob das Skippen etwas verändert und ob hier eine eigene kleine Kunstform verschwindet. Eine Folge über Mediennutzung, Gewohnheiten und die Frage, ob ein Skip‑Button moralisch relevant ist.
31 Minuten
Schwarzfahren ist klar geregelt – aber die Lebensrealität dahinter nicht immer. Alex, Christoph und Urs sprechen darüber, ob es einen Unterschied macht, ob man als mittelloser Student schwarz fährt oder aus Bequemlichkeit. Kleiner Spoiler: Einer hinter dem Mikro hat es schon öfter getan. Eine Folge über die Rolle öffentlicher Infrastruktur, über Regeln, soziale Gerechtigkeit und die Frage, wie moralisch ein Fahrschein sein kann.
31 Minuten
Priesterweihe – ein kirchliches Amt mit langer Geschichte. Alex, Christoph und Urs sprechen darüber, ob die Weihe nicht ursprünglich eine vorchristliche Tradition ist, wie andere Religionen mit Priestertum umgehen und welche Rolle das „Allgemeine Priestertum aller Getauften“ spielt. Eine Folge über Amt, Herkunft, Verantwortung und die Frage, wie sich das alles in einer heutigen Kirche einordnet.
34 Minuten
Die neue Staffel von "Isses Sünde ..." startet - aus gegeben Anlass - politisch: Nazi‑Vergleiche tauchen in Debatten schnell auf – oft zu schnell. Alex, Urs und Christoph sprechen darüber, warum solche Vergleiche so stark wirken, wo historische Verantwortung ins Spiel kommt und ab wann ein Vergleich nicht mehr trägt. Eine Folge über Sprache, Geschichte und die Frage, wie man verantwortungsvoll mit beidem umgeht.
38 Minuten
Alex, Urs und Christoph sind verheiratet, nicht geschieden, und auch in ihren Familien kommt Scheidung sehr wenig vor. Gerade deshalb fällt es ihnen nicht leicht, darüber zu sprechen. Sie versuchen, dem Thema mit viel Feingefühl zu begegnen: Was bedeutet Scheidung aus christlicher Sicht? Was sagt die Kirche dazu? Und wie geht man mit der Spannung zwischen persönlicher Lebensrealität und kirchlicher Lehre um? ️ In dieser Folge erfahrt ihr, wie die drei sich dieser schwierigen Frage nähern und welche Gedanken sie dabei bewegen.
32 Minuten
Wie prägend ist der Ort, an dem man aufwächst – und spielt es moralisch oder persönlich eine Rolle, ob man bleibt oder geht? Urs hat sein Heimatdorf verlassen und nie zurückgekehrt. Für ihn war das ein wichtiger Schritt, doch gleichzeitig stellt sich die Frage: Ist das Leben auf dem Land nicht oft solidarischer, gemeinschaftlicher und bodenständiger – oder fühlt es sich eher enger und begrenzter an? Urs, Alex und Christoph diskutieren, ob man „die Welt gesehen haben muss“, um sich zu entfalten, oder ob das ein Mythos ist. Und sie fragen, ob es eine moralische Dimension hat, im Dorf zu bleiben – oder ob jeder Lebensweg seine eigene Berechtigung hat.
30 Minuten
Alex, Urs und Christoph überlegen, wie sich das Soldatsein moralisch einordnen lässt – obwohl keiner von ihnen selbst gedient hat. Urs erzählt, wie die Geschichten seines Vaters, der im Zweiten Weltkrieg kämpfte, zunächst ein positives Bild vom Wehrdienst geprägt haben – und wie sich seine Sicht später stark wandelte. Gemeinsam diskutieren sie, warum es in der heutigen politischen Lage schwerfällt, Wehrdienst grundsätzlich abzulehnen, und welche Rolle biblische und kirchliche Perspektiven dabei spielen.
34 Minuten
Warum träumen Menschen so stark vom eigenen Haus? Alex hat selbst gebaut, während Christoph und Urs diesen Schritt bisher nicht gegangen sind. Urs greift die philosophische Idee von Martin Heidegger auf: Bauen als Ausdruck einer tiefen menschlichen Sehnsucht. Doch wie verantwortungsvoll ist Hausbau heute noch, angesichts der massiven Belastung für Klima und Umwelt? ️ Die drei diskutieren, wie man persönliche Lebenswünsche, ökologische Verantwortung und moralische Überlegungen miteinander abwägt.
28 Minuten
Sarg oder Urne? In dieser Folge geht es um eine Frage, die lange Zeit ein echtes Tabu war: die Feuerbestattung. Alex macht diesmal Pause – stattdessen diskutieren Christoph und Urs mit einem echten Spezialisten: Pfarrer Maik Stenzel. Gemeinsam sprechen sie über einen historischen Kulturkampf, über die Hoffnung auf Auferstehung und über die Frage: Ist eine Feuerbestattung aus kirchlicher Sicht heute akzeptabel – oder steht sie im Widerspruch zur christlichen Tradition?
31 Minuten
In dieser Folge sprechen Alex, Urs und Christoph darüber, warum Menschen lästern, welche sozialen Funktionen das haben kann – und wo es verletzend oder moralisch problematisch wird. Sie schauen darauf, was Bibel und Kirche zum Thema sagen und warum Worte mehr Wirkung haben, als man oft denkt. ️ Außerdem geht es darum, wie schnell aus kleinen Kommentaren echte Grenzüberschreitungen werden können – und was das über Beziehungen, Gemeinschaft und Verantwortung aussagt.
34 Minuten
Christoph und Urs haben ihre eigenen Kinder taufen lassen, während Alex als kinderloser Diakon schon viele Taufen begleitet hat. In dieser Folge besprechen die drei, warum Eltern ihre Kinder taufen lassen – und ob das theologisch oder moralisch Fragen aufwirft. Was sagen Bibel und Kirche zur Kindertaufe und welche Bedeutung hat sie im christlichen Glauben? Kann es problematisch sein, eine solche Entscheidung für ein Kind zu treffen, das selbst noch nicht wählen kann?
31 Minuten
Streamingdienste, Apps, Premium‑Features – und am Ende nutzt man nur die Hälfte davon. In dieser Folge sprechen Alex, Urs und Christoph darüber, warum wir so viele Abos abschließen, wie schnell sich Kosten summieren und ob das Ganze moralisch fragwürdig wird, wenn man den Überblick verliert. Sie diskutieren, ob ungenutzte Abos einfach ein moderner Komfort sind oder ob dahinter Verantwortung im Umgang mit Geld steckt. Außerdem geht es darum, wie Abo‑Modelle uns bewusst binden und warum es so schwerfällt, wieder zu kündigen.
34 Minuten
Alex, Urs und Christoph sprechen darüber, was es bedeutet, eine Beziehung nicht aus Liebe, sondern aus Vernunft, Stabilität oder gemeinsamen Lebenszielen einzugehen. Warum entscheiden sich Menschen bewusst für so eine Partnerschaft, welche Erwartungen stehen dahinter und wie stark spielen dabei kulturelle und gesellschaftliche Vorstellungen von Ehe eine Rolle? Wie lässt sich das Thema aus christlicher Perspektive einordnen und kann eine Ehe ohne romantische Liebe moralisch problematisch sein?️